Parlando

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Parlando episodes

  • Sommer und Winter, die zwei Gesichter des Cellisten Truls Mørk
    Eine Besonderheit der Nordländer sei, dass in ein- und derselben Person zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere stecken können. Truls Mørk spricht vom Sommer- und Wintergesicht seiner Landsleute.Einerseits die Ausgelassenheit der endlos hellen Sommernächte, andererseits die Introvertiertheit der ewig dunklen Winter, die den Sommer-Clown in einen wortkargen Eigenbrötler verwandelten. Mørks Wesen und sein Cellospiel reflektiert beides und das nicht ohne Widersprüchlichkeiten. Seine hünenhafte, breitschultrige Gestalt will so gar nicht zu seiner Schüchternheit passen, im Gespräch vorsichtig und zurückhaltend, kehrt Truls Mørk auf der Bühne durchaus sein Sommergesicht heraus. Immer dabei: sein Montagnana-Cello, das ihm in seiner vielschichtigen Langsamkeit viel lieber ist, als der millionenteure Stradivari-Flitzer, der ihm kürzlich als Leihgabe angeboten wurde.
    1 hr 10 min
  • Michala Petri - Dänische Grande Dame der Blockflöte
    Die Blockflöte gilt als Instrument des Barock und der Renaissance. Michala Petri spielt aber vor allem zeitgenössische Musik. In bisher über 4000 Konzerten zeigt sie ihrem Publikum dänische und französische Blockflötenkonzerte, deutsche, englische und so weiter.Für dieses sich stets weiter erneuernde Repertoire hat sie eine ganze Kommode voller Instrumente bei sich zuhause. Benjamin Herzog hat Michala Petri, die dänische Grande Dame der modernen Blockflöte, in ihrer Wohnung in Kopenhagen besucht.
    1 hr 4 min
  • Musik ist für alle da. Der Jahrhundertgeiger Yehudi Menuhin
    Yehudi Menuhin war Virtuose, Weltbürger und Humanist. Und noch viel mehr. Am 22. April wäre er 100 Jahre alt geworden. Grund genug, nochmals seinem schillernden Geigenklang zuzuhören, seine Pädagogik in heutigem Licht zu betrachten, und seine berühmten Schüler zu Wort kommen zu lassen.Yehudi Menuhin war ein Wunderkind. Scheinbar mühelos erklomm er die höchsten Lagen, griff die kompliziertesten Akkorde, nutzte die virtuosesten Bogentechniken zur Klangerzeugung. Und sein Geigenklang war silbrig und hell, warm und schillernd.Doch das allein erklärt nicht, dass Yehudi Menuhin auch heute, siebzehn Jahre nach seinem Tod, noch immer über eine grosse Fangemeinde verfügt. Menuhin ist ein Vorbild – in vielerlei Hinsicht. Er spielte für die alliierten Soldaten, nach dem zweiten Weltkrieg für das besiegte Deutschland wie für das junge Israel, er gründete Musikschulen und rief Wohltätigkeitsorganisationen ins Leben. Er mischte sich ein und meldete sich zu Wort – und ist posthum unser Gast in Parlando.
    1 hr
  • Die Musik ist der Schlüssel: Eine Klangreise mit Demenzkranken
    Augen leuchten, Füsse wippen, Hände winken - Musik beseitigt Hemmungen, weckt verloren geglaubte Gefühle und verwandelt Menschen, die - je nach Grad ihrer Demenzerkrankung - schwer aus der Reserve zu locken sind.Auf Tour mit vier Musikern der Gruppe «Klang und Leben» aus Hannover wird die therapeutische Wirkung von Musik augenblicklich erfahrbar: die anfangs skeptisch blickende Dame im Rollstuhl lässt sich sogar zum Tanzen hinreissen. Auch die Musiker selbst, die Pfleger und Therapeuten sind begeistert. So schwindet die Skepsis bei den jüngeren (noch) nicht betroffenen Mitmenschen.Nach dem Motto «Mit Musik geht vieles besser» arbeitet auch die Musiktherapeutin Simone Willig. Sie bezeichnet die musikalische Arbeit mit dementen Menschen als Königsweg in der Pflege. Ihrer Patientin Helga Rohra haben die Anregungen aus dieser Therapie neuen Schwung verliehen, so dass sie zur Mittlerin für viele Betroffene geworden ist.
    1 hr 1 min
  • Stefano Bollani – Pianist für jede Session
    Eigentlich wollte er Popsänger werden, Stefano Bollani, stattdessen wurde er Pianist. Was sich ja nicht ausschliesst: In Italien ist Bollani fast ein Popstar, er füllt die grössten Säle, in Scharen strömen die Leute herbei, um ihm beim Spielen, Erzählen und Unterhalten zuzuschauen.Stefano Bollani stammt aus Mailand, die musikalische Sozialisation lief einerseits über das Konservatorium, andererseits über den Plattenschrank des Vaters. Dazu kamen italienisch Cantautori und die Volksmusik. Dies alles ist in seinem Spiel spürbar, und noch ein paar Dinge mehr, Bollani mag sich nicht festlegen. Ihn als Jazzpianisten zu bezeichnen ist zwar richtig aber zu kurz gegriffen. Und so spielt Stefano Bollani einfach Klavier, virtuos oder lyrisch, jazzig oder klassisch, Hauptsache mit grösster Lust!Erstausstrahlung: 25.10.15
    59 min
  • Steven Isserlis und die Freiheit am Cello
    Freiheit und Klarheit beim Musizieren sind seine Anliegen. Zu oft spüre man die verzweifelte Suche nach einer «standing ovation». Steven Isserlis kann auch kritisch sein. Aber noch lieber spricht er über viktorianische Literatur und Schreiben, über gutes Essen und Freundschaft.
    1 hr 2 min
  • Drei Männer, zehn Instrumente und ein Clin d'oeuil: Trio Lézard
    Sie bewegen sich gerne den Grenzen entlang. Sei es, weil sie zwischen Deutschland und Frankreich pendeln, sei es, weil sie bloss auf ein schmales Repertoire zurückgreifen können oder sei es, weil hier drei Individualisten zusammentreffen und der gemeinsame Nenner lediglich ihre Rohrblätter sind.So wenig kann es aber nicht sein, denn das Trio Lézard spielt seit 20 Jahren zusammen und die Ideen gehen ihnen noch lange nicht aus.
    1 hr 3 min
  • Posaunierter Passionist – der Musiker Christian Lindberg
    Mit 20 eine sichere Posaunistenstelle im Royal Swedish Opera Orchestra zu schmeissen, die man ein Jahr zuvor nach gerade mal zwei Jahren Unterricht ergattert hat? Dazu gehört schon ein gewisses Mass an Verrücktheit!Aber der Lebensweg Christian Lindbergs ist voller solcher Brüche und Neuaufbrüche: 1989 machte der Schwede spektakulär auf sich aufmerksam, als er mit Jan Sandströms «Motorbike Odyssey» buchstäblich auf dem Motorbock auf die Bühne geknattert kam. Als Posaunen-Paganini bewundert, gehen die für ihn geschriebenen Werke inzwischen in die Hunderte, und auch sein eigener Kopf steckt voller Noten.Dass Christian Lindberg daneben noch eine beachtliche Karriere als Dirigent gestartet hat, der ober- und unterhalb des Polarkreises reüssiert, mag der Energie des Marathonläufers geschuldet sein. Der Mann hat jedenfalls auch mit 58 Energie für drei! Begegnung mit einem vorwärtsgetriebenen Allrounder.
    1 hr 1 min
  • Chris Wiesendanger – Musiker mit breitem Horizont
    Die 88 Tasten des Flügels sind das Zentrum von Chris Wiesendangers Denken. Als Solist, mit seinen verschiedenen Bands und oft auch als Sideman in Projekten befreundeter Musiker setzt er seinen Fingerprint, eigenständig und dennoch immer der Musik dienend.Fünfzig Jahre alt wurde Chris Wiesendanger im vergangenen Herbst und quasi zum Geburtstag schenkte er sich und uns ein Soloalbum. Seit fast drei Jahrzehnten ist er nun auf der Jazzszene präsent, fast alle Arten Tasten hat er in dieser Zeit gespielt, elektrische und akustische, sein wirkliches Interesse gilt aber dem Flügel. Improvisierend und komponierend nähert er sich seinem Instrument, und spinnt seinen musikalischen Kosmos fort.
    1 hr
  • Zwischen Klassik und Clubmusik: Der Pianist Francesco Tristano
    Franceso Tristano heisst der junge Pianist und Komponist, der seit einigen Jahren Furore macht mit Bach und Cage, Buxtehude und Stravinsky. Der aber auch Furore macht mit Clubmusik und coolen Auftritten.Er kommt aus Luxemburg, hat in New York an der Julliard School Klavier studiert. Lebt jetzt in Barcelona. Und kocht leidenschaftlich gerne. Annelis Berger konnte ihn in Basel am Rhein für Parlando treffen.Erstausstrahlung: 27.09.15
    0 min

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Parlando ist die Sendung von Angesicht zu Angesicht – klassische Musikerinnen und Musiker reden über ihr Leben auf der Bühne und im Privaten, über ihr Instrument, ihre Stimmbänder und alles, was neben…