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Der Zeitgeist ist links. Der Zeitgeist ist Ehe für alle. Der Zeitgeist ist Greta Thunberg. Der Zeitgeist ist Kampf gegen den Nationalstaat. Aber kann man das so schlicht sagen? Wir haben den Ex-Soldaten, Historiker und Autor Wolfgang Effenberger befragt, wie er den Zeitgeist sieht. Herausgekommen ist dieses hochinteressante Gespräch. Effenberger antwortet mit einer Analogie: "Der Zeitgeist fördert eine geistige Einstellung", sagt er, "dass man so in der Zeit schwimmt, wie es sich der Bademeister vorstellt". Dieses Zeitgeist-Drehbuch dient dazu, "Massenphänomene loszutreten, um die Menschen zu einem Verhalten zu bringen, das den Bademeistern gefällt". Als den wichtigsten Punkt in diesem Drehbuch der Massenmanipulation sieht Effenberger den seit 100 Jahren laufenden Versuch, größere Institutionen zu zerstören, um die Welt zu fragmentieren und die Herrschaft über die Menschen zu erleichtern: "Vor 100 Jahren war es das Ziel der Finanzelite, die Dynastien hier auf dem Kontinent zu zerstören". Die Absicht dahinter: man kann leichter hineinregieren und Regime-Change machen. "In einer Monarchie ist Regime-Change recht schwierig", fügt Effenberger hinzu, "also brauche ich die Republiken. Aber auch da ist Regime-Change schwierig. Also muss man die nächste Stufe zünden. Und die nächste Stufe ist jetzt: no borders, no nations, weg mit den Nationalstaaten, hin zum Einheitsstaat". Im Rahmen dieser Erklärung knöpft sich Effernberger in diesem Gespräch auch die bewusst geschürte Hysterie um den Klimawandel vor. "Seit Jahrmilliarden gibt es ständig Klimawandel, vor 11.000 Jahren war über uns 100 Meter Eis. Das Klima kann man nicht schützen, was wir tun müssen, ist Umweltschutz ....
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Hier kommt der zweite Teil des Vortrages von Hans-Joachim Maaz. Der Psychiater, Psychoanalytiker und Autor sprach am 16. Oktober 2019 für Gäste von Prof. Max Otte in Köln. Der erste Teil des Vortrags hat ein großes Zuschauer-Interesse gefunden und richtig eingeschlagen. Wir hatten ihn am 29. Oktober hier in diesem Kanal hochgeladen. Wie alle anderen Videos ist er hier auf Dauer zu sehen. In diesem 2. Teil spricht Maaz über das "Mitläufer-Syndrom und wie es kommt, dass Menschen mit einer bestimmten Gesinnung von einem Tag auf den anderen plötzlich das genaue Gegenteil dessen vertreten, was sie bisher geäußert und getan haben. Wenn die Umstände sich ändern, sagt er, "schwenken sie um, weil sie den alten Standpunkt innerlich nicht vertreten und verkörpert haben". - Mal sehen, was nach dem Ende der Ära Merkel hierzulande so alles passiert! - Dann können wir Herrn Maaz ja dazu einvernehmen. Ein Interview mit ihm folgt in Kürze.
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"In Gesamtdeutschland gibt es heute Verhältnisse, die den DDR-Verhältnissen gleichen". Das sagt der Psychiater, Psychoanalytiker und Autor Hans-Joachim Maaz. Den Satz sprach er im Rahmen seines Vortrages am 16. Oktober 2019 für Gäste von Prof. Max Otte in Köln. Maaz bezog seine Worte auf die frühkindliche Prägung, die auch in der Politik eine wichtige Rolle spielt, weil sich Staaten bemühen - darunter auch das wiedervereinigte Deutschland - mit der möglichst frühen Fremdbetreuung von Kindern ganz bestimmte Menschen zu erziehen: "Man erzeugt abhängige Menschen, man erzeugt Konsumenten, man erzeugt Soldaten, man erzeugt Gewalttätigkeit", sagt Maaz. Seine Zuhörer wissen an dieser Stelle: Dieses Menschen-Framing findet auch bei uns statt, zum Beispiel im Rahmen einer Garantie für Kitaplätze. Was die derzeitige politische Kaste im Schilde führt, das hat schon am 10. November 2002 der jetzige Vizekanzler Olaf Scholz, immerhin mit seiner Partnerin auch Topfavorit für die kommende SPD-Doppelspitze, in der WELT versprochen: "Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern". Maaz sprach in diesem Vortrag auch über den grassierenden Narzissmus in unserer Gesellschaft, vor allem in der Politik. Wer regelmäßig TV-Nachrichten sieht, kennt die vielen selbstverliebten Auftritte führender Politiker, die schonmal zu einem G20-Gipfel nach Übersee fliegen, obwohl es kaum Aussicht auf ein brauchbares Kommuniqué gibt, dafür jedoch auf ein Zitat oder Bildbericht in der Tagesschau. "Wer heute politische Macht hat", erklärt Maaz, "muss eine narzisstische Störung haben, sonst würde er nicht an die Macht kommen., er muss sich nämlich narzisstisch über andere behaupten, er muss immer so auftreten, als sei er besser als alle anderen. Und das hat ein Narzisst als Stachel im Fleisch, um zu beweisen, er ist doch was besseres". Dieser Podcast zeigt den ersten Teil des Vortrags von Hans-Joachim Maaz. Den zweiten Teil werden wir in Kürze hier in diesem Kanal hochladen.
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"Das erste Opfer kollektiver Besessenheit ist immer der Andersdenkende", sagt der Ex-Soldat und Buchautor Wolfgang Effenberger. Die Besessenheit im Land, allen voran Klimaaktivisten und linker Polit-Mainstream, "hat Formen angenommen, die man sich vor 10 Jahren nicht vorstellen konnte, und ich denke das ist noch steigerungsfähig". Ähnlich deprimiert hört sich der gesamte Befund von Effenberger in diesem Gespräch über aktuelle Politik in Deutschland, der EU und dem Westen insgesamt an. Meinungsfreiheit ist laut Effenberger ein Wert geworden, der praktisch keine Bedeutung mehr hat: "es läuft alles auf einen Einheitsbrei hinaus", befürchtet er, vor allem als Zuschauer von Talkshows im GEZ-Fernsehen. Auch die Universitäten sieht er auf keinem guten Weg: jeder hat nur noch Angst, die Karriere zu gefährden, anzuecken und dergleichen mehr". Das kommt laut Effenberger vor allem von der politischen Korrektheit und der Verengung des Meinungskorridors in unserem Land: "Die, die noch selber denken, und mit den kommentierten Nachrichten nichts anfangen können, geraten alle unter Generalverdacht, dass sie nicht mehr staatstreu sein können. Und ich habe da schlimmste Befürchtungen". Besonders die Aufrüstung und Expansion der NATO entgegen den Versprechen, die der Sowjetunion im Gegenzug für die deutsche Wiedervereinigung gegeben wurden, macht ihm große Sorge: "wenn ich sehe, was hier vorbereitet wird auf dem europäischen Gefechtsfeld, da wird mir wirklich übel, dieses unreflektierte Spiel mit dem Feuer macht mich sehr traurig". Laut Effenberger ist das Ende der von ihm skizzierten Entwicklungen "noch nicht erreicht", denn diese seien "schwierig umkehrbar".
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Präsident Erdogan erpresst die Europäer mit bis zu 3,6 Mio. Migranten Seit 5 Jahren werden die Russland-Sanktionen von der Bundesregierung stur aufrecht erhalten. Auf Druck von Washington und zum Schaden der eigenen deutschen Wirtschaft, die ohnehin derzeit in sehr schwieriges Fahrwasser gerät. US-Unternehmen verdienen weiter gutes Geld. Auch deutsche DAX-Konzerne können ihren Hals aus der Schlinge ziehen, denn einige produzieren in Russland selbst. Doch die kleinen und mittleren Firmen, die in Deutschland die meisten Arbeitsplätze schaffen, sind von den Sanktionen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, was in ganz Ostdeutschland ein wichtiges aber medial unterbelichtetes Thema ist. Wir dokumentieren die Folgen der Sanktionen hier am Fall der Firma Alfred Schilling in Zella-Mehlis in Thüringen. Der Geschäftsführer erzählt uns im Interview, wie er um seinen einst wichtigsten Markt kämpft und wie er von der Politik allein gelassen wird. Das Unternehmen stellt Waffen für Sportschützen, Jäger und Sammler her (keine Kriegswaffen), oder veredelt diese mit Legierungen für große Hersteller in ganz Europa. Es ist eines von hunderten in der deutschen Grenzregion in Thüringen und Sachsen. Viele von ihnen kämpfen inzwischen um ihre Existenz. Im Medien-Mainstream liest man von solchen Unternehmen so gut wie nichts.
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Im Gespräch mit Markus Gärtner, dem Chefredakteur von Privatinvestor Politik Spezial, erläutert Prof. Dr. Max Otte die Beweggründe, die ihn dazu veranlasst haben, nach 13 Jahren eine zweite, ausführliche Warnung vor dem Crash zu publizieren. Nein! Wir haben die Finanzkrise von 2008 noch lange nicht überwunden...
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Max Otte hat den Ethno-Botaniker Wolf-Dieter Storl zu Gast. In der Eifel machen die beiden einen gemeinsamen Spaziergang durch Max Ottes Garten. Dabei wird Storl philosophisch: "Die Natur ist stark", sagt er, "die Menschen in ihrer Hybris glauben, sie hätten die Natur kaputtgemacht, aber sie passt sich an, ist immer da ... Storl ist eine Koryphäe, kein Kraut entgeht seinem scharfen und geübten Auge, zu jedem weiß er interessante biologische Details und Mythen und hat philosophische Betrachtungen parat ... Während des Spaziergangs erzählt Storl auch aus seinem bewegten Leben: im Alter von 11 Jahren war er aus Chemnitz nach Ohio ausgewandert, lebte eine zeitlang bei den Cheyenne und geriet später als Student in die Wirren der 60er-Unruhen an den US-Universitäten ...
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Der Physiker, Jurist und Kognitionsforscher Alexander Unzicker hat ein faszinierendes Buch geschrieben: Über die Kunst, sich nicht selbst zu täuschen. Wir scheitern trotz der Nachrichtenflut zunehmend daran, sagt er, "uns ein objektives Bild der Realität zu machen". Viele von uns verlieren den Blick für die "wirklich wichtigen Veränderungen der Gesellschaft". Sein Buch "Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur" soll in dem großen Durcheinander Orientierung schaffen. Unzicker, obwohl Wissenschaftler, schreckt in diesem Buch nicht davor zurück, auch die brisanten und harten Themen anzusprechen: Digitalisierung, zunehmende Überwachung, schwindende Meinungsfreiheit. Max Otte hat exklusiv mit Unzicker über das Buch gesprochen.
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Er ist Träger des Landesverdienstordens von Baden-Württemberg, technischer Angestellter in Lörrach, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland - und seit 2013 Mitglied der AfD. Wolfgang Fuhl ist technischer Angestellter und gehört dem Kuratorium der Desiderius Erasmus Stiftung an. Er hat zwei Kinder und vier Enkel - und er macht sich Sorgen über die Zukunft Deutschlands, vor allem über die Erosion des Rechtsstaates und den Missbrauch des Verfassungsschutzes als Schutzschild für die politischen Eliten. Im Gespräch mit Max Otte kritisiert er den Haltungs-Journalismus hierzulande und sagt: "Wenn man sich heute in Deutschland über internationale - und auch deutsche Ereignisse - informieren will, ist man auf ausländische Medien angewiesen."
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Die EU spaltet sich immer mehr und verliert ihre Funktionsfähigkeit. Das sagt der Historiker, Autor und Journalist Bruno Bandulet. Doch er sieht keinen Plan B. "Wir sollten auf das Gerede von der Alternativlosigkeit verzichten", verlangt er in diesem Interview und erklärt, dass es durchaus ein alternatives Modell gibt, wenn die EU auseinander bricht: die EFTA, die heute noch besteht und - weil sie als Freihandels-Organisation konzipiert wurde - mit minimaler Bürokratie und ohne Zentralismus auskommt. Die EU dagegen wurde als Transfer-Union angelegt und konnte daher neue Mitglieder "kaufen". Mit dem anstehenden Austritt Großbritanniens verlieren zudem die marktwirtschaftlich orientierten Länder in der EU entscheidend an Einfluss. Auch der Euro ist laut Bandulet nicht alternativlos, er könnte als Alternativwährung für Tourismus und Handel weiter genutzt werden, wenn die EU auseinander fliegt. Und davon geht Bandulet aus, denn die sichtbare Spaltung hält er für "irreversibel". Die Osteuropäer, sagt er zur Begründung, "denken gar nicht daran, in den Euro reinzugehen, damit falle eine der Hauptrechtfertigungen des Euro, dass er die Währung der gesamten EU wird, in sich zusammen".
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