Quotenmeter
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Quotenmeter episodes

  • Ausgabe 690: «The White Lotus»: Bleibt die Serie spitze? (16.12.2022)
    In den vergangenen sieben Wochen strahlten HBO und Sky die zweite Staffel der Satire aus.
    Mike White hat wieder zugeschlagen: Zunächst sollte die Satire-Serie «The White Lotus» nur eine Miniserie auf Hawaii sein, bei der sich reiche Amerikaner vom Festland kulturelle Vielfalt aneignen. Das Konzept kam so gut an, dass sich die Verantwortlichen von HBO eine zweite Staffel wünschten.
    Diese wurde auf Sizilien gedreht und handelt unter anderem von der Familie Di Grasso, bestehend aus Oberhaupt Bert, Erfolgsproduzent Dominic und Sohn Albie, die auf der italienischen Insel ihre Wurzeln erkunden möchten. Außerdem fahren die Ehepaare Ethan und Harper Spiller sowie Cameron und Daphne Sullivan gemeinsam in das Luxushotel. Die Fernsehzuschauer dürfen sich auch auf ein Wiedersehen mit Tanya freuen, die dieses Mal ihre neue Assistentin im Schlepptau hat.
    Während Fabian Riedner jede Woche eine neue Episode sah, hat sich Veit-Luca Roth alle Geschichten bis zum vergangenen Wochenende aufgehoben. Die beiden «The White Lotus»-Zuschauer haben sich über die Fortsetzung gefreut und sprechen spoilerfrei über die Geschehnisse in den sieben Episoden. Außerdem werfen Riedner und Roth einen Blick auf den Vorspann, der nicht nur künstlerisch hervorragend ist, sondern auch viel über die Personen aussagt.
    40 min
  • Ausgabe 689: Paramount+: Kommen die Deutschen in Zugzwang? (09.12.2022)
    Der neue Streamingdienst von Paramount Global ist nun auch in Deutschland gestartet.
    Viele Konsumenten unterschätzen das gigantische Geschäft von Paramount. Nicht nur Showtime und Paramount+-Originals enthält der neue Streamingdienst, sondern auch noch unfassbar viele Serien, die bei den deutschen Fernsehstationen hoch und runter laufen. «Yellowstone» läuft weiterhin noch bei Sony AXN, der Sender hat weiterhin noch die exklusiven Staffeln vier und fünf. Immerhin der Ableger «1883» ist im Angebot enthalten.
    Doch wie schmackhaft sind Joyn und RTL+ noch, wenn das «Navy CIS»-Franchise und die vier «CSI»-Serien bei einem Anbieter gebündelt sind? Hinzu kommt, dass Sky-Abonnenten dauerhaft kostenfrei auf den Dienst zugreifen können, sofern sie weiterhin das Cinema-Paket gebucht haben.
    Neben vielen Spielfilm-Klassikern besitzt CBS aber auch die Rechte an Kinder-Inhalten «Paw Patrol», «Spongebob Schwammkopf» und «Peppa Pig». Veit-Luca Roth und Fabian Riedner haben sich den neuen Dienst angeschaut und sind teils sehr beeindruckt.
    40 min
  • Ausgabe 688: Großer Applaus für Sat.1 (02.12.2022)
    Der Sender aus dem Vorort von München holt endlich wieder mehr Fiction ins Programm.
    Die Verantwortlichen aus Unterföhring überraschten Anfang der Woche mit einer Nachricht: Es wird endlich wieder einen zweiten Serientag bei Sat.1 geben. Bislang konzentrierte sich das Unternehmen nur noch auf das «Navy CIS»-Universum und «Bull», alle Formate waren am Dienstag beheimatet. Nun hat man unter anderem zwei Serien aus Frankreich eingekauft.
    Mit «Biarritz – Mord am Meer» holt man sich eine sechsteilige Miniserie, die bei France 2 im Herbst 2021 durchschnittlich 3,27 Millionen Fernsehzuschauer anlockte. Die TF1-Serie «Tödliche Ahnung», die ebenfalls aus sechs Folgen besteht, erreichte im Frühjahr 2022 3,30 Millionen Franzosen. Das sind also gute Voraussetzungen, dass die Serien auch hierzulande funktionieren könnten.
    Endlich wird auch die Serie «Blackout» aus dem Archiv gekramt. Apropos Programmbibliotheken: Sat.1 kommt auch auf die aberwitzige Idee, den gesamten Samstag mit «Unsere kleine Farm» zu bespielen. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner sind fassungslos, dass die Programm-Macher diese Strategie den Zuschauern zumuten.
    46 min
  • Ausgabe 687: Von Promisternchen bis zum Sternenkrieg (25.11.2022)
    In der aktuellen Ausgabe unterhalten sich Denis und Fabian Riedner unter anderem über «Promi Big Brother».
    Seit rund einer Woche ist die Reality-Show «Promi Big Brother» wieder im deutschen Fernsehen zu sehen. Die gute Nachricht: Die Verlegung auf den Winter hat sich scheinbar ausgezahlt, denn die Reichweiten sind wie die Einschaltquoten wirklich gut. Doch die Zuschauer mussten sich in diesem Jahr bereits auf zwei Abschiede gefasst machten, denn Versicherungsdetektiv Patrick Hufen und Influencer Jeremy Fragrance verließen das Camp vorzeitig.
    Außerdem werden Denis (u.a. «Movie Rantner») und Fabian Riedner einen Blick auf die Science-Fiction-Serie «Andor», die zum «Star Wars»-Universum gehört werfen. Die beiden erörtern die Vorteile des neuen Formats gegenüber anderen Serien, die ebenfalls in diesem Jahr zu sehen waren. Außerdem erklärt der Gast, warum sich Todessterne selbst zerstören können.
    Gerade erst ist das «Guardian of the Galaxy Holiday Special» bei Disney+ gestartet, da überschlagen sich die positiven Kritiken. Hinter diesem Projekt steht James Gunn, der noch einen weiteren Marvel-Film abliefern wird, ehe er bei Warner Bros. die Superhelden-Reihe leiten wird.
    48 min
  • Ausgabe 686: Die Fußball-WM im Audio-Check (18.11.2022)
    Am Sonntag beginnt die 22. Fußball-Weltmeisterschaft im Wüstenstaat Katar.
    Im Zweiten Deutschen Fernsehen wird am Sonntag, den 20. November, die 22. FIFA-Fußballweltmeisterschaft eröffnet. Die Nationalspieler haben das Land bereits verlassen, um im Wüstenstaat Katar die Deutschen zu begeistern. Doch so richtig kam hierzulande noch keine Fußballstimmung auf, denn das Gastgeberland „glänzte“ mit Zensur und Homosexuellen-Feindlichkeit.
    Dennoch stehen bis Mitte Dezember 2022 insgesamt 64 Partien an. Für das ZDF stehen Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein im Sendezentrum in Mainz. Das Erste schickt Alexander Bommes und Julia Scharf ins Rennen, vor Ort sind Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger. Das Finale wird in jedem Fall von Tom Bartels kommentiert.
    Vorab diskutieren Veit-Luca Roth und Fabian Riedner unter anderem über die Fernseheinschaltquoten. Werden die Vormittagspartien schwächere Reichweiten haben, weil im Winter weniger Menschen Urlaub haben? Könnte es im Umkehrschluss sein, dass das Fehlen von Urlaub, Biergärten und Public-Viewings aber auch zu einem neuen Rekord an Zuschauerzahlen führt?
    44 min
  • Ausgabe 685: Disney – Zu groß zum Scheitern? (11.11.2022)
    Mehr als zwölf Millionen neue Abonnenten zählt der Streamingdienst Disney+. Wird der Disney-Konzern bald Netflix als größter Dienst ablösen?
    Der Disney-Konzern hat in den Monaten Juli, August und September nicht nur 20 Milliarden US-Dollar umgesetzt, sondern auch über zwölf Millionen neue Abonnenten für den Streamingdienst Disney+ gewonnen. Inzwischen haben 164,2 Millionen Menschen den Dienst, der eine riesige Bibliothek von Disney-Klassikern, 20th Century-Filmen und vielen Serien beherbergt.
    Doch die Walt Disney Group schreibt mit ihrem Streaming-Geschäft riesige Verlustzahlen. Nachdem im zweiten Quartal rund eine Milliarde für Inhalte gezahlt wurden, stiegen die Ausgaben inzwischen auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Doch bei Disney herrscht keine Panikstimmung, denn man plant zum einen eine Preiserhöhung, zum anderen aber auch ein werbefinanziertes Modell.
    Schlussendlich kann der Micky-Maus-Konzern mit seinem Streamingdienst weiterhin Verluste schreiben, immerhin verdient sich das Unternehmen mit seinen Merchandising-Rechten eine goldene Nase. Die Themenparks auf der ganzen Welt sind Cash-Cows, die Kreuzfahrtschiffe gut ausgebucht und T-Shirts, Lego und andere Spielereien bringen ein Vermögen ein. Daher sind sich Veit-Luca Roth und Fabian Riedner einig, dass der Konzern gut aufgestellt ist.
    44 min
  • Ausgabe 684: Das Nachmittags-Fernsehen und die ewige Routine (04.11.2022)
    Mit Ausnahme von Sat.1 und RTL waren die acht Vollprogramme in den vergangenen Jahren nicht gerade experimentierfreudig.
    Derzeit gibt es nur wenige Experimente am werktäglichen Nachmittag. Seit Jahren sind die Programme vom ZDF, ProSieben, VOX und Kabel Eins gleich. Während die Programme aus Unterföhring mit alter amerikanischer Kost gefüllt wird, setzen der Öffentlich-Rechtliche-Kanal und VOX auf symphytische Eigenproduktionen.
    Zuletzt schlugen sich die Gerichtsshows von Barbara Salesch und Ulrich Wetzel recht gut, wenngleich die Reichweite bei den unter 50-Jährigen sehr überschaubar sind. Mit diesen Schwierigkeiten hat auch die Talkshow-Moderatorin Britt Hagedorn zu kämpfen, deren Show ein wahres Quotengift ist. Überhaupt hat Sat.1 zuletzt kein gutes Händchen behalten, wenn es um neue Programme geht.
    Sollten die Programmplaner also lieber den Weg von ProSieben & VOX gehen und überhaupt nichts ändern? Das Erste testete in den Sommerpausen von «Sturm der Liebe» und «Rote Rosen» neue Factual-Formate, die die Zuschauer überhaupt nicht sehen wollten. Oder braucht man einfach einen längeren Atem als vier Wochen? Dieses Thema ist Gegenstand der Quotenmeter.FM-Diskussion in dieser Woche.
    44 min
  • Ausgabe 683: ‚Die Produktion von «Britt» ist eine Beleidung an den Zuschauer‘ (28.10.2022)
    Veit-Luca Roth und Fabian Riedner haben in dieser Woche mehrere Folgen der Neuauflage von der Britt-Hagedorn-Talkshow gesehen.
    Die Verabredung mit einer Fernsehsendung ist wie eine Freundschaft, sagt Fabian Riedner. Würde man bei einer Geburtstagsfeier statt Kaffee und Kuchen nur trockenes Brot und Fenchel-Tee serviert bekommen, wäre die Stimmung im Keller. Die Produktion von «Britt – Der Talk» ist eine solche Enttäuschung und eben ein Schlag ins Gesicht der Fernsehsehenden.
    Dafür, dass Britt Hagedorn schon einmal über zehn Jahre lang eine Talkshow in Sat.1 moderierte, ist sie in der Neuauflage sehr schwach. Es fehlen die richtigen Fragen, bei manchen Themen hat die Moderatorin Schwierigkeiten mitzureden. Bei der Auftaktsendung ging fast alles schief: Man hatte sechs verschiedene Gäste, die allesamt unabhängig voneinander ihre Geschichte präsentierten.
    Der Tiefpunkt der Veranstaltung war der Auftritt einer Frau, die angeblich eine Zauberin sein soll. „Es gibt keine Hexen!“, sagt Riedner im Gespräch mit Veit-Luca Roth. Auch der Auftritt eines Mannes, der gerne Frauenkleider trägt, war eine Enttäuschung. Die beiden sagen: Der Mann konnte weder singen, und tanzen noch einen schönen Kleidungsstil wählen. «Britt» ist für Riedner und Roth daher ein enttäuschendes Wiedersehen.
    41 min
  • Ausgabe 682: «Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht» im Audio-Test (21.10.2022)
    In dieser Woche erzählt Veit-Luca Roth von der Prequel-Serie.
    Knapp zwei Jahrzehnte nach «Der Herr der Ringe»-Trilogie und knapp zehn Jahren nach «Der Hobbit» wird die Erzählung von Mittelerde fortgesetzt. Schon seit einigen Jahren arbeitete Amazon zusammen mit HarperCollins, New Line Cinema, Tolkien Enterprises und Warner Bros. Television an der Umsetzung einer Tolkien-Serie, die den Titel «Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht» trägt.
    Am 2. September debütierten die ersten zwei Folgen „Schatten der Vergangenheit“ und „Treibgut“, bei der die Zuschauer in die neue Welt eingeführt werden. Die neuen Abenteuer, die von J. D. Payne und Patrick McKay produziert werden, spielen vor den Filmreihen «Der Herr der Ringe» und «Der Hobbit». Nach den ersten acht Episoden wurde zwar eine Filmwelt aufgebaut, die neue Serie hat allerdings noch niemanden vom Stuhl gehauen.
    «Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht» ist für Amazon ein großer Erfolg. Mehr als 100 Millionen unterschiedliche Menschen sollen die ersten acht Episoden verfolgt waren. Obwohl die Serie große Hoffnungen schürte, hat Amazon keinen Termin für eine zweite Staffel genannt. Diese wird kommen, das steht schon fest.
    49 min
  • Ausgabe 681: Frauen-Bundesliga: Masse statt Exklusivität (14.10.2022)
    In dieser Woche sprechen Veit-Luca Roth und Fabian Riedner über die Vergabe der Fußballrechte.
    17,90 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren verfolgten am 31. Juli 2022 das Finale der UEFA Euro 2021, in der die deutschen Frauen den Engländerinnen unterlegen waren. Mit diesen Zuschauerzahlen dachten sich viele Verantwortliche aus der Branche, dass sie auch etwas vom Quotenkuchen abhaben könnten. Vergangene Woche erreichte Das Erste mit einem Freundschaftsspiel an einem Freitagabend sogar drei Millionen Zuschauer.
    Am Mittwoch gab der Deutsche Fußballbund (DFB) die Vergabe der Frauen-Bundesliga bekannt. Das Ergebnis ist eine Verteilung auf fünf Fernsehsendern, um vermutlich den Live-Sport zu fördern. DAZN und MagentaTV strahlen die Live-Spiele aus, die Montagsspiele werden von Sport1 übertragen. Weitere Spiele müssen im frei-empfangbaren Fernsehen gezeigt werden.
    Doch welcher Fernsehsender hat das große Los gezogen? Veit Luca-Roth und Fabian Riedner haben die Vergabe analysiert und sind doch über diese Vergabe verwundert. Kein Anbieter hat wirkliche Exklusivrechte. Stattdessen ist ein anderer Plan erkennbar: Wenn Frauen-Fußball schon kein Grund für ein Pay-TV-Abo ist, dann soll der Sport auf möglichst vielen sehr umfangreich ausgespielt werden.
    50 min

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