Privatinsolvenz im EU Ausland - Schuldenfrei in 12 Monaten

Privatinsolvenz im EU Ausland - Schuldenfrei in 12 Monaten

By Cornelius Rieger, Kanzlei Rieger & PartnerSociety & CultureBusinessEducationHow To
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Privatinsolvenz im EU Ausland - Schuldenfrei in 12 Monaten episodes

  • E11 - Eigentum in der Privatinsolvenz: Muss ich mein Haus verkaufen?
    Irlands einzigartige Schutzmechanismen für Immobilieneigentümer

    Cornelius Rieger und Mark (PIP in Irland) beantworten in dieser Episode die wichtigste Frage vieler Schuldner: Was passiert mit meinem Familienhaus während der Insolvenz in Irland?

    Kapitelmarken
    00:00 - Intro
    00:20 - Einleitung: Die häufigste Sorge von Schuldnern. Unterschiede zu anderen EU-Ländern
    00:50 - Was passiert mit meinem Eigenheim während der Insolvenz? Grundprinzipien des irischen Insolvenzrechts. Schutz des Familienhauses als Priorität
    02:20 - Letzter Ausweg: Verkauf des Eigenheims. Wann ein Verkauf tatsächlich notwendig wird. Welche Alternativen vorher geprüft werden
    02:50 - Negatives Eigenkapital: Rückgabe des Eigenheims. Was bedeutet negatives Eigenkapital?. Wie funktioniert die Rückgabe an die Bank? Keine Nachforderungen bei negativem Eigenkapital
    03:45 - Angemessene Behausung: Definition einer "angemessenen" Wohnfläche. Welche Kriterien der Insolvenzverwalter prüf. Vergleich mit deutschen Standards
    05:00 - Ratenzahlung möglich. Anteilskauf durch Angehörige. Wie Familie oder Freunde das Haus sichern können. Flexible Zahlungsmodelle
    05:50 - Schlusswort. Zusammenfassung der Schutzmechanismen. Menschlicher Umgang statt Zwangsverkauf

    Kernaussagen

    Schutzmechanismen in Irland:
    ✅ Familienhaus kann oft im Eigentum bleiben
    ✅ Unterscheidung zwischen positivem und negativem Eigenkapital entscheidend
    ✅ Konzept der "angemessenen Behausung" schützt Familien
    ✅ Insolvenzverwalter prüft praktische Lösungen vor Verkauf
    ✅ Anteilskauf durch Angehörige möglich
    ✅ Ratenzahlung flexibel gestaltbar
    ✅ Kein automatischer Zwangsverkauf wie in anderen Ländern

    Positives vs. Negatives Eigenkapital:

    Positives Eigenkapital: Hauswert > Kreditschulden → Verwalter prüft Verwertung
    Negatives Eigenkapital: Hauswert < Kreditschulden → Haus kann oft behalten werden oder Rückgabe an Bank ohne Nachforderung

    Vergleich mit anderen EU-Ländern:

    🇮🇪 Irland: Schutz des Familienhauses, menschliche Lösung
    🇩🇪 Deutschland: Oft Zwangsversteigerung bei Insolvenzmasse
    🇪🇸 Spanien: Ähnlich wie Deutschland
    🇱🇻 Lettland: Verwertung wahrscheinlich

    Angemessene Behausung - Kriterien:

    Wohnfläche für Familiengröße
    Lage und Erreichbarkeit (Arbeitsplatz, Schule)
    Wohnstandard im regionalen Vergleich
    Keine Villa oder Luxusimmobilie

    Für wen ist dieser Schutz relevant?

    ✅ BESONDERS WICHTIG FÜR:
    Familien mit Kindern
    Immobilieneigentümer mit negativem Eigenkapital
    Schuldner, die ihr Zuhause behalten möchten
    Personen mit unterstützender Familie (für Anteilskauf)
    Eigenheimbesitzer in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

    Fazit:

    In Irland geht es nicht darum, Familien auf die Straße zu setzen – sondern um einen praktischen und menschlichen Umgang mit Insolvenz. Das Familienhaus kann oft geschützt werden.
    Gast dieser Episode
    Mark - Personal Insolvency Practitioner (PIP) in Irland
    Experte für irisches Insolvenzrecht und Immobilienschutz

    Kontakt & Beratung

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    🌐 www.kanzlei-rieger.eu/termin-buchen
    Telefonische Beratung oder per Zoom möglich
    Kanzlei Rieger und Partner
    Spezialisiert auf EU-Insolvenzen in Irland
    Wir schützen Ihr Zuhause und Ihre Zukunft

    7 min
  • E10 - Lebenshaltungskosten in der Insolvenz: Irland vs. Deutschland
    Reasonable Living Expenses - Warum Irland die fairsten Freibeträge bietet

    Übersicht

    Cornelius Rieger und Mark (PIP in Irland) analysieren in dieser Episode die Real Life Expenses im irischen Insolvenzverfahren und vergleichen sie mit den Pfändungsfreibeträgen anderer EU-Länder.
    Kapitelmarken
    00:00 - Intro
    00:20 - Begrüßung
    00:40 - Was sind Real Life Expenses (RLE)? Definition und Bedeutung für Schuldner. Unterschied zu starren Pfändungsfreibeträgen
    02:25 - Besondere Belastungen: Medizinische Versorgung, Individuelle Ausgaben werden berücksichtigt
    03:48 - Unterschiede zu Deutschland: Wie wird der RLE in Irland berechnet? Kategorien: Wohnen, Haushalt, Versicherung, besondere Belastungen
    06:10 - RLE für Alleinstehende. Beispielrechnungen mit konkreten Zahlen. Welche Beträge stehen zur Verfügung?
    11:40 - Einkommen über der Pfändungsfreigrenze. Wie wird mit höherem Einkommen umgegangen? Welche Anteile gehen an Gläubiger?
    14:00 - Europäischer Vergleich. Deutschland: Starre Pfändungsfreibeträge
    Spanien: Mittleres Niveau
    Lettland: Sofortige Restschuldbefreiung
    Irland: Am fairsten und lebensnähesten
    18:20 - Fazit & Beratungsmöglichkeiten
    Zusammenfassung der Vorteile
    Würdevolleres Leben während der Insolvenz in Irland

    Kernaussagen

    Vorteile der irischen RLE:
    ✅ Orientierung an tatsächlichen Lebenshaltungskosten
    ✅ Individuelle Berechnung statt starrer Tabellen
    ✅ Berücksichtigung besonderer Belastungen
    ✅ Fairere Behandlung von Familien und Alleinerziehenden
    ✅ Höhere Lebensqualität während des Verfahrens
    Vergleich Pfändungsfreibeträge:

    🇮🇪 Irland: Real Life Expenses - lebensnah und individuell

    🇩🇪 Deutschland: Starre Tabellenwerte - oft zu niedrig
    🇪🇸 Spanien: Moderate Freibeträge
    🇱🇻 Lettland: Niedrige Lebenshaltungskosten, schnelle Entschuldung

    Kategorien der RLE in Irland:

    Wohnkosten (Miete, Nebenkosten)
    Haushaltführung (Lebensmittel, Kleidung)
    Versicherungen (Kranken-, Haftpflicht)
    Besondere Belastungen (medizinische Kosten, Kinderbetreuung)
    Transport und Mobilität

    Für wen ist Irland geeignet?

    ✅ IDEAL FÜR:
    Schuldner mit höherem Einkommen
    Familien mit Kindern
    Personen mit besonderen Belastungen (medizinische Kosten)
    Unternehmer und Angestellte
    Menschen, die während der Insolvenz ein normales Leben führen möchten

    Fazit:

    In Irland ist während einer Insolvenz ein würdevolleres Leben möglich, da die Freibeträge näher an den tatsächlichen Lebenshaltungskosten orientiert sind.
    Gast dieser Episode
    Mark - Personal Insolvency Practitioner (PIP) in Irland
    Experte für irisches Insolvenzrecht und Real Life Expenses
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    Spezialisiert auf EU-Insolvenzen in Irland, Lettland und Spanien

    21 min
  • E9 - Die echten Kosten einer EU-Insolvenz
    Lettland, Spanien und Irland im detaillierten Kostenvergleich

    E9 - Die echten Kosten einer EU-Insolvenz

    Übersicht
    In dieser Episode beleuchtet Cornelius Rieger die realen Kosten einer EU-Insolvenz und vergleicht die drei beliebtesten Länder für eine schnelle Entschuldung.
    Kostenübersicht nach Ländern
    🇱🇻 LETTLAND - Die günstige Option

    Miete: 150-500€ (abhängig von der Region)

    Lebenshaltungskosten: Ab 800€ möglich, optimal 1.000-1.200€ monatlich
    Besonderheit: Sofortige Restschuldbefreiung möglich

    🇪🇸 SPANIEN - Der ausgewogene Mittelweg

    Miete: 300-2.000€ (große regionale Unterschiede)

    Lebenshaltungskosten: 1.300-1.400€ für komfortables Leben
    Besonderheit: Sofortige Restschuldbefreiung möglich

    🇮🇪 IRLAND - Die Premium-Variante

    Miete: 1.000-1.500€

    Gehälter: 30-40% höher als in Deutschland
    Ideal für: Unternehmer und Angestellte mit guten Verdienstmöglichkeiten

    Wichtige Fakten

    Gesamtkosten Verfahren: 8.000€ - 50.000€

    Verfahrensdauer: Je nach Land unterschiedlich
    Strukturnachweis erforderlich: Eigene Wohnung + Arbeit/Unternehmen zwingend notwendig

    Was NICHT funktioniert

    ❌ Shared Apartments / WGs
    ❌ Airbnb-Unterkünfte
    ❌ Ferienwohnungen
    ❌ Bei Verwandten unterkommen
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    Spezialisiert auf EU-Insolvenzen in Lettland, Spanien und Irland

    13 min
  • E7 - Betrugsmasche mit EU-Insolvenzen
    Große Versprechen für kleines Geld
    In sozialen Netzwerken wie TikTok, Instagram & Co. mehren sich derzeit Angebote, die suggerieren, eine EU-Insolvenz – insbesondere in Irland – sei ohne tatsächliche Verlagerung des Lebensmittelpunkts und ohne physische Anwesenheit vor Ort durchführbar. Solche Behauptungen sind nicht nur realitätsfern, sondern stellen eine gravierende Irreführung dar und bewegen sich eindeutig im Bereich unseriöser Geschäftspraktiken. Hier wird wahrscheinlich versucht, auf schnellem Wege mit großen Versprechungen an etwas Geld zu kommen.
    In diesem Podcast erläutern wir die rechtlichen Grundlagen europäischer Insolvenzverfahren gemäß der EU-Insolvenzverordnung (EuInsVO) von 2017. Besonderer Fokus liegt auf der Aufklärung über rechtlich unhaltbare Angebote am Markt.
    Kernpunkte:
    1. Rechtsgrundlage: Art. 3 der Europäischen Insolvenzverordnung verlangt zwingend die komplette Verlagerung des Lebensmittelpunktes (COMI - Center of Main Interest)
    2. Erforderliche Evidenzen: Wohnsitznachweis, Bankkonto, Freizeitgestaltung, Steuerpflicht oder arbeitsrechtliche Nachweise im jeweiligen EU-Land
    3. Zuständige Jurisdiktionen: Sachgemäße Analyse der Vorzüge von Insolvenzverfahren in Lettland, Spanien und Irland unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen
    4. Rechtssicherheit: Fundierte Darstellung gerichtlich bestätigter Verfahren inkl. Referenz auf erfolgreich erstrittene Urteile zur Anerkennung ausländischer Restschuldbefreiungen
    Dieser Podcast dient der Aufklärung über unseriöse Praktiken durch nicht qualifizierte Anbieter, die entgegen geltendem EU-Recht Insolvenzverfahren ohne Wohnsitzverlagerung anbieten.
    Bei Fragen zu Ihrer individuellen Situation bieten wir eine kostenfreie Erstberatung durch erfahrene Experten und Juristen des Insolvenzrechts.
    Jetzt Termin buchen: www.kanzlei-rieger.eu/termin-buchen
    15 min
  • E5 - Steuern in Irland
    Wie muss ich mein Einkommen in Irland versteuern
    Willkommen zu unserem Podcast, in dem wir uns heute mit einem wichtigen Thema befassen: den Steuerklassen und -arten in Irland für Unternehmen und Privatpersonen. In dieser Folge werden wir einen Überblick über das Steuersystem in Irland geben und die verschiedenen Steuerklassen für Unternehmen und Privatpersonen näher beleuchten.
    Irland ist bekannt für sein attraktives Steuersystem, das viele Unternehmen und Investoren anzieht. Ein Schlüsselelement dieses Systems sind die verschiedenen Steuerklassen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Steuerlast zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch auch für Privatpersonen gibt es spezifische Steuerklassen, die je nach Einkommensquelle und Familienstand variieren können.
    Beginnen wir mit den Steuerklassen für Unternehmen. In Irland gibt es verschiedene Arten von Unternehmen, darunter Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmen. Jede dieser Unternehmensformen unterliegt unterschiedlichen Steuersätzen und Regelungen, die es zu beachten gilt.
    Eine der bekanntesten Steuerklassen für Unternehmen in Irland ist die sogenannte "Corporation Tax" oder Körperschaftssteuer. Diese beträgt derzeit nur 12,5% und gilt für Gewinne von Unternehmen, die in Irland erwirtschaftet werden. Dieser niedrige Steuersatz hat dazu beigetragen, dass viele multinationale Unternehmen ihre europäischen Hauptsitze nach Irland verlagert haben.
    Darüber hinaus gibt es verschiedene Steuererleichterungen und Anreize für Unternehmen in Irland, darunter Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung, Investitionsanreize und steuerliche Förderungen für Start-ups und kleine Unternehmen.
    Nun zu den Steuerklassen für Privatpersonen. Auch hier unterscheidet Irland zwischen verschiedenen Einkommensquellen und Familienständen. Die wichtigsten Steuerklassen für Privatpersonen sind die Einkommensteuer und die Mehrwertsteuer.
    Die Einkommensteuer in Irland wird je nach Einkommenshöhe gestaffelt und kann bis zu einem Höchstsatz von 40% betragen. Es gibt jedoch auch verschiedene Freibeträge und Abzüge, die die Steuerlast reduzieren können, darunter Freibeträge für Kinder, Berufsausgaben und Altersvorsorgebeiträge.
    Die Mehrwertsteuer in Irland beträgt derzeit 23% und wird auf die meisten Waren und Dienstleistungen erhoben. Es gibt jedoch auch reduzierte Mehrwertsteuersätze für bestimmte Güter und Dienstleistungen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Bücher und Medikamente.
    Insgesamt bietet das Steuersystem in Irland sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu optimieren und ihre finanzielle Situation zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, sich über die geltenden Gesetze und Regelungen zu informieren und gegebenenfalls rechtlichen Rat einzuholen.
    Wir hoffen, dass Ihnen dieser Überblick über die Steuerklassen in Irland für Unternehmen und Privatpersonen hilfreich war.
    Bis zum nächsten Mal und vielen Dank fürs Zuhören!
    26 min

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EU Insolvenz im Ausland: Die schnelle Lösung für finanzielle Befreiung