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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Health & Fitness
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Puls episodes

  • Sport bis zum Umfallen – Wann wird’s krank?
    Immer schneller, immer höher, immer weiter: Extremsport bringt Menschen an ihre Grenzen – und darüber hinaus. Was treibt die Athletinnen und Athleten an? Wo ist die Grenze zwischen gesunder Herausforderung und krankem Drang? «Puls» beleuchtet die erschreckenden Konsequenzen der Sucht nach Leistung.
    Extremsport kann zur Sucht werden, mit verheerenden Folgen für Körper und Geist. Ärzte und Psychologen warnen: Dieser Teufelskreis zerstört Leben. Ist der Preis für sportlichen Ruhm zu hoch?
    Der Reiz des Extremen
    Triathlon unter sengender Sonne, Ultratrail, Ironman, Bergläufe – Extremsportanlässe werden immer beliebter. «Puls» besucht den Inferno-Halbmarathon in Lauterbrunnen, wo Amateursportlerinnen und -sportler 21 Kilometer aufs Schilthorn laufen und dabei 2175 Höhenmeter zurücklegen. Warum tun sie das? Wie geht das? Ist das noch gesund?
    Amateure, überfordert von den eigenen Ansprüchen?
    Frédéric und sein 17-jähriger Sohn Matéis teilen die Begeisterung für brutale Bergläufe – gestartet wird trotz Verletzungen und ohne Rücksicht auf mögliche Spätfolgen. «Ich weiss, dass wir unserem Körper nichts Gutes tun», gibt Frédéric zu. Doch der Drang, das Ziel zu erreichen, ist stärker.
    Der 65-jährige Ultra-Läufer Christian hat seinen Körper ein Leben lang misshandelt. Heute kann er sich nicht einmal mehr die Socken selbst anziehen. Was ihn nicht davon abhält, weitere extreme Läufe zu planen: «Ich hoffe weniger zu leiden, aber dennoch die Emotion am Ende zu erleben.»
    Profis, am Limit und darüber hinaus
    Für den ehemaligen Turmspringer Guillaume Dutoit endete die Jagd nach olympischem Gold mit einem kaputten Rücken. Mit nur 29 Jahren hat er die Wirbelsäule eines 70-Jährigen. Simone Troxler wurde über Nacht zur besten Bergläuferin der Schweiz. In der Folge wollte sie immer mehr – und lief ins Burnout und eine Sucht, die sie nur noch therapeutisch wieder in den Griff bekam. War es das wert?
    «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Extremsport
    Wo ist die Grenze zwischen gesundem und krankmachendem Sport? Wie kann ich ans Limit gehen und trotzdem gesund bleiben? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    33 min
  • Glücksfresser Smartphone – Helfen Jugendlichen nur noch Verbote?
    Jugendliche sind immer unglücklicher und leiden häufig an psychischen Problemen. Ein Hauptverdächtiger: das Smartphone. «Puls» geht der Frage nach, welche Rezepte helfen, damit Kinder in der digitalisierten Welt gesund und glücklich aufwachsen können.
    Smartphone-freie Kindheit – Geht das heute noch?
    Ein Berner Elternpaar ist überzeugt: Smartphones rauben den Kindern die Jugend. Ihr 14-jähriger Sohn Samuel soll deshalb ganz ohne Handy aufwachsen. Für den Teenager ist das nicht immer einfach, denn der soziale Druck, an der Gesellschaft digital teilzunehmen, ist gross – auch für die Eltern. Wie praktikabel und zielführend ist das Prinzip Abstinenz?
    Nutzung nach Belieben – Wie viel Eigenverantwortung macht Sinn?
    Früh übt sich, wer für die digitale Welt gewappnet sein will: Mario hat seit der 5. Klasse ein Handy, dessen Nutzung von der Mutter kaum eingeschränkt wird. Besonders viel Zeit verbringt der 14-Jährige beim Gamen. Eine Leidenschaft, die mit einem Programmier-Kurs für Games sogar noch gefördert wird. Wie viel Digitalisierung ist für Teenager gesund, wie viel Eigenverantwortung sinnvoll?
    Glückskiller Smartphone? – Das sagt die Wissenschaft
    Die Anzahl Jugendlicher mit psychischen Problemen steigt laufend an. Viele machen Smartphones und sozialen Medien mitverantwortlich für diese Entwicklung. Wie gross ist dieser Einfluss wirklich? Forschende kommen zu unterschiedlichen Schlüssen.
    Handyverbot an Schulen – Ziele erreicht?
    Das Elite-Internat Lyceum Alpinum in Zuoz GR hat sich für ein rigides Handyverbot entschieden. Bis in die 9. Klasse dürfen Schülerinnen und Schüler das Gerät nur zwei Stunden am Tag nutzen. Was hat das strenge Durchgreifen gebracht? Das Internat zieht ein erstes Fazit.
    «Puls»-Chat zum Thema «Problematischer Smartphone-Konsum»
    Wie viel Bildschirmzeit ist unbedenklich? Welche Zeichen weisen auf eine Handysucht hin? Wie kommt man aus dem ständigen Familien-Zoff um die Smartphone-Nutzung wieder heraus? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    «Puls kompakt» – Gute Tipps für die Generation Bildschirm
    Fünf 19- und 20-jährige Thunerinnen sorgen sich um das Wohlbefinden ihrer Generation. Als Maturarbeit haben sie deshalb das Start-up «Safescrolling» gegründet, bieten Kurse für Schulen und Eltern zum verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones an und haben für «Puls» gute Tipps für die Generation Bildschirm zusammengestellt.
    33 min
  • Notfallmedizin hautnah – Ärzte zwischen Leben und Tod
    Die «Puls Check»-Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies verlassen ihren vertrauten Klinikalltag und wagen sich in die Ungewissheit der Notfallmedizin, wo oft widrige Bedingungen herrschen. Dabei kommen sie an ihre Grenzen, denn bei einem schlimmen Verkehrsunfall geht es um Leben und Tod.
    Unterwegs mit einer Ambulanz und im Notarztwagen
    Was ruhig beginnt, entwickelt sich rasant zu einem Ausnahmezustand: Bei ihren Einsätzen auf der Ambulanz und im Notarztwagen von Schutz und Rettung Bern behandeln Willi und Afreed eine Schwindelattacke, einen Schwächeanfall und eine lebensbedrohliche Lungenembolie. Doch es bleibt nicht dabei – ein schwerer Verkehrsunfall erschüttert das Team: Eine Frontalkollision fordert mehrere Verletzte – und ein Menschenleben. Die Situation ist chaotisch, die Entscheidungen müssen blitzschnell fallen. Jede Sekunde zählt, denn eine schnelle Erstversorgung kann Leben retten.
    «Heftigster Moment meines Berufslebens»
    Für Willi und Afreed wird dieser Tag zum Härtetest: zwölf Stunden Dauereinsatz, körperlich wie emotional eine Grenzerfahrung. Wie gehen sie mit dem Gesehenen um, und was macht diese Erfahrung mit ihnen?
    Unterwegs in der fliegenden Intensivstation der Rega
    Für den Arzt Afreed Ashraf geht ein Traum in Erfüllung: Er darf mit der Rega fliegen. Auch Willi Balandies fiebert als Arzt und begeisterter Aviatik-Fan seinem ersten Einsatz im Ambulanzjet entgegen. Doch schnell wird klar: Der Weg ins Rega-Team ist hart. Gefordert werden ein Facharzttitel in Anästhesie, Sprachgewandtheit, Teamfähigkeit – und ein Quäntchen Glück. Wer es an Bord der umgebauten Challenger 650 schafft, erlebt eine ganz eigene Welt der Notfallmedizin.
    Fliegen auf medizinischer Mission – Was ist anders in der Luft?
    In der Höhe funktioniert vieles anders. Der Körper reagiert sensibler, Medikamente müssen anders dosiert werden – und selbst ein Gips kann problematisch werden, wenn Schwellungen zunehmen. Deshalb heisst es: Planung ist alles. Denn einmal in der Luft, gibt es keinen Nachschub – keine Medikamente, kein Material, keine zweite Meinung. Das Rega-Team muss auf alles vorbereitet sein. Wie schlagen sich die «Puls Check»-Ärzte bei ihrem Einsatz bei der Rega?
    34 min
  • Hoffnung bei Allergien – Neue Ansätze für Diagnose und Therapie
    Allergien sind in der Schweiz weit verbreitet, Tendenz steigend. Während Pollenallergien vor allem lästig sind, können Lebensmittelallergien gar lebensbedrohlich sein. Diagnose und Therapie ermöglichen Betroffenen wieder ein normales Leben. «Puls» stellt neue Ansätze vor, die Hoffnung wecken.
    Allergikerin oder nicht? – Neue Tests versprechen mehr Gewissheit
    Seit Jahren spürt «Puls»-Moderatorin Tama James-Vakeesan in alltäglichen Situationen leichte allergische Symptome. Nun will sie der Sache auf den Grund gehen und lässt sich abklären – klassisch mit Haut-Pricktest und Antikörper-Bestimmung im Blut. Aber auch mit einem neuen Verfahren der Universität Bern, das eine höhere Genauigkeit verspricht und neue Hoffnungen für Diagnostik und Behandlung weckt.
    Allergischer Schock – Was tun im Notfall?
    Die Anaphylaxie ist zwar selten, sie ist aber eine lebensbedrohliche, allergische Reaktion. Bei Kindern sind es vor allem Nahrungsmittel, bei Erwachsenen Insektengifte, die einen allergischen Schock auslösen können. Was tun? «Puls» besucht die Notfall-Schulung des Allergiezentrums Schweiz und zeigt, wie Betroffene und besorgte Eltern den Einsatz des Notfall-Sets üben.
    Lebensmittelallergie bei Kindern – Was bringt die orale Immuntherapie?
    Besteht nicht bloss eine Unverträglichkeit, sondern gar eine Allergie auf Lebensmittel wie Milch oder Nüsse, schränkt das nicht nur den Alltag ein – es kann gar lebensbedrohlich sein. Entsprechende Nahrungsmittel werden deshalb strikt vermieden. Einen alternativen Ansatz verfolgt die orale Immuntherapie: «Puls» zeigt, wie das Immunsystem dabei schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht zu mehr Toleranz trainiert wird.
    Pollenallergie ade? – Mit Hypnose gegen Heuschnupfen
    Michèle Rüedi sucht seit ihrer Jugend nach einem Mittel gegen ihre hartnäckige Pollenallergie. Auf Empfehlung aus dem Freundeskreis hat die «rec.»-Reporterin über das Winterhalbjahr Hypnose ausprobiert. Zeigt die Methode Wirkung? Ein Besuch während der Pollenflug-Saison soll es zeigen.
    «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Allergien»
    Wann lohnt sich eine Allergie-Abklärung? Kann sich eine Lebensmittelallergie mit der Zeit wieder auswachsen? Wie effektiv ist eine Immuntherapie? Kann das Verabreichen einer Adrenalin-Spritze bei Herzproblemen gefährlich sein? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    «Puls kompakt» – Vier Tipps bei Allergie-Symptomen
    Die Behandlung einer Allergie basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: der Vermeidung der Allergene, der Linderung der Symptome durch Medikamente und der Immunisierung durch eine sogenannte Hyposensibilisierung. In einer Notfallsituation kann die Adrenalin-Spritze die lebensbedrohlichen Symptome schnell lindern.
    34 min
  • Risiko Myopie – Kurzsichtig als Kind, sehbehindert als Erwachsene?
    Starke Kurzsichtigkeit erhöht das Risiko für diverse schwere Augenerkrankungen wie etwa Netzhautablösung. Was früher unausweichlich war, lässt sich heute immer besser beeinflussen. Vor allem die Prävention bei Kindern lohnt sich. «Puls» zeigt, was hinter dem Schlagwort «Jede Dioptrie zählt» steckt.
    Unterschätze Kurzsichtigkeit – Viele Augen in Gefahr
    Kurzsichtigkeit wird oft als harmlose Sehschwäche abgetan. Eine trügerische Einschätzung, denn starke Kurzsichtigkeit im Kindesalter birgt grosse Risiken für Spätfolgen und Sehschäden im Erwachsenenalter – im schlimmsten Fall bis hin zu Netzhautablösung oder Erblindung.
    Risiko Kurzsichtigkeit – Wie gross ist es wirklich?
    «Puls»-Redaktorin Anna Schibli lebt mit -9.00 Dioptrien. Welche Konsequenzen kann das haben, und welche Alarmzeichen gilt es zu beachten? Antworten liefern ein Optometrist, ein Netzhautspezialist im Spital und die Begegnung mit einem Betroffenen mit einer Netzhautablösung.
    Ursachen bekannt – Unternimmt die Schweiz genug dagegen?
    Lange galt Myopie als vorwiegend asiatisches Problem. Doch Studien zeigen, dass sich die angeborene oder erworbene Fehlsichtigkeit zunehmend auch in Europa und Nordamerika breitmacht. Dazu tragen nebst genetischer Veranlagung intensive Naharbeit mit Bildschirmen oder Büchern, hoher Bildungsdruck und vor allem ein Mangel an Tageslicht bei. Unternimmt die Schweiz genug, um die Kurzsichtigkeit im Kindesalter aufzuhalten?
    Das Augenwachstum bremsen – Neue Option Defokus-Prinzip
    Kurzsichtigkeit lässt sich im Kindesalter immer besser behandeln. Neben den wichtigen Verhaltensmassnahmen und Atropin-Tropfen kommen neuerdings auch Defokus-Brillen und -Kontaktlinsen zum Einsatz. Dieses Massnahmen-Paket soll das Längenwachstum des Auges gezielt verlangsamen. Gelingt das auch bei Lena? «Puls»-Host Tama James-Vakeesan trifft die 14-Jährige in ihrer Schulklasse und begleitet sie bei einer wichtigen Kontrolle im Inselspital Bern.
    «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Kurzsichtigkeit»
    Was hilft gegen Kurzsichtigkeit? Ist es irgendwann zu spät, etwas dagegen zu unternehmen? Welches sind die Alarmzeichen einer Netzhautablösung, und wie darauf reagieren? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    34 min
  • Unser Beckenboden – Vom Tabu zur Powerzone
    Stark, sexy, schmerzfrei: Die Beckenbodenmuskeln beeinflussen Atmung, Kontinenz, Haltung und Sexualität – und doch wird dieser unsichtbare Teil unseres Körpers oft übersehen und vernachlässigt. «Puls» zeigt, wie essenziell die Powerzone Beckenboden für unser Wohlbefinden ist.
    Geburt und Rückbildung – Der Beckenboden geht gerne vergessen
    «Puls»-Moderatorin Tama James Vakeesan weiss seit der Geburt ihres Sohnes, dass sie ihren Beckenboden trainieren sollte. Sechs Monate später hat sie es noch immer nicht geschafft. Dabei kann die Vernachlässigung langfristig unangenehme Folgen wie Inkontinenz oder Organsenkungen haben. Mit dem Aufschieben des unterschätzten Trainings war sie in bester Gesellschaft – nun ist es vorbei damit. Zeit zu handeln.
    Mehr Lust, intensivere Orgasmen? Der Beckenboden als Sex-Booster
    Der Beckenboden spielt eine zentrale Rolle, wenn es um erfüllte Sexualität geht – bei Frauen wie bei Männern jeden Alters. Ein starker Beckenboden steigert bei Frauen die Empfindsamkeit und ermöglicht intensivere Orgasmen. Männer profitieren von besserer Erektionskraft und mehr Kontrolle beim Höhepunkt. «Lust ist lernbar», sagt Sexological Bodyworkerin Janine Hug. «Puls» besucht einen Kurs, bei dem die Teilnehmenden lernen, ihren Beckenboden für eine bessere sexuelle Erfüllung zu trainieren.
    Schwäche, Schmerzen, Inkontinenz – Der Beckenboden als Problemherd
    Beckenbodenprobleme betreffen viele Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. «Puls» zeigt zwei Beispiele: einen 35-jährigen Mann, der unter chronischen Schmerzen leidet, und eine 80-jährige Frau, die mit Stuhlinkontinenz kämpfte. Zwei Fälle, die zeigen, wie vielfältig die Herausforderungen rund um den Beckenboden sein können – und wie wichtig gezielte Vorsorge und Training sind, um Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern.
    «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Beckenboden
    Haben sie Fragen zum Beckenboden? Plagen Sie Schmerzen, Inkontinenz oder ein unerfülltes Sexualleben? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    «Puls kompakt» – Starke Tipps zum Beckenboden
    Ein starker Beckenboden beginnt damit, ihn überhaupt wahrzunehmen und gezielt ansteuern zu können. Doch wie geht das? Und wie erkennt man Anzeichen von Schwäche und was kann man dagegen unternehmen? Tipps und Übungen für den Alltag und unterstützende Hilfsmittel, die das Training effektiver gestalten und die Wahrnehmung verbessern.
    33 min
  • Kokain – Zwischen Höhenflug und Absturz
    Kokain ist als Partydroge und Aufputschmittel weit verbreitet. Viele scheinen ihren Konsum im Griff zu haben. Trotzdem gilt Kokain als eine der gefährlichsten Drogen. Was macht das weisse Pulver mit Körper und Geist? Und welche Gefahren birgt der Konsum?
    Kokainsucht – Der schwere Weg zurück ins Leben
    Stefan führte 35 Jahre lang ein normales Leben mit Job und Freundin. Zehn Jahre später ist er verschuldet und wohnt in einer Therapie-Einrichtung für Suchtkranke. Seine Kokainsucht kam schnell und heftig, sein Weg zurück ins Leben hingegen gestaltet sich lang und steinig.
    Push mit Risiko – So wirkt Kokain auf Körper und Geist
    Kokain wirkt auf das zentrale Nervensystem und entfaltet seine Wirkung im Belohnungssystem im Gehirn. Es macht kommunikativer und selbstsicher, wirkt aufputschend und euphorisierend. Häufiger Konsum führt zu nachhaltigen Veränderungen im Gehirn, mit Folgen für Körper, Geist und das soziale Umfeld.
    Populäre Partydroge – «Puls» auf Spurensuche
    Die Zürcher Langstrasse gilt als Dreh- und Angelpunkt des Nachtlebens in der Limmatstadt. «Puls»-Moderatorin Daniela Lager macht sich deshalb dort auf die Spurensuche nach dem weissen Pulver: Wie präsent ist es im Nachtleben? Wie hat sich der Konsum verändert? Und welche Probleme macht Kokain als Partydroge?
    Gelegenheitskonsum – Ein Tanz auf Messers Schneide
    Die 23-jährige S. konsumierte eine Zeit lang am Wochenende Kokain. Was als Experiment unter Freunden begann, wurde schnell zur wöchentlichen Gewohnheit. Obwohl sie ihr Leben weiterhin im Griff hatte, verspürte sie negative Auswirkungen. «Puls» erzählte sie mehr darüber.
    «Puls»-Chat zum Thema «Ausstieg aus der Sucht»
    Haben Sie ein Abhängigkeitsproblem und suchen Hilfe? Brauchen Sie Unterstützung im Umgang mit einer suchtkranken Person in Ihrem Umfeld? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    «Puls kompakt» – Tipps zum Erkennen einer Kokainsucht
    Welche Symptome sind Anzeichen für einen problematischen Kokainkonsum? Dominique Schori vom Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich gibt Tipps, wie sich eine Kokainsucht erkennen lässt.
    34 min
  • Sterben auf Rezept – Wie weiter mit Exit und Co.?
    Immer mehr Menschen in der Schweiz sterben durch assistierten Suizid. Wie lange können Sterbehilfevereine wie Exit die steigenden Zahlen noch bewältigen – und was dann? «Puls» zeigt das System der Niederlande und lässt ein Exit-Mitglied sowie drei kontroverse Expertenmeinungen zu Wort kommen.
    Gehen in Würde – Die letzte Entscheidung selbst treffen
    Renate B. ist unheilbar krank. Bevor die Schmerzen Überhand nehmen, möchte die 78-Jährige mit Hilfe von Exit daheim ihr Leben beenden. Selbst entscheiden, wann, wo und wie es passiert, das ist der alleinstehenden Frau wichtig. Lange war Renate skeptisch, ob sie jemals assistierte Suizidhilfe in Anspruch nehmen würde – als sie aber miterlebte, wie ihre beste Freundin mit Exit starb, empfand sie diesen Abschied vom Leben als sehr würdevoll. «Puls» erzählt sie, warum sie im selbstbestimmten Sterben Trost findet.
    Modell Niederlande – Suizidhilfe als Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten
    «Puls»-Moderatorin Daniela Lager reist in die Niederlande, wo die Mutter eines Redaktionskollegen vor wenigen Jahren durch aktive Suizidhilfe gestorben ist. Die Hausärztin, die seinerzeit das tödliche Medikament injiziert hat, gibt Einblicke in die legale Praxis der Sterbehilfe, dort genannt «Euthanasie»: In den Niederlanden ist der Tod durch aktive Sterbehilfe, praktiziert von Medizinerinnen und Medizinern, Aufgabe des Gesundheitssystems.
    Praxisänderung überfällig? «Assistierter Suizid ist nicht Vereinssache»
    Die assistierte Suizidhilfe sei nicht die Aufgabe von Vereinen, findet Uwe Güth. Der Arzt warnt, dass Organisationen wie Exit die steigende Zahl an Sterbewilligen bald nicht mehr bewältigen können. Zudem kritisiert er fehlende Ausbildungsstandards bei den Laien, die in Organisationen Menschen beraten und allenfalls beim Suizid unterstützen. Und weil in der Schweiz jede Person das Recht hat, einen Sterbehilfeverein zu gründen, seien Geschäftemacherei und Missstände vorprogrammiert. Uwe Güth fordert: Der Staat muss Verantwortung übernehmen und die assistierte Suizidhilfe anerkennen als medizinische Intervention und Behandlung.
    «Die Verantwortung nicht einfach auf die Ärzteschaft abwälzen»
    Paul Hoff ist Präsident der Zentralen Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Zum niederländischen Modell hat er eine klare Haltung: Er lehnt die assistierten Suizidhilfe durch Ärztinnen und Ärzte ebenso ab wie deren Einstufung als «normale» medizinische Intervention, die von der Krankenkasse übernommen wird. Mit der steigenden Zahl Suizidwilliger müsse sich die Gesellschaft zwingend auseinandersetzen, dürfe die Verantwortung jedoch nicht einfach auf die Ärzteschaft abwälzen.
    Praxisänderung unnötig? «Das Schweizer Modell funktioniert»
    Für Paul-David Borter, Gesamtleiter Freitodbegleitung bei Exit, funktioniert die assistierte Suizidhilfe aus Vereinshand. Bezüglich der steigenden Anzahl von Anfragen für Suizidhilfe sei man vorbereitet. Angst vor Missständen bei Sterbehilfevereinen hat er nicht, denn zumindest Exit arbeite nach strengen, selbstauferlegten Kriterien und Qualitätsstandards. Und nach jeder Freitodbegleitung folgt eine behördliche Abklärung. Paul-David Borter sagt: Das Schweizer Modell der Sterbehilfe bewährt sich.
    34 min
  • Hautkrankheit Akne – Was tun?
    Akne ist die häufigste Erkrankung der Haut, meist ausgelöst durch hormonelle Veränderungen in der Pubertät. Aber auch Erwachsene können betroffen sein und leiden unter Vorurteilen wie mangelnder Hygiene. «Puls» räumt auf mit Mythen und macht Hoffnung: Richtig behandelt gibt es ein Leben ohne Akne.
    Mission aknefrei – Medizin und Kosmetik im Zusammenspiel
    Der 18-jährige Colin leidet seit mehreren Jahren unter starker Akne. Zwei Spezialistinnen helfen ihm nun auf dem Weg zu besserer Haut: Dermatologin Kristin Kernland vom Kantonsspital Baden und Kosmetikerin Sabrina Klee arbeiten Hand in Hand, mit Medikamenten und professionellem «Ausreinigen». Colins Gesicht haben sie so aknefrei bekommen – nun ist der Rücken dran. «Puls» ist dabei und erlebt, wie der 18-Jährige mit den damit verbundenen Schmerzen umgeht.
    Gezeichnet fürs Leben – Akne-Narben verhindern statt behandeln
    Dass die 24-jährige Nejla in ihrer Jugend an starker Akne litt, sieht man ihrem Gesicht heute noch an. Diese Narben möchte sie nun im Kantonsspital Luzern behandeln lassen, wo unter anderem mit Laser gearbeitet wird. Nicht einmal damit bringt man die Akne-Spuren aber völlig zum Verschwinden. Deshalb plädiert Dermatologin Kristine Heydemeyer dafür, es gar nicht erst zu Narben kommen zu lassen und früh mit der Akne-Behandlung zu beginnen.
    Akne-Mythen – Was stimmt, was nicht?
    Fördert mangelnde Hygiene Akne? Machen Pommes frites alles schlimmer? Hilft Zahnpasta gegen Pickel? Akne-Experte Severin Läuchli, Chefarzt Dermatologie des Stadtspitals Zürich, ordnet hartnäckige Scheinwahrheiten ein.
    «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Akne
    Zeigen sich erste Pickel? Wird der Drang zum Ausdrücken übermächtig? Leiden Sie unter Akne und wissen nicht weiter? Soll die Pubertät bei Sohn oder Tochter möglichst keine bleibenden Spuren hinterlassen? Fragen Sie sich, was von gutgemeinten Tipps gegen unreine Haut zu halten ist? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    «Puls kompakt» – Profi-Tipps zum Umgang mit Akne
    Akne vermeiden, Akne behandeln, mit Akne besser leben: Insider-Tipps aus Medizin und Kosmetik für ein besseres Leben mit unreiner Haut.
    32 min
  • Einen Tick anders – Leben mit Tourette, Autismus oder ADHS
    Ausprägungen wie Tourette, Autismus oder ADHS sind keine Krankheiten – sondern gleichwertige Varianten des Gehirns. Das ist die Idee des Neurodiversitäts-Gedankens. Was bedeutet das konkret im Alltag? Wo liegen Chancen und Grenzen? «Puls» begleitet Betroffene in unterschiedlichen Lebenssituationen.
    Hype oder Revolution? – Das Neurodiversitäts-Konzept
    Prominent, erfolgreich, neurodivers: Stars wie Billie Eilish oder Greta Thunberg leben es vor. Ausprägungen wie Autismus, Tourette oder ADHS müssen keine Störungen sein. Sie werden teils sogar als Superkräfte angesehen. Bloss ein Trend oder doch ein grundsätzliches Umdenken, wie die Gesellschaft auf neurobiologisches Anderssein blickt?
    Feuerwehrmann mit Tourette – Normalität, einen Tick anders
    Praktisch über Nacht war alles anders. Mit 17 Jahren zeigten sich bei Simon Buchser die ersten Symptome des Tourette-Syndroms: Unkontrollierte Bewegungen, selbstverletzendes Verhalten und plötzliche Kraftausdrücke liessen ihn sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Heute ist er 22 und hat den Weg zurück in den Alltag geschafft. Er macht eine Lehre als Lastwagenmechaniker und ist Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. «Puls» besucht ihn in seiner zurückgewonnenen Normalität – die trotzdem etwas anders ist.
    Schwieriger Karriere-Start – Mit Autismus durchs Studium
    Autismus ist nicht gleich Autismus. Ein Teil der Betroffenen hat einen hohen Leidensdruck und ist stark auf Unterstützung angewiesen. Aber längst nicht alle. Nicht wenige haben kognitiv keine Einschränkungen – oder sind gar hochintelligent. Und selbst dann ist ihr Alltag in der «neurotypischen» Welt der Durchschnittsmenschen nicht einfach. Zum Beispiel für Studierende. Ein Besuch an der Universität Freiburg, wo die junge Westschweizerin Romane ihren Master absolviert und als Autismus-Betroffene mit vielen Hürden zu kämpfen hat.
    ADHS und Autismus als Superkraft? – Zu Besuch bei einer neurodiversen Firma
    Medizinisch sind ADHS oder Autismus als Störungen definiert. Genau dieser Betrachtung widerspricht die Idee der Neurodiversität – und auch die Zürcher Marketing-Agentur «TwoFold». Sie glaubt an die Kraft eines vielfältigen Teams: In der Agentur arbeiten neurotypische Menschen und solche mit ADHS oder Autismus erfolgreich zusammen. Wo liegen die Stärken eines solchen Teams? Und ist dieses Konzept auch in der Arbeitswelt der Mehrheitsgesellschaft möglich?
    34 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Gesundheitsmagazin «Puls» berichtet…