Podcast2go - Unterwegs mit dem Europahaus Graz

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Podcast2go - Unterwegs mit dem Europahaus Graz episodes

  • Podcast2go - Europatag der Schulen 2022
    Über 300 steirische SchülerInnen feiern gemeinsam den "Europatag der Schulen 2022" im Dom im Berg

    „Die Steiermark – ein Land mit Wohlstand und guten Perspektiven für die Zukunft!“

    Das sagte der mittlerweile designierte Landeshauptmann der Steiermark, zum Zeitpunkt damals noch EU-Landesrat Christopher Drexler in seiner Begrüßungsrede zum Europatag der Schulen, der am 9. Mai 2022, dem Jahrestag der „Schuman-Erklärung“ 1950 im Dom im Berg stattgefunden hat.
    Über 300 SchülerInnen und ihre LehrerInnen aus der ganzen Steiermark folgten der Einladung und hatten sogar die Gelegenheit, interaktiv mittels Fragen im Vorfeld, live vor Ort und Abstimmungen das Programm mitzugestalten.
    Wir erfahren, welchen Stellenwert die EU bei der (anwesenden) Jugend hat und was C. Drexler dazu zu sagen weiß. Und er spricht über seine privaten Erfahrungen mit dem Thema „Studieren im Ausland“ und welches aus seiner Sicht ein für Europa lohnendes Ziel für die Zukunft wäre.
    Danach gehört die Bühne Sience Buster und Neurowissenschaftler Martin Moder, der den Jugendlichen die Wichtigkeit von Wissenschaft und Forschung vermittelt, aber vor allem auch auf die wesentliche Bedeutung der Wissenschaftskommunikation in Österreich hinweist.
    Wie beeinflusst das generelle Verständnis von Wissenschaft das grundsätzliche Funktionieren einer Gesellschaft? Fehler, Zufälle, Unfälle – was hat das mit Wissenschaft zu tun? Und wie stellt man „Minihirne“ her?
    Diese und andere Fragen beantwortete er mit einem gewohnt hohen Maß an Augenzwinkern und Humor, aber auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen der neuesten Forschung.
    Es gab an diesem Tag aber nicht nur viel Wissenswertes zu hören, sondern – nach der Pause mit Speis und Trank - auch eine sehr spannende Diskussion von EU-PolitikerInnen. Es stellten sich den Fragen der SchülerInnen Bettina Vollath (SPÖ), Simone Schmiedtbauer (ÖVP), Thomas Waitz (Die Grünen) und Niko Swatek (Neos).
    Es war besonders erfrischend und auch überraschend zu sehen und zu hören, wie bei all dem Trennenden zwischen den Politikern der unterschiedlichen Fraktionen doch das Einende, das Verbindende für Europa im Vordergrund steht und alle mit viel Herzblut und Begeisterung gemeinsam an der Entwicklung der Staatengemeinschaft Europa arbeiten und mitgestalten wollen.
    Im Anschluss an die Veranstaltung holte Oliver Zeisberger einige Jugendliche direkt vor das Mikrofon und wir erfahren, welche Eindrücke am stärksten waren, welche Inhalte am interessantesten und welche Schlüsse die jungen Menschen daraus nun ziehen und was sie sich von der Veranstaltung Bleibendes mitnehmen. Sie erzählen auch, was für sie das Positive daran ist, auf eine „Europa-Schule“ zu gehen.
    Am Ende folgen die SchülerInnen der Einladung des Moderators und lassen uns Zuhörer an ihren Wünschen, Plänen und Erwartungen für ihre eigene Zukunft teilhaben.
    Interessant und auch unerwartet kritisch war auch die Beantwortung der Frage: „Wie wichtig sind LIKES für euch?“ und wie ist der Umgang mit sozialen Medien generell.
    Am Ende gibt’s noch einen Teaser, welche spannenden Themen in den nächsten Folgen Podcast2go zu hören sein werden und den Aufruf, Fragen und Anregungen für neue Ausgaben direkt an das Europahaus Graz zu richten.
    Wir freuen uns über zahlreiche Beteiligung!

    25 min
  • Podcast2go - Biosphärenpark MUR-DRAU-DONAU
    Lebensraum und Naturerlebnis Mur-Auen - ein Ausflug in das größte Flussschutzgebiet Europas

    Moderator Oliver Zeisberger trifft in dieser Folge den Gründer und Teamleiter des Mur-Drau-Donau-Projekts des WWF, den gebürtigen Kärntner DI Arno Mohl, der sich seit 30 Jahren für die Erhaltung und Renaturierung des ehemaligen Grenzgebiets einsetzt und das nun seit September 2021 zum „5-Länder-UNESCO-Biosphären-Park“ erklärt worden ist.

    Die EU ist ja federführend beteiligt, dass es solche großflächigen Naturschutzgebiete in Europa gibt.
    Wir erfahren, welche 5 Länder an diesem bedeutenden Projekt beteiligt sind und wie sich die politische Lage in diesem Gebiet auf den Naturschutz ausgewirkt hat.
    Wie steht es im Moment um die Auen? Wie beeinflusst die historische Landnutzung der letzten Jahrzehnte und der aktuelle Klimawandel das natürliche Gleichgewicht dieser so wertvollen Aulandschaft?
    Zeisberger und Mohl wandern in der Nähe von Gosdorf an der slowenischen Grenze der Mur entlang, beobachten Bauarbeiten zur Renaturierung und erklimmen den Murturm, der Experten wie Erholungssuchenden gleichermaßen einen atemberaubenden Rundblick bietet.
    Dabei erfahren wir von der Bedeutung von breiten Flusslandschaften für die Landwirtschaft und den Grundwasserspiegel und gehen der Frage nach, was „Unaufgeräumtheit“ mit Biodiversität zu tun hat.
    Wir hören, dass der „Amazon of Europe-Bike Trail“ nichts mit Versandhandel zu tun hat, sondern sehr viel zur zukünftigen Erhaltung von schützenswerten Landschaften beitragen kann. Es wird darauf Wert gelegt, Natur hautnah erlebbar zu machen, denn nur was man kennt, kann man auch lieben und schützen.

    Im Laufe des Gesprächs erfahren wir Wissenswertes über folgende spannende Fragen:

    Was hat die Fließgeschwindigkeit mit der Flussbetttiefe zu tun und welche Rolle spielt Schotter für den Lebensraum Fluss? Was bedroht diesen Lebensraum am meisten? Wo liegen die Gefahren – politisch und wirtschaftlich? Wie sieht der Experte die Wahrscheinlichkeit, die von der EU für 2050 angestrebte kontinentale CO²-Neutralität zu erreichen? Was könnte der Umsetzung der großen Ziele massiv im Weg stehen? Artensterben? Ist das auch bei uns ein Thema? Was hält der Experte für den richtigen Weg zur Energiegewinnung in der Zukunft? Wie lässt sich der große Energiehunger stillen bzw. was wären dazu die Alternativen?

    Was macht ein so überzeugter Umweltschützer wie Mohl selbst, um seinen ganz persönlichen Beitrag zu leisten? Was kann jeder Einzelne tun, um die Natur zu schützen und zu bewahren?

    Die Kernaussagen des Experten kurz zusammengefasst sind, dass nicht alles aus dem unmittelbaren Nutzen heraus betrachtet werden muss/darf, sondern Natur als solche einfach SEIN DARF, das ist Zweck genug und dass Wasser in der Landschaft gehalten werden muss, denn Au-Landschaften, Moore, Feuchtwiesen haben eine riesige Wasserspeicherkapazität, die in Zeiten zunehmender Trockenphasen von entscheidender Bedeutung sind.

    Am Ende der Wanderung erfahren wir noch, mit wem Mohl gerne einen halben Tag durch diese Landschaft gehen möchte…

    42 min
  • Podcast2go - Stolz auf's Holz im HIZ
    Zu schade zum Verbrennen? Neues und Spannendes zum WERTstoff Holz

    Bei seinem Rundgang durch das HIZ erfährt Oliver Zeisberger in dieser Ausgabe von Barbara Reichhold und Richard Dank Interessantes rund ums Thema Holz. Diese beantworten unter anderem folgende Fragen: Was bedeutet das HIZ für die Region Murtal und warum passt es so gut gerade hierher? Was generiert die Region aus der HIZ? Wer profitiert davon? Was bringt es den beteiligten Gemeinden?

    Die Steiermark ist das Holz-Land Nr. 1! Die Region Murtal ist dahingehend nochmals führend. Ganz nach dem Motto der EU: Stärken in der Region stärken ist bereits vor 20 Jahren hier in Zeltweg das Holzinnovationszentrum gegründet worden ist. Die beteiligten Gemeinden hatten das Ziel, den ansässigen traditionellen holzverarbeitenden Betrieben die Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Innovation zu bieten. Es trägt aber auch zur positiven Entwicklung der demografischen Tendenz bei, indem es jungen Menschen attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region bietet.
    Was kann „Wood Robotics“?
    Das erklärt uns Richard Dank. Dieses von der EU aber auch von den Gemeinden unterstützte und geförderte Projekt zielt darauf ab, Innovationen, die in anderen industriellen Bereichen bereits Standard sind (vgl. Autoindustrie), besser in der Holzindustrie verankert werden.
    Hier kommt auch Herr Enzinger, Werkstättenleiter der Firma MTDesign zu Wort und spricht über die Hauptanwendungsgebiete des hochmodernen Roboters, wie er genau funktioniert und was die Vorteile gegenüber der manuellen Fertigung sind.
    Was kann der Rohstoff Holz eigentlich alles? Ja, ist es sogar ein Hightech-Material?
    Welche Forschungsergebnisse sind denn eigentlich noch möglich bei einem Baustoff, der bereits jahrtausendelang erprobt ist? Holz als Baumaterial für Wohn- und Arbeitsgebäude gilt immer noch als „brandgefährlich“ – entspricht das den Tatsachen?
    Bei all den tollen Eigenschaften von Holz ist es eigentlich noch vertretbar, Holz einfach so zu verheizen?
    Bestens gelöst wird diese Frage von der ebenso im HIZ ansässigen Firma Papst, die Holzabfälle nochmals aufwertet und unter anderem qualitativ hochwertige Einstreu für Tiere, Brettschichtholz, Sperrholz und Pellets herstellt.
    In welche Forschungsbereiche wird zukünftig noch investiert werden?
    Schlagworte dazu sind zum Beispiel Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft, Wieder- und Weiterverwendbarkeit, CO²-Neutralität, Holzfacing…
    Welche Rolle spielt die EU hier, die ja sehr gezielt in diesem Bereich fördert, was ist dadurch überhaupt vor allem für ländliche Regionen möglich geworden?
    Muss man Angst haben, dass der Rohstoff Holz einmal ausgehen wird?

    Universität, Lehre und Holz? Hier hat sich Wesentliches verändert, Holz hat erfährt auf den technischen Universitäten und Fachschulen wieder steigendes Interesse, auch durch die neuen Technogien wie Wood-Robotics.

    Können auch die einzelnen Handwerksbetriebe wie Tischler und Drechsler von diesen modernen Robotern profitieren? Werden hier vielleicht sogar neue Berufe entstehen?
    Was könnten die wichtigsten Argumente für junge Menschen sein, einen holzverarbeitenden Beruf zu erlernen? Was hat der Preis des Holzes für einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Wertigkeit des Rohstoffes und der fertigen Produkte?

    All diese spannenden Fragen und noch mehr werden diesmal beantwortet und am Ende verraten uns die Expert*innen noch, welches das edelste Stück wäre, das sie sich aus Holz wünschen würden…

    49 min
  • Podcast2go - Blackout
    Das Blackout kommt bestimmt! Die Frage ist nur, wann....

    Oliver Zeisberger im Interview mit Heribert Uhl und Bgm. Mag. Eva Karrer zum Thema Blackout – was ist zu erwarten, wenn für eine längere Zeit der Strom und damit auch die Infrastruktur großflächig ausfällt?

    Welche Faustregeln gelten für Bevorratung? Welche Stromverbundsysteme gibt es in Österreich und in der EU? Was bedeutet diese Vernetzung für Österreich und für ganz Europa? Welche Backup-Systeme haben wir?
    Der Experte rät dringend: „Vorbereiten muss man sich in Zeiten, wo alles funktioniert, damit man dann, wenn nichts mehr funktioniert, immer noch das zur Verfügung hat, was man braucht!"
    Bürgermeisterin Mag. Eva Karrer berichtet stolz, dass die Gemeinde Passail sehr gut auf ein etwaiges Blackout vorbereitet ist. Viele Institutionen wie z.b. Banken, das Kaufhaus, die Apotheke, Ärzte und andere Betriebe sind an ein Notstromaggregatsystem angeschlossen, das sie im Notfall aktivieren können, um die Versorgung der Bevölkerung aber auch der Einsatzkräfte zu sichern.
    Der Zivilschutzexperte erklärt dazu, dass die sogenannte "Heiße Phase", die Zeitspanne, in der NICHTS funktioniert, so ca. 1 – 2 Tage dauern wird, bevor langsam und regional die Stromversorgung wieder wird hochgefahren werden können.
    Was sollte jeder Einzelne von uns zu Hause haben:
    Grundnahrungsmittel und Wasser (als Faustregel: 2 l Wasser pro Person und Tag)
    Bargeld (für Tauschhandel mit Nachbarn und Direktvermarktern)
    Medikamente, Tierfutter
    Das Ziel ist, eine Woche autark leben und alle Mitglieder der Familie versorgen zu können.
    Im Notfall gibt es in Passail bereits einen Plan für Krisenzentrum / Krisenstab / Krisenhalle für etwaig notwendige Evakuierungen, wir erfahren, wer wie informiert wird.
    Was sicher viele nicht wissen: wir sind in den letzten Monaten schon 2 x sehr knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt, so auch im Jänner 2022.
    Um dem vorzubeugen, werden bei einer akuten Mangellage größere Stromverbraucher vom Netz genommen, um die Versorgung für die Haushalte sicher zu stellen. Für die Überwachung zuständig ist die APG, die Austria Power Grid. Das BMI schreibt dann bei Bedarf den Ländern vor, welche Strommenge sofort vom Netz zu nehmen ist. Bei einer Übung im letzten Jahr wurde ein solcher Fall österreichweit simuliert.
    Heribert Uhl erklärt, was für die Anschaffung eines privaten Notstromaggregats wichtig ist: Was muss es können? Wie groß bzw. leistungsstark soll es sein?
    Wozu will ich es gebrauchen?
    Soll es nur Heizung und Kühlung überbrücken oder möchte man das ganze Haus wie gewohnt damit betreiben? Hier ist der Experte, also der Elektriker gefragt, um den Bedürfnissen entsprechend gut zu planen und ein entsprechendes Gerät zu installieren. Uhl rät auch dazu, das Gerät dann regelmäßig zu testen, damit es im Notfall auch wirklich funktioniert.
    Der Treibstoffvorrat für benzin- oder dieselbetriebene Geräte muss regelmäßig umgewälzt werden und abgasbedingt müssen sie unbedingt im Freien stehen, um Unfälle zu vermeiden!
    Landwirtschaftliche Betriebe bekommen für Aggregate mit einer gewissen Leistung eine Förderung der Gemeinde Passail. Diese könnten im Ernstfall unter Umständen auch für die Zivilbevölkerung von Bedeutung sein.
    Weiters rät Uhl, im Ernstfall grundsätzlich Ruhe zu bewahren und immer ein batteriebetriebenes Radiogerät parat zu haben, um jederzeit an die relevanten Information zu kommen.
    In ORF-Sendungen und über Gemeinekanäle wird die Bevölkerung zunehmend für das Thema sensibilisiert. Aber noch lange nicht sind alle wirklich vorbereitet.
    Uhl berichtet, dass die APG noch vor 10 Jahren ca. 10 Mal im Jahr regulierend eingreifen musste, von Jänner bis Juni 2021 jedoch bereits über 160 Mal!
    Es wird also deutlich kritischer!

    Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Beitrag ist also die folgende:

    Es ist ESSENTIELL, dass JEDER Bürger und jede Bürgerin SELBST die Verantwortung für die eigene Vorsorge übernehmen.
    Denn: Es ist sicher, DASS das Blackout kommt, offen ist lediglich, WANN…

    Downloads und weitere Information gibt es bei den Gemeinden und dem Zivilschutzverband auf der Homepage www.zivilschutz.steiermark.at

    39 min
  • Podcast2go - Farm4More
    Unterwegs in der größten landwirtschaftlichen Forschungsstelle Österreichs

    Moderator Oliver Zeisberger besucht dieses Mal die landwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein in Irdning und erfährt von den dort tätigen Forschern, was es mit dem Bestreben auf sich hat, proteinreiches Futter für die Schweine- und Hühnermast aus Grünfutter zu erzeugen, welche Möglichkeiten es gibt, die Emissionen aus der Tierhaltung durch Futterzusätze zu minimieren und dabei gleichzeitig das Tierwohl im Auge zu behalten.

    Wir lernen, dass die Forschenden sich auch als "Geschmacksdesigner" für Tierfutter betätigen und wieso Harnstoff ein wichtiger Beitrag zur optimalen Nährstoffversorgung bei Tieren sein kann.
    Wieviel CO² lässt sich durch solche Maßnahmen einsparen? Welchen Anteil hat eigentlich die Landwirtschaft an der Klimaerwärmung? Und was können Konsumentinnen und Konsumenten dazu beitragen, die Landwirtschaft klimafreundlicher zu gestalten?

    41 min
  • Podcast2go - Jürgen Rechberger
    Der Vice President & Business Field Leader - Hydrogen & Fuel Cell der AVL im Gespräch

    Moderator Oliver Zeisberger spricht mit Jürgen Rechberger über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten, CO² im Bereich der Mobilität einzusparen. Hören Sie, warum Rechberger einen Modal Shift für unabwendbar hält - und was damit gemeint ist. Erfahren Sie, warum er damit rechnet, dass 2040 noch rund die Hälfte aller Autos auf unseren Straßen mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sein werden - und was die AVL unternimmt, um auch diese PKWs CO²-neutral zu machen.

    Wir bekommen einen Einblick in die Herausforderungen der Produktion von E-Fuels und die Versuche, die Energieeffizienz hier deutlich zu erhöhen, um solche klimafreundlichen Treibstoffe zu produzieren.
    Warum glaubt Rechberger, dass Ammoniak der Treibstoff der Zukunft sein wird, wenn es darum geht, den Schiffsverkehr klimaneutral zu bekommen? Warum ist Europa wohl nicht der ideale Standort für die Produktion von E-Fuels? Warum ist er dennoch glücklich, in Europa forschen und arbeiten zu können? Und wofür möchte er in Erinnerung bleiben?

    29 min
  • Podcast2go - Martin Polaschek
    Der steirische Bundesminister im Gespräch

    Begleiten Sie mit uns BM Dr Martin Polaschek auf einem Spaziergang im Areal seiner ehemaligen Wirkungsstätte. Erfahren Sie, inwiefern der Posten eines Wissenschafts-Managers ihn auf seine Arbeit als Minister vorbereitet hat, welche Errungenschaften seiner Zeit als Rektor ihm besonders wichtig sind und welche politischen Herausforderungen ihn aktuell besonders bewegen. Er spricht über Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Spaß am Denken als Kernkompetenz und Bildung als Basis für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben.

    Welche Ziele hat er sich für sein politisches Wirken gesetzt? Wofür möchte er in Erinnerung bleiben? Inwiefern schränkt die Tätigkeit als Minister seine Lebensqualität ein? Und warum schlägt Mickey Mouse die Mona Lisa um 10 Prozentpunkte? Das und mehr in der aktuellen Episode unseres Podcast2Go.

    22 min
  • Podcast2go - Christopher Drexler
    Der steirische Europalandesrat im Gespräch

    Begleiten Sie Christopher Drexler, Landesrat für Europa, Kultur, Sport und Personal, und Moderator Oliver Zeisberger auf ihrem Spaziergang durch die Grazer Innenstadt.

    Erfahren Sie, warum das Landhaus als Renaissancegebäude die heutige Idee eines geeinten Europas repräsentiert, welche Rolle die Union in der Bekämpfung der aktuellen Pandemie spielt, und wieso der Landesrat die europäische Freizügigkeit und die Möglichkeit, in Europa Erahrungen zu sammeln, für besonders wichtig hält.
    Wir unterhalten uns darüber, warum die Steiermark ein eigenes Büro in Brüssel braucht und inwiefern das europe direct Büro als Brückenkopf Europas in Graz eigentlich das Pendant zum Steiermarkbüro in Brüssel ist.
    Wie wird die Steiermark in Europa wahrgenommen? Warum liegt eine Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen eigentlich auf der Hand? Welche Rolle spielt Technologieoffenheit bei der Bewältigung der Klimakrise?
    Und weshalb würde Christopher Drexler sich im Flugzeug am liebsten mit Thomas Jefferson, Richard Dawkins und Bruno Kreisky unterhalten?

    27 min
  • Podcast2go - Georg Mayer
    Der Abgeordnete zum Europäischen Parlament im Gespräch

    Begleiten Sie MEP Georg Mayer und Oiver Zeisberger auf einem Spaziergang durch den höchstgelegenen Weinbauort Österreichs. Erfahren Sie, warum er sich dagegen verwehrt, als Impfgegner bezeichnet zu werden, welchen Stellenwert Wissenschaft und Entscheidungsfreiheit für ihn haben, warum Fraktionszugehörigkeit im EU Parlament so wichtig ist, und was er für die wichtigste Errungenschaft der Europäischen Union hält.

    Er spricht über sein Unbehagen angesichts der Bestrebungen, immer mehr Kompetenzen an die Kommission abzugeben und erklärt, warum es ihm um die Briten in der Union leid tut.
    Warum zweifelt Georg Mayer and der Sinnhaftigkeit einer CO2-Besteuerung? Welche Befürchtungen hegt er in Hinblick auf die Vorgaben des Europäischen Grünen Deals? Und was hat es mit den farbenfrohen Bändern an seinem Handgelenk auf sich?

    28 min
  • Podcast2go - Thomas Waitz
    Der Abgeordnete zum Europäischen Parlament im Gespräch

    Begleiten Sie Thomas Waitz, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, und Moderator Oliver Zeisberger auf ihrem Spaziergang durch Graz. Erfahren Sie, welche Bedeutung die Schlossbergstollen in der Geschichte der Stadt, vor allem aber auch in der Geschichte von Thomas Waitz haben, was das Grazer Elevator Festival damit zu tun hat und welche Parallelen der Bio-Bauer und Imker zwischen seiner politischen Arbeit und dem Leben der Bienen zieht.

    Wir hören, warum er glaiubt, dass die Covid-Krise junge Menschen dazu motiviert, sich für ein freies Europa einzusetzen und wie er die Fridays for Future Bewegung sieht.
    Thomas Waitz spricht über die Herausforderungen in Hinblick auf eine nachhaltige Landwirtschaft als Dreh- und Angelpunkt der Klimapolitik.
    Warum sind ihm Mischwälder so wichtig? Was hat Forstwirtschaft mit Klimaschutz zu tun? Und wie schaut eigentlich ein typischer Arbeitstag des MEPs aus?

    31 min

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Europa ist weit mehr als nur ein gemeinsamer Wirtschaftsraum. Es ist ein Leuchtturm-Projekt der internationalen Zusammenarbeit und das beeindruckendste Friedensprojekt der europäischen Geschichte.