Die wohlstandsverwahrloste deutsche Gesellschaft produziert immer mehr abstruse Debatten, die eigentlich eher nach Schilda zu den fiktiven Schildbürgern passen, als in eine reale Gesellschaft. Aktuell wird allen Ernstes darüber diskutiert, ob menschliche Grundnahrungsmittel wie Fleisch nicht viel zu billig sind und künstlich verteuert werden müssten, um die Leute dazu zu bringen, weniger Fleisch zu essen. Man will also wieder einmal aus rein ideologischen Gründen nicht nur die Gesetze des Marktes (Angebot & Nachfrage) aushebeln, sondern obendrein auch noch die Biologie. Der Mensch ist seit jeher Allesfresser und Carnivore. Es hat seinen Grund, warum Vegetarier und Veganer sich die Proteine, Spurenelemente und sonstige Nährstoffe, die in der Natur nur in Fleisch und Fisch enthalten sind, anderweitig zuführen müssen, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen. Aber das grundsätzliche Problem hier besteht in der Anmaßung des Staates, mit künstlichen Preiserhöhungen ins Leben seiner Bürger eingreifen zu wollen. Ein Vorgang, wie er im Sozialismus zwar gang und gäbe ist, der einer freiheitlich geprägten Demokratie aber absolut unwürdig ist. Darüber sprechen wir wie immer punktgenau im Club 77.7.