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„Wildes Paradies“, „Marillentraum“ und „Gartenparadies“ das sind die Themen der drei Gartensommernächte im Rahmen des heurigen Kultursommers Stift Melk. An drei Mittwochabenden ist der Stiftspark bis in die Nacht hinein geöffnet, es gibt Konzerte, Gin- und Bierverkostungen und Steckerl-Brot – ein Programm für Jung und Alt. Mehr zum Kultursommer Melk 2022 von Pater Ludwig Wenzl.
Zum 550. Geburtstag des Malers Lukas Cranach gibt es heuer im Stift Melk eine Sonderführung „Auf den Spuren von Lukas Cranach“ (jeden Samstag um 15.30). Das Stift beherbergt nämlich ein Madonnenbild von Cranach. Es hängt in der Prälatur, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Wir haben uns in die Prälatur begeben und eine Führung zu dem Madonnenbild mitgemacht.
„Vom Paradies zur Erotik“ – ist der Titel eines Matineekonzertes im Rahmen des Melker Kultursommers, am Feiertag, am 15. August. Es ist ein Wanderkonzert im Stiftspark, im Paradiesgarten und im Gartenpavillon des Stiftes Melk – mit: dem Musiker Albin Paulus – zu hören ist er mit Dudelsack, Maultrommel, Gesang, aber auch mit allerlei Naturinstrumenten wie zum Beispiel mit der Holunderpfeife. Wir haben mit Albin Paulus über sein Programm gesprochen: Ausschnitte aus einem Telefoninterview, das Stefanie Jeller gemacht – und an dessen Ende es zu einem kleinen Konzert gekommen ist, Albin Paulus hat dafür spontan ein Instrument hergestellt, aus einem Löwenzahnstängel …
Fünf Orgeln zählt das Benediktinerstift Melk. Zahlreiche Konzerte auf einer oder mehreren Orgeln hat der Kultursommer im Stift Melk zu bieten. Besondere Empfehlungen von Intendantin Ines Schüttengruber.
Ines Schüttengruber, Pianistin, Organistin und Intendantin der Melker Sommerkonzerte.
In der aktuellen Ausgabe des Auslandskulturjournals kommt der Direktor des Österreichischen Kulturforums in New York City, Michael Haider, zu Wort. Neben den aktuellen kulturellen Aktivitäten spricht Haider auch über das Haus an sich - ist doch das Raimund Abraham erbaute Kulturforum ein besonderes Juwel in der Metropole.
20. Juni 1998: Besuch Papst Johannes Pauls II. in St. Pölten mit Festgottesdienst am Landhausplatz
Das Oberhaupt der katholischen Kirche machte erstmals Station in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Für die junge Landeshauptstadt wird dies eine große Auszeichnung. Zahlreiche Bischöfe und Kardinäle kamen nach St. Pölten. Zum Empfang erschienen auch hohe politische Repräsentanten. Der Papst feierte mit rund 25.000 Menschen aus dem In- und Ausland einen Festgottesdienst.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
In den radio klassik-Lebenswegen erzählt der Lyriker und Theologe Christian Lehnert warum die DDR, in der er aufwuchs, kein unpoetisches Umfeld war; er spricht darüber, wie er wenige Monate vor der Wende nach einem Verhör in eine Dunkelzelle gesteckt wurde und dort das Zeitgefühl verlor, aber auch einen “Urmoment des Schreibens” erfuhr; und er erklärt, warum ihm Paulus biographisch sehr nahe ist, der nach seinem Damaskuserlebnis stammelnd nach Worten suchte für das, was alles Verstehen übersteigt.
Christian Lehnert: “Ich habe zunehmend gespürt, dass die Theologie im Wesen etwas Poetisches hat, ein Ringen um Sprache für das, wofür mir die Worte fehlen, ein Ringen um Sprache für etwas, das sich meinem Ausdruck entzieht. – Und dasselbe passiert im Gedicht. Da schreibe ich ja nicht, um etwas schön an den Mann zu bringen, was ich auch anders sagen könnte. Im Anfang des Gedichtes ist die Suche nach einem Ausdruck, das Vermissen eines Ausdrucks, mir fehlen die Worte. Meistens sind es Dinge, die existentiell so wichtig sind, dass ich davon auch nicht schweigen kann. Das ist gewissenmaßen die Dynamik des Gedichtes, und dasselbe passiert in der Theologie fortwährend.”
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 19. Juni 2022.
Lukas 9, 18-24
Es ist ein großer Unterschied zwischen dem, was „die Leute“ meinen, und dem, was wir persönlich sagen. Leider haben wir von den meisten Menschen nur oberflächliche Kenntnis, allgemeine Eindrücke, sehr oft auch Meinungen, die wir von anderen übernehmen, ohne sie zu prüfen. Das alles schlägt sich nieder im Tratsch und Klatsch über die anderen. Wer von uns kann ehrlich sagen, er nehme nicht teil an diesem Gerede? Und fast immer findet es statt in Abwesenheit der Person, über die wir reden.
18. Juni 1988: Eröffnung des 1. Donaufestivals in Krems („Ganz NÖ ist Bühne“)
An zwei Wochenenden im Frühling wird Krems an der Donau zur Internationalen Plattform für neue Performance-Kunst und Musik. Die Haupt-Veranstaltungsorte sind die Messehallen Krems und der Klangraum Krems Minoritenkirche. Pro Tag gibt es rund 20 Veranstaltungen an vielen verschiedenen Orten in Krems.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
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