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"Antisemitismus in der Linkspartei? Den gibt es nicht, denn was das überhaupt ist und was als 'Genozid' bezeichnet werden kann, das bestimmen immer noch wir. Denn die Partei hat immer recht."
Ein Kommentar zum Antisemitismus in der Linkspartei und dem fehlenden Umgang damit.
Afghanistan taucht in deutschen Medien kaum noch auf, es sei denn es geht um Abschiebungen. Gleichzeitig verschärft sich die Lage im Land weiter: politische Isolation, humanitäre Krise, massive Einschränkungen von Frauenrechten. Dabei ist Afghanistan viel mehr als das Taliban-Regime und Krieg und Elend.
Die Leidtragenden eines Krieges sind die zivile Bevölkerung, die Geflüchteten und die ungehörten Stimmen. Ihre Rechte werden eingeschränkt, ihre Leben bedroht und Lebensgrundlagen zerstört. Dem Gegenüber steht die Berichterstattung aus der Ferne: Unter anderem weil Journalist*innen in ihrer Arbeit eingeschränkt, sie selbst oder ihre Familien bedroht werden, bleiben die Perspektiven der zivilen Bevölkerung, der politischen Bewegungen und selbstorganisierten Gruppen mehrheitlich aus.
Unter dem Slogan „Angriff ist keine Verteidigung!“ ruft die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!, ein Zusammenschluss zahlreicher Initiativen aus der Friedensbewegung angesichts des Kriegs zwischen Israel und dem Iran, zum Stopp der Rüstungsexporte nach Israel auf. Angefangen hat der Krieg mit Luftangriffen Israels, das erklärt den Bau von Atombomben durch den Iran verhindern zu wollen.
Wir haben mit Susanne Weipert von Pax Christi, Koordinatorin der Kampagne Aktion Aufschrei- stoppt den Waffenhandel, gesprochen.
Alle Kriege sind schrecklich, doch nicht für alle Beteiligten... ein Kommentar.
jk
Am 14. Juni wurde der Journalist Turki al-Dschasser wegen angeblichem Hochverrat und Terrorismus in Saudi Arabien hingerichtet. Vor 7 Jahren war al-Dschasser in den Gefängnissen des Königreiches verschwunden und galt zwischenzeitlich bereits als tot. Auf seinem Nachrichtenblock Al-Mashhad Al-Saudi, "Die saudische (Theater-)Szene" hatte al-Dschasser kritisch über die Vorgänge in der absoluten Monarchie der Familie Saud berichtet. Die Hinrichtung erinnert an den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul am 2.
Immer wieder kommt es bei Demonstrationen, die sich auf die Situation im Gazastreifen beziehen zu Auseinandersetzung mit der Polizei. Juristischen Streit gab es auch schon um die Auflage, dass der Ausspruch „From the River to the sea -Palestine will be free", der mit seinem ersten Teil wortgleich und mit dem zweiten Teil inhaltlich gleich Teil der Hamas Charta von 2017 war, verboten sei.
Die Anerkennung des Völkermordes an den Jesid*innen durch den gesamten Deutschen Bundestag war etwas wie ein großes Wort. Dieses Wort wird heute mit immer neuen Abschiebungen gebrochen. Radio Dreyeckland sprach mit Holger Geisler, der sich als Aktivist für Jesid*innen in Deutschland. Er berichtet von der erneuten Traumatisierung einer Bevölkerungsgruppe, die dachte in Deutschland könnten sie endlich in Sicherheit leben.
Svenja und die meike waren bei der 25. Ausgabe des angeblich größten japanischen Filmfestivals Nippon Connection vom 27. Mai bis 1. Juni in Frankfurt am Main.
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