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If women stop, the world stops – Wenn Frauen* streiken, steht die Welt still. Unter diesem Motto ruft ein globales Bündnis von Frauenrechtsorganisationen zum Streik am 8. März auf. Reichtum und Ungleichheit sind in den vergangenen Jahrzehnten gleichermaßen gewachsen, angetrieben von meist unbezahlter Arbeit von Frauen* auf der ganzen Welt, so die Iniatorinnen. Im Südnordfunk im März sprechen wir über internationale feministische Solidarität mit Aktivistinnen aus Nepal, Fidschi, Südafrika und Mexiko.
Der 8. März rückt näher und damit auch die Aktionen anlässlich des internationalen Frauen*kampftags. Dieses Jahr stehen für das feministischen und Frauenstreikbündnis Freiburg die Themen Care-Arbeit und sexualisierte Gewalt im Vordergrund. Darum ging es unter anderem auch beim Erzählcafé in Landwasser am Sonntag, bei dem sich rund 10 Freiburger*innen über ihre Ideen und ihren Alltag austauschten.
Radio Dreyeckland war dabei und sprach im Anschluss mit Luna vom Streikbündnis über die Pläne für den diesjährigen 8. März.
RDL-Kunstkorrespondent Robin berichtet über Atomschutzbunker, wo normalerweise 15.000 Rollen Klopapier lagern, über Hippiegärten, Metakunst, über #metoo, Krieg, Klimawandel und Kommerz.
Am heutigen Freitag findet in der Schweiz ein feministischer Streik statt. Zum Beispiel in Basel werden sich auch sans-papiers, also papierlose Migrantinnen beteiligen. Über die Arbeit der sans-papiers Frauen, ihre Schwierigkeiten am Streik teilzunehmen und die Perspektiven des Protests haben wir mit Olivia von der Anlaufstelle für sans-papiers in Basel gesprochen.
In der Schweiz wurde dieses Jahr nicht "nur" am 8. März zum Frauen*streik aufgerufen, sondern auch am heutigen 14. Juni (mehr dazu bei RDL hier, hier und hier). Das Datum verweist auf ein historisches Vorbild im Jahr 1991, doch es gibt immer noch Grund zum Protest.
Am Freitag, den 14. Juni 2019 steht die gesamte Schweiz im Zeichen des landesweiten Frauen*streiks. Es soll damit gezeigt werden, dass ohne die sichtbare und unsichtbare Arbeit von Frauen* nichts mehr läuft. Außerdem geht es darum für eine tatsächliche Gleichstellung jetzt und überall zu kämpfen. Bereits vor 28 Jahren am 14. Juni 1991 gab es in der Schweiz einen "nationalen Frauenstreik". Der Fokus lag dabei darauf, die in der Verfassung festgeschriebene Gleichstellung von Frauen rechtlich umzusetzen.
In der Schweiz wird zum Feministischen- und Frauen*streik am 14. Juni aufgerufen. Auch in Basel werden viele Frauen die Arbeit an dem Tag niederlegen. Das heißt aber nicht dass sie nichts tun, der Tag wird feministisch-kämpferisch gestaltet durch dezentrale Aktionen, Aktivitäten in den Betrieben, daheim und auf der Straße, außerdem findet eine Demo mit anschließender Afterparty statt.
Aber warum eigentlich ein Streik am 14. Juni?
Wofür genau wird gestreikt? Was sind Hintergründe, Forderungen und Ziele dieses Feministischen Streiks?
anläßlich des diesjährigen Frauen*streiks zum 8. März haben wir in Island eine Interviewpartnerin gesucht und gefunden, die von dem großen Frauenstreik 1975 berichtet, der damals für einen Tag das ganze Land lahmgelegt hat.
Sigrún erzählt auf deutsch, wie sie es geschafft haben sich zu organisieren, so viele Frauen zu mobilisieren, was die Erfolge waren ...oder eben auch nicht.
(Dies ist die gekürzte Fassung vom 8.März Sendetag, es folgt noch eine längere über die Kämpfe jetzt.)
Mit einem lauten Schrei startete die feministische Demonstration zum Frauen*kampftag um 17 Uhr am Platz der alten Synagoge. Laut und kämpferisch zog die Demonstration, an der nach Schätzung der Veranstalterinnen ungefähr 2000 Menschen teilnahmen durch die Stadt. Der erste Block wurde von ausschließlich FLTI* gebildet; die Demonstration war geprägt von Sprechchören und lauten Rufen. 1:06
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