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„Gibt es überhaupt noch ein Vorhaben im Kontext Ministerium, was nicht digital ist?“ Welche Wege Innovationseinheiten in der Verwaltung zwischen Selbst-Anpacken und Standardisieren finden, darum geht es in der aktuellen Folge von Radio CityLAB mit Alena Polth, Leiterin des Innovationsbüros im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).
Vom Think Tank über die Produktwerkstatt bis zur anstehenden Version 3.0: Das Innovationsbüro, das Alena Polth leitet, wurde 2019 gegründet und ist damit derselbe Jahrgang wie das CityLAB Berlin unter der Leitung von Dr. Benjamin Seibel. Im Podcaststudio diskutieren beide, welche Entwicklungsstufen sie durchlaufen haben und vor welchen ähnlichen Fragen Innovationseinheiten deutschlandweit stehen:
Zu Gast: Alena Polth, Leiterin des Innovationsbüros im BMBFSFJ
Moderation: Dr. Benjamin Seibel, Direktor des CityLAB
Redaktionelle Mitarbeit: Anna Hantelmann, Lisa Schmechel
Ressourcen:
„Wer heute noch Papier benutzt, und wenn's nicht unbedingt gesetzlich vorgegeben ist, der muss sich dafür rechtfertigen – und nicht mehr umgekehrt." Warum in München Papier nur noch für Liebesbriefe zum Einsatz kommen soll und KI in der Verwaltung trotzdem Grenzen hat, diskutiert Chief Digital Officer Laura Dornheim in der aktuellen Ausgabe von Radio CityLAB.
Laura Dornheim ist seit 2022 Chief Digital Officer in München und leitet mit ihrem rund 1.400-köpfigen Team die IT-Infrastruktur für 40.000 städtische Beschäftigte, mit dem klaren Ziel, endgültig von Faxgerät & Co. wegzukommen. Mit Dr. Benjamin Seibel diskutiert sie den Status Quo deutscher Verwaltungsdigitalisierung in Berlin und München:
Zu Gast:
Mitarbeit:
„Es ist eine strategische Frage für Staaten, einen zentralen KI-Agenten bereitzustellen, den alle nutzen können – so wie aktuell, wenn jemand einen Service nutzen will, zum Bürgeramt geht.” Wie genau das gelingen kann und was der Übergang zum „Agentic State” für die Verwaltung bedeutet, diskutiert Manuel Kilian vom Global GovTech Center Berlin in der aktuellen Ausgabe von Radio CityLAB.
Es ist das Jahr 2026 und damit das Jahr der agentischen KI. Während herkömmliche Sprachmodelle lediglich Antworten auf Fragen geben, arbeiten sich KI-Agenten autonom durch komplexe, mehrstufige Arbeitsprozesse – von der Prüfung von Bauanträgen bis hin zur automatisierten Beschaffung. Was bedeutet diese Entwicklung für Staat und Verwaltung? Das fragt ein umfassendes Papier vom Global GovTech Center Berlin und der Weltbank, das im Oktober letzten Jahres unter dem Titel „The Agentic State“ herausgegekommen ist. Im Gespräch diskutiert Co-Autor Manuel Kilian mit Dr. Benjamin Seibel:
Zu Gast:
Mitarbeit:
„Wir waren unterwegs in Senatsverwaltungen, wir waren unterwegs in Bezirksämtern – wir haben wirklich Leuten das Tool an die Hand gegeben und gefragt: Wofür würdest Du es nutzen?" Wie Künstliche Intelligenz (KI) mit BärGPT den offiziellen, datenschutzkonformen Weg in die Berliner Verwaltung gefunden hat, darum geht es in dieser Ausgabe von Radio CityLAB.
Der KI-Assistent BärGPT feierte Ende 2025 seinen offiziellen Start und steht nun allen Berliner Verwaltungsbeschäftigten zur Verfügung. Nach einem Jahr intensiver Entwicklung und Vertestung können Ingo Hinterding und Anna Mehrländer viel Gelerntes aus dem Prototyping Team des CityLAB berichten:
Zu Gast:
Ingo Hinterding, Bereichsleitung für Prototyping Team am City Lab
Anna Mehrländer, Produktmanagerin von BärGPT im Prototyping Team am CityLAB
https://baergpt.berlin/
Mitarbeit:
„Ich muss als Nutzer irgendwann in der Lage sein, dass ich Daten verschneiden, verwalten und freigegeben kann – ohne etwas von Plattformarchitektur zu verstehen und auch ohne Kommandozeile.“ Wie genau, das diskutiert Ralf Leufkes von der Datenplattform CIVITAS/CORE in der aktuellen Ausgabe von Radio CityLAB.
Smarte Städte sind datengetriebene Städte – und sie suchen in Deutschland weiterhin nach Wegen, um ihre Daten zu verwalten und mit ihnen zu arbeiten. Eine mögliche Lösung: Urbane Datenplattformen. Der Verein Civitas Connect arbeitet aktuell mit 50+ Kommunen an einer solchen offenen Infrastruktur für Datenmanagement. Auch in Berlin startet das Pilotprojekt Data Hub Berlin von der Senatskanzlei Berlin und unter der Open-Data-Expertise von Lisa Stubert. Auf dem Weg von der datengetriebenen Theorie hin zur Praxis geht es um digitaler Souveränität, konsequenten Einsatz von Open Source und Kollaboration zwischen Kommunen:
Zu Gast:
Ralf Leufkes, Geschäftsleiter von Civitas Connect e.V.
https://www.civitasconnect.digital/
Lisa Stubert, Bereichsleiterin für Public Data am CityLAB und Projektleiterin der Open Data Informationsstelle an der Technologiestiftung
https://data-hub.berlin/
Mitarbeit:
Redaktionelle Mitarbeit: Pia Gralki, Anna Hantelmann,
Ist der deutsche Staat in der Lage, sich selbst zu modernisieren? Was für echte Disruption bei Digitalisierung und Verwaltung sorgen kann, dazu diskutieren Dr. Ulf Buermeyer, Dr. Julia Borggräfe und Eileen O’Sullivan mit Dr. Benjamin Seibel in dieser Spezialfolge zur CityLAB Sommerkonferenz 2025.
In den USA wird der Umbau des Staates aktuell mit radikaler Autorität vollzogen. Währenddessen mehren sich in Deutschland die Reformideen für eine „helle Disruption“ im Einklang mit demokratischen Werten.
Zu Gast:
Dr. Ulf Buermeyer, Co-Founder / Lage der Nation
Dr. Julia Borggräfe, Mitglied der Geschäftsleitung / ifok
Eileen O’Sullivan Stadträtin / Dezernat V - Bürger:innen, Digitales und Internationales / Stadt Frankfurt am Main
Dr. Benjamin Seibel, Direktor / CityLAB Berlin
Mitarbeit:
Anmoderation & Schnitt: Nora Eilers
Redaktionelle Mitarbeit: Anna Hantelmann
Obwohl in vielen Städten bereits bewährte Lösungen und gute Ideen existieren, werden diese oft nicht von anderen Verwaltungen übernommen. Gründe hierfür reichen von dem Wunsch nach eigenem Branding oder dem Erfüllen von Fristen für digitale Projekte bis hin mangelndem strategischem Weitblick, der zu Schnellschüssen statt nachhaltiger Skalierung führt.
Zu Gast:
Dr. Niklas Kossow, Bereichsleiter Smart City & Verwaltungsinnovation / CityLAB Berlin
Jan Klumb, Referent für Ordnung, Digitale Verwaltung und Bürger:innenservice, Standesbeamter / Landeshauptstadt Wiesbaden
Franziska Harder, Plattform- und Communitymanagerin / KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement
Kira Tillmanns, Smart City Programmleitung / Stadt Mönchengladbach
Mitarbeit:
Anmoderation & Schnitt: Nora Eilers
Redaktionelle Mitarbeit: Anna Hantelmann
Studien belegen einen deutlichen Rückgang des Vertrauens in die Demokratie und Zweifel an der staatlichen Handlungsfähigkeit. Dabei wären fast die Hälfte der Deutschen bereit, dem Staat wieder mehr zu vertrauen, wenn staatliche Angebote und Leistungen einfach und schnell nutzbar wären. Doch bürokratische Hürden, etwa durch lange Wartezeiten, erschweren den Alltag und untergraben das Vertrauen, besonders in wichtigen Schlüsselmomenten des Lebens.
Zu Gast:
https://anncathrinriedel.de/
Mitarbeit:
Anmoderation & Schnitt: Nora Eilers
Redaktionelle Mitarbeit: Anna Hantelmann
„Es macht keinen Sinn über digitale Verantwortung zu reden, wenn man keine Wahl hat." Dazu diskutiert Prof. Dr. Petra Gehring, Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt und Wissenschaftliche Direktorin des Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI), in der aktuellen Ausgabe von Radio CityLAB.
Im Zeitalter generativer KI geht es immer wieder auch um digitale Verantwortung. Welche Rolle spielen dabei Macht und Diskurs – oder anders gesagt: Was können wir von der Philosophie über Digitalisierung lernen? Beispiel digitaler Euro: Obwohl die meisten Deutschen ihn nicht kennen, soll er als neues digitales Bargeld der Europäischen Zentralbank (EZB) unsere finanzielle Freiheit sichern. Auch abseits vom großen Geld bewegt sich die digital-ethische Diskussion zwischen Technokratie und Machtpolitik:
Zu Gast: Prof. Dr. Petra Gehring, Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt und Wissenschaftliche Direktorin des Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung in Hessen
Mitarbeit:
Redaktionelle Mitarbeit: Nora Eilers, Anna Hantelmann
„Wie wäre es, wenn wir so regieren, wie wir morgen leben wollen?" Das diskutiert Arne Treves, Mit-Initiator der Initiative Re:Form in der aktuellen Ausgabe von Radio CityLAB.
Das Thema Staatsmodernisierung ist spätestens seit der Bundestagswahl 2025 im Mainstream angekommen. Ein neues Ministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung ist im Aufbau. Doch kann sich der öffentliche Sektor aus eigener Kraft verändern? Die Initiative Reform, eine Bewegung von über 500 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, denkt aus dem System heraus über den Staat von morgen nach:
Zu Gast: Arne Treves, Mit-Initiator der Initiative Re:Form und Teil des Führungsteams von Project Together.
https://reform-staat.org/
Mitarbeit:
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