radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig episodes

  • Heute vor 25 Jahren: 1. September 1997

    Die Niederösterreichische Landesbibliothek ist im St. Pöltner  Regierungsviertel direkt gegenüber dem niederösterreichischen  Landesarchiv beheimatet und zählt mit anderen umliegenden kulturellen  und wissenschaftlichen Einrichtungen zum Kulturbezirk Sankt Pölten. Die  Niederösterreichische Landesbibliothek hat eine lange Geschichte. Vor  über 200 Jahren, 1813, wurde sie in Wien eröffnet. Die Räumlichkeiten  der Bibliothek befanden sich seit ihrer Gründung bis 1961 im heutigen  Palais Niederösterreich in Wien, vormals Landhaus in der Herrengasse, und  bis 1991 in der Teinfaltstraße. 1997 übersiedelte sie in die neue  niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten.

    Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

    4 min
  • Rettungsschirm gegen Armut

    Hohe Lebensmittel- und Energiepreise darunter leidet ganz Österreich. Aktuell fordert die Caritas von der Bundesregierung eine Anpassung der Sozialleistungen ab September. Dazu ist Klaus Schwertner zu Gast, Geschäftsführer der Wiener Caritas.

    Emotionaler Stress wirkt sich auf Klaus Schwertner aus. Nach einem Besuch in der Ukraine im Frühling, beginnt er nach langer Pause wieder zu rauchen. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges hat Österreich längst erreicht. Erstmalig kann die Caritas in Wien hilfesuchenden Menschen nicht ausreichend mit Essen versorgen.

    Ob Klaus Schwertner immer noch raucht, was er in der Kirche ändern würde und ob es einen Familienurlaub auch ohne Laptop bereits gegeben hat, das waren weitere Themen im Sommergespräch mit Georg Gatnar.

    25 min
  • Gstaad Menuhin Festival

    "WIEN - Beethoven delayed" lautet das Motto der diesjährigen Ausgabe des Gstaad Menuhin Festivals. Mit etwas Augenzwinkern rettet das Festival damit Programme, die für 2020 geplant waren und stellt WIEN in den Mittelpunkt. Musikchefin Ursula Magnes berichtet vom zweiten Festivalwochenende aus dem Berner Oberland mit einem Ausblick auf die kommenden  3 Jahre, für die sich das Gstaad Menuhin Festival einiges vorgenommen hat.

    Gstaad ist ein internationales Dorf. Die beeindruckende Naturkulisse trifft auf Gäste aus aller Welt. Die perfekte Idylle. Die Festivalzentren sind zum einen die Kirche im benachbarten Saanen und das Festivalzelt in Gstaad. Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja wirbelte gemeinsam mit Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico Musik von Antonio Vivaldi gehörig durch die Musikgeschichte. Zwischen den Violinkonzerten serviert Kopatchinskaja Zeitgenössisches und Improvisiertes und geigt und tanzt diesem Konzertabend in der Kirche in Saanen jegliche Routine aus den Noten. Manch Konzertbesucher nahm auch mit, dass Antonio Vivaldi relativ unbemerkt in Wien 1741 verstorben ist.

    Während die Mutter von Cecilia Bartoli Silvana Bazzoni Bartoli im Rahmen der Gstaad Vocal Academy ihre Gesangstechnik und ihre Erfahrung an Teilnehmer und -innen der Meisterklasse weitergibt, musiziert der junge Koreaner und Gewinner des Internationalen Van Cliburn Klavierwettbewerbes 2017 Yekwon Sunwoo in der Matinée des Jeunes Etoiles Schubert-Bearbeitungen von Franz Liszt. In der Kapelle Gstaad mitten auf der Promenade gelegen, wo sich Radfahrer, Bergsteiger, Wanderer und flanierende Urlauber in lockerer Atmosphäre mischen.

    Am Abend dann Mozarts Zauberflöte in einer halbszenischen Aufführung mit auf den Bühnenwänden projizierten Visuals vom Videodesigner und Regisseur Benoît Bénichou. Christophe Rousset und Les Talens Lyriques führten ein internationales Ensemble durch das Werk, das immer wieder begeistert. Das Orchester auf der Bühne bot die seltene Möglichkeit Mozarts Orchesterfarben sehr unmittelbar zu erleben. Eine Klangvielfalt, die sonst oft im Orchestergraben untergeht. Erfreulich: der junge österreichische Bariton Christoph Filler ist für den angekündigten Georg Nigl als Papageno eingesprungen und überzeugte das Publikum als lustiger Naturbursch. Rocío Pérez gab eine Lady Gaga gleiche Königin der Nacht mit sicheren Rache-Höhen. Sandrine Piau als ausdrucksstarke Pamina und Jeremy Ovenden als nicht immer leicht verständlicher Tamino bestanden auch in Gstaad die Prüfungen der tugendhaften gestrengen Tempelwelt Sarastros. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch beeindruckend war der junge Bassbariton Alexander Köpeczi als Sarastro. Seine schlanke und edle Stimme muss man sich merken! Viel Applaus im Festivalzelt, das sich zwischenzeitlich durch einen heftigen Regenguss auch akustisch bemerkbar machte, was das musikalische  Geschehen auf der Bühne aber nicht weiter störte.

    Spannend zu hören was Festivalindendant Christoph Müller für die nächsten drei Jahre plant. Der Zyklus Wandel umfasst für die Jahre 2023 bis 2025 die Themen Demut, Tranformation und Migration. Dafür wurde Patricia Kopatchinskaja als Botschafterin und Patin gewonnen. Mit dieser Programmierung will das Festival Impulse kreieren und Neues wie Notwendiges anpacken, so Intendant Christoph Müller. Nächstes Jahr mit den vertiefenden Schwerpunkten Demut und Natur, Demut und Glaube sowie Demut und Vorbilder. Wie kling

    5 min

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