Das Säbelrasseln rund um die Ukraine wird von allen Seiten stetig lauter und die Angst vor einem großen Krieg greift um sich. Doch wie kommt man als interessierter Bürger eigentlich an seriöse, neutrale und objektive Informationen, die sich ohne wie auch immer gearteten Spin nur auf die Fakten beschränken? Die russischen Medien berichten aus dem Blickwinkel russischer Interessen und garnieren ihre Berichterstattung natürlich mit Propagandamitteln. Selbiges gilt für die westlichen Mainstreammedien, die natürlich wie immer Russland und Putin als Karikatur eines globalen Bösewichts darstellen und ihrerseits NATO-Propaganda verbreiten, wobei der mit 8 Milliarden Euro bestfinanzierte Staatsfunk der Welt, die deutschen Öffentlich-Rechtlichen, sich mit tendenziöser und parteiischer „Berichterstattung“ besonders hervorhebt. Wenn man Mainstreammedien heutzutage nicht mehr vertrauen kann, bleibt eigentlich nur noch der Blick in die Alternativmedien, die weltweit in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Doch auch hier gilt: „Trau, Schau, Wem!“ Denn nicht auf der gleichen Propagandaschiene zu fahren wie die Legacymedien bedeutet ja nicht automatisch, dass man neutral und sachlich informiert wird. Bei den alternativen Medien muss man auch schauen, von wem sie finanziert werden, ob es sich um echten Graswurzeljournalismus handelt oder ob von den Geldgebern und führenden Köpfen dahinter eine eigene Agenda gefahren wird. Welchen Grad an Medienkompetenz ein Bürger, der sich einfach nur objektiv und sachlich über global relevante Sachverhalte informieren will, heutzutage braucht und wie man durch den schier endlose Informations-Overkill navigiert, darüber sprechen wir wie immer punktgenau im Club 77.7.