radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig episodes

  • News aus Japan

    In der aktuellen Ausgabe geht es nach Japan: Mario Vielgrader leitet das Österreichische Kulturforum in Tokio. Er spricht über aktuelle Projekte und beschreibt auch die allgemeine Situation österreichischer Kulturarbeit in Japan.

    5 min
  • Egon Theiner

    Er ist Sportjournalist, Buchautor, Verleger und Ultramarathonläufer. Der aus Südtirol stammende Egon Theiner ist eine Größe in der heimischen Sportpublizistik. Er bringt mit seinem Verlag egoth, Bücher mit Porträts von Sportlern aus allen Bereichen heraus und war und ist bei vielen Olympischen Spielen als Pressebetreuer im Einsatz. In der Sendung von Stefan Hauser spricht über diese vielen Facetten seines Lebens und auch darüber, wie es bei den Spielen von Peking war, dort ging er vorher drei Wochen lang in Quarantäne.

    25 min
  • Evangelium, 15. Mai 2022

    Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 15. Mai 2022.

    Johannes 13, 31-35

    Was wünscht sich eine Mutter, die weiß, dass sie sterben wird, für ihre Kinder? Vermutlich nichts anderes als was Jesus sich im Angesicht  des Todes für seine Familie erhofft: „Liebt einander!“ Alles andere verliert an Bedeutung, denn ohne die Liebe hält keine Familie zusammen,  auch nicht die Gemeinschaft, die Jesus um sich gesammelt hat. Und Jesus bringt es kurz und bündig auf den Punkt: „Daran werden alle erkennen,  dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“

    9 min
  • Tod in Venedig

    Gestern hat die letzte Premiere der Ära Robert Meyer an der Wiener Volksoper stattgefunden. radio klassik Stephansdom Opernliebhaber Richard Schmitz berichtet: Robert Meyer verabschiedet sich mit der weltstädtischen Inszenierung von David McVicar, die in Zusammenarbeit mit dem Royal Opera House Covent Garden entstanden ist. David McVicar ist sich nicht zu gut, die Geschichte zu erzählen wie sie Benjamin Britten komponiert hat und Myfanwy Piper sie geschrieben hat. Auch in der im Stil von 1900 gekleideten Gesellschaft gibt es Angst, Verwirrung und Tod. Vicki Mortimer steuert ein stimmiges Bühnenbild und passende Kostüme bei. Vordergründig geht es um die homoerotische Neigung des Dichters Gustav von Aschenbach, die sich wohl auch Thomas Mann in seinem Roman von der Seele geschrieben hat; vor allem aber geht es um den Konflikt zwischen Schönheit und Leidenschaft, um das apollinische und um das dionysische Prinzip. Bei Thomas Mann und bei Benjamin Britten siegt der leidenschaftliche Chaot Dionysos. Diese Auseinandersetzung gestalten Thomas Lichtenecker und Martin Winkler. Nicht nur die tragischen Szenen und der Traum mit der Vision des Apollo sondern auch die heiteren sind fein herausgearbeitet. Die Friseurszenen und der Auftritt der Straßensänger werden zum erheiternden Ereignis. Der Erzkomödiant Martin Winkler hat dabei einen großen Anteil. Seine Charakterisierungen der verschiedenen Figuren sind unübertrefflich. Besser geht das nicht. Rainer Trost singt und spielt den Gustav von Aschenbach ebenso prägnant. Man sieht Thomas Mann leibhaftig vor sich. Ich habe jedes Wort verstanden und die Gefühle mitgelebt. Victor Cagnin tummelt sich als Tadzio mit dem gleichaltrigen Staatsballett wie sich eben junge Leute bewegen. Diese Tanzszenen verlängern allerdings den Abend beträchtlich. Sie geben allerdings Gerrit Prießnitz und dem Volksopernorchester Gelegenheit, Benjamin Brittens Musik ausführlich zu interpretieren und so deren Schönheit hervorzuheben. Ich habe das Orchester bewundert. Die zahlreichen Nebenrollen sind aus dem Haus rollendeckend besetzt. Alle erfüllen ihre Aufgaben bestens. Ein großer Abend und ein würdiger Abschied für Robert Meyer. Aber auch eine Herausforderung für die Nachfolgerin auf demselben Niveau weiterzuarbeiten. Solche Abende braucht die Musikstadt Wien. 

    Wertnote: 9,2/10 Punkten der Schmitz-Scala.  

    4 min
  • Mediensituation in der Slowakei

    Im internationalen Medienmagazin geht es in dieser Ausgabe um die Situation in der Slowakei. Dazu führt Golli Marboe ein Gespräch mit Matthias Settele von Markiza TV, Marktführer im Fernsehbereich.

    38 min
  • The Clarinet Trio Anthology

    Gestern Abend wurden am Wiener Rathausplatz die Wiener Festwochen eröffnet. Im Süden Österreichs, auf der Kärntner Burg Taggenbrunn hoch über dem St. Veit/Glan mit Blick ins Land musizierten drei Freunde aus Kindertagen. Stephan Koncz, Christoph Traxler und Daniel Ottensamer begeisterten mit The Clarinet Trio Anthology das Publikum. Musikchefin Ursula Magnes berichtet über die .

    Der Kärntner Alfred Riedl hat sich mit seinerUhrenmarke Jacques Lemans ein Imperium geschaffen. Einen bedeutenden Teil davon, hat er in die Wiederbelebung von Burg Taggenbrunn gesteckt. Umrankt von Weinreben im Sinne einer uralten Tradition sind die Taggenbrunner Festsspiele zu einem inspirierenden Festspielort geworden. Denn wo die Muse wohnt, war der Wein nie fern. Für Künstler wie Publikum gleichermaßen. Binnen weniger Momente sind die Besucherinnen und Besucher dem Alltag entflohen und von der Abendstimmung überwältigt.

    Zur Geschichte des Wiederaufbaus der Ruine Burg Taggenbrunn passt auch The Clarinet Trio Anthology dazu. Aus einem Konzertprogramm mit den Klassikern des Repertoires von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms wurde eine Feldforschung, die seit gestern mit einer 7 CDs umfassenden Box dokumentiert ist. Für das Publikum der Taggenbrunner Festspiele spielten Daniel Ottensamer, Klarinette, der auch launig durch das Programm führte, Stephan Koncz, Cello, und der Pianist Christoph Traxler, einzelne Sätze aus der neuen Klarinttentrio-Anthologie. Entdeckungen wie jenes Trio von Paul Juon oder dem Schweizer Jazzer Oliver Schnyder.

    Die drei Musiker übertrugen ihre unbändige Musizierfreude auf das Publikum. Sie erzählen mit der Musik virtuose wie einfühlsame Geschichten. Klarinettist Daniel Ottensamer pflegt ein selten zu hörendes, tragfähiges Piano, das aus der jahrelangen Arbeit im Graben des Wiener Staatsopernorchesters kommt. Und er spielt groß auf, wenn es die Musik verlangt. Der Leader aber ist umgeben von zwei weiteren Musikern, die dem um nichts nachstehen, im Gegenteil: die drei Instrumentalisten wie aus Quecksilber bilden eine unzertrennliche musikalische Einheit.

    Großes Kino für die Besetzung Klarinette, Klavier und Violoncello, die damit vielleicht ihren Durchbruch schafft.

    3 min

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