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In dieser weiteren Sonderepisode von Ostwärts, die in Anlehnung an das Projekt „Erinnerungsbrücken – Es geschah überall“ entstanden ist, treffen wir den ehemaligen belgischen Soldaten Patrick Brion, der sich vorwiegend mit der Geschichte des Walpersberges 1944 und 1945 beschäftigt. Der eigens für dieses Unterfangen gegründete Verein Förderverein "Mahn- und Gedenkstätte Walpersberg" e.V sammelte in den vergangenen Jahren mehrere Terrabyte Archivmaterial über die Zwangsarbeit vorwiegend Kriegsgefangener Menschen, die hier für die Rüstungsindustrie arbeiten mussten. Viele von ihnen verloren ihr Leben.
Dies und vieles mehr erzählt Patrick Brion im Gespräch mit M.Kruppe.
Wir bitten, die Tonqualität zu entschuldigen. Die Aufnahme entstand mobil in den Räumen der Sonderausstellung „Reimahg“ im Stadtmuseum Kahla. Die Episode ist Teil einer 2025 produzierten Reihe aus Sonderfolgen, die das Thema NS-Unrecht in der Region Saale-Orla-Kreis thematisiert und kontextualisiert. Ziel der Reihe ist es, historisch-politische Bildung zu fördern und daran zu erinnern, dass nationalsozialistisches Unrecht nicht abstrakt war, sondern überall geschah – auch in unserer Region. Die Reihe wurde gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Hinweis: Hinweis: Die Interviews spiegeln die persönlichen Meinungen und Einschätzungen unserer Gäste wider. Sie erklären regionale Entwicklungen und Zusammenhänge aus ihrer Perspektive und können mitunter von der Position der Förderstelle, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen. Klar ist: Gedenkkultur lebt vom Erinnern – aber auch vom Gespräch darüber.
Welche Gedanken haben die geschilderten Erfahrungen und Positionen bei Ihnen ausgelöst? Wo stimmen Sie zu, wo sehen Sie Dinge anders?
Schreiben Sie uns gern per Kommentar oder E-Mail an [email protected]. Ihre Rückmeldungen sind Teil des Dialogs, den wir mit diesem Podcast anstoßen möchten.
Inhaltswarnung*: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörerinnen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren.
In dieser Episode sprechen wir mit Beate Sickel über die Entwicklungen in Pößneck und dem nördlichen Saale-Orla-Kreis. Wir versuchen zu beleuchten, welchen Stellenwert Zwangsarbeitende für die Industrie und die Bevölkerung der Stadt und die Umgebung hatte, welche Formen von Zwangsarbeit es gab und welchen schwierigen Arbeitsbedingungen die Menschen vor Ort unterlagen. Zugleich thematisieren wir, warum regionale Erinnerungskultur noch heute von so großer Bedeutung ist.
Unsere Sprecherin Beate Sickel beruft sich dabei neben ihren eigenen historischen Forschungen auch auf die Forschungen von Hans Walter Enkelmann aus Pößneck und seinen Darstellungen in den Pößnecker Heimatheften. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Zusammenarbeit.
Allgemeiner Hinweis: Die Interviews geben dabei die Ansichten unserer Experten/ Expertinnen wider und können von denen der Förderstelle und des Podcasts abweichen. Die Darstellungen sind nicht abschließend und ersetzen nicht die Auseinandersetzung mit Sachliteratur. Lasst uns daher diskutieren: Welche Fragen sind offen geblieben? Was hat euch erstaunt? Wie könnte man das Thema mit weiteren Formaten aufarbeiten?
Die Episode ist der 4. Teil des Podcast "Ostwärts. Es geschah überall", der das Thema NS-Unrecht in der Region Saale-Orla-Kreis thematisiert und kontextualisiert. Ziel der Reihe ist es, historisch-politische Bildung zu fördern und daran zu erinnern, dass nationalsozialistisches Unrecht nicht abstrakt war, sondern überall geschah – auch in unserer Region. Sie wurde gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Informationen zum Projekt "Erinnerungsbrücken", auf das sich die Gesprächspartner beziehen, gibt es unter https://www.erinnerungsbruecken.de/
Quellenhinweise:
Stadtarchiv Pößneck: +49 3647 500-313 Email: [email protected]
Du hast Interesse dich einzubringen und das Thema in der Region mitzugestalten und zu fördern? Sende uns Dein Feedback und gehe in Kontakt per Email an [email protected]
Die Episode ist Teil einer 2025 produzierten Reihe aus Sonderfolgen, die das Thema NS-Unrecht in der Region Saale-Orla-Kreis thematisiert und kontextualisiert. Ziel der Reihe ist es, historisch-politische Bildung zu fördern und daran zu erinnern, dass nationalsozialistisches Unrecht nicht abstrakt war, sondern überall geschah – auch in unserer Region.
Welche Gedanken haben die geschilderten Erfahrungen und Positionen bei Ihnen ausgelöst? Wo stimmen Sie zu, wo sehen Sie Dinge anders? Welche Themen möchten Sie vertiefen?
Schreiben Sie uns gern per Kommentar oder E-Mail an [email protected]. Ihre Rückmeldungen sind Teil des Dialogs, den wir mit diesem Podcast anstoßen möchten.
Die Episoden werden gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Allgemeiner Hinweis: Die Interviews spiegeln die persönlichen Meinungen und Einschätzungen unserer Gäste wider. Sie erklären regionale Entwicklungen und Zusammenhänge aus ihrer Perspektive und können mitunter von der Position der Förderstelle, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen. Klar ist: Gedenkkultur lebt vom Erinnern – aber auch vom Gespräch darüber.
Inhaltswarnung*: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörerinnen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren.
In dieser Episode sprechen wir mit Patrick Metzler, pädagogischer Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Laura in Lehesten, über die Geschichte des KZ-Außenlagers Laura. Thematisiert werden das Unrecht an den Häftlingen, die Reaktionen der lokalen Bevölkerung sowie die Rolle des Ortes in der DDR-Erinnerungskultur. Zudem geht es um Herausforderungen der historischen Recherche, weitere bedeutende Erinnerungsorte im Landkreis und die Frage, wie Erinnerung heute lebendig gehalten werden kann und was jeder einzelne dazu beitragen kann.
Welche Informationen fandest du besonders wichtig, welche nicht – und warum? Was hat Dir gefehlt? Sende uns ein Feedback!
Die Episode ist der 3. Teil unserer Sonderreihe, die das Thema NS-Unrecht in der Region Saale-Orla-Kreis thematisiert und kontextualisiert. Ziel der Reihe ist es, historisch-politische Bildung zu fördern und daran zu erinnern, dass nationalsozialistisches Unrecht nicht abstrakt war, sondern überall geschah – auch in unserer Region. Die Reihe wurde gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Informationen zum Projekt "Erinnerungsbrücken", auf das sich die Gesprächspartner beziehen, gibt es unter https://www.erinnerungsbruecken.de/
Inhaltswarnung*: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörerinnen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren.
In dieser Episode sprechen wir mit dem Regionalforscher Karl Ernst über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Pößneck und dem Saale-Orla-Kreis vor 1933. Wir beleuchten, wie die Bevölkerung den Übergang zur NS-Diktatur erlebte, welche Bedeutung die Stadt Pößneck darin hatte und welche Formen von Unrecht in Stadt und Region sichtbar wurden. Zugleich thematisieren wir, warum regionale Erinnerungskultur noch heute von so großer Bedeutung ist. Im Gespräch werden dabei auch Kontroversen aufgeworfen.
Allgemein gilt: Die Interviews geben dabei die Ansichten unserer Experten/ Expertinnen wider und können von denen der Förderstelle, des aktuellen Forschungsstandes und denen des Podcasts abweichen. Gegenargu-mente sind möglich. Die Inhalte bieten keinen Ersatz für eine umfassendes Fachliteratur und bieten Erklärungsansätze aus der Regionalforschung. Lasst uns daher diskutieren: Stimmt das mit eurem Wissen überein? Welche Argumente fandest du überzeugend, welche nicht – und warum? Was hat Dir gefehlt? Sende uns ein Feedback!
Wir berufen uns in der Episode dabei auf das Sonderheft 2023 der Pößnecker Heimatblätter mit dem Titel "Leben im Gleichschritt - Pößneck in den Jahres des Nationalsozialismus", dessen Verfasser Karl Ernst ist.
Die Episode ist der 2. Teil unserer Sonderreihe, die das Thema NS-Unrecht in der Region Saale-Orla-Kreis thematisiert und kontextualisiert. Ziel der Reihe ist es, historisch-politische Bildung zu fördern und daran zu erinnern, dass nationalsozialistisches Unrecht nicht abstrakt war, sondern überall geschah – auch in unserer Region. Sie wurde gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Informationen zum Projekt "Erinnerungsbrücken", auf das sich die Gesprächspartner beziehen, gibt es unter https://www.erinnerungsbruecken.de/
Die Interviews spiegeln die persönlichen Einschätzungen unserer Regionalhistoriker:innen wider. Sie erklären historische Entwicklungen (z. B. den Aufstieg der NSDAP in der Region) aus ihrer fachlichen Perspektive und können von der Position der Förderstelle für politische Bildung, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen.
Inhaltswarnung*: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörerinnen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren.
In dieser Ostwärts-Sonderepisode ist der Regionalhistoriker und Kreisheimatpfleger Jürgen Klimpke aus Schleiz zu Gast. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt und langjähriger Autor der Schleizer Heimathefte beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit der regionalen Zeitgeschichte.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist sein Buch „124 Tage 1933 – Und plötzlich war Deutschland ein anderes“. Darin rekonstruiert er anhand regionaler Quellen die schrittweise Machtübernahme der Nationalsozialisten in Schleiz und Umgebung. Die Episode beleuchtet, wie politische Gleichschaltung, Ausgrenzung und Anpassung vor Ort abliefen und welche lokalen Akteure dabei eine Rolle spielten.
Allgemein gilt: Die Interviews geben dabei die Ansichten unserer Experten/ Expertinnen wider und können von denen der Förderstelle, des aktuellen Forschungsstandes und denen des Podcasts abweichen. Gegenargu-mente sind möglich. Lasst uns daher diskutieren: Stimmt das mit eurem Wissen überein? Welche Argumente fandest du überzeugend, welche nicht – und warum? Was hat Dir gefehlt? Sende uns ein Feedback!
Die Episode ist der 1. Teil unserer Sonderreihe, die das Thema NS-Unrecht in der Region Saale-Orla-Kreis thematisiert und kontextualisiert. Ziel der Reihe ist es, historisch-politische Bildung zu fördern und daran zu erinnern, dass nationalsozialistisches Unrecht nicht abstrakt war, sondern überall geschah – auch in unserer Region. Sie wurde gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Informationen zum Projekt "Erinnerungsbrücken", auf das sich die Gesprächspartner beziehen, gibt es unter https://www.erinnerungsbruecken.de/
Die Interviews spiegeln die persönlichen Einschätzungen unserer Regionalhistoriker:innen wider. Sie erklären historische Entwicklungen und Parallelen zwischen den Diktaturen aus ihrer fachlichen Perspektive und können von der Position der Förderstelle für politische Bildung, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen.
In dieser Episode treffen wir den in Ranis aufgewachsenen Holzbildhauer Sinan Al Shakirche, der in Bagdad geboren wurde und im Alter von zwei Jahren nach Deutschland kam. Sinans Lebensweg ist geprägt von starken Brüchen, Wendepunkten und einer großen Leidenschaft für das Handwerk.
Er berichtet von einer wilden Jugendzeit mit Höhen und Tiefen, einer schweren Erkrankung, die ihn beinahe das Leben kostete – und dem daraus entstandenen Umdenken. Wer dem Tod einmal von der Schippe gesprungen ist, blickt anders auf das Leben.
Nach seiner Ausbildung zum Holzbildhauer absolvierte Sinan direkt im Anschluss die Meisterschule, die er mit Bravour bestand. Heute arbeitet er weltweit für Auftraggeber und war unter anderem an den Filmstudios Babelsberg tätig, wo er Kulissen für den vierten Teil der Hollywood-Filmreihe „Die Tribute von Panem“ entwarf und erbaute.
Neben seiner internationalen Arbeit engagierte sich Sinan lange Zeit in der Arbeit mit langzeitarbeitslosen Menschen in Zeulenroda und vermittelte ihnen handwerkliche Fähigkeiten in der Holzbearbeitung. Zudem betreibt er eine kleine Tischlerei in Pößneck.
Eine Folge über zweite Chancen, Handwerk, Kreativität – und darüber, wie ein Weg aus dem Saale-Orla-Kreis bis nach Hollywood führen kann.
Hinweis: Die Interviews spiegeln die persönlichen Meinungen und Einschätzungen unserer Gäste wider. Sie erklären regionale Entwicklungen und Zusammenhänge aus ihrer Perspektive und können von der Position der Förderstelle, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen.
Schreiben Sie uns gern einen Kommentar über die Kommentarfunktion oder eine E-Mail an [email protected] – wir freuen uns auf den Austausch!
In dieser Episode treffen wir Charlotte Frensen, 16 Jahre alt, die einen ganz besonderen Berufs- bzw. Ausbildungswunsch verfolgt. Offen und reflektiert erzählt sie von ihren Plänen für die Zukunft und davon, was sie motiviert, schon in jungen Jahren Verantwortung zu übernehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist ihr Bundesfreiwilligendienst an einer Grundschule in Jena, bei dem sie wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammelt und Einblicke in den pädagogischen Alltag gewinnt.
Neben diesen Themen sprechen wir auch über schwierige und persönliche Erfahrungen, unter anderem über den Verlust ihres Vaters und wie dieser Einschnitt ihr Leben und ihre Perspektiven geprägt hat.
Abgerundet wird das Gespräch durch Charlottes Einschätzung zum Zustand politischer Meinungen unter Jugendlichen im Saale-Orla-Kreis – ein ehrlicher Einblick in Gedanken, Sorgen und Haltungen einer jungen Generation.
Hinweis: Die Interviews spiegeln die persönlichen Meinungen und Einschätzungen unserer Gäste wider. Sie erklären regionale Entwicklungen und Zusammenhänge aus ihrer Perspektive und können von der Position der Förderstelle, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen.
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Unser Gast: Alexander Born (Alternativer Freiraum Pößneck)
Themen in diesem Beitrag:
⚠️ Tonstörung ab Minute 32.
🔗 Spiegel TV: https://www.youtube.com/watch?v=61H1FShPowg
🔗 TAZ Panter-Preis: https://taz.de/Panter-Preis-2007/!117677/
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