Podcast2go - Unterwegs mit dem Europahaus Graz

Podcast2go - Unterwegs mit dem Europahaus Graz

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Podcast2go - Unterwegs mit dem Europahaus Graz episodes

  • Podcast2go - EU History - Karoline Edtstadler
    Über die Geschichte und die Entstehung der EU - spannend und nachvollziehbar erklärt

    „Wenn wir die Europäische Union nicht hätten, dann müssten wir sie JETZT erfinden…“

    Mit diesem Original-Zitat von Mag.a Karoline Edtstadler, seit 2020 Bundesministerin für EU und Verfassung, beginnt die letzte Folge dieser Staffel, die die Geschichte der EU von unterschiedlichen Blickpunkten aus beleuchtet hat.
    Oliver Zeisberger trifft die Ministerin (gemeinsam mit einem ganz besonderen „Begleitschutz“) im Bundeskanzleramt in Wien, Ballhausplatz 2 und gleich zu Beginn erfahren wir, in welch besonderem Büro sie sitzen darf und welche EU-geschichtsträchtigen Verträge hier unterzeichnet wurden.
    Im Beitrittsjahr war Edtstadler 14 Jahre alt, wie hat sie das damals aus der Sicht einer Jugendlichen erlebt?
    Sie erzählt, dass sie in Salzburg aufgewachsen ist und sich lebhaft an die Kontrollen an der deutschen Grenze erinnern kann und wie dieses Thema in ihrer Schule aufgegriffen worden ist. Hauptargument für den Beitritt war damals, dass die SchülerInnen nun endlich die Sprachen, die sie erlernt hatten, ungehindert anwenden können ohne für jede Reise lang und umständlich um ein Visum oder eine andere Genehmigung ansuchen zu müssen und sogar überall uneingeschränkt studieren können, wenn sie das wollen.
    Warum fehlt in der Zwischenzeit offensichtlich ein Stück weit diese Begeisterung und Euphorie, die es damals gegeben hat? Wo sieht sie die Gründe dafür? Ist alles zu selbstverständlich geworden?
    Wo sieht sie die Chance, dass die derzeitigen Krisen vielleicht eine Wiederbesinnung auf diese Werte bewirken könnten?
    Wofür kämpft sie persönlich als Bundesministerin? Was ist ihr besonders wichtig? Wir erfahren, dass sie als zuständige Politikerin ausgesprochen viel Wert legt auf den persönlichen Kontakt und das intensive Gespräch mit den Menschen, vor allem mit SchülerInnen, diesen Kontakt auch wo immer es möglich ist, fördert und Gelegenheiten schafft, damit Interessierte mit EU-Abgeordneten in den Austausch kommen.
    Kurz erzählt sie von den einzelnen Stationen ihrer beeindruckenden Karriere bisher. Was macht für die gelernte Juristin die Faszination der Rechtsprechung und Gesetzgebung aus? War ihr Weg in die Politik bereits früh vorgezeichnet? Woher kommt ihr großes Interesse dafür?
    Im Laufe des Spaziergangs kommen die beiden an der Hofburg (Sitz des Bundespräsidenten) vorbei, sie überqueren den Heldenplatz, sie blicken auf das Parlament und zurück auf das Bundeskanzleramt und sehen auch das Rathaus von Wien, lauter geschichtsträchtige Gebäude mit großer Bedeutung für die österreichische Geschichte und Politik.
    Als glühende Demokratin erklärt sie uns die Bedeutung des Begriffs „Rechtsstaatlichkeit“. Wie wichtig ist es aus ihrer Sicht, gerade jetzt Mitglied in dieser Staatengemeinschaft zu sein? Würden wir die aktuellen Herausforderungen (Ukraine-Krise, Energiekrise, Migration….) überhaupt allein meistern können? Wie würde es mit unserer Wirtschaft aussehen? Und mit dem Frieden in Europa?
    Was hat das alles damit zu tun, wenn man zB als junger Mensch in Österreich ein START-UP gründen möchte?
    Was ist HEUTE das entscheidendste Argument für die Europäische Union? Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte usw. sind nicht „gottgegeben“, sondern im Laufe der europäischen Geschichte hart erkämpft, diese müssen wir unbedingt beschützen.
    Was ist ihr Appell an die Jugend? Wie können sich junge Menschen einbringen? Politik ist nicht nur die große, internationale Bühne, sondern fängt schon klein in der Schule als Schulsprecher oder in der Gemeinde an, hier geht es ums aktive TUN und darum, die Stimme zu erheben, wenn man Missstände bemerkt oder Verbesserungsvorschläge hat und Gleichgesinnte begeistert, um Änderungen umzusetzen.
    Was wollen „die jungen Menschen“ von heute, wie werden sie überhaupt definiert?
    Eines der wichtigsten Themen der Jugend ist nach Edtstadlers Wahrnehmung unbedingt der Klimaschutz, der in allen politischen Entscheidungen mitzudenken ist. Ist der aktuelle Wohlstand zu erhalten? Hat es für sie in diesem Zusammenhang Vorteile, selbst Mutter zu sein, um Jugendliche besser zu verstehen?
    Wie lebt sie ihr Motto „Europa fängt in den Gemeinden an“?
    Lebhaft gibt sie uns dann Einblick in den typischen Arbeitstag einer EU-Ministerin, den es so eigentlich gar nicht gibt. Was braucht es aus ihrer Sicht, damit sie ihre Aufgabe optimal ausfüllen zu können? Arbeitet sie von 8 – 16 Uhr? Sehr spannend auch ihre Antwort auf die Frage, was sie denn erdet in ihrem so abwechslungsreichen Berufsleben? Wie hält sie die Balance?
    Zum Abschluss zählt sie einige der dringlichen Aufgaben auf, die die Europäische Union (oder wir alle) in der Zukunft noch zu lösen hat. Hier erwähnt sie ein EU-einheitliches Asylsystem und ein wirksameres EU-weites Gesundheitskonzept, dessen Notwendigkeit uns die Corona-Epidemie klar vor Augen geführt hat.
    Sie endet mit einem Zitat von Jean Monet (Mitbegründer der Europäischen Einigung): „Europa ist genauso stark wie die Antworten, die es findet auf die Fragen der Zukunft – Europa wird in Krisen geschmiedet!“
    Was ist die größte Herausforderung? Und wo sieht sie die größten Gefahren für die Zukunft?
    Der Moderator stellt abschließend ein paar Entscheidungsfragen, wie wird sie da wohl antworten??

    Das war die letzte Folge der 4. Staffel unseres Podcast2go.

    Weiter geht’s Anfang nächsten Jahres mit gewohnt spannenden und interessanten Themen!

    35 min
  • Podcast2go - EU History - Alfred Stingl
    Die EU und Europa aus der Sicht des ehemalige Grazer Bürgermeisters Alfred Stingl

    In dieser Episode trifft Oliver Zeisberger den heute 83jährigen ehemaligen Bürgermeister von Graz Alfred Stingl vor dem Rathaus am Grazer Hauptplatz.

    Der 1939 geborene Stingl erlebte den 2. Weltkrieg als Kind mit und erzählt, was ihm aus dieser Zeit noch in Erinnerung ist und wie schrecklich die Zustände damals waren, was Hunger bedeutet hat, wie er mit seiner Familie unzählige Male Schutz vor Luftangriffen im Schlossbergstollen gesucht hat, wie er zum 1. Schultag neue Schuhe bekommen hat, die er aber nur einen Tag tragen durfte und wie seine Eltern das Geld für das Gymnasium nicht mehr zahlen konnten.
    Er erzählt dann auch noch, wie lebendig er sich an die englischen Besatzungssoldaten erinnert und welchen Eindruck diese auf ihn gemacht haben.
    Welche Erwartungen hatte er aus diesen Erfahrungen heraus an die dann neu entstehende Gemeinschaft für Kohle und Stahl?
    Als Buchdruckerlehrling bei der Leykam wurde er zum „Jugendreferenten“ ernannt, dort begann sein Interesse für die Politik.
    Wie hat er den Beitritt zur EU als Grazer Bürgermeister erlebt? Wie war seine persönliche Meinung? Was haben die Menschen damals aus seiner Sicht vom Beitritt erwartet? Wie war die Stimmung und die Einigkeit unter den politischen Parteien? Wie sieht er das heute?
    Wie hat sich Graz im Laufe der Zeit im Hinblick auf die EU entwickelt? Welche Rolle spielte er selbst dabei? Welche europäischen Auszeichnungen hat Graz unter seiner Führung und Initiative bekommen? Ist er darauf stolz?
    Was ist seiner Meinung nach die größte Errungenschaft der EU? Wie sieht er den Brexit?
    Was waren all seine Funktionen und welche Erfahrungen konnte er da auch international machen? Wo ist er heute noch aktiv?

    29 min
  • Podcast2go - EU History - Josef Riegler
    Vom steirischen Bergbauernbub zum Bundesminister und Mitgestalter der europäischen Ökosozialen Agrarpolitik

    Das Gespräch findet im Landhaus in Graz statt und wir erfahren gleich zu Beginn, warum das Büro des jetzigen Landesrats Johann Seitinger für Riegler so bedeutsam ist.

    Wir hören von seinem spannenden Werdegang, vom Bergbauernbub bis zum Minister und er betont, wie sehr er der Steiermark verbunden ist.
    Er erklärt, was der Begriff „ökosoziale Marktwirtschaft“ meint und wie groß der Vorteil für ihn war, sich als Landwirtschaftsminister wirklich im bäuerlichen Umfeld so umfassend auszukennen.
    Was war von ihm an Vorbereitung für den österreichischen EU-Beitritt notwendig, vor allem in der Landwirtschaft. War das damals eine „gmahte Wiesn“? Was versteht man unter „degressiven Einkommenszahlungen“ und was haben diese bewirkt? Welche Instrumente hat er zusammen mit Franz Fischler damals entwickelt, die heute noch bestehen? Was konnte Österreich hier in ganz Europa bewirken und wie konnte es durch den Beitritt die europäische Agrarpolitik mit dem Kommissar Franz Fischler nachhaltig beeinflussen und mitgestalten?
    Was machte ihn zu einem Vorreiter des Umweltschutzgedankens? Was hat der „Club of Rome“ damit zu tun? Wie hat er es geschafft, Werte wie „wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“, „sozial verträglich“ und „umweltfreundlich“ unter den gesamteuropäisch anerkannten Hut „ökosoziale Agrarpolitik“ zu bringen?
    Ganz ausführlich erklärt er, was die Erweiterung der Sozialen Marktwirtschaft um die Vorsilbe ÖKO so bedeutend macht und was das alles umfasst.
    Erstaunlicherweise hat Riegler als Visionär hier „Fit for 55“ zu einer Zeit vorweggenommen, als diese Idee für kaum jemand denkbar oder auch nur von Bedeutung war. Wie hat er es geschafft, die Wirtschaft für das Umweltthema zu interessieren?
    Welche Rolle spielte in seinen Bemühungen die Mur? Was ist das Verursacherprinzip und was bedeutet Ökologische Kostenwahrheit? Wie lässt sich das über Steuern und Abgaben beeinflussen?
    Was ist denn „Kreislaufwirtschaft“ und was macht sie in Zeiten wie diesen und für ein kleines Land wie Österreich so unverzichtbar?
    Wo geht es ihm immer noch zu langsam? Wie dramatisch sieht er die aktuelle Klimasituation? Wie lange haben wir noch Zeit? Wie kann man CO² wieder binden?
    Wie bewertet er selbst seinen Beitrag zu diesen so brisanten Themen und was ist ihm immer noch besonders wichtig?
    Sehr interessant ist auch, dass Riegler eine Lanze für die heutige Jugend bricht und der jungen Generation einen besonders umweltschützenden Zugang bestätigt.
    Weiters gibt er uns einen spannenden Einblick in die Gedanken seiner eigenen Jugendzeit und was ihn da geprägt hat. Austrofaschismus, Nationalsozialismus und der 2. Weltkrieg haben ihn in seinem persönlichen Bemühen, zukünftige Krisen und Kriege zu vermeiden, sehr beeinflusst. Könnte die EU in der derzeitigen Ukraine-Krise mehr tun? Riegler spricht sich definitiv für eine Stärkung der Außenpolitik der EU aus, also das Gewicht der Union als friedensstiftende Macht viel stärker einzusetzen zusätzlich zur einzelstaatlichen Außenpolitik der Mitgliedsstaaten allein und er betont die Wichtigkeit der Einrichtung einer gemeinschaftlichen Verteidigungskraft, hier wäre es seiner Meinung nach unverzichtbar, uns gemeinsam vor allem gegen Angriffe aus der Luft und auf sensible Infrastruktur schützen. Die Frage des Moderators, ob der Überfall Russlands die Mitgliedsstaaten wieder näher zusammen gebracht hat, beantwortet er eindeutig mit JA.
    Was ist seiner Meinung nach die entscheidende Kraft der EU? Welche Werte sieht er hier? Was unterscheidet und was eint die Mitgliedsstaaten?
    Am Ende beantwortet Riegler noch die Frage, was er als Politiker hat sein wollen, was war sein ganz persönlicher politischer Auftrag? Wie sieht er den Beruf des Politikers? Welche Botschaft hat er zum Abschluss an die jungen Menschen von heute?

    45 min
  • Podcast2go - EU History - Martin Schaller
    Über die Geschichte und die Entstehung der EU - spannend und nachvollziehbar erklärt

    In dieser Folge geht es um die gemeinschaftliche Währung der EU, der Euro wird uns von einem profunden Kenner genau erklärt. Wir hören Raiffeisen Generaldirektor KR MMag. Martin Schaller im Gespräch mit Oliver Zeisberger, der uns viel Wissenswerte über unser Geld erzählt.

    Martin Schaller ist Wirtschafts- und Politikwissenschaftler, der sich als bekennender und glühender Europäer outet und auch ausführt, was das für ihn bedeutet.
    Wir bekommen Antworten auf die Fragen:
    Ist der Euro eine Erfolgsgeschichte? Was sind die Stärken und Schwächen der gemeinsamen Währung?
    Wie und wann ist sie entstanden und eingeführt worden?
    Was ist die EZB und was spielt sie für eine Rolle?
    In wie vielen Staaten gibt es den Euro eigentlich und wie war es möglich, hier überhaupt eine Homogenität zu erreichen? Was versteht man unter „harten“ und „weichen“ Währungen?
    Was sind Konvergenz-Kriterien? Haben sich diese seit der Einführung geändert?
    Zeisberger stellt die interessante, hypothetische Frage, was denn angesichts der großen Krisen der letzten Jahre und der Gegenwart wäre, wenn wir die EU und Währungsunion nicht hätten. Wäre das von den einzelnen Ländern zu stemmen gewesen, gerade von einem so kleinen Land wie Österreich?
    Schaller erklärt die Auswirkungen der Zinspolitik der EZB und was mit einer anderen Strategie erreichbar gewesen wäre.
    Kann sich die Inflationsentwicklung in nächster Zeit wieder beruhigen? Wie weit kann das noch gehen?
    Was ist INFLATION überhaupt und wodurch wird sie beeinflusst? Welche Faktoren spielen da zusammen?
    Was sagt Schaller dazu, dass Menschen, die mit dem Schilling aufgewachsen sind, manchmal noch immer in die alte Währung umrechnen und die Preiserhöhungen so vergleichen?
    Er schildert sehr lebendig, wie er selbst die Einführung des Euros erlebt hat, kommentiert das vielbekannte Zitat: „Euro ist Teuro!“ und erklärt uns dann seine Sicht darauf, was es mit der Angst der Österreicher vor der Abschaffung des Bargeldes auf sich hat und wie wahrscheinlich dieses Szenario bei uns.
    Sehr interessant ist Schallers Antwort auf die Frage des Moderators, ob er selbst gerne Finanzminister werden möchte.
    Was hält der Oberösterreicher, der in Wien studiert hat und jetzt seit langem in der Steiermark tätig ist, von unserem Bundesland?
    Abschließend wirft Schaller noch einen Blick in die Zukunft, wie könnte eine Erweiterung aussehen, wo sieht er mögliche Probleme und wie wichtig sind dabei die europäischen Werte und er spricht auch noch über die geplante Euro-Einführung in Kroatien am 1.1.2023.

    30 min
  • Podcast2go - EU History - Helmut Konrad
    Über die Geschichte und die Entstehung der EU - spannend und nachvollziehbar erklärt

    In dieser Ausgabe unseres Podcasts trifft Oliver Zeisberger den Historiker und ehemaligen Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz Prof. Dr. Helmut Konrad.

    Konrad war im Beitrittsjahr 1995 Rektor der KFU und die beiden gehen ins Institut für internationale Beziehungen, an dem damals die Veränderungen am deutlichsten spürbar waren.

    Was genau hat sich geändert zu „vorher“? Was hat der Beitritt für österreichische Studierende gebracht?
    Was war von den Universitäten als Vorarbeit zu leisten, um wirklichen internationalen Austausch zu ermöglichen?

    Wie viel konnte Konrad als Rektor Einfluss nehmen und selbst das universitäre Gefüge gestalten?

    Was gab es für Neuerungen und für Öffnungen unter seinem Rektorat?
    Er spricht über die neuen Möglichkeiten und Perspektiven, die sich 1995 für die Studierenden, aber auch für die Lehrenden, aufgetan haben. Was ist seither passiert und wie hat die Uni ihre Rolle seither verstanden?
    Mit Begeisterung schildert er die Vorteile eines längeren Auslandaufenthalts und wie wertvoll das Erlernen einer neuen Sprache und mit dieser einer neuen Kultur für das weitere Leben nachwirken.
    Angekommen im Büro für internationale Beziehungen führt er aus, was Programme wie Erasmus den Studierenden ermöglichen, was sonst einfach für viele unvorstellbar, weil unfinanzierbar wäre. Wir erfahren, welche im Moment die bevorzugten Länder für ein Auslandssemester sind und wie viele junge Menschen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Was versteht man unter „joint degree program“? Was gibt es noch an EU-geförderten Programmen? Wir hören von den Rückmeldungen jener, die nach einem Semester an einer Partner-Uni wieder zurück kommen.
    Konrad gewährt uns auch Einblick in die Komplexität der Evaluierungsverfahren der verschiedenen europäischen Ausbildungsstätten und welche Verantwortung damit auch verbunden ist.
    Wie soll man die richtige Uni im Ausland am besten auswählen? Und welche würde er empfehlen?
    Und was ist eigentlich ein „rollender Hörsaal“?
    Wie sieht der Historiker Konrad die EU im Allgemeinen? Wie beantwortet er selbst in diesem Hinblick die Frage: „Where are you from?“
    Und was denkt er speziell von der EU als Friedensprojekt im Hinblick auf die Ukraine? Sieht er ein Zusammenrücken? Was versteht er unter „Ukrainebewusstsein“? Was könnte daraus aus der europäischen Idee entstehen?
    Am Ende des sehr spannenden Gesprächs lässt uns Konrad noch sehr persönlich hinter die Kulissen blicken und erzählt, wie sehr er den Umgang mit jungen Menschen immer geschätzt hat, welchen Einfluss das auf sein eigenes Leben hatte und wie sehr er es immer genossen hat, Studierende auf ihrem Weg zu begleiten.

    40 min
  • Podcast2go - EU History - Anita Ziegerhofer (Teil 2)
    Über die Geschichte und die Entstehung der EU - spannend und nachvollziehbar erklärt

    Wie schon in Teil 1 der 4. Staffel ist Oliver Zeisberger wieder zu Gast bei der Rechtshistorikerin Dr.in Anita Ziegerhofer von der KFU Graz.

    Diesmal beschäftigen sie sich mit der Rolle Österreichs, dem Beitrittsgedanken von 1989 und der Entwicklung als Mitglied der EU.
    Schon in den 1920er Jahren, kurz nach dem 1. Weltkrieg, gab es einen Versuch, den Europäischen Staatenbund zu gründen als Friedensprojekt, leider ist es diesem paneuropäischen Gedanken damals nicht gelungen, den 2. Weltkrieg zu verhindern.
    Was heißt PANEUROPA überhaupt, was stand dahinter und was ist aus dieser Bewegung geworden? Wir erfahren spannende Fakten vom Gründer über Mitstreiter bis hin zum Emblem.
    Was änderte sich mit der Machtergreifung Hitlers? Was passiert überhaupt mit den Demokratien in der Zwischenkriegszeit? Was waren dafür die Hintergründe und Auslöser?

    Was versteht man unter „annus mirabilis“ als welches 1989 bezeichnet wird?

    1989 hat Österreich dann den Antrag zur Mitgliedschaft gestellt, warum hat das bis zum tatsächlichen Beitritt 5 Jahre gedauert? Ziegerhofer führt hier sehr spannend und lebendig aus. Wie war vorher die politische Situation in Europa, zb in Spanien, Portugal usw. Was wurde alles von der Gemeinschaft bewertet den Beitritt betreffend? Wie war das mit der Neutralität Österreichs? Warum musste Österreich vorher dem EWR beitreten? Wie war das mit der Einarbeitung des europäischen Rechts in das bestehende österreichische Rechtssystem?
    Was hat es mit der Volksbefragung vom 12. Juni 1994 auf sich und was war an der Fragestellung so speziell?
    Was hat es mit dem sogenannten „Protokoll Nr. 10 (Austriazismen)“ auf sich? Und warum dürfen unter anderem die Eierschwammerln in Österreich immer noch so heißen?
    Was hat sich in diesen Jahren in der Steiermark getan im Zusammenhang mit der EU?
    Die Steiermark war nach dem 2. Weltkrieg wirtschaftlich gesehen eine eher unterentwickelte Region. Der Aufschwung begann dann erst Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre, als die Steiermark „vom Ackergaul zum Rennpferd“ geworden ist. Damit hat sie die Chance ergriffen, von einer wirtschaftlichen Randzone in den Mittelpunkt der EU zu rücken, vor allem nach der 2004 eingeleiteten großen Osterweiterung zB. mit dem Beitritt von Slowenien, Ungarn, Kroatien, die die Steiermark auch geografisch gesehen ins Zentrum gerückt hat.
    Wie wichtig war das für die Steiermark, dieser EU beigetreten zu sein? Wie stehen wir im Bereich F&E da? Wie steht es mit Fördermitteln, wer ist hier besonders aktiv und innovativ?
    Welche Bedeutung hat der Koralmtunnel für die Steiermark und für ihre Stellung in Europa?

    Fazit: Was ist aus der Ursprungsidee FRIEDENSSTIFTUNG geworden? Wird dem mit der Friedensnobelpreisverleihung an die EU im Jahr 2012 Rechnung getragen?

    Die EU als friedenserhaltende gesamteuropäische Gemeinschaft ermöglichte die bisher längste Friedensperiode auf dem europäischen Kontinent (ausgenommen die Jugoslawien-Krise ab 1991), das bekommt besonders im Angesicht des Ukraine-Krieges wieder eine besondere Bedeutung. Die EU stellt Waren- und Kapitalfreiheit, Personenfreiheit, Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit sicher, ohne die vieles, was uns heute so selbstverständlich scheint, schlichtweg unmöglich wäre.
    Ziegerhofer gibt am Ende noch einen Ausblick auf was im Bezug auf noch mehr Integration noch zu tun wäre.

    Hier der Link zum Buch "Vom Rand ins Zentrum Europas" von Anita Ziegerhofer, erschienen im Leykamverlag

    https://www.leykamverlag.at/produkt/vom-rand-ins-zentrum-europas/#description

    41 min
  • Podcast2go - EU History - Anita Ziegerhofer (Teil 1)
    Über die Geschichte und die Entstehung der EU - spannend und nachvollziehbar erklärt

    In den ersten 2 Folgen der 4. Staffel ist Oliver Zeisberger zu Gast bei Dr.in Anita Ziegerhofer, Rechtshistorikerin an der Karl-Franzens-Universität Graz.

    Er geht den Fragen nach, woher denn die Idee zur EU überhaupt kommt? Was ist die EGKS?
    Was war ihr Ziel? Was waren die Hintergründe und die Rahmenbedingungen, als es zur Gründung kam?

    Ziegerhofer arbeitet gerade an einem Forschungsbericht über die Steiermark 1989 bis 1991, eine besonders wichtige, sehr ereignisreiche Zeit mit weltpolitischen Folgen. Hier ist es ihr wichtig aufzuzeigen, wie die Steiermark ihre Bevölkerung auf den Beitritt vorbereitet hat. 1989 hat Alois Mock das Beitrittsansuchen gestellt. Welche innenpolitischen Vorkommnisse (Waldheim, Frischenschlager….) haben in Österreich unter anderem die Entscheidung beeinflusst, der EU beizutreten? Was hat zB. der Gylcolskandal damit zu tun?

    Ziegerhofer erzählt uns, wann es zum ersten Mal den Begriff EUROPA in der Geschichte gegeben hat und seit wann es diese Idee eines gemeinsamen Europas wirklich schon gibt. Und stand damals auch schon der Friedensgedanke im Fokus? Was haben die Kreuzzüge damit zu tun? Sie erklärt den Betriff FRIEDEN, wie dieser damals verstanden wurde und wie sich dieser entwickelt hat. Wer waren die wichtigen und mächtigen „Player“ in Europa zu dieser Zeit?

    Welche Funktion hatte die EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) im Jahr 1952?

    Damals haben sich die „Erzfeinde“ Deutschland und Frankreich darin zusammengeschlossen in der Überzeugung, dass man Frieden nur dann dauerhaft sichern kann, wenn die Schlüsselindustrien für den Krieg (Kohle und Stahl) unter eine sogenannte „Hohe Behörde“, also eine supranationale Behörde gestellt werden.
    Wie wurde diese Entwicklung von außerhalb Europas wahrgenommen, zb von Russland und USA?
    Was versteht man unter der Trizone und was ist daraus entstanden?
    Sie erwähnt eine Rede von Winston Churchill, in der er seine Meinung zu einer europäischen Staatengemeinschaft kundtut und erläutert die Idee von George Marshall, in der dieser einen Wiederaufbau-Plan für Europa zu skizzieren versucht. Die Sowjetunion war von Anfang an strikt dagegen.
    Welche besonderen Interessen hatten Frankreich und Italien an so einer Gemeinschaft?
    Ziegerhofer erklärt auch die spezielle Rolle der BeNeLux-Staaten und deren Motivation, einer solchen europäischen Gemeinschaft beizutreten.
    Was damals umgesetzt wurde, war einmalig in der Geschichte bis dahin und fußt im Wesentlichen auf der historischen Aussöhnung zwischen den über viele Jahrhunderte verfeindeten Staaten Frankreich und Deutschland. Die freiwillige Einrichtung einer übergeordneten Organisation bis hin zur eigenen Gesetzgebung ist einzigartig.
    Sehr ausführlich und spannend legt sie dar, warum Großbritannien von Beginn an mit einigen Ideen der EWG Probleme hatte, die auf lange Sicht letztendlich zum Brexit geführt haben. Was ist die EFTA? Was ist die Bedeutung des Vertrags von Maastricht? Und was ist der AEUV?
    Was war für Österreich letztendlich der treibende Gedanke, Mitglied zu werden? Und wie haben sich die Beitrittsverhandlungen gestaltet?

    Zum Ende der ersten Folge gibt Oliver Zeisberger einen Ausblick auf die Fragen, die in der Fortsetzung in Folge 2 beantwortet werden:

    Warum hat es vom österreichischen Ansuchen bis zu Beitritt mehr als 5 Jahre gedauert?
    Was haben sich die Menschen in Österreich vom Beitritt erwartet?
    Warum war die Frage zur Abstimmung über den Beitritt ein Spiel mit einer falschen Frage?
    Und wie ist es in Österreich nach dem Beitritt weitergegangen?

    Hier der Link zum Buch "Vom Rand ins Zentrum Europas" von Anita Ziegerhofer, erschienen im Leykamverlag

    https://www.leykamverlag.at/produkt/vom-rand-ins-zentrum-europas/#description

    41 min
  • Podcast2go - Lia's Sicht auf Europa
    Unterwegs mit Lia Gobiet teilt sie ihre Erfahrungen als Studentin im Ausland

    Oliver Zeisberger trifft die junge Dame – passender könnte es nicht sein – am EUROPA-PLATZ in Graz zum Gespräch.

    Lia Gobiet erzählt, was sie dazu motiviert hat, direkt nach der Matura ins Ausland zu gehen und in Amsterdam zu studieren und welche Rolle der Hauptbahnhof Graz bzw. INTERRAIL für diese Entscheidung gespielt haben.
    Was bedeutet es für sie persönlich, auf dem Europa-Platz zu stehen?
    Dann erklärt sie uns, warum sie sich für „European Studies“ entschieden hat, was das Studium genau umfasst und was sie sich beruflich davon verspricht.
    Sie beantwortet Fragen zu ihrem bevorzugten Fortbewegungsmittel in Amsterdam, wie sich ihr Alltag dort gestaltet und wie sie die Stadt und das Land wahrnimmt.
    Wie genau ist das Procedere für die Aufnahme auf eine holländische Universität?
    Wie international sieht sie Graz im Vergleich zu Amsterdam? Und wie wird Graz aus ihrer Sicht im Ausland wahrgenommen?
    Gibt es unterstützende Programme, um im Ausland zu studieren? Wie hoch sind die Studienkosten und die Lebenskosten überhaupt in Amsterdam?
    Hat sie Heimweh, ist dies verortet oder personalisiert und wie geht es ihr mittlerweile damit?
    Welche Vorteile hat so ein „frischer Start“ in einem fremden Land?
    Wie leicht ist es ihr gefallen, Kontakte und Freundschaften aufzubauen?
    Hat sie sich auf ihren Reisen und in der „großen, fremden Stadt“ jemals unsicher gefühlt?
    Hier gibt sie auch Tipps für die Sicherheit.

    Sehr begeistert teilt sie mit, dass sie die Ferien gar nicht viel in Österreich verbringen wird, sondern die nächste Reise schon vor der Tür steht.

    Was sind für sie die wesentlichen Vorteile einer Zugreise im Vergleich zum Flugzeug?

    Sie wagt auch einen Ausblick auf ihre nähere und weitere private und berufliche Zukunft, schränkt aber im selben Atemzug ein, dass sich das nicht wirklich planen lässt, sondern dass es ihr wichtig ist, sich selbst nicht mit vorgefertigten Plänen einzuschränken, sondern sich alle Optionen, die sie am Weg findet, offen zu lassen.

    Auch beantwortet sie die spannende Frage, wie das funktioniert, einen Job für das Europahaus Graz zu haben und gleichzeitig in Amsterdam zu studieren? Und ob sie noch einen Fernseher hat…

    Ihr Tipp am Ende für alle jungen Leute: „Hört mehr auf euer Bauchgefühl als darauf, was die anderen sich für eure Zukunft vorstellen oder was die beste Freundin/der beste Freund macht!“

    Gerne steht Lia für Fragen über alle angesprochenen Themen zur Verfügung, Kontakt gerne über das Europahaus Graz.

    41 min
  • Podcast2go - Europagymnasium Leoben
    Oliver Zeisberger unterwegs im Europagymnasium Leoben

    „Europa hört sich für mich ganz klar wie ZUHAUSE an…“

    Mit diesen Worten beginnt die aktuelle Folge unseres Podcasts und legt damit klar eine Richtung fest bzw. die Atmosphäre am Europagymnasium Leoben, in dem Oliver Zeisberger sich diesmal mit SchülerInnen und PädagogInnen über Europa unterhält.
    Den Fragen des Moderators stellen sich aus der 7. Klasse Julia Prettenhofer und Anika Schöffauer sowie Eva Tomaschek (Direktorin) und Prof. Gerlinde Lick.
    Wir erfahren Interessantes über die Begriffe „Botschafterschule“ und Junior- bzw. Seniorbotschafter.
    Was sind die Aufgaben, wie ist das – auch auf Europaebene – organisiert, was ist das Ziel von immer wieder stattfindenden internationalen Treffen auf Junior-Ebene? Wie verständigen sich die Jugendlichen untereinander und worüber wird da überhaupt gesprochen?
    Wir erfahren, was Europa für die jungen Menschen bedeutet, vor allem stehen hier die Begriffe „Gemeinschaft“ und „Sicherheit“ im Mittelpunkt und durch die aktuelle Situation in der Ukraine ist die friedensstiftende Aufgabe der EU noch mehr in den Vordergrund gerückt.
    Tomaschek berichtet über die Zielvorgaben der Europaschule Leoben und die international geknüpften Kontakte, über einen geplanten Schüleraustausch, über Friedensprojekte und sonstige spannende Themen. Sie sieht sehr viele Chancen für die Jungen im Gefüge Europa.
    Lick erörtert die Vorgaben und die Struktur, die aus dem Programm vorgeschrieben werden und wir hören, was die Corona-Krise hier an Gutem und Neuem gebracht hat. Unterschiedliche Formate setzen diese Vorgaben in einem bunten Mix um. Sie beantwortet auch die Frage, wie nahe all das die Jugendlichen an das Konstrukt „Europa“ heranführt und wie jede/r einzelne einen persönlichen Bezug herstellen kann.
    Tomaschek erklärt, wie diese abwechslungsreiche Lebendigkeit in die Starre eines Lehrplans passt und welche Schwerpunkte werden gesetzt und welche Bedeutung dem Erlernen von Fremdsprachen im europäischen Kontext zukommt.
    Julia und Annika gewähren sehr persönliche Einblicke und verraten, welches Land für sie die größte Anziehungskraft hat und welche Pläne sie für die Zukunft haben und warum sie sich für ihre Maturathemen entschieden haben.
    Schön ist es zu hören, dass beide sich wünschen, die Bilder und Klischees, die sie zu den unterschiedlichen Ländern im Kopf haben, in der Wirklichkeit – mit einem Besuch und im Bestfall mit einem längeren Aufenthalt – zu überprüfen und gegebenenfalls zurechtzurücken. Sie erzählen voller Begeisterung von ihren Erfahrungen in Irland, wie es ihnen dort ergangen ist und welche Reiseziele in näherer Zukunft geplant sind. Sie geben auch Einblicke in die großen Themen, die beim letzten Kongress in Zagreb besprochen wurden und denken laut über Energie, Natur, Reisen und Mobilität in der Zukunft nach.
    Wie gehen sie mit der aktuellen Teuerungswelle um und wie sehen sie den Einfluss der aktuellen Probleme auf ihr späteres Leben? Welche Rolle könnte dabei die Staatengemeinschaft spielen?
    Auch Lick unterstreicht die Wichtigkeit verschiedener Schwerpunkte, konkret am Beispiel „Fussball-WM der homeless people“ und verrät das Geheimnis, warum sie den schönsten Beruf der Welt hat.
    Am Ende fassen die beiden Schülerinnen das für Österreich in der EU bisher Erreichte sehr gut zusammen, betonen aber, dass es hier jedenfalls noch in vielen Bereichen Luft nach oben gibt und Verbesserungen wünschenswert und notwendig sind und beantworten die Frage, ob die EU noch eine Erweiterung vertragen könnte.

    40 min
  • Podcast2go - Europa-Staatspreis 2022
    Podcast2go gewinnt den begehrten Europa-Staatspreis 2022

    In dieser Ausgabe ist Oliver Zeisberger ausnahmsweise nicht „to go“ – also unterwegs, sondern aus gegebenem Anlass im Büro des Europahauses Graz am Nikolaiplatz und trifft den Vorsitzenden des als Verein organisierten Europahauses Graz Burkhard Neuper.

    Diese Folge wurde ganz aktuell und spontan am Tag nach der Verleihung aufgenommen und Neuper lässt uns noch hörbar emotional an seinen Eindrücken und Erfahrungen teilhaben, die er am Nachmittag zuvor in den Wiener Sophiensälen hatte, als ihm diese besondere Auszeichnung von Europa-Ministerin Karoline Edtstadler übergeben wurde.

    Wie sehr hat er mit dieser Auszeichnung gerechnet? Wie groß war die Konkurrenz, welche Kategorien gab es noch?
    Ausführlich gewährt er – ganz im Sinne des Podcast2go – Einblick hinter die Kulissen und spricht über die Organisation und Struktur und den ureigensten Zweck des Europahauses, nämlich „…den europäischen Gedanken in die Gesellschaft zu tragen…“. Es wurde bereits vor über 40 Jahren gegründet, lange bevor eine österreichische Mitgliedschaft in der EU überhaupt angedacht war.
    Was ist eigentlich die Intention des nun prämierten Podcast2go? Was sind die Chancen für dieses offensichtlich sehr beliebte Format und was hat denn das alles mit Kaffee zu tun? Spannend ist es auch zu erfahren, wann und wobei denn die meisten Konsumenten ihre Podcasts hören.
    Neuper weist auch darauf hin, welcher Wert in der ursprünglichen Projektidee steckt, nämlich durch den niederschwelligen Rahmen eines lockeren Spaziergangs und die wohlwollend gestellten Fragen des Moderators Oliver Zeisberger wird eine Atmosphäre geschaffen, die es auch Prominenten, Politikern und Experten möglich macht, mitunter sehr persönliche Meinungen und Antworten auf die Frage: „Was genau bedeutet Europa für Sie/dich?“ kund zu tun und damit ein weites Spektrum zur Meinungsbildung für die Zuhörer anzubieten.
    Wie werden die Themen ausgewählt? Was sind da die Überleggründe des Teams? Wie kann die „Alltagstauglichkeit Europas“ vor allem der Jugend näher gebracht werden?
    Wie bringt Europa Globalität und Regionalität zusammen und was bedeutet das genau? Und was hat das alles mit der Krümmung der Gurke zu tun?
    Am Ende gibt Neuper noch einen detaillierten Ausblick in die Inhalte der nächsten Folgen und Staffeln und wohin sich die Europäische Union in der Zukunft entwickeln könnte.
    Sehr wertschätzend sind seine Schlussworte und sein Dank an das ganze Team, alle Beteiligten freuen sich natürlich riesig über den Staatspreis, fühlen sich in ihrer Arbeit bestätigt und sehen den neuen Aufgaben und Themen hier im Podcast2Go und insgesamt im Europahaus Graz mit großer Freude und viel Herzblut entgegen.

    22 min

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Europa ist weit mehr als nur ein gemeinsamer Wirtschaftsraum. Es ist ein Leuchtturm-Projekt der internationalen Zusammenarbeit und das beeindruckendste Friedensprojekt der europäischen Geschichte.