Demut ist schwer und kann unbequem sein. Als mein Mann und ich in der Schlange standen, um die Geburtskirche in Bethlehem zu betreten, dachte ich, wie passend es doch sei, dass unsere geistlichen Kollegen und ihre Ehepartner in die Hocke gingen, um einzutreten. Später erfuhr ich, dass dieser Eingang die „Pforte der Demut“ genannt wird und mit einer Höhe von 1,20 m die Pilger daran erinnert, dass Jesus sich selbst entäußerte, als er menschliche Gestalt annahm. Ich hoffe, dass diese Gemeindeleiter, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehren, diese demütige Haltung beibehalten und ihrem Erlöser folgen werden.