RaDiHum20

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By Jonathan Geiger, Waltraud von Pippich, Mareike Schumacher und Melanie SeltmannScience
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RaDiHum20 episodes

  • RaDiHum20 spricht mit Maria Vargha über die Wiener Digital Humanities (DHd2026)

    In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 führen wir unsere Reihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Maria Vargha, die an der Universität Wien an der Schnittstelle von Digital Humanities, Mediävistik und Spatial Humanities forscht und lehrt.

    Im Interview erzählt Maria von ihrer aktuellen Forschung, die sich besonders auf die Spatial Humanities konzentriert. Ein wichtiges Projekt ist das ERC-Projekt RELIG, das sie gemeinsam mit Kolleg*innen an der Universität Wien und am Naturhistorischen Museum Wien durchführt. Dabei geht es darum, wie die Christianisierung und Staatsbildung im frühmittelalterlichen Mitteleuropa (vor allem in Böhmen, im mittelalterlichen Ungarn und im heutigen Österreich) das Leben der "normalen" Alltags-Bevölkerung beeinflusst haben. Im Gegensatz zu vielen anderen historischen Studien, die sich auf Eliten konzentrieren, richtet dieses Projekt den Fokus bewusst auf lokale Gemeinschaften, Begräbnislandschaften, kirchliche Netzwerke und materielle Überlieferungen.


    In this short episode of RaDiHum20, we continue our series on DHd2026 in Vienna by talking to Maria Vargha. Maria is a researcher and teaches at the intersection of Digital Humanities, Medieval Studies, and Spatial Humanities at the University of Vienna.

    In the interview, Maria discusses her current research, which focuses particularly on Spatial Humanities. One of the key projects is the ERC project RELIG, which she is conducting with colleagues from the University of Vienna and the Natural History Museum Vienna. This project examines the impact of Christianisation and state formation in early medieval Central Europe (particularly Bohemia, medieval Hungary, and present-day Austria) on the lives of ordinary people. Unlike many historical studies that focus on elites, this project deliberately shifts attention to local communities, burial landscapes, ecclesiastical networks, and material remains.

    26 min
  • RaDiHum20 spricht mit Andreas Baumann über die Wiener Digital Humanities (DHd2026)

    In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 bereiten wir euch auf die DHd2026 in Wien vor und stellen eine weitere Stimme aus der Wiener Digital-Humanities-Landschaft vor. Wir sprechen diesmal mit Andreas Baumann, der an der Universität Wien im Bereich der digitalen Linguistik tätig ist.

    Im Gespräch geht es vor allem um ein zentrales Thema: Sprachvielfalt. Andreas erklärt, wie sich Sprache über verschiedene Zeiträume verändert, von Jahrhunderten bis zu wenigen Jahrzehnten, und warum Variation, Vielfalt und Komplexität dabei wichtig sind. Er untersucht diese Vielfalt sowohl innerhalb der Sprache, zum Beispiel bei Bedeutungsvarianten oder Synonymen, als auch außerhalb, etwa in verschiedenen Regionen, Sprachräumen und weltweiten Entwicklungen.

    27 min
  • RaDiHum20 spricht mit Tara Andrews und Gabriel Viehhauser vom Orgateam der DHd2026

    Mit einem neuen Jahr startet auch eine neue Staffel von RaDiHum20, und damit der Auftakt zu einer besonderen Podcast-Reihe. In der ersten Folge der zehnten Staffel richten wir den Blick nach Wien, wo vom 23. bis 27. Februar 2026 die DHd-Konferenz unter dem Motto „Nicht nur Text, nicht nur Daten“ stattfinden wird. Wie schon in den vergangenen Jahren begleiten wir die Jahrestagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum mit Gesprächen, Einblicken und Diskussionen. 

    In der ersten Folge begrüßen wir zwei Gäste, die aktuell vermutlich sehr viele Tabs, To-do-Listen und Tabellen offen haben: Tara Andrews und Gabriel Viehauser aus dem Organisationsteam der DHd 2026. Mit ihnen sprechen wir über Vorfreude, Herausforderungen und darüber, warum es eigentlich höchste Zeit war, dass die DHd einmal in Wien stattfindet. 

    35 min
  • RaDiHum20 spricht mit Ursula Frohne und Reinold Schmücker von der Kolleg-Forschungsgruppe 'Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel'

    In dieser Folge unserer neunten Staffel zu Barrieren und Teilhabe sprechen wir über Zugang, und darüber, was eigentlich gemeint ist, wenn wir von Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Raum sprechen. Zu Gast sind Ursula Frohne und Reinold Schmücker, beide Teil der Kolleg-Forschungsgruppe Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel an der Universität Münster. Gemeinsam mit unseren Gästen gehen wir der Frage nach, wie Digitalisierung neue Zugänge eröffnet und gleichzeitig unabsichtlich neue Barrieren erzeugt, die auf den ersten Blick oft unsichtbar bleiben.

    1 hr 11 min
  • RaDiHum20 spricht mit Jana-Katharina Mende, Cosima Wagner und Till Grallert von der AG Multilingual DH

    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das in den Digital Humanities oft implizit mitgedacht wird, aber selten klar im Mittelpunkt steht: Mehrsprachigkeit. Wir haben Jana-Katharina Mende (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Cosima Wagner (Freie Universität Berlin, Universitätsbibliothek) und Till Grallert (Humboldt-Universität zu Berlin) von der AG Multilingual DH zu Gast. Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, wie Sprache, Infrastruktur und Forschungsrealität zusammenhängen, und warum digitale Methoden manchmal nur so gut funktionieren wie die sprachlichen Voraussetzungen, auf denen sie beruhen.

    1 hr 8 min
  • RaDiHum20 spricht mit Frank Fischer, Peer Trilcke und Julia Jennifer Beine von DraCor

    In dieser Folge sprechen wir über ein Projekt, das inzwischen zum festen Bestandteil der Digital Humanities gehört: DraCor – das Drama Corpora Project. Wir haben Frank Fischer, Peer Trilcke und Julia Jennifer Beine zu Gast, die uns erzählen, wie aus einem kleinen gemeinsamen Forschungsinteresse eine internationale Infrastruktur wurde und warum es manchmal reicht, mit Kaffee, Club Mate und Neugier anzufangen.

    1 hr 8 min
  • RaDiHum20 spricht mit Ulrike Wuttke, Vivien Wolter und Jonas Müller-Laackmann vom DHd-Verband über Barrieren und Partizipation in den DH

    In der aktuellen Folge unserer neunten Staffel, die sich ganz dem Thema Barrieren und Partizipation in den Digital Humanities (DH) widmet, haben wir drei Gäste vom Vorstand des DHd-Verbands eingeladen: Ulrike Wuttke, Vivien Wolter und Jonas Müller-Laackmann. Der DHd-Verband, der inzwischen auf mehr als zehn Jahre Bestehen zurückblickt, versteht sich als zentrale Plattform für die deutschsprachige DH-Community – offen für alle, die sich beteiligen möchten. „Wer mitmachen will, gehört dazu“, lautet die Devise, und diese Offenheit prägt sowohl die Arbeit des Verbands als auch seine Haltung gegenüber der Weiterentwicklung der Digital Humanities insgesamt.

    57 min
  • RaDiHum20 spricht mit Miriam Welz und Phillip Schrögel über Partizipation in den DH und der Wissenschaftskommunikation

    Mit dieser Folge starten wir in die neunte Staffel von RaDiHum20, und die steht ganz im Zeichen von Barrieren, Hürden und Partizipation in den Digital Humanities und der Wissenschaftskommunikation. Zum Auftakt begrüßen wir zwei Gäste, die sich mit genau diesen Themen bestens auskennen: Miriam Welz (Universität Leipzig) und Philipp Schrögel (TU Chemnitz). Gemeinsam sprechen wir über Begrifflichkeiten, Praxiserfahrung und darüber, warum Wissenschaft nicht immer für alle da sein kann und muss und warum das auch in Ordnung ist.

    1 hr 14 min
  • RaDiHum20 spricht mit den DHd2025-Stipendiat*innen Marthe Küster, Luise Ripoll-Alberola und Tomash Shtohryn

    In unserer Abschlussfolge der 8. RaDiHum20-Staffel zur DHd-Konferenz 2025 sprechen wir wie immer mit den diesjährigen Gewinner*innen des DHd-Reisestipendiums über ihre Eindrücke von der DHd2025 in Bielefeld. Mit Marthe Küster, Luisa Ripoll-Alberola und Tomash Shtohryn kommen drei Early‑Career‑Researchers zu Wort, die nicht nur ihre Perspektive auf die Konferenz, sondern auch ihren Einstieg in Digital Humanities, ihre persönlichen Highlights und ihre fachlichen Interessensschwerpunkte mit uns teilen.

    32 min
  • RaDiHum20 spricht mit Verterter*innen der Humanities@NFDI

    In der vierten Folge unserer achten Staffel widmen wir uns einem Thema, das vielleicht auf den ersten Blick etwas sperrig klingt, bei genauerem Hinsehen aber zentrale Fragen der DH berührt: der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, kurz: NFDI. Gemeinsam mit John Wood (NFDI4Memory), Sarah Pittroff (NFDI4Culture),  Christin Keller (NFDI4Objects) und Thorsten Trippel (Text+)  sprechen wir über die Rolle der geisteswissenschaftlichen Konsortien in diesem Netzwerk und warum ihre Arbeit weit über das klassische Verständnis von Infrastruktur hinausgeht.

    1 hr 24 min

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Das neue Radio für Digital Humanities bringt dir jeden Monat eine Interview-Folge mit interessanten Vertreter*innen der digitalen Geisteswissenschaften auf die Ohren. Hier sprechen wir mit…

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