hsp.talk: Im Interview mit Ute Schröder
Nach Erstellung der Verfahrensdokumentation kommt das nächste: die Optimierung der eigenen betrieblichen Prozesse. Und das steuern und überwachen der Prozesse im Unternehmen durch ein IKS (Internes Kontroll System). In unserem Studio war Ute Schröder, Geschäftsführerin von C4B, zu Gast und berichtet mit Paul Liese über die Partnerschaft und welche Vorteile sich für Opti.Tax Doku Anwender daraus ergeben.
Paul Liese: Du bist Geschäftsführerin der C4B. Was macht die C4B?
Ute Schröder: Die C4B ist ein Netzwerk für Führungskräfte im Rechnungswesen und Controlling. Das Ziel ist es, langfristig Beratungskosten zu sparen. Es ist ja so, dass jeder immer „in seinem eigenen Saft kocht“ und auch viele Ideen immer wieder neu selbst entwickeln muss. Da haben wir uns zusammengetan – das ist ursprünglich mal entstanden mit Großkonzernen, wie Beiersdorf, Jungheinrich, Fielmann; wir haben uns zusammengesetzt und gesagt „wir müssen mal irgendwie so etwas wie eine Plattform haben, wo wir uns gemeinsam austauschen und versuchen, wie man optimale Prozesse im Rechnungswesen und Controlling gestalten kann. Und daraus ist inzwischen ein bundesweites Netzwerk geworden. Ich würde sagen, wir sind jetzt DAS Finance Network in Deutschland.
Paul Liese: Warum habt ihr mit uns Kontakt aufgenommen?
Ute Schröder: Weil wir das Problem haben, dass wir das in Word und in Powerpoint gemacht haben, und das ist natürlich nicht so die optimale Lösung. So ist die Idee entstanden. Ich hatte mir bei Andreas dann die Verfahrensdokumentation angeguckt und fand die hsp GmbH sehr, sehr schön in der Lösung. Und das ist ja auch ein schöner Einstiegspunkt. Man fängt mit der Verfahrensdokumentation an und landet ganz schnell bei den Unternehmensprozessen und insofern ist das ja auch eine schöne Ergänzung. So sind wir auf euch gekommen.
Paul Liese: Jetzt haben wir gesehen, dass in den ersten Prozessen, die ihr uns zur Verfügung gestellt habt, auch IKS-Tipps mit drin sind und Hinweise und dergleichen. Was hat der Anwender davon, wenn er das so liest? Bekommt er einfach nur einen Musterprozess oder bekommt er auch eine Empfehlung, wie er etwas umsetzen könnte?
Ute Schröder: Ja, er bekommt gleichzeitig noch eine Empfehlung, einmal zum IKS, zum Internen Kontrollsystem: an welchen Prozessschritten sollte ich Prüfungen einbauen? Das ist ja auch toll bei eurer Software: dass man gleich Aufgaben zuweisen kann und sagt „ich kann mir eine Roadmap machen“; dass ich im Prinzip weiß, an welchen Aufgaben muss ich noch etwas tun, um wirklich diesen Weg in eine digitale Buchhaltung weiter voranzutreiben – nicht nur digital, sondern auch automatisiert.
Paul Liese: Das ist natürlich der Wunsch vieler da draußen, dass Prozesse, die immer wiederkehrend sind, größtmöglich automatisiert werden. Jetzt hast du ja eben mit unseren Entwicklern zusammengesessen, zumindest mit zweien von ihnen. Wie war es?
Ute Schröder: Das war spannend. Ich habe selten mit Entwicklern gearbeitet. Ich fand die super nett. Du willst ja jetzt auch Grafiken mit einbauen. Das sieht schon ganz toll aus. Ich glaube, ein bisschen Programmieraufwand ist immer noch da. Aber das sieht schon ganz toll aus und ich freue mich riesig auf das fertige Produkt. Ich glaube auch, dass die Unternehmen da super gut mit arbeiten können. Weil ich ganz toll fand, dass man von den Texten auf die Grafiken springen kann und umgedreht. Das heißt, auch wenn man in den Grafiken noch eine Aufgabe mit dazu nimmt, verändern sich automatisch die Textbausteine. Man braucht keine Querverweise mehr. Man braucht nichts mehr manuell nachpflegen. Sondern man kann sich überlegen, „baue ich im Textfeld etwas ein?“ und die Grafik generiert sich automatisch oder umgedreht. Das fand ich ganz toll gelöst.
Paul Liese: Ja, da bin ich auch gespannt. Für alle,