Playful Impact with LEGO Serious Play

Playful Impact with LEGO Serious Play

By Playful ImpactBusinessEntrepreneurship
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Playful Impact with LEGO Serious Play episodes

  • Führen im Echtzeit-Test - Was in Teams passiert, wenn es wirklich zählt!

    In dieser Folge sprechen Nadine und Oliver direkt vom Finance Directors Forum in Interlaken über Workshops, die nicht nur gut aussehen, sondern tatsächlich etwas bewegen. Zum Einstieg zeigen sie anhand ihres haptischen Kran-Workshops, wie Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit plötzlich sichtbar werden, wenn Teams gemeinsam eine ungewohnte Aufgabe lösen müssen.

    Anhand konkreter Kundenbeispiele wird deutlich, wie unterschiedlich solche Workshops eingesetzt werden können. Eine Abteilung baut mit LEGO verschiedene Varianten ihrer zukünftigen Organisation. Ein neu zusammengestelltes Team macht Fähigkeiten, Stärken und Erwartungen sichtbar. Und in einem weiteren Unternehmen entsteht aus einer neuen Strategie zunächst ein gemeinsames Zielbild und daraus eine konkrete Roadmap.

    Dabei geht es immer wieder um einen entscheidenden Punkt: Menschen glauben erstaunlich oft, dass sie vom Gleichen sprechen. Erst wenn ihre Vorstellungen sichtbar werden, zeigen sich Unterschiede, Missverständnisse und unausgesprochene Annahmen. Genau dort beginnt die eigentliche Arbeit eines Facilitators.

    Nadine und Oliver sprechen deshalb auch kritisch über die Qualität von LEGO Serious Play Ausbildungen. Die Methode allein reicht nicht. Wer Workshops professionell begleiten will, braucht Moderationserfahrung, Empathie, theoretisches Verständnis und die Fähigkeit, einen Raum zu lesen. Vier Stunden LEGO bauen ergeben noch keinen guten LEGO Serious Play Workshop.

    Am Ende bleibt die Metapher des Blumenstrausses: Eine einzelne Methode ist nur eine Blume. Erst Erfahrung, Facilitation, Methodik, Austausch und die bewusste Einbindung auch der stilleren Stimmen machen daraus einen Workshop, der nachhaltig etwas verändern kann.


    Take Aways

    Ein spielerisch wirkender Workshop kann sehr ernsthafte Muster in Führung und Zusammenarbeit sichtbar machen.

    Wenn Menschen ihre Vorstellungen bauen statt nur darüber zu sprechen, werden Unterschiede und Missverständnisse schneller erkennbar.

    Ein gemeinsames Zielbild entsteht nicht dadurch, dass alle behaupten, dasselbe verstanden zu haben.

    Psychologische Sicherheit ist entscheidend, wenn Teams neue Strategien nicht nur entwickeln, sondern tatsächlich umsetzen sollen.

    Facilitatoren müssen nicht die Fachexperten für das Geschäft des Kunden sein. Ihre Stärke liegt darin, das vorhandene Wissen im Team zugänglich und nutzbar zu machen.

    Gute Facilitation bedeutet auch, unterschiedliche Perspektiven zu übersetzen und den Raum aufmerksam zu lesen.

    Die stilleren Stimmen eines Teams können entscheidende Perspektiven einbringen, wenn der Prozess ihnen bewusst Raum dafür gibt.

    LEGO Serious Play zu kennen bedeutet noch lange nicht, einen guten Workshop konzipieren und moderieren zu können.

    Ausbildung ist nur ein Teil des Handwerks. Erfahrung, Moderationskompetenz, Empathie und methodische Breite gehören genauso dazu.

    Erlebnisbasiertes Lernen bleibt im Kopf, weil Menschen nicht nur zuhören, sondern selbst handeln, ausprobieren und reflektieren.


    Chapters

    00:00 – Willkommen aus Interlaken

    02:12 – Wie funktioniert ein haptischer Leadership-Workshop?

    04:09 – Eine Reorganisation einfach mal bauen

    06:15 – Was kann mein neues Team eigentlich?

    07:45 – Vom gemeinsamen Zielbild zur Roadmap

    09:14 – Müssen Facilitatoren Fachexperten sein?

    10:44 – Die unterschätzte Kunst der Facilitation

    12:04 – LEGO Serious Play Ausbildung ist nicht gleich Ausbildung

    13:35 – Warum vier Stunden LEGO bauen nicht reichen

    15:06 – Eine Methode ist noch kein Blumenstrauss

    17:37 – Warum die stillen Stimmen entscheidend sind

    19:23 – LEGO als Überraschung und erlebnisbasiertes Lernen

    22 min
  • Haarspray und Workshop? Echt jetzt?

    In dieser Episode sprechen Nadine Oppenheim und Oliver Gabor über die Herausforderungen und Erkenntnisse bei der Durchführung von Workshops und teilen praktische Tipps für erfolgreiche Team-Events.

    Keywords: Workshop, Team Building, LEGO Serious Play, Raumgestaltung, Moderation, Event-Planung

    Key Topics:

    • Wichtigkeit der Raumgestaltung und Technikunterstützung
    • Kreativität fördern durch Material und Umgebung
    • Der Bildschirm als gemeinsame Klammer und Ort der Aufmerksamkeit bei grossen Gruppen
    • Kommunikation und Aufmerksamkeit in grossen Gruppen
    • Learnings und Verbesserungsmöglichkeiten bei Workshops


    Kapitel:

    00:00: Einführung und Begrüßung

    03:02: Workshop-Erfahrungen und Herausforderungen

    06:12: Kreativität und Materialauswahl

    09:03: Gruppendynamik und Aufmerksamkeit im Workshop

    11:58: Räumliche Gegebenheiten und deren Einfluss

    15:02: Technische Unterstützung und Musik im Workshop

    17:53: Kundenfeedback und zukünftige Verbesserungen

    26 min
  • Stille Saboteure: Warum gute Workshops trotzdem scheitern

    n dieser Folge vom Playful Impact Podcast sprechen Oliver und Nadine direkt aus dem Victoria Jungfrau am Richmond IT Forum über ein Thema, das in Projekten, Workshops und Organisationen oft unterschätzt wird: stille Saboteure. Gemeint sind nicht nur Menschen, die offensichtlich blockieren, sondern vor allem Dynamiken, die leise Energie ziehen, Entscheidungen verzögern und Ergebnisse verwässern.

    Oliver und Nadine erzählen offen von Situationen aus ihrer Workshop-Praxis, in denen ein Auftrag eigentlich klar schien, aber plötzlich andere Entscheider, versteckte Erwartungen oder ungeklärte Rollen alles verändert haben. Besonders spannend wird es dort, wo sie zeigen, dass Sabotage nicht immer böse Absicht ist. Manchmal entsteht sie aus Überforderung, fehlender Einbindung oder dem Bedürfnis, doch noch Kontrolle über ein Ergebnis zu bekommen.

    Ein grosser Teil der Folge dreht sich darum, warum Workshops scheitern können, wenn sie als einmaliges Event statt als Teil einer echten Veränderungsreise verstanden werden. Oliver beschreibt, wie wichtig es ist, Auftraggeber, Entscheider und Teilnehmende früh abzuholen. Nadine bringt den Punkt ein, dass auch zu wenig Vorbereitung, fehlende Agenda und unklare Erwartungen stille Saboteure sein können.

    Zum Schluss wird der Bogen zu psychologischer Sicherheit und LEGO Serious Play geschlagen. Denn wenn immer nur die lauten Stimmen dominieren, entsteht schnell der Eindruck, das sei die Meinung aller. Die Methode hilft, auch stille Perspektiven sichtbar zu machen und alle Beteiligten aktiv einzubinden. Die Folge endet mit einem klaren Gedanken: Veränderung braucht Reibung, Klarheit und konsequentes Dranbleiben.


    Take Aways

    • Stille Saboteure sind oft nicht laut, aber sie können Projekte, Workshops und Veränderungsprozesse massiv ausbremsen.
    • Sabotage entsteht nicht immer aus böser Absicht. Manchmal steckt Überforderung, fehlende Einbindung oder verletzter Stolz dahinter.
    • Ein Workshop wird schwach, wenn er als einmaliges Event geplant wird, obwohl eigentlich eine echte Veränderungsreise nötig wäre.
    • Die wichtigste Person im Projekt ist nicht immer die Person, die den Workshop organisiert hat, sondern oft die Person, die am Ende über Wirkung, Budget oder Akzeptanz entscheidet.
    • Wenn Entscheider zu spät eingebunden werden, kann ein guter Workshop live kippen oder im Nachgang anders bewertet werden.
    • Feedback sollte möglichst früh angesprochen werden, bevor aus kleinen Spannungen grosse Blockaden werden.
    • Meetings ohne Agenda und klares Ziel sind selbst stille Saboteure, weil sie Zeit kosten und selten echte Ergebnisse bringen.
    • LEGO Serious Play hilft, weil nicht nur die lauten Stimmen den Ton angeben, sondern jede Person einen sichtbaren Beitrag leisten muss.
    • Psychologische Sicherheit bedeutet nicht, dass alle nett zueinander sind. Sie bedeutet, dass auch Uneinigkeit ausgesprochen und produktiv bearbeitet werden kann.
    • Gute Workshops enden nicht mit Applaus, sondern mit klaren Massnahmen, Verantwortlichkeiten und einem Rhythmus, der die Umsetzung lebendig hält.


    Chapters

    00:00 – Nicht perfekt, aber besser unterwegs

    01:45 – Kleineres Setup, weniger Koffer, mehr Lernen

    03:10 – Worum es heute wirklich geht: stille Saboteure

    04:10 – Der faule Apfel im Team

    05:20 – Wenn eine toxische Person den ganzen Event kippt

    07:20 – Wenn Workshops nur als Event verstanden werden

    09:30 – Das Problem liegt nicht immer beim Team

    10:20 – Wenn Auftraggeber selbst sabotieren

    13:15 – Gutes Konzept, zu wenig Zeit, falsche Erwartungen

    15:25 – Warum frühes Feedback entscheidend ist

    17:20 – Teilnehmende abholen, bevor der Workshop falsch startet

    18:40 – Meetings ohne Ergebnis als stille Saboteure

    20:45 – Warum LEGO Serious Play stille Stimmen hörbar macht

    21:40 – Massnahmen, Follow-up und echte Umsetzung

    22:50 – Psychologische Sicherheit braucht Reibung

    25 min
  • Ergebnisse statt Broschüre? Gamification wirkt!

    In dieser Folge von Playful Impact Expert Insights sprechen Nadine Oppenheim, Oliver Gabor und Rachel Manetsch von MADE Marketing über erlebnisorientiertes Marketing, Aktivierungen und die Frage, wie Marken nicht nur sichtbar, sondern wirklich erlebbar werden.

    Der Einstieg ist locker und ehrlich. Es geht um Technik, Kabelchaos, persönliche Learnings der Woche und kleine Gadgets, die im Arbeitsalltag mehr Bedeutung bekommen, als man zuerst denkt. Von Cloudcode über Verdunkelungsvorhänge bis zum Friction-Stift wird schnell klar: Diese Folge lebt von echten Gesprächen, kleinen Abschweifungen und viel Praxisnähe.

    Im Zentrum steht das Marketingprisma von MADE Marketing. Rachel erklärt, warum Kundinnen und Kunden oft mit einer grossen Idee starten, aber zuerst wieder zum eigentlichen Ziel zurückgeführt werden müssen. Was soll die Aktivierung auslösen? Welche Botschaft soll hängen bleiben? Und wie schafft man ein Erlebnis, das nicht einfach cool aussieht, sondern wirklich wirkt?

    Besonders spannend wird es bei konkreten Beispielen. Es geht um Live-Marketing an Festivals, Roadshows in Einkaufszentren, Aktivierungen für ein Kernkraftwerk, ein riesiges Auto zur Verkehrsprävention und die Frage, warum Gamification komplexe Inhalte oft besser vermittelt als jede Broschüre.

    Oliver bringt die Brücke zu LEGO Serious Play und haptischem Denken. Er zeigt, wie Menschen durch gemeinsames Bauen, Erleben und Ausprobieren anders ins Denken kommen. Am Ende bleibt eine klare Erkenntnis: Live-Erlebnisse lassen sich nicht einfach durch digitale Reichweite ersetzen. Sie schaffen Verbindung, Erinnerung und manchmal genau den Moment, in dem Menschen wirklich verstehen.


    Take Aways

    Erlebnismarketing beginnt nicht mit einer coolen Idee, sondern mit der Frage, was beim Menschen wirklich hängen bleiben soll.

    Eine Aktivierung muss innerhalb weniger Sekunden verständlich sein, sonst verliert sie die Leute, bevor sie überhaupt einsteigen.

    Live-Marketing kann keine digitalen Millionen-Impressions ersetzen, aber es kann eine viel tiefere Verbindung zur Marke schaffen.

    Gamification funktioniert besonders gut, wenn sie komplexe Inhalte spielerisch, einfach und körperlich erfahrbar macht.

    Kundinnen und Kunden müssen manchmal liebevoll zurück auf den Boden geholt werden, wenn Vision, Budget und Machbarkeit zu weit auseinanderliegen.

    Haptisches Denken hilft Menschen, Komplexität sichtbar zu machen und über Dinge zu sprechen, die sonst abstrakt bleiben.

    Nicht jede Person lässt sich aktivieren, aber Gruppendynamik kann enorm viel tragen, wenn das Erlebnis gut gestaltet ist.

    Ein gutes Live-Erlebnis braucht nicht immer die grösste Bühne. Manchmal wirken kleinere Orte stärker, weil Menschen dort nicht damit rechnen.

    Der Kreativprozess funktioniert besser, wenn Anbieter und Kunde eng im Pingpong bleiben und früh Prototypen testen.

    Ein digitales Glücksrad mag simpel klingen, aber genau solche einfachen Mechaniken funktionieren oft, weil Menschen sofort wissen, was zu tun ist.


    Chapters

    00:00 – Willkommen bei Playful Impact Expert Insights

    00:56 – Technik, Kabelchaos und der Aufwand hinter dem schönen Bild

    01:16 – Learning der Woche: Cloudcode, Website-Frust und tiefer denken

    05:19 – Gadgets der Woche: Vorhänge, Helium und der Friction-Stift

    07:37 – Das Marketingprisma von MADE Marketing

    10:52 – Briefings, Checklisten und warum Visualisierung hilft

    12:35 – Wenn Kunden mit KI-Traumwelten und kleinem Budget kommen

    15:18 – Warum Live-Marketing mehr ist als reine Zahlenlogik

    18:22 – LEGO Serious Play als Aktivierung für Verkaufsteams

    21:58 – Haptisches Denken, Silos und die Power der Hände

    23:59 – Verkehrsprävention mit riesigem Auto und spielerischer Awareness

    26:56 – Komplexität einfach machen, ohne sie platt zu bügeln

    30:34 – Vom digitalen Glücksrad bis zum Schiffscontainer

    33:03 – Abschlussrunde und Verabschiedung

    34 min
  • Change Management mit Perspektiven

    Wenn Change auf Widerstand trifft – was Sales, AI und Empathie gemeinsam haben

    Veränderungsresistenz ist keine Schwäche, sie ist menschlich. Aber sie ist auch überwindbar. In dieser Episode sprechen Nadine Oppenheim und Oliver Gabor mit David Gottlieb – Sales-Profi, Change-Begleiter und Brückenbauer zwischen israelischer Direktheit und Schweizer Gründlichkeit – über das, was technologischen Wandel in Unternehmen wirklich antreibt (und was ihn blockiert).

    David arbeitet in Tel Aviv im Hightech-Bereich und begleitet Finanzinstitute bei der Einführung von AI und Cybersecurity-Lösungen – in einem Umfeld, das Legacy-Systeme, regulatorische Vorsicht und menschliche Trägheit kombiniert. Sein Blick auf Change Management ist ungewöhnlich ehrlich: Es geht nicht um Frameworks. Es geht darum, die eine Person im Raum zu finden, die den Mut hat.

    Was euch in dieser Episode erwartet:

    • Warum Compliance-Teams vom „Business Blocker" zum „Business Enabler" werden können – und wie dieser Shift Change tatsächlich auslöst
    • Was Türklinkenputzen mit nachhaltigem Wandel zu tun hat (mehr als man denkt)
    • Warum ein „Nein" im Verkauf – und im Change – kein Ende ist, sondern der Beginn der eigentlichen Arbeit
    • Wie man Räume liest, Vertrauen aufbaut und Kunden wirklich mitnimmt – remote und vor Ort
    • Was Dubai, ein Notizbuch am Bankschalter und hochmoderne AI-Gespräche über die Widersprüche in Veränderungsprozessen verraten
    • Wie Flow-Theorie und Sales-Psychologie dichter beieinanderliegen, als man denkt

    Diese Episode ist für alle, die Change nicht nur konzipieren, sondern wirklich landen wollen – in Organisationen, in Teams und in sich selbst.

    Gast: David Gottlieb – Sales & Change Consultant, Tel Aviv | Expertise: AI im Finanzsektor, Cybersecurity, internationales B2B-Sales

    Hosts: Nadine Oppenheim (Pin-Point Consulting) & Oliver Gabor (Teambeschleuniger)


    ⏱️ Kapitel

    00:00 Intro & Willkommen

    00:37 Gast David Gottlieb stellt sich vor KI Berater für Cybersecurity im Finanzdienstleistungsbereich

    03:21 Oliver: Change braucht mehr als eine Disziplin

    04:10 Was bewegt Menschen wirklich zur Veränderung? David über informierte Kunden und den richtigen Einstieg

    06:30 AI im Transaction Monitoring – wenn Legacy-Systeme auf Regulatoren treffen

    08:40 Die Schweizer Herausforderung: „Die FINMA hat es freigegeben – warum soll ich mich bewegen?"

    09:55 Vom Blocker zum Enabler: Wie man Compliance neu erzählt

    11:35Empathie im Change – notwendig oder optional?

    13:35 Türklinken putzen: Was Verkauf und Transformation gemeinsam haben

    16:12 Oliver über das Mindset beim Verhandeln – und was sein Vater am Flohmarkt lehrte

    19:00 Challenged werden wollen – warum direkte Fragen Vertrauen aufbauen

    20:50 Dubai, ein Notizbuch und AI: Widersprüche in der Transformation

    22:38 Raum lesen, Vertrauen aufbauen – und warum das remote schwieriger ist

    26:10 Technologie verkauft sich nicht selbst: Der Mensch dahinter entscheidet

    30:11 Resilienz im Change: Wie trainiert man das Dranbleiben?31:45 „Nein heisst: noch ein Impuls nötig" – die Wendung der Episode

    35:51 Flow-Theorie nach Csikszentmihalyi – der schmale Grat zwischen mitnehmen und überfordern

    38:05Danke & Abschluss


    1 hr 12 min
  • Tower of Power: Was Teams lernen, wenn Reden verboten ist

    Summary

    In dieser Folge des Playful Impact Podcasts melden sich Nadine und Oliver aus einem ungewohnten Setting. Sie nehmen die Episode direkt im Victoria Jungfrau Hotel in Interlaken auf, wo sie beim Richmond Forum ihre sogenannten Out-of-the-Box Sessions durchführen. Mit viel Technik, mehreren Kameras und einem Koffer voller Workshop-Material erzählen sie, wie es sich anfühlt, live vor Ort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu arbeiten. 

    Im Mittelpunkt steht ein interaktives Workshop-Experiment mit dem Tower of Power von Metalog. Dabei arbeiten Teilnehmende mit Schnüren an einem gemeinsamen Kran, um Bausteine zu stapeln. In einer Runde dürfen sie miteinander sprechen, in einer anderen nicht. Gerade die nonverbale Runde führt zu überraschenden Erkenntnissen über Kommunikation, Zusammenarbeit und intuitive Abstimmung im Team. 

    Ein wichtiger Bestandteil der Session sind die sogenannten Reflection Cards. Die Teilnehmenden notieren darauf konkrete Situationen aus ihrem Arbeitsalltag, in denen sie ihr Verhalten verändern wollen. Das Ziel ist, das Erlebte nicht nur zu verstehen, sondern durch das Aufschreiben auch stärker im Gedächtnis zu verankern und in die Praxis mitzunehmen. 

    Neben den Workshop-Learnings sprechen Nadine und Oliver auch über das Setting solcher Events. Sie reflektieren über Networking, Perspektivenvielfalt und darüber, wie wichtig Bewegung und Aktivierung für Lernprozesse sind. Gerade nach einem langen Konferenztag können kurze, körperliche Interventionen einen enormen Unterschied machen.

    Zum Abschluss geben sie einen Ausblick auf das Podcast- und Workshop-Jahr. Geplant sind weitere Live-Sessions, neue Experimente mit Methoden und spannende Gäste aus verschiedenen Branchen. Gleichzeitig bleibt der Podcast bewusst flexibel. Ideen sind da, doch vieles entsteht spontan aus dem Flow der gemeinsamen Erfahrungen.


    Take Aways

    • Reflexion unmittelbar nach einer Erfahrung verstärkt die Wahrscheinlichkeit, dass neue Erkenntnisse tatsächlich im Alltag umgesetzt werden.
    • Wenn Menschen ihre Gedanken nicht nur denken, sondern aufschreiben, entstehen stärkere neuronale Verbindungen und die Erinnerung bleibt länger bestehen.
    • Nonverbale Kommunikation kann in Teams erstaunlich effektiv funktionieren, weil Menschen intuitiv Signale wahrnehmen und sich gegenseitig anpassen.
    • Ein Perspektivenwechsel verändert oft komplett, wie wir eine Situation interpretieren und ob wir sie als Problem oder als Lösung wahrnehmen.
    • Bewegung aktiviert das Gehirn und verbessert Lernen, Zusammenarbeit und Kreativität deutlich stärker als reine Sitz-Formate.
    • Aktivierende Workshopformate können gerade nach dem Mittagessen eine Gruppe wieder in Energie bringen und neue Aufmerksamkeit schaffen.
    • Viele wertvolle Erkenntnisse entstehen nicht durch Vorträge, sondern durch Erlebnisse, in denen Menschen selbst handeln und reflektieren.
    • Networking-Events funktionieren am besten, wenn unterschiedliche Perspektiven und echte Praxiserfahrungen zusammenkommen.
    • Neue Methoden und Experimente halten Workshops inspirierend, sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Facilitators selbst.
    • Dankbarkeit und bewusstes Wertschätzen der Zusammenarbeit stärken Beziehungen und schaffen eine positive Atmosphäre für gemeinsames Lernen.


    Chapters

    00:00 – Intro: Playful Impact und die Idee hinter dem Podcast
    01:00 – Neues Setting im Victoria Jungfrau in Interlaken
    02:00 – Der Aufwand hinter einem mobilen Podcast-Setup
    03:00 – Reflection Cards: Wie Lernen im Kopf hängen bleibt
    05:00 – Der Tower of Power und das Workshop-Experiment
    07:30 – Out-of-the-Box Sessions beim Richmond Forum
    09:00 – Perspektivenwechsel im Team erleben
    11:30 – Bewegung und Aktivierung in Workshops
    14:00 – Humor, Networking und Event-Erlebnisse
    17:30 – Wie Zusammenarbeit und Netzwerke entstehen
    19:30 – Ausblick auf neue Podcast-Themen und Gäste
    22:00 – Dankbarkeit und Abschluss der Folge

    24 min
  • Unlearning & digitale transformation

    In dieser Episode des Playful Impact Podcasts diskutieren Oliver Gabor und Nadine Oppenheim die Kunst des Loslassens und die Herausforderungen des Unlearning.

    Sie teilen persönliche Erfahrungen und Strategien, um Gewohnheiten zu ändern und sich auf neue Lernmethoden einzulassen. Die Diskussion umfasst auch die Bedeutung von Kreativität, insbesondere durch LEGO Series Play, und die Notwendigkeit, sich an technologische Veränderungen anzupassen. Abschließend ermutigen sie die Zuhörer, bewusst Dinge loszulassen und neue Ansätze auszuprobieren.


    Takeaways

    • Die Kunst des Loslassens ist entscheidend für persönliches Wachstum.
    • Unlearning erfordert Mut und die Bereitschaft, alte Gewohnheiten abzulegen.
    • Kreativität kann durch reduzierte Ressourcen gefördert werden.
    • Technologische Veränderungen erfordern ein Umdenken in traditionellen Branchen.
    • LEGO Series Play ist ein effektives Werkzeug zur Förderung von Kreativität und Teamarbeit.
    • Reflexion über Gewohnheiten kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen.
    • Weniger Gepäck zu tragen kann zu mehr Freiheit und Kreativität führen.
    • Die Bereitschaft, Neues zu lernen, ist entscheidend für den Erfolg.
    • Externe Impulse können helfen, festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen.
    • Es ist wichtig, regelmässig über die eigene Arbeitsweise nachzudenken.

    Kapitel

    00:00 Einführung in den Playful Impact Podcast

    01:05 Die Kunst des Loslassens

    06:37 Unlearning und Gewohnheiten

    11:41 Digitale Transformation und Unlearning

    16:18 Reisegewohnheiten und Minimalismus

    19:05 Tradition vs. Innovation: Der Wandel in Unternehmen

    23:14 Technologische Einflüsse und deren Auswirkungen auf Branchen

    26:40 Reflexion und kontinuierliche Verbesserung in Unternehmen

    31:06 Kreativität und neue Methoden zur Problemlösung

    34:22 Unlearning: Alte Gewohnheiten ablegen und Neues lernen


    38 min
  • Flow und Play: Ein neues Jahr mit Energie

    In dieser Episode von Playful Impact diskutieren Oliver Gabor und Nadine Oppenheim die Konzepte von Flow und Play, ihre persönlichen Erfahrungen und Learnings, sowie die Bedeutung von Flow in der Arbeit und im Alltag.

    Sie teilen praktische Tipps, um Flow zu fördern und die Rolle von kreativen Räumen und Methoden in Workshops zu beleuchten.


    Takeaways

    • Flow ist ein Zustand, den viele suchen.
    • Erleben von Flow kann in verschiedenen Aktivitäten stattfinden.
    • Die richtige Herausforderung ist entscheidend für Flow.
    • Hormone wie Dopamin und Endorphin spielen eine Rolle im Flow.
    • Kreative Räume fördern den Flow.
    • Pausen sind wichtig, um in den Flow zu kommen.
    • Flow ist nicht nur eine Kopfsache, sondern auch körperlich.
    • Die Methoden in Workshops sind entscheidend für das Erleben von Flow.
    • Selbstbestimmung und Unabhängigkeit fördern Flow.
    • Flow kann durch technische Hilfsmittel unterstützt werden.


    Chapters

    00:00 Einführung in Flow und Play

    03:08 Erfahrungen und Learnings der Woche

    06:05 Erleben von Flow im Alltag

    09:56 Neurobiologie des Flow-Zustands

    13:04 Flow in Workshops und Gruppen

    17:58 Praktische Tipps für Flow im Alltag

    30 min
  • Blockchain, Krypto und Weihnachten

    In dieser Episode des Playful Impact Podcasts diskutieren Nadine Oppenheim, Oliver Gabor und Dany Kielholz über verschiedene Themen, die von persönlichen Lernmomenten über technologische Entwicklungen bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen reichen.

    Sie beleuchten die Rolle von Künstlicher Intelligenz und Blockchain in der Kommunikation und Werbung und reflektieren über die Bedeutung von Bildung und zwischenmenschlicher Interaktion in einer zunehmend digitalen Welt.


    Takeaways

    • Technologie verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren.
    • Künstliche Intelligenz kann nicht alle menschlichen Fähigkeiten ersetzen.
    • Blockchain bietet Möglichkeiten für mehr Transparenz in der Kommunikation.
    • Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Gesellschaft.
    • Ungewissheit ist ein Teil des technologischen Fortschritts.
    • Die digitale Werbung steht vor Herausforderungen in der Verifizierung.
    • Kryptowährungen sind faszinierend, aber auch riskant.
    • Zwischenmenschliche Beziehungen bleiben wichtig in der digitalen Welt.
    • Technologie kann sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen.
    • Die Zukunft der Kommunikation wird durch Technologie geprägt sein.


    Chapters

    00:00 Einführung und Weihnachtsgeschenk

    01:30 Lernmomente der Woche

    03:51 Technologische Entwicklungen und Ungewissheit

    08:11 Gesellschaftliche Themen und Bildung

    10:04 Künstliche Intelligenz in der Kommunikation

    13:54 Emotionale Aspekte der Kommunikation

    15:51 Blockchain-Technologie und ihre Bedeutung

    17:24 Transparente Kommunikation durch Technologie

    18:13 Herausforderungen im digitalen Marketing

    20:52 Die Rolle der Blockchain im Marketing

    22:20 Dezentralisierung und ihre Vorteile

    24:51 Kryptowährungen und ihre Komplexität

    27:09 Technologische Entwicklungen und menschliche Interaktion

    30:51 Die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen

    34 min
  • Emotionen und Dynamik in Workshops

    In dieser Episode von Playful Impact diskutieren Oliver Gabor und Nadine Oppenheim die Herausforderungen und Chancen im Workshop-Design, insbesondere im Kontext von LEGO Series Play.

    Sie beleuchten die Bedeutung von Spannungsbögen, emotionalen Reaktionen, sorgfältiger Vorbereitung und der Rolle von Feedback und psychologischer Sicherheit. Die beiden Facilitatoren teilen persönliche Erfahrungen und geben wertvolle Einblicke in die Kunst der Moderation und Teamdynamik.


    Takeaways

    • Workshops benötigen einen klaren Spannungsbogen.
    • Emotionen spielen eine zentrale Rolle in Workshops.
    • Hohe Ansprüche an sich selbst können zu Frustration führen.
    • Die Vorbereitung ist entscheidend für den Erfolg eines Workshops.
    • Feedback sollte konstruktiv und direkt sein.
    • Psychologische Sicherheit ist für die Gruppeninteraktion wichtig.
    • Der Raum beeinflusst die Energie und Dynamik der Teilnehmer.
    • Interaktion mit dem Raum ist entscheidend für den Flow.
    • Humor und Spaß sind wichtig für die Atmosphäre.
    • Die Struktur des Workshops muss flexibel sein.


    Chapters

    00:00 Einführung in die Welt der Workshops

    02:56 Herausforderungen und Emotionen im Workshop-Management

    06:07 Feedback und die Suche nach Verbesserung

    08:59 Der Spannungsbogen im Workshop

    12:08 Vorbereitung und Skills-Building für Workshops

    17:29 Die Bedeutung von Briefings und Vorbereitung

    24:44 Spontanität und Struktur im Workshop

    28:12 Wichtige Takeaways für erfolgreiche Workshops

    35 min

About Playful Impact with LEGO Serious Play

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Wie macht man Workshops, die inspirieren, Ziele erreichen, Kreativität anregen und zu konkreten Resultaten führen? Wir, Nadine Oppenheim und Oliver Gabor, führen dich als Host durch diesen Podcast. Wir teilen in dieser Podcast Reihe unsere Erfahrungen und lernen voneinander - zu eurem Nutzen. Unser gemeinsamer Nenner ist LEGO(R) Serious Play. Aber nicht unsere einzige Methode. Wir kombinieren Design Thinking, SCRUM, Kreativität und mehr.