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Paul Matić ist seit den 1990er Jahren in Film, Fernsehen und Theater zu erleben. Er spielte schon unter Claus Peymann am Burgtheater, dort mit Regisseuren wie Sven-Eric Bechtolf, Giorgio Strehler, Achim Benning oder Karlheinz Hackl. Es folgten Engagements in Berlin, Hamburg, Dresden und anderen deutschen Bühnen. Paul Matić arbeitet neben dem Dasein als Theater- auch als TV- und Filmschauspieler und ist inzwischen auch als Singer / Songwriter tätig. Er ist auch Stationvoice bei radio klassik Stephansdom.
Mit dem vielseitigen spricht Golli Marboe.
17. Juni 1960: Eröffnung des neuen Flughafengebäudes am Flughafen Schwechat
Der damalige Bundespräsident Adolf Schärf verlieh seinem Wunsch, dass der Flughafen für Österreich ein Tor zur Welt sein möge, in seiner Eröffnungsrede Ausdruck. Der Flughafen Wien Schwechat, heute Vienna International Airport genannt, befindet sich rund 50 Kilometer entfernt von Bratislava und 16 Kilometer südöstlich von Wiens Zentrum und ist der größte und bekannteste österreichische Flughafen.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 16. Juni 2022.
Lukas 9, 11-17
Von Brot wird heuer noch viel die Rede sein. Millionen Tonnen Getreide lagern in den Speichern der Ukraine. Wegen des Krieges können sie nicht ausgeliefert werden. Das Getreide aus der Ukraine ist das Brot für viele Länder, die auf diesen Import angewiesen sind. Fallen die Lieferungen aus, drohen Hungerkatastrophen. Noch immer ist keine Lösung in Sicht. Wird hier Getreide, Brot für die Menschen, als Kriegswaffe eingesetzt? Wird der Krieg zu all den Opfern, die er schon fordert, für viele Menschen den Hungertod bringen? Um Brot geht es am heutigen Festtag.
16. Juni 2010: „Archiv der Zeitgenossen“ in Krems eröffnet
Die Sammlungsschwerpunkte liegen derzeit in den Sparten Musik, Literatur, Film und Architektur. Das Archiv beinhaltet eine Sammlung künstlerischer Vor- und Nachlässe. Vorlässe sind Archivalien, die bereits zu Lebzeiten der Kunstschaffenden in das „Archiv der Zeitgenossen“ kommen. Mit dem Erwerb der Vorlässe des Schriftstellers Peter Turrini und des Komponisten Friedrich Cerha durch die NÖ Landesregierung wurde der Grundstein für das Archiv gelegt.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Seit 25 Jahren engagiert sich die international tätige Hilfsorganisation “ Jugend Eine Welt“ für benachteiligte Kinder und Jugendliche. In Kooperation mit „Jugend Eine Welt“ bietet die Live-Jubiläumssendung „Im Einsatz für die Kinder und Jugendlichen unserer EINEN Welt“ auf radio klassik Stephansdom einen großen Einblick in deren Tätigkeit.
Unter dem Motto „Bildung überwindet Armut“ ermöglicht Jugend Eine Welt seit 1997 benachteiligten Kindern und Jugendlichen hochwertige Bildung und Berufsausbildung. Darunter fallen Kinder aus armen Familien, die sich den Schulbesuch nicht leisten können, genauso wie Waisen- oder Straßenkinder, die auf sich alleine gestellt, aus dem Bildungssystem gefallen sind. Diesen Kindern mithilfe von Bildung die Chance auf ein besseres Leben zu geben, ist das Ziel der Hilfsorganisation und ihren weltweiten ProjektpartnerInnen, den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern.
Es erwarten Sie großartige Gäste darunter Jugend Eine Welt-Botschafterin Chris Lohner, Salesianerpater Josef Keler und der in Liberia tätige Bruder Lothar Wagner, Senior Expert Josef Loderbauer, Freiwilligenexpertin Sophia Stanger, die internationale Expertin Ernestine Tesmer, sowie spannende Einblicke in die tägliche Arbeit einer seit 25 Jahren international tätigen Hilfsorganisation!
Engagement und Tatendrang kombiniert mit ganz viel Herz – so die Charakterbeschreibung für die langjährige Mitarbeiterin Ernestine Tesmer von Seiten ihrer KollegInnen. 17 Jahre lang war sie für Jugend Eine Welt tätig und obwohl eigentlich seit einem Jahr im wohlverdienten Ruhestand, ist sie nach wie vor für die Hilfsorganisation im Einsatz und wird hinsichtlich ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise immer wieder um Unterstützung gebeten.
Ein Herz für Kinder, deren Schicksal sonst jedem egal ist: Der Jugend Eine Welt-Projektpartner Lothar Wagner widmet sein Leben tagtäglich aufs Neue Kindern und Jugendlichen, die ihr Dasein im Gefängnis oder auf der Straße fristen. Geboren in Deutschland, hilft der Diplom-Sozialpädagoge und -Theologe bevorzugt an den sozialen Brennpunkten unserer Welt. Als Direktor des Kinderschutzzentrums „Don Bosco Fambul“ in der sierra-leonischen Hauptstadt Freetown stand der Salesianer Straßenkindern und jungen Gefangenen ebenso zur Seite, wie minderjährigen Prostituierten und Waisenkindern. Bereits bei seinem ersten Einsatz in Liberia engagierte sich Bruder Lothar Wagner für die „Friedhofskinder“ – obdachlose Jugendliche ohne jegliche Perspektive, die in Gräbern des Friedhofs von Monrovia übernachten. Seit Sommer 2020 ist der Experte für Westafrika nun wieder in Liberia tätig und bringt Hoffnung in das trostlose Leben von Straßenkindern und Jugendlichen im Zentralgefängnis von Monrovia.
Die gebürtige Oberösterreicherin Sophia Stanger ging vor 10 Jahren mit Jugend Eine Welt für ein Jahr in die Hafenstadt Pointe-Noire in der Republik Kongo, um dort als Freiwillige in einem Bildungsprojekt mitzuarbeiten. Seit 2020 leitet sie nun die Freiwilligenabteilung von Jugend Eine Welt und im folgenden Gespräch erfahren Sie viel über ihre Erfahrungen und was sich junge Menschen dabei mitnehmen.
Gestern fand in der Wiener Staatsoper die zweite Vorstellung von Claudio Monteverdis „L`Orfeo“ statt. Der radio klassik Stephansdom Opernliebhaber Richard Schmitz berichtet: L'Orfeo ist zwar nicht die erste Oper, aber die erste die vollständig erhalten ist. Sie ist von einer frappierenden Vollkommenheit. Nicht nur die differenzierte Musik Claudio Monteverdis, auch das Textbuch von Alessandro Striggio sind von hoher Qualität. Eigentlich erstaunlich, dass keinerlei Anfängerfehler zu erkennen sind. Die Geschichte der Oper – damals sagte man noch „Favola“ – beginnt mit einem Paukenschlag. Kaum zu glauben, dass man vor 415 Jahren schon so professionell war. Die Wiener Staatsoper hat dieses Werk in einer Realisierung präsentiert, die allen Ansprüchen genügt. Nikolaus Harnoncourt hat mit seiner Einspielung 1968 die Basis gelegt. Schon damals war der Concentus Musicus Wien jener Klangkörper, der die Genialität dieser Partitur zur Geltung brachte. Auch gestern erklangen unter Pablo Heras-Casado alle Feinheiten der Musik. Viele Musikerinnen und Musiker hatten solistische Aufgaben, die mit Bravour bewältigt wurden. In der Titelrolle war der Bariton Georg Nigl ein Glücksfall. Er bewältigte auch die hohen Töne und war in der mittleren Lage dem Text und der Musik verpflichtet. Nur in den Koloraturen hätte ich mir mehr tenorale Geschmeidigkeit gewünscht. Es ist kein Wunder, dass fast alle Einspielungen den Orpheus mit einem Tenor besetzt haben, auch wenn die Tessitura sehr tief liegt. Mich wundert, dass Caronte – verlässlich Wolfgang Bankl – bei diesem Gesang einschläft. Der zweite Star des Abends ist Kate Lindsey, der man die allegorischen Figuren der Musik, der Speranza (Hoffnung) und das Echo anvertraut hat. Slavka Zámečnikova sang wunderschön die Eurydice. Schade, dass die Rolle so kurz ist. Das übrige Ensemble – Christina Bock las Proserpina und Botin – Andrea Mastroni als Pluto und Hiroshi Amako als Apollo – passten sich allzusehr an. Da sollten sich in Zukunft mehr Persönlichkeiten entwickeln. Auch diese Figuren haben Charakter. Schon vor Beginn binden der Regisseur Tom Morris und die Kostümbildnerin Anna Fleischle das Publikum ein. Eine ideale Einladung zur Hochzeit von Orpheus und Eurydike. Sogar die Handydurchsage und der Maskenhinweis sind schon heiter durchinszeniert. Dann findet das Drama des Todes eines geliebten Menschen statt. Das Bühnenbild mit dem live mitgefilmten Zuschauerraum wird im Hades zu einer grauenerregenden Unterwelt, in der es keine Hoffnung gibt. Anna Fleischle hat auch als Bühnenbildnerin Außergewöhnliches zu bieten. Am Schluss entschwebt Orpheus gegen den Himmel. Das ist schon fast kitschig. Das Publikum war auch gestern begeistert und das wiegt bei einer zweiten Vorstellung noch mehr als bei der Premiere. So kann die älteste erhaltene Oper gezeigt werden.
Wertnote: 9,3/10 Punkten
In der aktuellen Ausgabe des Auslandskulturjournals geht es in die italienische Hauptstadt. Der Direktor des österreichischen Kulturforums, Georg Schnetzer, berichtet u.a über das Filmfestival Sotto le stelle dell'Austria.
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