Ortsgeschichten

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Ortsgeschichten episodes

  • Staßfurt im Salzlandkreis
    Der Ortsname Staßfurt geht aus den beiden kleinen Wörtern „Stas“ und „Furten“ zurück.
    „Stas“, ist die uralte Bezeichnung für die Bode, die durch die Stadt fließt.
    An mehreren seichten Stellen konnte die Bode durchschritten werden und man erreichte das andere Ufer.
    Diese seichten Stellen nennt man "Furt oder Flachstellen".
    Aus „Stas“ und „Furt“ wurde also Staßfurt.
    Im Jahre 806 wurde das damalige Dorf Alt-Staßfurt erstmals urkundlich erwähnt.
    In Staßfurt gibt es übrigens das einzige Binnensolfreibad in Mitteleuropa.
    Das Solbad ist als Folge des Tagebruchs der Saline entstanden.
    Das klare Wasser hat einen hohen Salzanteil, in dem man sich in den Sommermonaten fast schwerelos treiben lassen kann.
    2 min
  • Kelbra im Landkreis Mansfeld-Südharz
    Kelbra liegt direkt am Fuße des Kyffhäusergebirges in der Goldenen Aue. Der Ortsname Kelbra ist ganz einfach zu erklären. Er bedeutet nämlich "Siedlung am Wasser oder Sumpf". Das Wappentier im Siegel von Kelbra, ist ein silbernes Kalb. Das Kalb ist also nicht abzuleiten vom Ortsnamen, was lange vermutet wurde. Kelbra wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt als Chelvera mit „Ch“ geschrieben. Ab 1274 entschied man sich für die noch heutige Schreibweise Kelbra. Im ältesten Haus der Stadt Kelbra, in der ehemaligen Oberpfarre ist ein Knopfmacher- und Heimatmuseum untergebracht. Seit 1836 bis 1990 gab es nämlich in Kelbra eine Knopffabrik, in der Holz- Metall- aber auch Perlmuttknöpfe hergestellt wurden. Die Knöpfe kann man heute noch in dem kleinen Heimatmuseum bestaunen.
    2 min
  • Nordhausen
    Nordhausen mit seinen ca. 44.000 Einwohnern liegt am Südrand des Harzes und wird auch als „Das Thüringer Tor zum Harz“ bezeichnet. Der Ortsname Nordhausen ist im Grunde recht einfach zu erklären. Er besteht aus zwei Teilen. Dem deutschen Wort „Nord“ und dem altniederdeutschen Wort „husun“ …übersetzt „bei den Häusern“. Zusammengesetzt: „Nordhusun“ … eine in Richtung Norden liegende Siedlung. Aus dem Ortsnamen Northusun um 965, wurde die Schreibweise im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgewandelt. Im 12. Jahrhundert hieß der Ort Northusen, damals noch mit einem „t“ geschrieben. Später im 15. Jahrhundert entschied man sich dann für die hochdeutsche Sprache und aus Northusen wurde Nordhausen. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist Nordhausen für seine Spirituosenherstellung, denn seit Jahrhunderten wird hier u.a. Branntwein hergestellt. Wer kennt ihn nicht den „Echten Nordhäuser Doppelkorn“? Nordhausen trägt deswegen auch den neckischen Beinamen „Schnapshausen“!
    2 min
  • Hannover
    Das heutige Hannover entstand aus einer mittelalterlichen Siedlung am Leine-Ufer. Dieser Standort gab der Siedlung vermutlich ihren Namen - nämlich Honovere. Der Ortsname Hannover ist aus zwei Teilen zusammengesetzt: nämlich aus den mitteldeutschen Wörtern "Ho" für "hoch" und "over" für "das Ufer". Die Bewohnerinnen und Bewohner Hannovers beschrieben ihren Heimatort: "to dem hohen over" auf hochdeutsch: "An dem hohen Ufer". Mit der Zeit ließ man das "to" und das "dem" weg und aus dem "hohen over" wurde Hannover. 1150 wurde wurde Hannover unter dem Namen Hannovere erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1241 bereits das Stadtrecht. Aus dem Hannover heute kommen nicht nur bekannte Rockgruppen, wie die Scorpions oder Fury in the Slaughterhouse, hier wurden auch Schallplatten erfunden, die erste Musikkassette produziert und in Hannover-Langehagen die erste CD gepresst. Seit Dezember 2014 ist Hannover "UNESCO of Music" und macht diesem Titel in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
    2 min
  • Hannover
    Das heutige Hannover enstand aus einer mittelalterlichen Siedlung am Leine-Ufer. Dieser Standort gab der Siedlung vermutlich ihren Namen - nämlich Honovere. Der Ortsname Hannover ist aus zwei Teilen zusammengesetzt: nämlich aus den mitteldeutschen Wörtern "Ho" für "hoch" und "over" für "das Ufer". Die Bewohnerinnen und Bewohner Hannovers beschrieben ihren Heimatort: "to dem hohen over" auf hochdeutsch: "An dem hohen Ufer". Mit der Zeit ließ man das "to" und das "dem" weg und aus dem "hohen over" wurde Hannover. 1150 wurde wurde Hannover unter dem Namen Hannovere erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1241 bereits das Stadtrecht. Aus dem Hannover heute kommen nicht nur bekannte Rockgruppen, wie die Scorpions oder Fury in the Slaughterhouse, hier wurden auch Schallplatten erfunden, die erste Musikkassette produziert und in Hannover-Langehagen die erste CD gepresst. Seit Dezember 2014 ist Hannover "UNESCO of Music" und macht diesem Titel in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
    2 min
  • Biere
    Biere ist ein Ortsteil der Gemeinde Bördeland. Hat der Ortsname Biere etwas mit dem Lieblingsgetränk der Deutschen zu tun - dem Bier? Die Antwort lautet: NEIN! Im Jahr 967 taucht der Ort Biere zum ersten Mal in einer Urkunde von König Otto dem I. als "Begera" oder auch "Begira" auf. "Begira" ist aus dem Germanischen und bedeutet "Ort oder Haus am fließenden Wasser". Die Gegend um das damalige Begira war früher noch von Sumpfgebieten umgeben. Ein Wasserlauf verlief in östliche Richtung und das war vermutlich die "Biere". Heute fließt nur noch der "Moritzgraben" durch den schönen kleinen Ort Biere und im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Schreibweise so aus den ehemaligen Begira entwickelt. In Biere steht übrigens ein aus Sandstein gefertigtes Sühnekreuz aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Das ist vermutlich aus Sühne für ein Verbrechen aufgestellt worden. Aber mit Bier hatte das vermutlich nichts zu tun.
    2 min
  • Helbra
    1155 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt. Die Namensgebung des Ortes entstand wahrscheinlich aufgrund seiner Lage, denn Helbra liegt genau zwischen Mansfeld und der Lutherstadt Eisleben. Man war seinem Ziel also „halb ran“! In Mansfelder Mundart „helb.. ra“. An der Stelle hatte man also die halbe Strecke geschafft und auch den Anstieg von Eisleben durch die sogenannte Diebeskammer. Die "Diebeskammer" zwischen Wimmelburg und Helbra war zum damaligen Zeitpunkt eine der wichtigsten Ortverbindungen. Ihren Namen hat die „Diebeskammer“ aus der damaligen Zeit, als noch die Kutscher über diese Straße fuhren! An den steilen Hängen versteckten sich damals die Räuber und lauerten den Kutschern auf und beklauten sie. Heutzutage wird hier zum Glück keiner mehr ausgeraubt! Kurzum, der Ortsname Helbra bedeutet „halbe Strecke“ und die Mansfelder nennen den Ort heute noch „Hälwer“. Helbras Geschichte der letzten 150 Jahre war übrigens sehr von der Industrialisierung geprägt. Zwischen Eisleben und Hettstedt verlief nämlich bis 1922 eine Straßenbahnlinie, die sogenannte Gewerkschaftsbahn. Weil die Instandhaltung so viel kostete, wurde die Verbindung 1922 aber eingestellt.
    2 min

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Marina Lehmbruch kennt sich aus - Ihr kennt Sie vielleicht, wenn Ihr schon einmal bei radio SAW angerufen habt. Am Serviceplatz ist sie oft die nette Stimme, die Eure Meldungen entgegen nimmt und auf (fast) alle Fragen eine Antwort hat.