Puls

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Health & Fitness
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Puls episodes

  • Kommunikation in der Medizin – Wie gelingt sie besser?
    Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können.
    Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht
    Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat.
    Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive
    Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen.
    «Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien
    Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig.
    «Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen
    Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen.
    «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch»
    Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    34 min
  • Pillen aus dem Internet – Geschäft mit Risiken und Nebenwirkungen
    Gefälschtes Viagra, dubiose Schlankmacher, Anabolika, Psychopharmaka: Im Internet lässt sich alles beschaffen. Jährlich werden in der Schweiz Tausende von illegalen Produkten aus dem Ausland beschlagnahmt. «Puls» zeigt die Risiken und Nebenwirkungen des einfachen Bestellens im Onlineshop.
    Wer die Paketflut kontrolliert und wo Gefährliches landet
    Rund eine halbe Million Klein- und Kleinstsendungen strömen Tag für Tag in die Schweiz – darunter stapelweise illegale Medikamente und andere problematische Produkte. «Puls» gibt Einblicke in den Alltag der Zöllnerinnen und Zöllner im Paketzentrum Mülligen und besucht das Lager des schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic, wo beschlagnahmte Arzneimittel landen. Darunter: Potenzförderer, Schlankmacher, Honig mit versteckten Viagra-Wirkstoffen und sogar Psychopharmaka.
    Original oder Fälschung? – Forensische Chemikerin auf Spurensuche
    Im Kanton Luzern untersucht ein Labor verdächtige Medikamente aus aller Welt. «Puls» begleitet eine forensische Chemikerin bei ihrer anspruchsvollen Detektivarbeit. Dabei zeigt sich: Ob Lifestyle-Pille oder Krebsmedikament – die Kopien werden immer professioneller.
    Rezeptfrei, also harmlos? – Nahrungsergänzungsmittel unter der Lupe
    Jedes vierte Nahrungsergänzungsmittel in der Schweiz wird im Internet bestellt. Weil die Präparate unter das Lebensmittelgesetz fallen, braucht es für sie kein Rezept – was sie völlig unbedenklich erscheinen lässt. Wie harmlos oder problematisch sind solche Produkte aus dem Internet wirklich? «Puls»-Host Daniela Lager macht mit Testkäufen die Probe aufs Exempel und gibt gute Tipps vor dem Mausklick auf «Bestellen».
    Botox aus dem Internet – Gefahr im Schönheitsstudio
    Immer mehr Beauty-Studios in der Schweiz spritzen Botox und Filler. Nicht alle halten sich an die dafür geltenden Vorschriften, und manche bestellen ihre Präparate auch über asiatische Onlineshops, ohne zu wissen, was wirklich in den Ampullen steckt. Profitabel für die Studiobetreiber, gefährlich für ihre Kundschaft.
    Muskeln per Mausklick – Doping und Anabolika boomen
    Einschlägige Videos auf Tiktok & Co. versprechen mühelosen Muskelaufbau, verschweigen jedoch die gesundheitlichen Risiken von Anabolika und Doping. Bei «Swiss Sport Integrity» landen alle Pakete, die vom Zoll wegen Dopingsubstanzen abgefangen werden. Darunter sind immer häufiger Wachstumshormone, die speziell bei Jugendlichen unter 18 Jahren populär sind.
    «Puls»-Chat zum Thema «Pillen aus dem Internet»
    Worauf muss ich bei Bestellungen von Medikamenten über das Internet achten? Wie erkenne ich seriöse Anbieter, was entlarvt Betrüger? Welche Nahrungsergänzungsmittel sind zulässig, welche problematisch? Und wann sollten beim Onlineeinkauf die Alarmglocken läuten? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    34 min
  • Herpesviren – Das schlummernde Risiko
    Nach der Erstinfektion werden Herpesviren zu lebenslangen Begleitern – unbemerkt, bis sie plötzlich aus ihrem Schlummer geweckt werden und zu Fieberbläschen, Gürtelrose und anderem mehr führen. «Puls» zeigt, welche Risiken dabei bestehen und wie sich die Virenvermehrung rechtzeitig stoppen lässt.
    Lästig bis gefährlich – Herpesviren sind nicht harmlos
    Neun verschiedene Arten von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden «Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken. Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden – vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und Langzeitfolgen.
    Gut gelaufen – Gürtelrose-Ausbruch erkannt und rechtzeitig gestoppt
    Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen Menschen unter 50 Jahren, die kaum damit rechnen. Auch der 34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen.
    Pech gehabt – Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen
    Mit extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss seither mit bleibenden Schmerzen leben.
    Impfen oder nicht? – Eine persönliche Risikoabwägung
    Seit fünf Jahren ist in der Schweiz «Shingrix» verfügbar – ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose. Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen.
    «Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten
    Was tun gegen ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein? Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt eine Impfung nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man Kinder gegen Windpocken impfen lassen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    34 min
  • Die Macht der Hormone – Was passiert, wenn sie ausser Kontrolle geraten
    Hormone lenken uns im Verborgenen, beeinflussen Körper, Gefühle und Verhalten. Ob natürliche Schwankungen, Erkrankungen oder medizinische Eingriffe: Gerät der Hormonhaushalt ausser Kontrolle, zeigt sich eindrücklich, welche Macht diese Botenstoffe haben und wie tiefgreifend sie unser Leben prägen.
    Kortisol: Wenn ein einziges Hormon alles durcheinanderbringt
    Béatrice hatte jahrelang auf den ersten Blick unzusammenhängende Beschwerden: Bluthochdruck, Stimmungseinbrüche, körperliche Veränderungen. Erst als sie aufgrund ihres neu diagnostizierten Diabetes eine Spezialistin aufsucht, wird klar: Eine seltene Krankheit bringt ihren Kortisolhaushalt aus dem Gleichgewicht.
    Testosteron: Verlockung, Risiko und der Preis der Manipulation
    Warum greifen so viele Sportler zu künstlichem Testosteron – und um welchen Preis? Der ehemalige Bodybuilder Gabriel bricht das Schweigen und schildert offen, wie schnell der Wunsch nach mehr Muskeln in einen gefährlichen, sogar lebensbedrohlichen Teufelskreis führen kann.
    Oxytocin: Das gehypte Kuschelhormon und sein therapeutisches Potenzial
    Oxytocin, auch bekannt als «Liebeshormon», fasziniert die Forschung, denn das Hormon beeinflusst Bindung, Vertrauen und soziale Nähe. Die Wissenschaft zeigt: Die Wirkung von Oxytocin ist vielschichtig. Gibt es sogar therapeutisches Potenzial?
    Schwangerschaft und künstliche Befruchtung: Ein hormoneller Tsunami
    Ob natürliche Schwangerschaft oder künstliche Befruchtung, Frauen wie Eponine und Elodie erleben, wie stark Hormone Emotionen, Ängste und das innere Gleichgewicht beeinflussen können. Von irrationalen Sorgen über extreme Stimmungsschwankungen bis hin zur postpartalen Depression: Der hormonelle Sturm kann überwältigend sein. Eponine, Elodie und ihre Familien erzählen.
    «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Die Macht der Hormone»
    Wie weiss ich, ob ein Hormon verrückt spielt? Kann ich überhaupt etwas tun? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    33 min
  • Chronische Schmerzen – Trotz Neuropathie auf über 6000 Meter über Meer
    Geschädigte Nerven erschweren das Fühlen und Bewegen, beeinträchtigen den Alltag stark. Isabel Hotz hat sich davon nicht unterkriegen lassen und sich an einen 6961 Meter hohen Berg gewagt. «Puls» begleitet ihren Weg, beleuchtet Therapien und zeigt, was das Leben mit Neuropathie erträglicher macht.
    Gestörte Nerven, unsicherer Alltag
    Die Nerven in Armen und Beinen ermöglichen es, zu fühlen, sich zu bewegen und den eigenen Körper im Raum wahrzunehmen. Sind die Nervenleitungen geschädigt, werden Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz und Lageempfinden nicht mehr zuverlässig weitergemeldet und das Leben gerät aus den Fugen: Unsicherheit beim Gehen, Muskelschwäche, Taubheit, Kribbeln sowie brennende oder stechende Schmerzen prägen den Alltag im Zeichen einer Neuropathie. Ein Leben wie zuvor ist oft kaum mehr machbar.
    Gipfelsturm trotz Nervenschädigung
    Nach Jahren quälender Rückenschmerzen und zahlreicher Operationen hat sich Isabel Hotz aus völliger Immobilität – inklusive Suizidgedanken – zurück ins Leben gekämpft und bis in hochalpine Höhen vorgearbeitet: Trotz einer Nervenschädigung im rechten Bein hat sie den fast 7000 Meter hohen Aconcagua in Argentinien ins Visier genommen. Ihr Gipfelsturm steht exemplarisch für das Ringen um ein Ziel trotz Krankheit – ein Weg, der Mut, Ausdauer und enorme Willenskraft verlangt. Sie zeigt, dass körperliche Grenzen nicht das Ende bedeuten müssen, sondern ein Antrieb sein können, über sich hinauszuwachsen.
    Den Schmerz bekämpfen oder annehmen?
    Die Medikamente, die bei Nervenschmerzen zum Einsatz kommen, haben es in sich: Opioide können abhängig machen, Wirkstoffe wie Pregabalin beeinflussen mitunter die Persönlichkeit. Ergänzend werden auch Antidepressiva oder Chili-Pflaster eingesetzt. Einen anderen Weg geht die psychosomatische Schmerztherapie: Sie hilft dem Gehirn, den Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern anzunehmen und im Alltag zu integrieren. Ganz verschwindet er zwar nicht, doch er rückt in den Hintergrund – und wird weniger belastend. «Puls» ordnet ein.
    Massarbeit für mehr Stabilität im Alltag
    Schienen, Einlagen und speziell angepasste Schuhe: Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die neuropathisch beeinträchtigte Füsse nicht nur am Berg, sondern auch im Alltag stabilisieren. «Puls» besucht die Werkstatt von BalgristTec und zeigt, wie orthopädische Unterstützungen individuell und passgenau angefertigt werden.
    «Puls»-Chat zum Umgang mit neuropathischen Schmerzen
    Haben Sie einen neuropathischen Fuss und stürzen deswegen oft? Schwindet ihre Muskelkraft aufgrund der Neuropathie? Kommen Sie nicht klar mit den neuropathischen Schmerzen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    37 min
  • Körperdysmorphie – Wenn der Blick in den Spiegel krank macht
    Jeder Mensch wünscht sich irgendetwas am eigenen Körper anders. Führt diese Unzufriedenheit zu einem krankhaften Schönheitswahn, kann es Betroffene psychisch an Grenzen bringen. «Puls» geht den Ursachen solcher Körperbildstörungen nach und fragt: Wie lebt es sich mit einem verzerrten Selbstbild?
    Körperdysmorphie – Im Spiegel nur noch Unschönes sehen
    Mia, 21, entwickelte schon als Mädchen erste Symptome einer Körperdysmorphie – verstärkt durch familiären Schönheitsdruck und Ausgrenzung in der Schule. Während der Corona-Pandemie schottete sie sich völlig ab, verbrachte täglich Stunden vor dem Spiegel, brach die Schule ab, kämpfte mit Klinikaufenthalten und Suizidgedanken. Mit 19 folgten Schönheitsoperationen, die nur kurz halfen. Heute sieht sie Licht am Horizont, doch der Weg aus der gestörten Selbstwahrnehmung ist lang.
    Verzerrtes Körperbild – Die Rolle der sozialen Medien
    Tina, 27, geriet als Teenager in den Sog von Social Media und entwickelte einen Wahn zur äusserlichen Selbstoptimierung. Der ständige Vergleich mit geschönten Bildern anderer Menschen führte zu einem verzerrten Körperbild, Selbstzweifeln und Depressionen. Die ehemalige DSDS-Kandidatin war aber nicht nur Opfer der Beauty-Algorithmen: Sie fütterte Instagram auch aktiv mit bearbeiteten Bildern von sich. Mittlerweile hat sie als Schauspielerin einen positiveren Bezug zu ihrem Äusseren gefunden – und geniesst in ihren Rollen sogar das Spiel mit der Hässlichkeit.
    Körperbildstörungen – Nicht nur Frauensache
    Philipps Körper ist beeindruckend durchtrainiert. Angetrieben vom Beispiel einschlägiger Fitnessidole, hatte er sein Leben irgendwann nur noch dem Muskelwachstum und der Sixpack-Pflege gewidmet. Schaut er in den Spiegel, ist er mit seinem gestählten Äusseren dennoch nie zufrieden. Philipps Beispiel zeigt: Körperbildstörungen werden primär Frauen zugeschrieben, sie können aber auch Männer betreffen – besonders Jugendliche.
    «Puls»-Chat zum Thema Körperbildstörung
    Wird das tägliche Schönheitsritual immer mehr zur Last? Verbringe ich zu viel Zeit im Fitnesscenter? Wann macht eine Beauty-Operation alles nur noch schlimmer? Und wie lässt sich ein gesundes Körpergefühl entwickeln? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    34 min
  • Fakt oder Fake? – Wenn Influencer Medizin machen
    Influencer sind die neuen Gesundheitsberater. Über soziale Medien erreichen auch falsche Gesundheitsinformationen ein grosses Publikum und beeinflussen das Verhalten der Nutzenden. Doch wie kann zwischen Fakt und Fake unterscheiden werden? Und kann die künstliche Intelligenz dabei helfen?
    Gesundheit 2.0 – Zwischen Fakten und Fiktion
    Ob Ernährung, psychische Gesundheit oder schwere Krankheiten wie Krebs: Die digitale Welt enthält eine ständig wachsende Flut von Gesundheitsinformationen. Das dabei verbreitete «Wissen» ist mitunter von zweifelhafter Qualität – was sich von den meisten Userinnen und Usern kaum zuverlässig einschätzen lässt.
    Von Instagram in die Essstörung – Morena Diaz' Weg zur Body Positivity
    Morena Diaz' Geschichte ist eine Warnung vor den Schattenseiten von Social Media: Schon als Kind hatte sie den Wunsch nach einem schlankeren Körper. Doch erst durch Instagram-Vorbilder wurde daraus eine Essstörung im Teenageralter. Heute nutzt Morena diese Erfahrungen, um als Body-Positivity-Influencerin Menschen vor falschen Idealen zu bewahren.
    Beispiel Milch – Die schwierige Suche nach verlässlicher Information
    Kritikerinnen und Kritiker bringen den Milchkonsum mit zahlreichen Krankheiten von Akne bis Krebs in Verbindung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hingegen empfiehlt Milch als Teil der täglichen Ernährung. Beide Seiten vertreten ihre Haltung online mit Nachdruck und stützen sich dabei auf widersprüchliche Studienergebnisse – deren Wert und Relevanz für Laien kaum beurteilbar ist. Ein Musterbeispiel dafür, wie schwierig es sein kann, verlässliche Gesundheitsinformationen zu erkennen und einen sinnvollen Umgang mit der täglichen Informationsflut zu finden.
    Gallensteine «ausspülen» – Was hält falsche Heilsversprechen am Leben?
    Schon vor 15 Jahren zeigte «Puls» mit einer Probe aufs Exempel, dass sich Gallensteine nicht mit einer spezifischen Diät auf natürlichem Wege ausscheiden lassen. Dem Mythos hat es nicht geschadet: Die Wunderkur wird auf den sozialen Medien immer noch herumgereicht. Was hält falsche Gesundheitsversprechen derart hartnäckig am Leben und was macht sie so verlockend?
    Fakt oder Fake? – Tipps für den persönlichen Faktencheck
    Die Flut an Gesundheitsinformationen ist schier grenzenlos. «Puls» gibt Tipps für einen bewussten Umgang damit: Wie unterscheidet man seriöse von zweifelhaften Quellen? Welche Warnsignale gilt es zu beachten? Und kann KI dabei helfen, den Wahrheitsgehalt richtig einzuschätzen?
    34 min
  • Hoffnung für Schwerverbrannte – Was moderne Medizin heute leistet
    Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» zeigt, warum Hoffnung auf gute Lebensqualität berechtigt ist, und begleitet Menschen, die zurück ins Leben gefunden haben.
    Hochspezialisierte Medizin – Besuch der Brandstation am Unispital Zürich
    Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» besucht die spezialisierte Intensivstation für Brandverletzte am Unispital Zürich. Dort werden mehrere Opfer der Katastrophe von Crans-Montana VS behandelt. Im Gespräch mit dem chirurgischen Leiter Bong‑Sung Kim wird deutlich, wie komplex die medizinische und emotionale Arbeit ist.
    Zurück ins Leben nach schweren Verbrennungen
    Zehn Jahre nach einem schweren Unfall spricht Luca Menegazzo mit «Puls»-Host Daniela Lager über seinen Weg zurück ins Leben. Als junger Mann erlitt er grossflächige Verbrennungen und verbrachte Wochen auf der Intensivstation. Ein starker Wille, Sport und sehr viel Unterstützung halfen ihm, neue Perspektiven zu finden. Heute steht Luca erneut in der Öffentlichkeit – um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen: Das Leben geht weiter, auch wenn es ein harter Weg ist.
    Spenderhaut aus den Niederlanden – 12 Quadratmeter wurden geliefert
    Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommt lebenswichtige Hilfe aus den Niederlanden. In der Nähe von Amsterdam lagert eine der grössten Gewebebanken Europas Spenderhaut von Verstorbenen. Diese wird als temporäre Abdeckung auf offene Brandwunden transplantiert und schützt vor Infektionen sowie Flüssigkeitsverlust. Die Spenderhaut verschafft den Ärzteteams wertvolle Zeit – bis im Labor genügend eigene Haut gezüchtet werden kann und eine definitive Transplantation möglich ist.
    Neue Haut – Neue Perspektiven für Brandopfer
    Grossflächige Brandverletzungen stellen die Medizin vor enorme Herausforderungen. In Schlieren wird an einer neuen künstlichen Haut geforscht. Sie ersetzt nicht nur die Oberhaut wie bei bisherigen Verfahren, sondern zwei Hautschichten – mit dem Ziel, die Elastizität zu verbessern und Narben zu reduzieren. Bereits jetzt kommt diese im Rahmen von klinischen Studien zum Einsatz.
    Brandopfer David Heimer: «Meine Behandlungen sind ein Vollzeitjob»
    David Heimer überlebte erst vor zweieinhalb Jahren einen Fallschirmunfall mit einer Hochspannungsleitung. Rund siebzig Prozent seiner Haut wurden verbrannt, Finger amputiert, die Nase zerstört. Was braucht es alles, damit der Weg zurück ins Leben gelingt? Dank intensiver Rehabilitation und grossem mentalem Einsatz kämpft er sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
    36 min
  • Stress am Steuer – Wohin mit den Emotionen im Strassenverkehr?
    Immer mehr Verkehr, immer mehr Staus, immer mehr Rücksichtslose: Der wachsende Stress auf Schweizer Strassen belastet nicht nur jene, die beruflich am Steuer sitzen. «Puls» fährt mit und zeigt, wo emotionale Fallen lauern, wie ungesund der Ärger über andere ist – und wie es auch gelassener geht.
    Dichtestress – Volle Strassen, blanke Nerven
    2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55’569 Staustunden verzeichnet – Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer. «Puls»-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der Strasse.
    Erhöhter Cortisolspiegel – Macht Stress am Steuer krank?
    Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung?
    Beifahrer – Fluch oder Segen?
    Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt. Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck, Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps.
    Täglich auf der Strasse – Traumjob oder Alptraum?
    Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner. «Puls» begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und -kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen?
    60 km/h zu schnell – Aus Stress zum Tempoexzess
    Wie viel Stress ist nötig, um mit 60 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? «Puls» spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um?
    «Puls»-Chat zum Thema «Stress am Steuer»
    Treibt Sie der Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr länger unter Ihren Emotionen leiden – oder unter denen der Person am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    36 min
  • Alkohol im Alltag – Gibt es ein gesundes Mass?
    Der Wein zum Essen, das Bier zum Feierabend: Alkohol gehört oft einfach dazu. Zugleich ist er aber auch eine psychoaktive Droge, die Existenzen vernichtet. «Puls» fragt: Wo verläuft die Grenze zwischen Genuss mit Mass und Bechern im Übermass? Und gibt es überhaupt einen gesunden Umgang mit Alkohol?
    Gesund trinken – Geht das überhaupt?
    Wo endet Trinken mit Genuss, wo beginnt Konsum mit Risiko? Und gibt es diese Grenze überhaupt? «Puls»-Host Daniela Lager und Suchtexpertin Regina Esser erörtern die Frage mit leidenschaftlichen Weinliebhabern, denen bewusst ist: Im Wein steckt nicht nur Wahrheit, sondern auch das Nervengift Alkohol.
    Abgestürzt – Die Kontrolle über den Konsum verloren
    Sandro dachte lange, er habe seinen Alkoholkonsum im Griff. Bis aus dem gemütlichen Feierabendbier mit Freunden ein Zwang wurde, der mit Genuss nur noch wenig zu tun hatte. «Puls» erzählt er, wie es so weit kam und was es brauchte, um den Entzug zu machen – und seither trocken zu bleiben.
    0,0 Promille – Was bringt der Verzicht?
    «Dry January», Virgin Drinks, trockene Wochentage: Bewusster Alkoholverzicht ist im Trend und hat für viele eine befreiende Wirkung. «Puls» zeigt, wie sich Nein sagen lässt, ohne auf Genuss zu verzichten – und warum ein Monat ohne Alkohol schon kleine gesundheitliche Wunder bewirken kann.
    «Puls»-Chat zum Thema Alkoholkonsum
    Habe ich meine Trinkgewohnheiten noch im Griff – oder sie mich? Welche Muster sollten mir zu denken geben? Muss ich mir Sorgen machen, wenn mir der «Dry January» nach zwei Wochen schon zu lästig wird? Wieso fällt es mir immer so schwer, Nein zu sagen? Und wo finde ich Hilfe für mich oder einen nahestehenden Menschen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
    34 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Gesundheitsmagazin «Puls» berichtet…