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Du prüfst deinen Körper, um dich sicherer zu fühlen. Doch danach bist du noch beunruhigter.
Patrick kannte dieses Muster nur zu gut: den Kopf vorsichtig bewegen, nach Schwindel suchen, jede Empfindung bewerten. Was ihn vor der nächsten Panikattacke schützen sollte, nahm immer mehr Raum in seinem Alltag ein.
Wir schauen gemeinsam auf diesen Kreislauf. Clarissa erklärt die einzelnen Schritte, Patrick erzählt von seiner Suche nach Sicherheit und davon, warum sein erster Schritt zurück in den Alltag tatsächlich nur ein Blick aus dem Fenster war.
Darum geht’s in dieser Folge:
Wie aus einer Körperempfindung die Befürchtung werden kann: Gleich passiert etwas Schlimmes.
Warum ständiges Kontrollieren und Vermeiden die Angst weiter antreiben können.
Weshalb Patrick sich zeitweise mit Horrorfilmen wohler fühlte als in seiner eigenen Haut.
Was rosa Elefanten mit der Angst zu tun haben, eine vermeintliche Schutzstrategie aufzugeben.
Welche Rolle ein bewusster Aufmerksamkeitswechsel und kleine Schritte in gefürchtete Situationen spielen können.
Ein Blick aus dem Fenster kann ein großer Schritt sein
Für Patrick begann das Wiederannähern mit wenigen Sekunden. Später kamen die offene Balkontür und der erste Schritt nach draußen dazu. Wir sprechen darüber, wie solche Erfahrungen ihm nach und nach wieder Vertrauen gegeben haben.
Die Größe eines Schrittes erkennt man nicht immer von außen.
In der Folge unterscheiden wir außerdem zwischen dem medizinischen Abklären neuer oder unklarer Beschwerden und dem wiederholten angstgetriebenen Kontrollieren.
Deine Fragen und Erfahrungen
Kennst du den Drang, immer wieder zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist? Schreib uns deine Erfahrungen, Fragen oder Themenwünsche an:
Dieser Podcast bietet Orientierung und persönliche Impulse. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Behandlung. Unsere Erfahrungen sind individuell.
Was passiert, wenn die Panikattacke vorbei ist und die Angst bleibt?
Im Februar 2011 sitzt Patrick bei einer Tanzveranstaltung. Um ihn herum wird gefeiert, während er plötzlich Todesangst erlebt. Er weiß nicht, was mit ihm passiert. Nach einer weiteren Attacke in einer Uniprüfung beginnt er, immer mehr Situationen zu meiden.
In unserer ersten Folge sprechen wir darüber, wie sich diese Zeit angefühlt hat. Clarissa ordnet als Psychotherapeutin ein, was Patrick beschreibt. Gemeinsam schauen wir auf die Angst vor der nächsten Attacke und darauf, warum Patrick ihr heute das Bild eines Panikmonsters gibt.
Darum geht’s in dieser Folge:
Wie Patrick seine erste Panikattacke erlebt hat und was danach zurückblieb.
Warum ihm selbst in diesem Moment wichtig war, was andere über ihn denken.
Wie Prüfungsdruck, ein Blackout und die Angst vor einer weiteren Attacke zusammenkamen.
Wie aus einzelnen Erlebnissen ein Alltag voller Befürchtungen und Rückzug wurde.
Welches Wissen über Panik Patrick damals gefehlt hat.
Hier beginnt PanikMentor
Wir sind Patrick und Clarissa Roth: ein Ehepaar mit eigenen Angsterfahrungen, unterschiedlichen Perspektiven und einer gemeinsamen Frage: Wie kann Angst von einem scheinbar übermächtigen Gegner zu einem möglichen Mentor werden?
Dafür verbinden wir persönliche Geschichten, psychotherapeutische Einordnung und Bilder aus der Heldenreise. Und ja: Humor darf auch bei ernsten Themen mit dabei sein.
Du musst deine Angst noch lange nicht hilfreich finden, um hier richtig zu sein.
Deine Fragen und Erfahrungen
Was kennst du aus deiner eigenen Geschichte? Welche Frage sollen wir in einer kommenden Folge aufgreifen? Schreib uns an:
Dieser Podcast bietet Orientierung und persönliche Impulse. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Behandlung. Panikmonster und Heldenreise sind Metaphern für unsere Erfahrungen.
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