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Frei zu sein – was bedeutet das überhaupt? Sind wir das nicht hier in Deutschland? Damit beschäftigt sich das Jugendmagazin jup! Berlin in ihrem Sommer-Themenspezial „#Freiheit“ und auch wir steuern einen Beitrag dazu bei. Für uns bedeutet Freiheit vor allem, dass wir „wir selbst“ sein können und dürfen. In Deutschland darf und kann man das, zumindest laut Gesetz. Aber gibt es vielleicht gesellschaftliche Barrieren, die einige von uns daran hindern? Wir haben mit acht verschiedenen jungen Menschen darüber gesprochen, ob sie etwas daran hindert als Jugendliche in Deutschland sie selbst zu sein.
In der Politik werden langfristige Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Eine Zukunft, die besonders junge Menschen betrifft. Unter anderem deswegen fordern verschiedene Parteien und Organisationen, das Wahlalter bundesweit auf 16 Jahre zu senken. Auf kommunaler Ebene ist dies bereits in vier Bundesländern der Fall. Zusätzliche mediale Aufmerksamkeit bekam das Thema an diesem Wochenende beim Parteitag der FDP, die sich nach Abstimmungen ebenso für ein Wahlalter ab 16 Jahren ausgesprochen hat. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die behaupten, dass man das Wahlalter auch an die Volljährigkeit knüpfen müsse. “Wer wählen darf, muss auch mündig sein.” Deshalb haben wir die Frage gestellt: "Sollte das Wahlalter bundesweit gesenkt werden?"
Als Reaktion auf die Corona-Pandemie wurden Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit oder Religionsfreiheit weitreichend eingeschränkt. Das Ausmaß der Einschränkungen wurde nicht nur bei "Corona-Demos" kritisiert, sondern teilweise auch von Gerichten als rechtswidrig beurteilt. Alle Maßnahmen werden zum Schutz der Gesundheit getroffen, die auch ein Grundrecht an sich ist. Für den weiteren Verlauf der Pandemie stellt sich jedoch die Frage, wie weit wir Grundrechte zum Schutz der Gesundheit einschränken sollten.
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