Projekt Zukunft: Das Wissenschaftsmagazin

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Projekt Zukunft: Das Wissenschaftsmagazin episodes

  • Die Entdeckerin der Gen-Schere
    Gene lassen sich gezielt verändern - Emmanuelle Charpentier hat gemeinsam mit einer amerikanischen Kollegin ein Werkzeug dafür entwickelt. Damit begann in den Biowissenschaften eine neue Zeitrechnung.
    5 min
  • Signale aus dem Universum
    Zwei gigantische Schwarze Löcher verschmolzen und kein Teleskop hat es gesehen. Aber Wissenschaftler haben die dabei entstandenen Gravitations-Wellen gemessen. Jetzt wollen sie noch mehr Geheimnisse des dunklen Universums lüften.
    6 min
  • Sylt: ein Konzept für den Küstenschutz
    Sylt ist die größte deutsche Nordseeinsel. Noch. Denn der Insel droht die Südspitze abhanden zu kommen. Ende 2015 vernichtete eine Sturmflut einen großen Strandabschnitt, meterhohe Dünen wurden eingeebnet, die Küstenlinie verschob sich.
    Auf Sylt treffen wir Meeresforscher des Alfred-Wegener-Instituts. Für sie ist die Insel ein Freiluftlabor für modernen Küstenschutz. Denn Sylt steht stellvertretend für Küstenlebensräume weltweit. Diese Übergangszonen zwischen Ozean, Atmosphäre und Landmasse sind ökologisch empfindlich und durch den Klimawandel gefährdet. Was also kann die Wissenschaft tun, um Küstenregionen zu schützen? Bisherige Konzepte stoßen an ihre Grenzen. Wo Sand und Wasser die Landschaft gestalten, haben Beton und Stahl begrenzte Wirkung. Die Forscher setzen daher auf ein anderes Prinzip: Mit der Natur statt gegen sie. Warum nicht die Häuser so konstruieren, dass sie leicht versetzbar sind? Zumindest wäre das schneller machbar als das Steigen des Meeresspiegels zu stoppen.
    6 min
  • Ohne Stau durch den Verkehr
    Verstopfte Straßen sind ein Ärgernis für jeden Autofahrer. Der Informatiker Christoph Brüggemann hat mit seiner Firma ein System entwickelt, das jedem Fahrzeug einen individuellen Routenvorschlag macht.
    3 min
  • Die Hit-Formel
    Der Song "Satellite" war vor 6 Jahren der Siegertitel beim European Song Contest. Hätte man den Musikwissenschaftler Volkmar Kramarz vorher gefragt, hätte er mit 98-prozentiger Sicherheit vorhersagen können, dass Satellite auf einem der ersten drei Plätzen landen würde: Denn Kramarz erforscht, welche Zutaten einen erfolgreichen Hit ausmachen.
    Dafür hat er erfolgreiche Popsongs aus den Jahren 2007 bis 2014 unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die meisten Hits beruhen lediglich auf drei oder vier Akkordfolgen. Volkmar Kramarz nennt sie die Hit-Formel. An Testpersonen im Kernspin-Tomografen hat er nachgewiesen, dass diese Akkordfolgen solche Gehirn-Bereiche ansprechen, die für das Wohlgefühl zuständig sind. Als Folge wollen die Menschen den Song immer wieder hören: Ein neuer Hit ist geboren.
    5 min
  • Was macht den Hit zum Hit?
    Was macht aus einem Song einen Hit? Der Musikwissenschaftler Volkmar Kramarz erforscht, welche Zutaten einen erfolgreichen Hit ausmachen. Dafür hat er erfolgreiche Popsongs aus den Jahren 2007 bis 2014 unter die Lupe genommen.
    5 min
  • Noble Gäste in Lindau
    29 Nobelpreisträger und 400 Nachwuchswissenschaftler tauschen sich über die großen und kleinen Fragen ihres Forscherlebens aus. Die Quantenphysikerin Gabriela Barreto Lemos ist erstmals bei der traditionellen Tagung in Lindau am Bodensee dabei.
    5 min
  • Beton liefert Solarstrom
    Wichtige Bestandteile sind leitfähiger Beton und organische Flüssigkeiten wie beispielsweise Fruchtsäfte. Der neue Baustoff soll für den Bau von Fassaden dienen und zugleich Sonnenenergie in Strom umwandeln.
    4 min
  • Vorbildlich: Gesundheitsversorgung in Ruanda
    Das Gesundheitssystem Ruandas ist eines der fortschrittlichsten in Afrika. Rund 40 Krankenhäuser und 200 Gesundheitszentren sorgen für eine fast flächendeckende medizinische Versorgung des kleinen Staates im Osten des Kontinents. Eine allgemeine Krankenversicherung macht den Besuch beim Arzt auch für Ärmere erschwinglich.
    Viele Leistungen sind aber nur in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern möglich. Etwa die landesweite Impfung von Mädchen gegen Papillom-Viren, als Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs, die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei jungen Frauen weltweit. Finanzierbar wird das Programm durch Unterstützung der Impfallianz GAVI (früher ’’Global Alliance for Vaccines and Immunisation’’), eine weltweit tätige öffentlich-private Partnerschaft. Mitglieder sind u.a. Regierungen von Industrie- und Entwicklungsländern, WHO, UNICEF, Weltbank und die Bill & Melinda Gates Foundation. Doch auch in Ruanda kommen mit dem Fortschritt die Probleme: Die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen jetzt zu.
    5 min
  • Ruandas Gesundheitssystem
    Mit rund 40 Krankenhäusern, 200 Gesundheitszentren und einer allgemeinen Krankenversicherung ist Ruandas Gesundheitssystem eines der fortschrittlichsten in Afrika. Viele Leistungen werden durch internationale Partnerschaften finanziert.
    5 min

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