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In der heutigen Folge tauchen wir ab in Tümpel, Teich und Pfütze. Aber wir interessieren uns nicht für die beliebten Fische, Enten oder Seerosen. Wir blicken in die Welt der Bakterien, genauer gesagt der Süßwasserbakterien. Was die Grundlagenforschung dieser unsichtbaren Unbekannten so drängend macht & wie ganz nebenbei von Schüler*innen neue Arten entdeckt werden, die weltweit vorkommen, das hört ihr in der heutigen Folge des Citizen Science Podcasts „Wissen macht Leute„.
Kein Gewässer ohne Bakterien! Was hat es aber mit den kleinen unsichtbaren Organismen in Binnengewässern auf sich? Alexandra Pitt vom Forschungsinstitut für Limnologie der Universität Innsbruck erzählt uns vom schlechten Ruf der Bakterien und ihren lebenswichtigen Funktionen. Auf der diesjährigen ÖCSK in Leoben hat die Limnologin in ihrem Vortrag Erfahrungen aus acht Jahren Forschung mit Süßwasserbakterien und Citizen Science geteilt. Für mich Grund genug, sie mit Fragen über diese klitzekleinen Rätsel der Wissenschaft zu löchern. Das Ergebnis, vom Projekt „Aquirufa„, was es mit dem poetischen Namen auf sich hat, wie man neue Arten entdeckt und benennt – könnt ihr hören in der heutigen Folge!
Wenn ihr euch auch nach dem Hören noch immer wenig Bildliches unter Süßwasserbakterien vorstellen könnt, sei euch hiermit der neue Kurzfilm über Biodiversität und Süßwasserbakterien ans Herz gelegt, den wir auch im Gespräch erwähnen.
Österreich forscht Tipp des Monats: Janette Siebert präsentiert Neuigkeiten aus dem Projekt Roadkill! Mehr Infos unter: https://roadkill.at/achtung-igel
Die Sendung mit Corinna Wallinger vom Projekt “Frosch im Wassertropfen”, in dem auch das eDNA-Verfahren ausführlich erläutert wird, kann hier nachgehört werden: https://www.citizen-science.at/blog/radio-edna
Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von Österreich forscht: www.citizen-science.at. Österreich forscht ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.
Wenn Sie Allgemeines zu Citizen Science erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere allererste Sendung. Wir freuen uns auch über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected]
Von Melissa Amann
Queere Geflüchtete müssen im deutschen Asylsystem ihre Identität beweisen, während das Auswerten ihrer Smartphones tief in ihre Privatsphäre eingreift. In dieser dritten Folge der Podcastreihe sprechen wir über Versicherheitlichung, digitale Grenzen und queere Schutzsuchende in einem starren Asylverfahren. Im Gespräch mit Katharina gibt Melissa Einblicke in ihre Forschungsarbeit und zeigt, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2017 Smartphones und andere Datenträger auswertet, und welche Folgen diese Praxis fur die Betroffenen hat.
Mit Beiträgen von Anna Biselli (https://netzpolitik.org/) und Davy Wang (Gesellschaft für Freiheitsrechte: https://freiheitsrechte.org/) sowie Alva Trabert (LSVD+ Verband queere Vielfalt: https://www.lsvd.de/de/home) richten wir den Blick auf die rechtlichen, politischen und emotionalen Auswirkungen digitaler Kontrolle und fragen: Wie kann Asyl Schutz bieten, wenn Queerness an Daten und Algorithmen gemessen wird?
Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über digitale Kontrolle, Überwachung und sensible Erfahrungen im Asylverfahren, die emotional belastend sein konnen. Nehmt euch Zeit und Ruhe, wenn ihr diese Folge hört und unterbrecht jederzeit, wenn es für euch zu viel wird! Passt auf euch auf!
Folge 1: https://o94.at/programm/sendung/id/2593808
Ressourcen & weiterführende Links:
Dokumentarfilm – Queere Geflüchtete: „Wir sind normale Menschen!“
Credits:
Grenzwertig Menschlich ist eine dreiteilige Podcast-Reihe (plus eine Sonderfolge), die sich aktuellen sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeiten zu Migration und Grenzen widmet. Dabei untersuchen wir Migrations- und Grenzpolitik unter der theoretischen Rahmung von Versicherheitlichung. In unserer ersten Folge sprechen wir über dieses Konzept und wie es Migrationspolitik formt. Durch diese Linse betrachten wir in der zweiten Folge die Abschiebelager Österreichs, und in der dritten Folge die Rolle digitaler Datenauswertungen für queere Migration in Deutschland. In der Sonderfolge geht es schließlich um das Konzept der Brutalisierung des Grenzregimes und die Kriminalisierung von Solidarität. Viel Spaß!
Die Reihe „Grenzwertig menschlich“ ist eine Produktion von Radio Orange und der Universität Wien. Leitung des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation: Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.
Von Alpha Yaya Sylla
Die afrikanische Diaspora in Österreich und die Kreislaufwirtschaft sind das Thema von Alpha Yaya Sylla’s Masterarbeit am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Dabei analysiert er die Ergebnisse einer Umfrage, die seine Organisation „Urban Connection“ im Rahmen des Projekts „Migration und Kreislaufwirtschaft“ unter tausend in Österreich lebenden Afrikaner*innen durchgeführt hat.
Im Rahmen dieses Radiobeitrags für den Kurs zur Stärkung der Kompetenzen der Studierenden im Bereich der Wissenschaftskommunikation hat Alpha Sylla ein Interview mit der Koordinatorin der Umfrage geführt: Michele Lameu Djeutchouang von der Universität in Padua (Italien). Sie stellt das Projekt, die beteiligten Akteure sowie die Ziele vor und interpretiert ausgewählte Ergebnisse der Umfrage. Ein Interview zu den Themen Kreislaufwirtschaft, Klimawandel und afrikanische Diaspora in Österreich.
Eine Produktion im Rahmen des fakultätsweiten Lehrprojekts Wissenschaftskommunikation, geleitet von Petra Dannecker & Mischa G. Hendel.
Hallo an der anderen Seite der Leitung!
Die Wiener Band Katatropic besucht heute Al Nomade in seiner
Der Autor und Radiomacher Valentin Jahn erarbeitet gemeinsam mit Schüler*innen der 11. Klasse der Rudolf Steiner Schule Wien eine Live-Sendung. Inhalt und Gestaltung entstehen kollaborativ im Laufe der gemeinsamen Radioarbeit.
700–1000 Personen demonstrierten am 15. März 2026 vor dem Parlament in Wien anlässlich des Long-Covid-Awareness-Tags mit der Initiative MUT – ME: Unterstützung und Teilhabe – für ein besseres Gesundheitssystem, Anerkennung von und Versorgung für alle Betroffenen von Long Covid, ME/CFS und anderen postakuten Infektionssyndromen.
Von der Aufnahme dieser Kundgebung gibt es zwei Versionen:
In dieser Radiopoly-Sendung der Schüler und Schülerinnen der PTS/FMS 3 geht es um ein Thema, das aktuell viel diskutiert wird: das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Was steckt hinter dieser Debatte und welche Meinungen gibt es dazu?
Wir haben Mag. Canan Bayram von der KPH Wien in unserem Radiostudio interviewt. Sie erklärt, welche Rolle Schule, Freiheit und Selbstbestimmung für Kinder und Jugendliche, besonders für Mädchen und junge Frauen spielen.
Außerdem haben wir mit Bundesministerin Claudia Bauer, ehem. Plakolm, gesprochen, die ihre Sicht auf das Gesetz und die politischen Hintergründe erklärt.
Diese Diskussion fand am 14. März 2026 im Rahmen des 10. Human Vision Film Festival in Dornbirn statt. Anlass dieser Diskussion war die Premiere von „Stoff – Ein Spitzengeschäft„, einem Film von den Regisseurinnen Anette Baldauf, Chioma Onyenwe, Joana Adesuwa Reiterer, Katharina Weingartner.
Im Anschluss an den Film diskutierten die Regisseurinnen Anette Baldauf und Katharina Weingartner gemeinsam mit den Protagonistinnen Nurcan Bakmaz, Teresa Reiter und Sandra Schoch über das, was in Vorarlberg selten benannt wird: die kolonialen Kontinuitäten der heimischen Textilindustrie – und ihre sehr realen Auswirkungen bis heute.
Moderation: Alicia Allgäuer (Internationale Zusammenarbeit, Volkshilfe Österreich)
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Worum geht´s im Film?
Der Dokumentarfilm „STOFF“ folgt einer wenig beachteten Verbindung zwischen Nigeria und Österreich, erzählt anhand von Stoffen und ihrer Geschichte. Er spannt einen Bogen von den Stoffmärkten in Lagos über die Stickereifabriken in Lustenau bis zu den historischen Grundlagen des europäischen Wohlstands. Koloniale Handelsverflechtungen anhand von Textilien werden untersucht und deren fortwirkende Machtverhältnisse sichtbar.
Im Zentrum des Films steht die Beziehung zwischen der nigerianischen Journalistin Ireti Bakare-Yusuf und der ehemaligen Vorarlberger Exportmanagerin Margarethe Bösch. Zwei Frauen, die auf unterschiedlichen Seiten eines kaum bekannten, aber tief in koloniale Strukturen eingebetteten Handelsnetzes stehen. Ausgehend von dieser Perspektive werden im Film die historischen Grundlagen des europäischen Reichtums offengelegt: Leinenstoffe aus Österreich, der Schweiz und Deutschland dienten im 17. und 18. Jahrhundert als zentrale Währung im transatlantischen Handel mit Versklavten. Baumwolle aus den Südstaaten der USA, produziert durch versklavte Arbeit, wurde zum sogenannten „weißen Gold“ Europas. Die Geschichte des globalen Textilhandels ist damit auch eine Geschichte von Ausbeutung, Gewalt und kultureller Wiederaneignung, deren Strukturen bis heute wirksam sind.
Dokumentarfilm | AT 2025 | R: Anette Baldauf, Chioma Onyenwe, Joana Adesuwa Reiterer, Katharina Weingartner| 88’ OmdU
Themen: Zwei Kundgebungen zum feministischen Kampftag am 8. März | Männerdemo gegen Gewalt an Frauen | Interview: Die iranische Diaspora und ihr Blick auf den Krieg
Sendungskoordination: Stefan Resch
Zwei Kundgebungen zum feministischen Kampftag am 8. März
Am vergangenen Sonntag, dem 8.März 2026 fanden anlässlich des globalen feministischen Kampftages in Wien mehrere Demonstrationen statt.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier und Sophia Tietjen
Männerdemo gegen Gewalt an Frauen
Am 7. März, einen Tag vor dem feministischen Kampftag, kamen vor dem Parlament hunderte Menschen zusammen, um Männer im Kampf gegen geschlechtsbezogene Gewalt in die Pflicht zu nehmen. Männer müssen sich aktiv gegen Gewalt durch ihre Geschlechtsgenossen einsetzen, so der Tenor.
Beitragsgestaltung: Michael Haderer und Jonas Lammert
Interview: Die iranische Diaspora und ihr Blick auf den Krieg
Wie erlebt die iranische Diaspora in Wien den derzeitigen Krieg im Iran? Die Unternehmerin und Politikerin Farangis Firozian spricht über Angst um Angehörige, die Hoffnung auf demokratische Veränderungen und über Spannungen innerhalb der Exil-Community.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
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