Kaum ein Fall hat in der österreichischen Kriminalgeschichte für so viel Entsetzen und Empörung gesorgt: Josef Fritzl, der Inzest-Vater von Amstetten, der seine Tochter 24 Jahre lang in den Keller gesperrt, gequält und mit ihr sieben Kinder gezeugt hat. Jetzt, 17 Jahre nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft, sorgt er wieder für Schlagzeilen. Strafverteidigerin Astrid Wagner hat einen Pflegeplatz für ihren mittlerweile 91-jährigen schwerkranken Mandaten gefunden – und erneut seine Entlassung beantragt!
Eine mögliche Wende, die nicht nur in der Bevölkerung die Gemüter erregt. Auch in der neuen und bereits 4. Podcast-Folge zum Jahrhundertfall Josef Fritzl geht’s heiß her: Während Astrid Wagner argumentiert, ihr Mandant habe die Mindeststrafe von 15 Jahren verbüßt und sei in keinster Weise mehr gefährlich, trotzt Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch allen juristischen Fakten und hält eisern dagegen, dass Fritzl immerhin wegen Mordes, Blutschande, Vergewaltigung und schwerer Nötigung sitze und bis heute der einzige Mensch in Österreich ist, der wegen Sklaverei verurteilt wurde.
Unbedingt reinhören: Das große Fritzl-Update ab heute in “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.