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Ob Social Media, Shopping oder News: Ihr müsst euch nicht alles vom Algorithmus vorsortieren lassen. Im Video zeigen wir euch, wie ihr bei Instagram und TikTok mehr Einfluss auf euren Feed nehmt, beim Shoppen Empfehlungen umgeht und Nachrichten wieder selbst auswählt. 🙂↕️
Hey Home Assistant, starte die wöchentliche 3003-Watchparty-Szene...
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Programmieren mit KI-Unterstützung, das so genannte Vibe Coding: Ist man wirklich produktiver oder nur anders beschäftigt? Schreibt man besseren oder einfach nur aufgeblähten Code? Übernimmt die KI lästige Routinearbeiten oder trifft sie wichtige strukturelle Entscheidungen? Wir reden im Podcast mit c’t-Redakteur Peter Siering und heise+-Redakteur Denny Gille.
Peter programmiert seit Jahrzehnten und hat die KI-Unterstützung mittlerweile in den Alltag integriert und intensiv für das c’t-Projekt desinfec’t genutzt, einen linuxbasierten Virenscanner. Denny hat vor einiger Zeit erst das Programmieren angefangen und ist durch Vibe Coding deutlich größere Schritte voran gekommen als bisher. Moderator Jörg hat früher viel programmiert und schwankt gerade, ob Vibe Coding ihm die Lust am Programmieren vergrätzt oder neu entfacht.
Zuerst erklären Denny und Peter, an genau welcher Stelle die KI ins Entwickeln eingreift. Und zwar kann sie das auf praktisch jeder denkbaren Ebene: Nur als Chatbot, der beim Entwurf hilft und auf Wunsch Code ausspuckt, den man manuell in seine Entwicklungsumgebung übernimmt. Die KI kann auch fertigen Code beispielsweise als Git-Repository abliefern, in das man sich einklinkt. Oder sie kann in die IDE integriert sein und einem beim täglichen Tippen helfen. Zudem kann man auch die KI nur nachträglich über den Code gucken und ihn vielleicht kommentieren lassen oder lästige Testroutinen schreiben lassen. Und dann gibts die agentische KI, die den eigenen Rechner bedient und somit selbstständig die gesamte Entwicklungsumgebung installieren und Anwendungen herunterladen und übersetzen kann.
Dann sprechen Peter und Denny über ihre Erfahrungen, die sie mit Vibe Coding realisiert haben. Peter will keine agentische KI auf seinem Rechner haben, sondern beschränkt sich – und die KI – auf Browser und die Sandboxes der KI-Anbieter. Wenn mal eine lokale Hardware nötig ist, kommt ein separater PC oder Raspi zum Einsatz, auf dem keine Konten oder sonstige Zugänge installiert sind. Den KI-generierten Code lässt er dann seine private GitLab-Instanz weiterverarbeiten.
Denny chattet mit der Entwickler-KI und lädt sich deren Code herunter. Lokal hat er einen Visual Studio Code installiert oder auch nur einen schlanken Editor. Ihm gefällt vor allem, dass das ein niederschwelliger Ansatz ist. Mit KI direkt in der Entwicklungsumgebung haben beide keine Erfahrung, haben aber Positives von anderen Entwicklern gehört. Vor allem Fleißaufgaben wie Refaktorisieren erledigt die KI gut.
Besonders hilfreich finden beide, dass die KI sehr viele APIs gelesen hat, dutzende Programmiersprachen beherrscht und auch massig Tipps aus einschlägigen Foren wie Stack Overflow eingesammelt hat. Dennoch geht es nicht so ganz ohne Grundkenntnisse, was man da eigentlich macht. Auch haben alle drei Zweifel, wie es mit zukünftigen APIs und Problemen weitergeht: Wie kommt die KI an frische Trainingsdaten, wenn keine menschlichen Programmierer mehr ihre Fragen und Antworten auf Stack Overflow austauschen? Oder kommen einige KIs vielleicht an sämtlichen Code auf Github, Gitlab & Co.?
Beide erzählen auch von Problemen und scheiternder KI: fehlerhafter Code, oder auch die Einflüsse von geringen Tokenzahlen auf die iterierende Codequalität. Geholfen hat teils, der KI explizit zu sagen, den Code modular aufzubauen. Zum Schluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie mag KI die Softwarewelt verändern, wohin mag sich das Berufsbild der Entwickler, nunja, entwickeln?
Mit dabei: Denny Gille, Peter Siering
► Mitdiskutieren auf dem heise & c’t Discord-Server: https://discord.gg/Wf6ewnWpxH
Kapitel:
#vibecoding #ki #desinfect
Fritz hat das neue FritzOS 8.50 für die Fritzbox freigegeben und rüstet damit unter anderem die Möglichkeit nach, Werbung zu blockieren. Wir haben ausprobiert, was das neue Fritzbox-Betriebssystem leistet.
Eine Geschichte, die mich seit einigen Tagen “in Bewegung” gehalten hat: Das europäische W Social, ein Netzwerk, das Ausweisverifikation zur Beitrittsbedingung macht, speichert öffentlich einsehbar Daten der Nutzer:innen auf ihren Server – sie nennen es “public by design”, wir schauen mal genauer hin.
Kapitelmarken, KI-unterstützt
Anna Bicker, Alexander Spier und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen:
Ein Slop ins Gesicht: Warum Google und andere Open-Source-Projekte unter KI leiden – Google stellt sein Bug-Bounty-Programm für Open-Source-Projekte vorerst ein. Immer mehr KI-generierte Fehlermeldungen von zweifelhafter Qualität überfordern offenbar Maintainer und Prüfer. Auch andere Projekte klagen. Wie groß ist das Problem mit dem „KI-Slop“ tatsächlich? Wie sollten Open-Source-Projekte mit der Flut an Meldungen umgehen? Und was bedeutet das für die Sicherheit freier Software?
Ohne Brief und Siegel: Bürger wollen digitale Ämter – und KI darin? Laut einer Umfrage wünschen sich viele Menschen in Deutschland eine digitale Verwaltung und können sich dabei auch den Einsatz von KI vorstellen. Warum hinkt die Digitalisierung der Ämter hinterher? Wo wäre KI in der Verwaltung sinnvoll und wo nicht? Und wie viel Vertrauen haben Bürger in Behördenentscheidungen, an denen eine KI beteiligt ist?
Deutscher Sonderweg: Tesla FSD könnte kommen, aber mit Tempo-Bremse? Verkehrsminister Bilger fordert eine EU-Zulassung für Teslas Assistenzsystem FSD. In Deutschland könnte es aber Einschränkungen geben, etwa beim Tempo. Wie weit ist das Zulassungsverfahren in der EU? Ist eine Tempo-Bremse sinnvoll? Und wie sicher ist ein System, bei dem der Fahrer weiter die Verantwortung trägt?
Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Kapitel:
Forscher haben neun bekannte KI-Chatbots untersucht, darunter ChatGPT, Claude, Gemini, Grok und Perplexity. Alle hatten Verbindungen zu Werbe- oder Tracking-Diensten, und bei mehreren gelangten sogar Informationen aus den Gesprächen an Dritte. Wir erklären, welche Daten übertragen werden, wer sie bekommt und ob Cookie-Ablehnung oder ein Bezahlabo davor schützen.
► Zum Artikel: https://heise.de/s/Dqkwx
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►Kapitelmarken:
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Redaktion & Video: Malte Kirchner
Ist Technologie einfach nur ein schlaues Messer? Oder ist sie viel mehr ein Gradmesser für Dinge, die sowieso in der Gesellschaft passieren? Wir schauen aufs Fernsehen, aufs Internet, kurzum: Auf alles. Aber mit Stefan Schulz kann selbst alles auf den Punkt sein.
Kapitelmarken, KI-unterstützt
Cyberkriminelle von ShinyHunters behaupten, sensible Daten von praktisch allen FBI-Mitarbeitern erbeutet zu haben. Nun wurden zwei mutmaßliche Mitglieder festgesetzt – und einer von ihnen soll ausgerechnet mit dem FBI zusammenarbeiten.
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Redaktion & Video: Malte Kirchner
Der Nachrichtenonkel und sein Comic Relief sind da - und sie bringen euch gut in diese Woche. Obwohl wir ein bisschen doomscrollen - und zwischen der W-Verfassung, der SI-Dystopie und Ulrich Wetzel ist heute alles dabei. Und Dax Werner auch noch! Kann es noch besser werden?
Kapitelmarken, KI-unterstützt
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