Der Februar 2025 markierte den Start des agentischen Zeitalters, in dem sich der Fokus auf KI verschob, die Aufgaben selbständig erledigt.Wir beleuchten die Schlüsselereignisse dieses Monats:
• Tiefes Denken: XAI stellte Grock 3 mit dem transparenten "Big Brain Modus" vor, der komplexe Probleme in logische Unterschritte zerlegte und somit echte, verifizierbare Problemlösung bewies.
• Skalierbare Logik: Kurz darauf ermöglichte Anthropic mit Claude 3.7 das "Extended Thinking", bei dem Nutzer die Denkzeit der KI flexibel festlegen konnten.
• KI-Agenten: Dieses neue Denken legte die Grundlage für die ersten autonomen KI-Agenten wie Claude Code. Ein Agent erledigt die Aufgabe (z. B. Code schreiben, testen und korrigieren) selbständig, im Gegensatz zu einem Chatbot.
• Souveräne KI: Die Veröffentlichung des Open-Source-Modells Qwen 2.5 Coder von Alibaba, das lokal auf einer einzigen Grafikkarte lauffähig war, läutete die Geburtsstunde der souveränen KI ein, die sichere, interne Entwicklung ermöglichte.
• Marktstrategie: Der Markt spaltete sich sichtbar zwischen spezialisierten, tiefdenkenden Problemlösern für die Industrie und blitzschnellen, allgegenwärtigen Modellen für den Massenmarkt, wie Google’s Gemini 2.0 Flash.
• Fazit: Im Februar 2025 wurde KI vom bloßen Werkzeug zum autonomen Handelnden, was die Debatte um den EU AI Act befeuerte.