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Wie Kinder Preise wahrnehmen und was sie über Geld, Wert und Fairness lernen, zeigt sich lange bevor sie rechnen können. Es zeigt sich im Alltag, auf dem Schulhof, wenn ein Kind das neue Smartphone hat und ein anderes nicht, beim Taschengeld oder im Supermarkt, wenn zwei ähnliche Produkte unterschiedlich viel kosten. Dr. Sebastian Voigt spricht mit Clarissa Corrêa da Silva, bekannt aus Wissensformaten wie Wissen macht Ah! und Die Sendung mit der Maus, über Preisverständnis aus Kinderperspektive und darüber, wie Eltern diese Gespräche begleiten können, ohne zu belehren.
Clarissa beschreibt Preise als Regeln, die Orientierung geben und Entscheidungen erleichtern. Geld hat das frühere Tauschen von Waren ersetzt und Werte vergleichbar gemacht. So entstand ein gemeinsames System, das den Alltag strukturiert und das Kinder oft intuitiv verstehen, lange bevor sie es benennen können. Im Gespräch wird deutlich, wie sich diese Logik im Alltag zeigt, etwa im Übergang vom Verhandeln zu festen Preisen oder in psychologischen Effekten wie 1,99 Euro. Auch die Frage, warum Markenprodukte häufig teurer sind als No-Name-Waren, obwohl sie teils aus derselben Produktion stammen, wird eingeordnet. Am Beispiel des Dönerpreises erläutert Clarissa, wie Inflation wirkt und warum Preise steigen, wenn Kosten für Energie, Löhne oder Rohstoffe zunehmen.
Auch der rechtliche Rahmen spielt eine Rolle. Der Taschengeldparagraf (§ 110 BGB) erlaubt Kindern, kleinere Einkäufe selbst zu tätigen, setzt aber klare Grenzen bei größeren Verpflichtungen. Taschengeld wird so zu einem Übungsfeld, in dem Kinder Prioritäten setzen, Entscheidungen treffen und ein Gefühl für Wert entwickeln. Im Preis der Woche geht es um die Erhöhung des Kindergeldes um fünf Euro ab Januar 2026. Im Pricing Fail um die Anhebung des Deutschlandtickets auf 63 Euro.
Über den Gast
Clarissa Corrêa da Silva ist Journalistin, Moderatorin und Regisseurin mit Schwerpunkt Wissens- und Bildungsformate. Sie arbeitet für ARD, WDR, MDR, KiKA und ARTE und entwickelt Inhalte, die komplexe gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen verständlich und alltagsnah vermitteln.
Credits Cover: Foto © Polina Ivanova
Wie verändert sich People Development, wenn Lernen nicht mehr aus statischem Content besteht, sondern sich stärker an Rolle, Bedarf und Ziel der Mitarbeitenden orientiert? Dr. Sebastian Voigt spricht mit Stefan Peukert, Gründer und CEO von Masterplan, über die Zukunft von Corporate Learning, den Einsatz von KI und die Konsequenzen für Pricing-Modelle.
Stefan beschreibt KI als das „Bicycle for the brain“. KI verstärkt kognitive Fähigkeiten und macht Lernen wirksamer, wenn sie gezielt im Kontext eingesetzt wird. Entscheidend ist nicht Technologie um der Technologie willen, sondern die konkrete Weiterentwicklung von Menschen.
Ein zentrales Thema der Folge ist Stefans These, dass generischer Content an Bedeutung verliert. Lernen werde sich zunehmend individualisieren. Statt fixer Kurse rücken personalisierte Lernpfade und KI-gestützte Szenarien in den Mittelpunkt.
Auch das Geschäftsmodell wird diskutiert. Das Pricing bei Masterplan orientiert sich im Kern an zwei Faktoren: der Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer sowie dem thematischen Zugang. Weiterbildung ist damit bewusst niedrigschwellig bepreist – häufig günstiger als zwei Tassen Kaffee pro Mitarbeitendem und Monat – und wird dennoch oft unterschätzt.
Im Preis der Woche geht es um günstige Hühnersuppe, im Pricing Fail um stark schwankende Flugpreise bei kurzfristigen Buchungen.
Über den Gast
Stefan Peukert ist Gründer und CEO von Masterplan. Zuvor gründete er unter anderem ausbildung.de und meinpraktikum.de. Mit Masterplan entwickelt er eine Plattform für modernes Corporate Learning, die von Unternehmen wie Volkswagen, Otto und E.ON genutzt wird. Seit 2025 ist Masterplan Teil der Amadeus Fire Group.
Wie setzt ein Baumarkt Preise, wenn allein ein Markt bis zu 50.000 Artikel führt und online mehrere hunderttausend Produkte dazukommen? Dr. Sebastian Voigt spricht mit Jan Michael Schulte, VP Pricing bei OBI, über die Mechaniken hinter einem Handelssystem, das jeden Tag zwischen Preistransparenz, Sortimentsbreite und operativer Umsetzbarkeit balanciert. Jan erklärt, wie OBI sein Pricing in den vergangenen Jahren professionalisiert hat – von einfachen Setups hin zu einem datenbasierten Ansatz mit länderübergreifenden Prozessen, automatisierten Vorschlagslogiken und dem Rollout elektronischer Preisschilder. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich Preissensitivitäten im Baumarkt ausfallen, welche Rolle Eigenmarken im Vergleich zu Markenartikeln spielen und wie Rundungslogiken, Gebindegrößen, lokale Aktionen und Franchise-Strukturen in die Preisgestaltung hineinwirken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie OBI Preiswirkungen sauber diagnostiziert: warum KI vor allem für Mustererkennung relevant ist, welche Faktoren Preisveränderungen überlagern können und wie kanalübergreifend Kundinnen und Kunden heute unterwegs sind – von Marktbesuchen bis zur HeyOBI-App. Im Preis der Woche geht es um die ungewöhnliche Logik großer Champagnergebinde, im Pricing Fail um die zunehmende Zersplitterung von Streaming-Abos.
Über den Gast
Jan Michael Schulte ist Vice President Pricing bei OBI und seit fast sieben Jahren im Unternehmen tätig. Er verantwortet den Aufbau und die Weiterentwicklung des internationalen Pricing-Teams, das heute für neun europäische Länder arbeitet. Zuvor war er fast acht Jahre bei Oliver Wyman in der Retail- und Consumer-Goods-Praxis tätig, zuletzt als Principal. Frühere Stationen führten ihn unter anderem an die Universität Münster und zur Hannover Rück.
Was passiert, wenn „Suche" nicht mehr bedeutet, Worte einzutippen – sondern einfach ein Foto zu machen? In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Voigt mit Anna Lukasson-Herzig, CEO & Gründerin von nyris, über visuelle Suche als Interface: im Retail geht es um Experience und Conversion, in der Industrie um Prozesse, Ersatzteile und Ausfallzeiten. Dabei wird klar: Der Nutzen (und damit auch das Pricing) hängt stark vom konkreten Use Case ab.
Anna erklärt, warum visuelle Suche in manchen Kategorien hervorragend funktioniert – und warum andere naheliegende Use Cases (wie Fashion) scheitern. Gleichzeitig zeigt sie, wie nyris früh auf Skalierung gesetzt hat und warum in solchen Systemen nicht nur Modellqualität zählt, sondern vor allem Geschwindigkeit und robuste Integration in reale Workflows.
Im Gespräch geht es außerdem um konkrete Pricing-Mechaniken: API-Calls als Value Driver, Paketlogiken, Sockel/Lizenzmodelle zur Abbildung von Setup-Aufwand – und die Herausforderung, dass der tatsächliche Sales- und Setup-Aufwand je Kunde oft erst spät sichtbar wird.
Über den Gast
Anna Lukasson-Herzig ist CEO & Gründerin von nyris. Sie baut mit nyris eine visuelle Suchmaschine, die Unternehmen hilft, Produkte und Ersatzteile per Bild schneller zu identifizieren – besonders in Industrie und Handel. nyris sitzt in Berlin und Düsseldorf und ist in über 50 Ländern aktiv. Anna hat Ingenieurwesen an der RWTH Aachen studiert und in der Promotion im Bereich Prozessautomatisierung früh mit KI-Methoden für visuelle Messdaten gearbeitet.
Wie steuert man Millionen Preise pro Tag in einem der komplexesten Mobilitätsnetzwerke Europas? Flix berechnet täglich hundert Millionen Preispunkte neu – über tausende Stationen, zahlreiche Streckenabschnitte und unterschiedlichste Nachfragekurven hinweg. Dr. Sebastian Voigt spricht mit Michael Breiter, Chief of Staff Commercial Excellence & Revenue Management, über die Mechaniken hinter diesem System und darüber, wie Pricing, Forecasting und Netzwerksteuerung in einem globalen Setup zusammenwirken.
Michael erklärt, warum bereits wenige Stopps auf einer Strecke zu zahlreichen Ticketkombinationen führen und welche technologische Infrastruktur notwendig ist, um dieses Modell auf ein internationales Netzwerk zu skalieren. Er zeigt, wie Forecasting und Machine Learning genutzt werden, um Nachfrage und Zahlungsbereitschaft auch dort abzuschätzen, wo kaum historische Daten vorliegen, und weshalb nicht nur der Preis selbst, sondern auch seine Darstellung und Einbettung in die Customer Journey entscheidend sind. Zudem geht es um die Zusammenarbeit zwischen Pricing, Revenue Management und Commercial Excellence, die unterschiedlichen Marktmechaniken von Bus und Bahn sowie die Frage, wie globale Strategien in Ländern wie UK oder Schottland lokal umgesetzt werden. Michael beschreibt, wie das asset-light Plattformmodell von Flix funktioniert, welche Rolle Buspartner spielen und wie Kapazitäten, Auslastung und Preislogik in Echtzeit gesteuert werden. Die Folge zeigt, warum dynamisches Pricing weit mehr ist als Preissetzung – es ist ein Zusammenspiel aus Technologie, Forecasting, lokaler Marktkenntnis und der Fähigkeit, ein globales Netzwerk flexibel zu steuern.
Über den Gast:
Michael Breiter ist Chief of Staff Commercial Excellence & Revenue Management bei Flix. Er bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Pricing und Revenue Management mit – unter anderem als VP Revenue Management & Pricing Central Europe bei Accor sowie in leitenden Rollen bei einem unabhängigen Schweizer Hoteloperator. Bei Flix verantwortet er die Schnittstelle zwischen globalen Pricing- und Revenue-Teams, technologischen Entwicklungen und der lokalen Umsetzung in internationalen Märkten.
Wie gelingt es, ein etabliertes Lizenzmodell in ein zukunftsfähiges Subscription-Modell zu überführen und dabei Kundentreue und Vertrauen zu bewahren? Dr. Sebastian Voigt spricht mit Boy Hengstmann, Co-CEO von evasys, über die erfolgreiche Transformation von mehr als 1000 Kunden vom klassischen Kauf- und Wartungsmodell hin zu einem modernen Abonnement-System.
Boy schildert, warum das 30 Jahre alte Unternehmen diesen Schritt ging, wie sie neun verschiedene Kundensegmente definierten und weshalb sie sich bewusst zusätzliche Zeit für eine gute Vorbereitung nahmen. Im Gespräch wird deutlich, wie entscheidend Projektmanagement, kontinuierliches Lernen und enge Kundenorientierung für den Erfolg eines solchen Programms sind.
Zur Sprache kommen zentrale Themen wie der Umgang mit Ausschreibungspflichten, Cloud-Migration als zusätzlicher Value-Hebel und die Frage, wie Preisfairness zwischen langjährigen Bestandskunden und Neukunden hergestellt werden kann. Boy zeigt, wie evasys diesen Wandel gestaltet hat und warum das Unternehmen heute von einer einheitlichen Plattform, klareren Preismodellen und schnelleren Innovationszyklen profitiert.
Über den Gast
Boy Hengstmann ist seit März 2024 Co-CEO der evasys GmbH und seit November 2023 im Unternehmen tätig. Er verantwortet Vertrieb, Marketing, Professional Services und Organisationsentwicklung. Zuvor war er viele Jahre bei StepStone tätig, zuletzt als Director für Sales Operations und Enablement im UK-Markt, sowie als Berater bei Accenture. Parallel lehrt er als Privatdozent an der Universität zu Köln zu Themen wie Strategic Management und Leadership.
Dr. Sebastian Voigt spricht mit Zoë Andreae, CEO von Lecare, über einen Markt, der komplexer tickt als viele andere Unternehmensbereiche: Rechtsabteilungen. Ein Gespräch über Aktenlogik, jahrzehntelange Systemwechsel, Anforderungen an Datenschutz und Souveränität, On-Premise-Renaissance, Cloud-Optionen und die Frage, wie Technologie die Arbeit von Juristen verändert – ohne die Grundlogik des Berufs neu zu erfinden.
Zoë schildert, wie Lecare aus einem Softwareunternehmen der 80er entstanden ist, wie sich die Plattform in der zweiten Generation weiterentwickelt hat und weshalb Rechtsabteilungen heute zwischen Effizienz, Regulierung, IT-Legacy und KI-Risiken navigieren müssen. Es geht um Workflows, Fristen, Dokumente, Verträge, Legal Spend, die Zusammenarbeit mit Kanzleien sowie um Preismodelle zwischen Lizenz, Wartung und Subscription.
Warum On-Premise plötzlich wieder attraktiv wird, weshalb IT-Abteilungen oft stärker über Preise entscheiden als Juristen und wie Lecare seine Position zwischen Aktenlogik und moderner Plattform gefunden hat – all das hört ihr in dieser Folge.
Über den Gast
Zoë Andreae ist CEO von Lecare, einem der etabliertesten Anbieter für Software in Rechtsabteilungen. Das Unternehmen wurde in den 80er-Jahren gegründet und gehört zu den Pionieren im deutschen Markt. Zoë führt Lecare seit 2017 in zweiter Generation und hat den Übergang von klassischen Windows-Lösungen zu einer browserbasierten Plattform verantwortet, die heute in großen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt wird.
100 Folgen Pricing Friends – über 5 000 Minuten, 100 Gäste und unzählige „Preise der Woche“: von Erdbeeren bis Energie, von Bundesliga-Transfers bis Cannabis, von Bestattungen bis Business Software. Ein großes Dankeschön an alle, die seit der ersten Folge dabei sind und an alle neuen Hörer:innen, die Pricing, Wert und Wirkung genauso spannend finden wie wir.
Zum Jubiläum spricht Dr. Sebastian Voigt mit Timo Lokoschat, stellvertretendem Chefredakteur der BILD, über den BILD Kaufberater – ein Beispiel dafür, wie sich Journalismus und Monetarisierung neu verbinden. Ein Gespräch über Reichweite, Commerce und Pricing und darüber, wie Preise nicht nur Produkte, sondern auch journalistische Werte beeinflussen.
Timo erklärt, wie der BILD Kaufberater innerhalb weniger Monate zu einem der erfolgreichsten Commerce-Projekte Deutschlands wurde, warum eine Million Leser:innen ausgerechnet den ersten Airfryer-Test anklickten und weshalb Transparenz und Vertrauen heute die wichtigste Währung sind. Er spricht über Affiliate-Modelle, Provisionen und die Frage, wie viel Kommerz Journalismus verträgt.
„Dieses Affiliate-Modell verschleiern wir auch nicht – es steht ganz transparent über jedem Artikel“, sagt Lokoschat im Gespräch.
Außerdem geht es um den Black Friday, die Kunst ehrlicher Rabatte und den Spagat zwischen Preiswahrnehmung und Umsatz. Warum Affiliate-Geschäft, Paid Content und Preislogik immer enger zusammenrücken – hört Ihr in dieser besonderen Jubiläumsfolge. Und keine Sorge: Pricing Friends geht weiter – die nächsten 100 kommen bestimmt.
Über den Gast
Timo Lokoschat ist stellvertretender Chefredakteur der BILD und verantwortet seit Ende 2024 den Aufbau des „BILD Kaufberaters“. Zuvor leitete er unter anderem das Paid-Content-Geschäft von BILD Plus und arbeitete als Blattmacher der Printausgabe. Vor seiner Zeit bei BILD war er Journalist beim Spiegel und bei der Münchner Abendzeitung. Mit dem „BILD Kaufberater“ treibt er eines der spannendsten Transformationsprojekte im deutschen Journalismus voran – zwischen Reichweite, Relevanz und Revenue.
Dr. Sebastian Voigt war zu Gast bei Julius Göllner im ARRtist on Air Podcast, bekannt aus der Berlin SaaS Week mit dem ARRtist Summit. In dieser Sonderfolge spricht er über die Ergebnisse der gemeinsamen Studie mit OMR Reviews und darüber, wie sich das SaaS-Pricing im DACH-Markt verändert. Im Mittelpunkt stehen die 4.000 analysierten Softwareunternehmen, die Frage, wie sie heute bepreisen und wie künstliche Intelligenz bestehende Modelle verändert und neue ermöglicht.
Sebastian erläutert, warum User-Based Pricing bei 63 % der Anbieter noch Standard ist, aber zunehmend durch hybride und transaktionale Modelle ergänzt wird. Gemeinsam mit Julius diskutiert er, warum drei klar differenzierte Feature-Pakete (Good – Better – Best) nach wie vor Best Practice sind, weshalb Preistransparenz entscheidend bleibt und wie psychologische Effekte – etwa die Reihenfolge der Pakete oder Preisabstände – die Kaufentscheidung beeinflussen.
Im Gespräch geht es außerdem um den Übergang von Seat-Based zu Usage- und Outcome-Based-Modellen, um AI-getriebene Kostenstrukturen, um die Bedeutung von Reverse Trials zur Steigerung der Conversion Rate und um die Frage, wann Outcome-Based Pricing tatsächlich funktioniert. Sebastian teilt Einblicke, warum viele Unternehmen trotz wachsender AI-Komponenten Stabilität und Planungssicherheit bevorzugen und welche Lernkurve der deutsche SaaS-Markt dabei noch vor sich hat.
Über den Host
Julius Göllner ist Mitgründer von ARRtist und Gastgeber des Podcasts ARRtist on Air, dem führenden SaaS-Podcast in der DACH-Region. Mit der Berlin SaaS Week und dem jährlich stattfindenden ARRtist Summit hat er eines der zentralen Netzwerke der europäischen SaaS-Szene aufgebaut. Zuletzt brachte der ARRtist Summit über 500 Gründer:innen und CXOs, 125 Investor:innen und zahlreiche Partner in Berlin zusammen. Göllner beschäftigt sich intensiv mit SaaS- und AI-Themen und vernetzt Gründer:innen, Investor:innen und Vordenker:innen der Tech-Branche.
Link zum Report: https://hy.co/pricing-and-sales/saas-ai-report-2026/lp/
Wie viel ist Wissen wert und was macht guten Journalismus heute bezahlbar? Dr. Sebastian Voigt spricht mit Sebastian Turner, Gründer und Herausgeber von Table.Media, über Paid Content, Fachbriefings und den Preis von Orientierung im Informationszeitalter.
Turner erklärt, wie Table.Media mit seinen 14 Themenbriefings zwischen Fachzeitschrift und Tageszeitung ein neues Medienmodell geschaffen hat. Er zeigt, warum Entscheiderinnen und Entscheider bereit sind, zwischen 139 und 199 Euro im Monat für relevante Informationen zu zahlen, und wie sich journalistische Tiefe mit wirtschaftlicher Skalierbarkeit verbinden lässt.
Im Gespräch geht es um Abopreise, Retention, Werbeerlöse und Veranstaltungen, aber auch um Haltung: Warum Medien keine Vereinfachung brauchen, sondern Vertrauen, Geschwindigkeit und Kontext. Turner beschreibt, wie sich Table.Media vom Tagesspiegel über den Schritt zu spezialisierten Fachzielgruppen entwickelt hat und was es bedeutet, Orientierung als Produkt zu verstehen.
„Zeit ist bei unseren Lesern knapper als Geld“, sagt Turner im Gespräch – und bringt damit auf den Punkt, worauf das Geschäftsmodell von Table.Media basiert.
Über den Gast
Sebastian Turner ist Gründer und Herausgeber von Table.Media, einem 2020 gegründeten Medienhaus in Berlin mit 14 Briefings zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor war er Herausgeber des Tagesspiegels und Mitgründer von Scholz & Friends Dresden. Mit Table.Media verfolgt er das Ziel, Fachjournalismus aktueller und relevanter zu machen – für Leserinnen und Leser, die täglich über Entscheidungen mit Wirkung treffen.
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