Ihr Gesicht ziert eine rüsselartige Nase. Die markante Saiga-Antilope ist in den eurasischen Steppen zu Hause und an die dort herrschenden extremen Temperaturen angepasst. Der britische Wildtiermediziner Richard Kock ist von den Tieren fasziniert.
Ein Tier, das kaum Schmerz empfindet: Mit dieser Fähigkeit avancierte der Nacktmull zu einem Liebling der Forscher. Doch der Nager hat noch andere extreme Eigenschaften. So funktionieren Hirn und Herz eine Zeit lang auch ohne Sauerstoff.
Im Bukit Tigapuluh Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra gibt es eine Dschungelschule. Hier lernen Orang-Utans, die aus der Gefangenschaft befreit wurden, wie sie in der Wildnis überleben.
Geschirrspüler, Automotor, Elektrorasierer - viele Industrieprodukte haben einen für sie charakteristischen Klang. Zufällig kommt dieser Klang nicht zustande. Sounddesigner sorgen dafür, dass er unverkennbar ist.
Leipziger Forscher untersuchen, was man tun kann, um Innenstädte möglichst frei von Feinstaub zu halten. Denn immer mehr Menschen auf der Welt leiden unter Feinstaubbelastung, mit Symptomen wie Bronchitis, Asthma, Herz-Kreislaufproblemen.
Was macht den Menschen aus? Psychologen sagen: seine Empathie, also die Fähigkeit, Emotionen seines Gegenübers mitzuempfinden. Wissenschaftler wollen herausfinden, ob es möglich ist, einem Roboter dieses Mitgefühl beizubringen.
Beton hat gravierende Nachteile: Er ist schwer und der Stahl darin kann rosten. Forscher haben nun eine Alternative entwickelt. Sie ersetzen das Stahlskelett durch Carbonfaser-Netze. Diese sind leichter und elastischer als herkömmliche Betonplatten.
Wer einen dunklen Raum betritt, hat in etwa eine Vorstellung von seiner Beschaffenheit. Denn das menschliche Gehirn nutzt auch akustische Reize, um räumliche Vorstellungen zu bilden. Bei vielen Blinden ist diese Fähigkeit besonders stark ausgeprägt.
Künftig sollen Roboter weit mehr als ein Werkzeug zur Verrichtung monotoner Arbeiten sein. Sie sollen Menschen in vielen Bereichen unterstützen. Dafür müssen sie lernen, Dinge selbständig wahrzunehmen und zu erkennen.
Querschnittsgelähmte haben die Chance, wieder laufen zu lernen: mit Hilfe eines Exoskeletts. Das sind Roboterbeine, die - an die eigenen Beine geschnallt - die natürlichen Nervensignale verarbeiten können. Mit dem Exoskelett kann der Patient aus dem Rollstuhl aufstehen, und er kann es als Trainingsgerät nutzen, um auch längerfristig seine Beine zumindest teilweise bewegen zu können.
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