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Die Klimakrise ist in aller Munde. Wir befinden uns aber zudem mitten in einer weiteren, viel zu wenig in der Öffentlichkeit präsenten und in ihrer Tragweite noch kaum abschätzbaren Krise: der Artenkrise, die nur teilweise mit der Klimakrise zusammenhängt.
Die Situation ist dramatisch. Jährlich verschwinden bis zu 60.000 Arten – wird dieser drastische Verlust nicht gestoppt oder eingedämmt, wird es in den nächsten Jahrzehnten zu tragischen Folgen für uns Menschen kommen – Nahrungsnetze werden zusammenbrechen, es wird zu Ernährungsproblemen für viele Menschen kommen, Migrationsschübe werden ausgelöst, das Zusammenbrechen von politischen Systemen ist dann nur eine logische Konsequenz dieser Entwicklungen.
Der Vortrag, den sie in der kommenden Stunde von planetarium hören, beleuchtet die vielen unterschiedlichen Aspekte, die mit dem Begriff „Biodiversität“ verbunden sind, und geht sowohl auf die Ursachen und Gefahren der Artenkrise ein als auch auf Möglichkeiten, wie es gelingen kann, dagegen zu steuern.
Es spricht Dr. Friedrich Schwarz – er ist Biologe, Leiter des Botanischen Gartens Linz und Chefredakteur der Zeitschrift ÖKO.L
Die Hochaltrigkeit in unserer Gesellschaft nimmt immer mehr zu. Viele Menschen machen sich Gedanken, wie sie diesen Lebensabschnitt gestalten, wie sie wohnen möchten, was sie sich im Falle ihrer Pflegebedürftigkeit an Unterstützung wünschen und auf welche Infrastruktur sie zurückgreifen können. Das Altenheim ist die Form der Unterstützung, die sich die allerwenigstens Menschen für ihren Lebensabend wünschen.
In dieser Ausgabe von planetarium hören sie einen Vortrag von Mag. Josef Scharinger über die Wichtigkeit der Richtungsänderung im Betreuungs- und Pflegebereich.
Zur Person: Mag. Josef Scharinger ist Obmann des Arbeitgeberverbands der Diakonie. In den letzten Jahren war er Mitinitiator von stadtteil- und quartiersbezogenen Entwicklungen und Wohnprojekten, die sich der Zukunft eines generationsübergreifenden Zusammenlebens von Menschen, auch mit Unterstützungsbedarf, verschrieben haben.
In seinen Vortrag geht es ihm darum, den Blick über die übliche Pflegediskussion zu erweitern und darin auch Stadt- und Sozialplanung einzubeziehen. Seine Ansatz: „Das Konzept Altenheim muss ein Ablaufdatum haben!“.
Es handelt sich bei diesem Vortrag um einen Aufzeichnung der Salongspräche #19 der Grünen Generation plus OÖ vom 11. Juli 2021.
Links:
Die Wetterextreme der letzten Wochen führen uns die Dramatik der Klimaerwärmung und dessen Auswirkung tagtäglich vor Augen. Es vergeht kein Tag, an dem nicht über die Wichtigkeit des Klimaschutzes gesprochen wird. Dass die Klimakrise jedoch gleichzeitig mit einer Biodiversitätskrise einhergeht, ist noch nicht im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit angekommen. Der drastische Verlust der biologischen Vielfalt bedroht unsere Menschheit und muss daher genauso im Fokus des Schutzes, wie der des Klimas stehen.
Das Spannungsfeld zwischen Klima – und Naturschutz thematisiert in dieser Sendung der Präsident des Umweltdachverbandes – Mag. Franz Maier – in seinem Vortrag. Franz Maier ist Biologe und arbeitete lange Zeit als Geschäftsführer des Umweltdachverbandes bzw. deren GmbH. Seit Ende 2014 ist er dessen ehrenamtlicher Präsident.
Im Rahmen der #20 Salongespräche und auf Einladung der Grünen – Generation plus OÖ sprach Franz Maier am 30. Juni 2021 wie Zielkonflikte zwischen Klima- und Naturschutz überwunden werden können.
Links:
Im vergangenen Jahr erhielt den Ute-Bock-Preis für Zivilcourage, verliehen von SOS – Mitmensch, die Hörschingerin Andrea Mayrwöger– Obfrau des Vereins Fairness Asyl, die sich gemeinsam mit ihren KollegInnen für die Verbesserung der Bedingungen von geflüchteten Menschen sowie faire Asylverfahren einsetzt.
In dieser Ausgabe von planetarium schildert Andrea Mayrwöger wie es dazu kam, dass sie sich im Asylbereich zu engagieren begann. Seit Ende 2020 organisiert sie neben ihrer Arbeit bei Fairness Asyl zudem gemeinsam mit Anja Krohmer, Geschäftsführerin des Vereins Arcobaleno und anderen AktivistInnen die Protestcamps für Moria in Linz. Ziel der Protestcamps: Sie sollen auf die Situation von Geflüchteten in Griechenland und Bosnien aufmerksam machen – zudem werden bei den Camps auch Spenden gesammelt, die Menschen vor Ort im Lager in Moria zugutekommen. Wie das Geld dort verwendet wird, erzählt Anja Krohmer in dieser Sendung. Sie hat im letzten Jahr das Flüchtlingslager auf Lesbos besucht uns berichtet uns sehr anschaulich und berührend wie die Lage dort ist und wie sich ihr Aufenthalt dort gestaltete.
Im zweiten Teil der Sendung hören sie zwei Beiträge von Radio Corax in denen wir den Blick auf die Lage Geflüchteter auf den Kanarischen Inseln und an der an der italienisch – französischen Grenze werfen.
Links:
Verein Fairness Asyl – https://www.fairness-asyl.at/
Wochenende für Moria – https://www.facebook.com/WE4MORIA/
Standbyme Lesbos – https://standbymelesvos.gr/
Moria White Helmets – https://www.facebook.com/MoriaWhiteHelmets
Plattform Solidarität – https://www.facebook.com/solidaritaet.ooe/
Beiträge von Radio Corax:
„Es gibt sehr viele Morias in Europa“ – über die Situation geflüchteter Menschen auf den Kanaren – https://www.freie-radios.net/106744
Unterstützung von Flüchtenden an der italienisch-französischen Grenze – https://www.freie-radios.net/108295
In Oberösterreich sind die Grünen seit nunmehr vier Landtagsperioden als politische Partei vertreten. Der außergewöhnliche Frauentag in einer Pandemiezeit ist Anlass um zurückzublicken: Wie hat sich die Politik und der Beruf der Politikerin und des Politikers in den letzten 30 Jahren verändert? Welche frauenpolitischen Forderungen sind immer noch aktuell und welche wurden erfüllt? Wie wird sich Frauenpolitik in den nächsten Jahren der Krisen Veränderung und anpassen müssen?
Es handelt sich hierbei um die Aufzeichnung des Gespräches zum Weltfrauentag 2021 bei dem folgende Politikerinnen sprachen:
GR in Doris Eisenriegler, sie war von 1997 bis 2009 im Landtag für Frauenpolitik zuständig und ist zurzeit Sprecherin der Grünen Generation plus
Im Anschluss an die Inputs folgen noch Statements von Teilnehmerinnen. Gesprächsmoderation: Sabine Traxler
Vor gut einem Jahr wurde die Stabsstelle für Nachhaltigkeit an der Johannes-Kepler-Universität (JKU) Linz initiiert. Durch ihre Stadtrandlange und ihre Campusstruktur hat die JKU besondere Herausforderungen aber auch Möglichkeit für eine nachhaltige Entwicklung. Was genau die Aufgaben, Herausforderungen und Möglichkeiten der Stabsstelle für Nachhaltigkeit an der JKU sind und vor allem welche Projekte und Entwicklungen in diesem Bereich bereits in Gange sind, erklärt die Leiterin Mag.a Maria Buchmayr im Interview mit Sabine Traxler.
Links:
Das Coronavirus hat die Welt verändert. Welche Lehren können wir aus der Krise aus Sicht der Generation plus ziehen? Wie erging und ergeht es derzeit Menschen in den Altenheimen? Was bedeutet Covid-19 für die ältere Bevölkerung im Allgemeinen? Wie fühlt es sich an plötzlich Teil einer „schützenswerten, alten und schwachen“ Gruppe zu sein.
Darüber spricht in dieser Ausgabe von planetarium Univ. Prof. Dr. Franz Kolland. Er ist Soziologe, Gerontologe und Altersforscher an der Universität Wien.
Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hat er eine Studie zu Covid-19 und Social Distancing im Alter durchgeführt. Zentrale Ergebnisse dieser Studie sind unter anderen: Corona hat eine „Digitale Spaltung“ (digital divide) unter den „Alten“ hervorgebracht. Zudem ist ein starker Rückgang der Freiwilligentätigkeit und der sozialen und körperlichen Bewegung festzustellen.
Bei diesem Vortrag handelt es sich um einen Auszug aus dem Online-Salongespräch der Generation plus OÖ welches im November letzten Jahres unter dem Titel „Corona und die „Alten“ – Wir ziehen Bilanz“ stattfand.
Links:
Univ. Prof. Dr. Franz Kolland – https://www.soz.univie.ac.at/forschung/forschungsteams/team-kolland/
Die Corona-Pandemie zieht in ihrem Schatten viele weitere Entwicklungen mit sich, die in ihrem Ausmaß derzeit noch gar nicht richtig abgeschätzt werden können. Sie ist jedenfalls definitiv weltweit Brandbeschleuniger, was die transnationale organisierte Kriminalität betrifft.
In dieser Ausgabe spricht Livia Wagner im Interview über ihre Arbeit bei der Global Initiative und über den Einfluss der Corona-Pandemie auf den weltweiten Menschenhandel. Durch Lockdowns, Grenzschließungen, dem Zusammenbruch von ganzen Wirtschaftszweigen, Arbeitsplatzverlust (um nur einige Beispiele zu nennen) hat sich in vielen Bereichen das Risiko für Ausbeutung verschärft. Besonders Frauen und Mädchen sind im Bereich des Menschenhandels besonders stark betroffen.
Livia Wagner ist Senior Expert und Netzwerkkoordinatorin bei der „Global Initiative Against transnational organized crime“. Ihr letzter Bericht „Aggravating circumstances: How coronavirus impacts human trafficking“ beschäftigte sich mit dem Einfluss der Corona-Pandemie auf den weltweiten Menschenhandel.
Links:
Leben mit einer demenziellen Erkrankung ist eine Herausforderung für Gesellschaft und Gesundheitswesen. Selbstbestimmtes Leben, Unterstützung dort, wo sie notwendig ist, in der Mitte der Gesellschaft, sind die zentralen Themen, die bei den Salongesprächen #17 der Grünen – Generation plus OÖ diskutiert wurden. In Österreich sind es derzeit in etwa 130.000 Menschen, die an dementiellen Erkrankungen leiden.
Die Zahl der Betroffenen wird bis 2050 – Schätzungen zufolge -auf etwa 230 000 Menschen ansteigen, denn Hauptrisikofaktor für Demenz ist das Alter. 80 Prozent aller Betroffenen sind über 80 Jahre alt. Meist wird über und nicht mit Menschen mit Demenz gesprochen. Bilder von verwirrten Alten in Pflegeheimen, die aggressiv sind oder davonlaufen tauchen im Kopf auf, wenn der Begriff „Demenz“ fällt. Bilder, die häufig medial transportiert werden und die zu hinterfragen sind.
In Wien hat sich vor fünf Jahren der gemeinnützige Verein ProMENZ gegründet. Schon mit seinem Namen weist der Verein auf einen Umstand hin, der gesellschaftlich überdacht werden muss; denn DeMENZ heißt sinngemäß übersetzt eigentlich „ohne Geist“. Menschen mit Vergesslichkeit fühlen sich durch diesen Begriff stigmatisiert. ProMENZ ist ein Zusammenschluss von Menschen mit Vergesslichkeit und Unterstützer*innen. Der Verein organisiert Selbsthilfetreffen und macht Öffentlichkeitsarbeit um das Bild der Menschen mit Vergesslichkeit in ein anderes Licht zur rücken!
Zum Salongespräch geladen waren:
Links und Infos:
Der Boden, die belebte und hauchdünne oberste Schicht unseres Planeten, ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für uns Menschen überhaupt – eine wertvolle und vor allem schwer erneuerbare Ressource. Umso schlimmer ist es, dass tagtäglich viele Hektar davon versiegelt werden. Das heißt der Boden wird bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt. Der Trend zur Bodenversiegelung ist nach wie vor nicht zu stoppen. In Österreich ist im vergangenen Jahr (2019) der Verbrauch an Boden sogar wieder gestiegen. Allein in den letzten 25 Jahren verlor Österreich durch Verbauung 150.000 Hektar Äcker und Wiesen. Das entspricht der gesamten Agrarfläche des Burgenlands.
Im folgenden Beitrag hören sie ein Interview mit Uli Böker zum Thema „Wie viel Grünraum brauchen wir?“. Uli Böker ist Raumordnungssprecherin der Grünen in OÖ und war zudem langjährige Bürgermeisterin von Ottensheim.
Links: Bodeninformationsbericht 2020 des Landes OÖ
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