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Dr. Sebastian Voigt spricht mit Moritz Neuhaus, Gründer und CEO von Insight Consulting, über die Mechanik hinter erfolgreichem Personal Branding und Thought Leadership im B2B-Umfeld. Moritz erklärt, warum Sichtbarkeit heute zur Pflichtaufgabe für Führungskräfte gehört, wie er aus einem Paid-Audit heraus maßgeschneiderte Strategien entwickelt und weshalb organische Reichweite auf LinkedIn oft der entscheidende Hebel ist – lange bevor Paid-Kampagnen Sinn ergeben.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich Wirkung und Return on Investment bei einem so langfristigen Thema wie Thought Leadership messen lassen. Moritz zeigt, warum es in der Regel 18 bis 24 Monate dauert, um als CEO zu den Top-3-Stimmen einer Branche zu gehören, welche Rolle datenbasierte Erfolgsmessung spielt und wieso nicht jede Führungskraft zum „Chief Entertainment Officer“ taugt. Außerdem spricht er darüber, wie sich der Markt für Personal Branding verändert hat, warum KI Prozesse effizienter, aber nicht automatisch effektiver macht, und weshalb klare Positionierung der wichtigste erste Schritt bleibt.
Eine Folge über Positionierung, Ausdauer und die richtige Balance zwischen Persönlichkeit, Unternehmenszielen und messbarem Impact.
Über den Gast:
Moritz Neuhaus ist Gründer und CEO von Insight Consulting, einer auf Personal Branding und Thought Leadership spezialisierten Agentur aus Berlin. Seit 2020 hat er mit seinem Team über 475 C-Level-Persönlichkeiten begleitet – von DAX-Vorständen bis zu erfolgreichen Unternehmer:innen im Mittelstand. Mit einem Full-Service-Ansatz von Strategie über Content-Produktion bis PR entwickelt er langfristige Präsenzstrategien, die CEOs und Unternehmen nachhaltig in ihrer Zielgruppe verankern.
Dr. Sebastian Voigt spricht mit Lara Daniel, Mitgründerin und CEO von Pulse Advertising, über die Mechanik hinter Influencer-Kampagnen, in denen B2B-Thought-Leadership auf B2C-Abverkauf trifft. Lara erläutert, warum erfolgreiche Social-First-Strategien heute global gedacht werden, wie ihr elf Standorte starkes Team ohne Ländergrenzen operiert und welche Chancen künstliche Intelligenz bei Übersetzungen, Content-Produktion und Performance-Tracking eröffnet.
Im Zentrum steht die Preislogik der Creator Economy. Lara erklärt: „Das Ganze ist halt schon dynamisches Pricing: Wenn die Nachfrage steigt und das Angebot begrenzt ist, dann steigt der Preis.“ Sie beschreibt, wie begrenzte Creator-Kapazitäten, erfolgsbasierte Honorare und transparente KPIs die Mediakosten verändern und warum Exklusivität nur dann lohnt, wenn sie Mehrwert statt Reichweitenverlust bringt. Gleichzeitig zeigt sie auf, weshalb Marken und Creator gemeinsam datengetriebene Entscheidungen treffen müssen, um Preisdruck abzufedern und Monetarisierung zu optimieren.
Eine Folge über Influencer-Marketing-Trends, KI-Turbos und Preise, die nur steigen dürfen, wenn der zusätzliche Nutzen für beide Seiten stimmt.
Über den Gast:
Lara Daniel ist Mitgründerin und CEO von Pulse Advertising. 2014 gründete sie die Social-First-Agentur aus einem Masterprojekt in Barcelona und betreut heute mit elf internationalen Büros globale Marken wie Apple, BMW Mini, Kering und BlackRock. Als Vordenkerin für Creator Marketing, datengetriebene Monetarisierung und KI-gestützte Performance-Analysen setzt sie auf Pricing-Modelle, die sich konsequent am messbaren Kundennutzen orientieren – für Marken ebenso wie für Creator.
Was macht gutes Pricing auf digitalen Plattformen aus – damals und heute? In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Voigt mit Stefan Groß-Selbeck über 20 Jahre Erfahrung mit Geschäftsmodellen, die ganze Branchen verändert haben: Stefan war Deutschlandchef von eBay, CEO von Xing und später Mitgründer von BCG Digital Ventures. Heute ist er als Beirat und Coach tätig – mit klarem Blick für Marktlogiken, Monetarisierung und strategische Führung.
Im Gespräch geht es um frühe Pricing-Entscheidungen bei eBay, von Auktionen bis zu Einstellgebühren als Qualitätsfilter, um psychologisch clevere Freemium-Features bei Xing („Wer hat mein Profil besucht?“) und um das Pricing digitaler Ventures zwischen Subscription, Value-based Pricing und Test-and-Learn-Logiken. Stefan erklärt, wie Preise das Kundenerlebnis mitsteuern und warum Beiräte viel öfter über Monetarisierung sprechen sollten.
Eine Folge über Plattformmechaniken, Wettbewerbsfähigkeit, die Evolution von Social Networks und die Frage, was man von Freizeitparks und Billigfliegern über gutes und schlechtes Pricing lernen kann.
Über den Gast:
Stefan Groß-Selbeck ist Unternehmer, Coach und Beirat. Er war unter anderem CEO von Xing (heute New Work SE), Deutschlandchef von eBay und CEO von BCG Digital Ventures, wo er digitale Geschäftsmodelle für etablierte Unternehmen mit aufbaute. Heute unterstützt er technologiegetriebene Firmen dabei, sich strategisch weiterzuentwickeln und nachhaltig zu skalieren.
Diese Folge wurde live beim Schweizer Pricing-Kongress im Dolder Grand Hotel Zürich aufgezeichnet und bietet einen persönlichen wie strategischen Blick auf den Einfluss von KI auf Preismodelle.
Dr. Sebastian Voigt spricht mit Dr. Oliver Pabst, General Partner bei Redalpine, über die Frage, wann Software echten Mehrwert schafft und wann sie zur Commodity wird. Nur wenige KI-Anwendungen liefern so messbaren Impact, dass sich Value-Based oder Outcome-Based Pricing durchsetzen lässt. „Mit KI schaffst du zum ersten Mal einen Wert, der über die Nutzung einer Software hinausgeht und daher kommt die Hypothese, dass das in hohem Maße Pricing verändern wird.“ So fasst es Oliver zusammen – und plädiert für ein neues Verständnis von Preislogik, das über Token und Nutzungseinheiten hinausdenkt.
Im Gespräch geht es um Monetarisierungsstrategien für KI-Startups, vertikale Integration, Retention und Go-to-Market. Oliver teilt Learnings aus seiner eigenen Pricing-Erfahrung – von Modenschauen im Showroom bis zur Investmentlogik eines Deep-Tech-VCs.
Über den Gast:
Dr. Oliver Pabst ist General Partner beim paneuropäischen VC-Fonds Redalpine in Zürich, der über eine Milliarde Dollar verwaltet und in Unternehmen wie N26, Taxfix, Klarna oder Sanity Group investiert. Zuvor war Oliver unter anderem CEO der Mammut Sports Group, im Executive Board von Conzzeta sowie im Board von Bogner aktiv. Frühere Stationen führten ihn zu McKinsey und EQT. Er bringt über 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Unternehmensführung, Innovation und Pricing mit und kennt Wertschöpfung sowohl aus der Konzernperspektive als auch aus der Frühphasenfinanzierung.
Retail Media gilt als dritte große Welle im digitalen Advertising – nach Search und Social. Und während Plattformen wie Amazon längst hochkompetitiv sind, entstehen bei MediaMarktSaturn gerade erst die spannenden Spielräume: für gezieltes Targeting, starke Conversion Rates und einen ROAS (Return on Ad Spend), den andere Kanäle kaum noch erreichen.
In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Voigt mit Boris Prondzinski, Managing Director bei MediaMarktSaturn Retail Media, über Sponsored Product Ads, Instore-TV, programmatische Werbung und datenbasierte Preislogiken. Es geht um Werbewirkung nahe am Kaufabschluss, differenzierte Floorpreise, Auktionsmodelle und die Frage, wie First-Party-Daten, Data Clean Rooms und KI die Werbepower im Handel neu definieren.
Boris bringt es auf den Punkt: „Die Power von Retail Media ist die Performance – egal wo im Funnel. Vor allem im Lower Funnel ist die Wirkung extrem stark. Der ROAS ist da eigentlich immer viel zu gut.“
Über den Gast:
Boris Prondzinski ist Managing Director bei MediaMarktSaturn Retail Media und verantwortet seit 2021 die Bereiche Retail Media und Marketing. Zuvor war er Geschäftsführer bei Weischer.Media und COO der Otto Group Media, die er aus einem konzernweiten Datenprojekt heraus mit aufgebaut hat. Boris lebt in Hamburg, stammt aus Berlin-Lichterfelde und bringt über 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Plattformen, Media und Pricing mit.
Diese Folge ist eine besondere Aufnahme: Im Studio von OMR in Hamburg – dort, wo sonst Philipp Westermeyer seine Gäste begrüßt – sprechen Charlotte Pohlmann (Principal bei hy) und Marvin Müller (VP Marketing bei OMR Reviews) mit Dr. Sebastian Voigt über ihre gemeinsame Studie zum Thema Software Pricing.
Die Grundlage: über 4.000 analysierte Anbieterprofile auf OMR Reviews und ergänzende Umfragedaten von rund 130 Unternehmen aus dem hy-Netzwerk. Das Ziel: verstehen, wie SaaS-Unternehmen heute bepreisen – und was sich in den nächsten Jahren ändern muss.
„87 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region planen, ihr Preismodell in den nächsten zwei Jahren umzustellen“, sagt Charlotte. Während der Preis pro Nutzer weiterhin Standard ist, gewinnen hybride und usage-basierte Ansätze an Bedeutung. Gleichzeitig zeigt sich: Je höher der Vertragswert, desto geringer die Preistransparenz. Das stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen in Vertrieb, Kommunikation und Kundenbindung.
Im Gespräch geht es um Benchmarks, Paketlogiken wie Good Better Best, psychologische Preispunkte, Einstiegshürden, KI-Kosten und neue Monetarisierungsmodelle. Die Folge bietet konkrete Einblicke für alle, die an SaaS-Strategien, Go-to-Market-Modellen und Pricing-Exzellenz arbeiten.
Über die Gäste:
Charlotte Pohlmann ist Principal für Pricing & Sales bei hy und Expertin für Go-To-Market- und Monetarisierungsstrategien für digitale Geschäftsmodelle. Mit über 10 Jahren Erfahrung in Strategy, Business Development und Strategic Partnerships hat sie zahlreiche Start-ups und etablierte Unternehmen bei der Skalierung ihrer Pricing-Strategien unterstützt. Zuvor sammelte sie umfassende operative Erfahrungen bei Scale-ups wie WATCHMASTER.COM und internationalen Unternehmen wie Navan, wo sie Strategic Partnerships und Account Management Teams leitete Marvin Müller ist VP Marketing bei OMR Reviews, der größten deutschsprachigen Plattform für Softwarebewertungen. Er verantwortet dort die Marketingstrategie sowie die Studien- und Datenformate rund um Software, Tools und Pricing. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er Formate für datenbasierte Marktanalysen, Benchmarks und Entscheidungsgrundlagen für Software-Käufe.
Marvin Müller ist VP Marketing bei OMR Reviews, der größten deutschsprachigen Plattform für Softwarebewertungen. Er verantwortet dort die Marketingstrategie sowie die Studien- und Datenformate rund um Software, Tools und Pricing. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er Formate für datenbasierte Marktanalysen, Benchmarks und Entscheidungsgrundlagen für Software-Käufe.
Preise steigen, das kennt man. Aber manchmal verändert sich etwas, ohne dass es auf den ersten Blick auffällt. Die Packung sieht gleich aus, aber der Inhalt ist kleiner oder die Qualität schlechter. Bei Shrinkflation wird die Füllmenge reduziert, während der Preis gleich bleibt oder sogar steigt. Bei Skimpflation wird an der Zusammensetzung gespart – teurere Zutaten werden durch günstigere ersetzt. Beides sind Formen versteckter Preiserhöhungen, die im Supermarkt längst keine Ausnahme mehr sind.
In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Voigt mit Lisa Völkel, Referentin für Lebensmittel beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), über das Spannungsfeld zwischen versteckten Preiserhöhungen, Verbraucherschutz und Preistransparenz. Es geht um Mogelpackungen, die Verpackungspolitik großer Marken, um Grundpreise, digitale Preisschilder und um die Frage, welche politischen Forderungen sich aus alldem ableiten lassen.
„Man trifft die Kaufentscheidung innerhalb von acht Sekunden – da bleibt kaum Zeit, um versteckte Preiserhöhungen zu erkennen“, sagt Lisa Völkel. Eine zentrale Forderung des Verbraucherschutzes: Ein klarer Hinweis auf der Verpackung, wenn sich Füllmenge oder Zusammensetzung verändert haben.
Im Gespräch geht es außerdem um die rechtliche Einordnung solcher Fälle, um Beispiele aus der Mogelpackungsliste der Verbraucherzentrale Hamburg und um die besondere Rolle von Community-Wissen, wenn es darum geht, unfaire Preistricks öffentlich zu machen.
Über den Gast:
Lisa Völkel ist Referentin für Lebensmittel und Ernährung beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin. Dort analysiert sie Preisentwicklungen entlang der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft bis ins Supermarktregal. Zuvor war sie bei der Berliner Tafel tätig und kennt die Herausforderungen rund um Ernährungsarmut und Verbraucherrechte aus der Praxis. Ihr Ziel: faire, nachvollziehbare und transparente Preise für alle.
Ob limitierte Sneaker, Luxusuhren oder ein Dinosaurierskelett: Wer bei Timeless investiert, kauft Anteile an besonderen Sammlerstücken ab 50 Euro und mit echtem Eigentumsrecht. In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Voigt mit Malte Häusler, Gründer und CEO von Timeless Investments, über tokenisierte Collectibles als alternative Anlageklasse.
Malte erklärt, wie ein Marktplatz für emotionale Güter funktioniert, was ein Objekt „investmentfähig“ macht und warum Preiskalkulation hier besonders datengetrieben sein muss. Es geht um Rarität, Zustand, Community-Wert aber auch um Sekundärmärkte, Partnernetzwerke, Gebührenlogiken und das Spannungsfeld zwischen Sammelleidenschaft und Vermögensaufbau.
„Wir haben inzwischen über 800 Sammlerstücke tokenisiert aber über 90 Prozent lehnen wir ab, weil sie nicht unseren Investmentkriterien entsprechen“, sagt Malte. Seine Vision: Collectibles als eigene Anlageklasse etablieren durch Technologie, Transparenz und Vertrauen.
Über den Gast:
Malte Häusler ist Gründer und CEO von Timeless Investments. Das Berliner Unternehmen ermöglicht es seit 2021, Anteile an exklusiven Sammlerstücken zu kaufen – von Uhren und Kunst bis hin zu Memorabilia. Zuvor baute Malte eine B2B-Plattform für digitale Fahrzeughistorien auf – ein Projekt, aus dem sich später die Idee zu Timeless entwickelte. Mit Timeless verfolgt er das Ziel, den Zugang zu alternativen Anlageklassen zu demokratisieren: tokenisiert, kuratiert und langfristig orientiert.
This episode is a little different – recorded live at the Journalistenclub in the Axel Springer Tower in Berlin, it captures a rare conversation between two key figures behind one of the most ambitious strategic partnerships in European private equity.
Dr. Sebastian Voigt and Jan Hasse from hy speak with Philipp Freise, Co-Head of European Private Equity at KKR, and Dr. Julian Deutz, CEO of Axel Springer Classifieds, about long-term value creation, investment conviction and the practical use of AI across portfolio companies. The discussion covers everything from growth strategies and carve-outs to productivity gains, governance models and the human side of AI transformation.
“The first thing that you can do as an owner is to make sure it's on the agenda, full stop,” says Philipp Freise. “In any investments we make – when we research them, when we execute them and when we own and lead them – we make sure that this is top of the agenda.”
Set against the backdrop of the Axel Springer–KKR partnership and the recent carve-out of StepStone and Aviv, this episode offers a unique perspective on how leadership, capital and technological change intersect in private markets.
About the guests:
Philipp Freise is Co-Head of European Private Equity at KKR. He has led numerous investments in Europe across media, technology and services, including the strategic partnership with Axel Springer SE.Dr. Julian Deutz is CEO of Axel Springer Classifieds and a long-time member of the Executive Board of Axel Springer SE. He previously served as Group CFO for over a decade and helped shape the company’s digital transformation.
This episode marks a first – it’s the Pricing Friends debut in English. Dr. Sebastian Voigt speaks with Kevin Mitchell, President of the Professional Pricing Society (PPS), about global pricing trends, the evolution of the profession, and what defines effective leadership in a rapidly changing environment.
Kevin shares insights from his decades of experience in building a worldwide pricing community. How do different regions approach monetization? What role do education and certification play? And how can pricing experts stay ahead when AI and data are transforming their tools and expectations?“The pricing profession has grown tremendously – and with that growth come new responsibilities. Communication, collaboration, and curiosity matter more than ever,” says Kevin.
The conversation explores international developments, practical lessons from the PPS network, and the qualities that make today’s pricing leaders stand out – from strategic thinking to empathy and the ability to translate value into action.
About the guest:
Kevin Mitchell is President of the Professional Pricing Society (PPS), the world’s leading organization for pricing professionals. Based in Atlanta, PPS has thousands of members around the globe and has certified over 10,000 individuals through its Certified Pricing Professional (CPP) program. Kevin has led the society since 2007 and regularly speaks at conferences across North America, Europe, and Asia. Under his leadership, PPS has become a global hub for education, networking, and the professionalization of pricing.
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