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Johann Ladislaus Pyrker war der bedeutendste Abt des Stiftes Lilienfeld. 1821 ist er zum Patriarchen von Venedig ernannt worden – und hat dabei trotzdem oft Sehnsucht gehabt – Sehnsucht nach Lilienfeld.
25. Mai 1922: Gründung der NEWAG
Drei Jahre nach dem Zerfall der Habsburger-Monarchie, wurde die NEWAG, die Niederösterreichische Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft gegründet. Das war der Startschuss für die flächendeckende Elektrifizierung.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Tirana, die Hauptstadt von Albanien, ist diese Woche das Ziel des Auslandskulturjournals. Tirana wird heuer Europäische Jugendhauptstadt. Chefredakteur Christoph Wellner spricht mit Botschafter Christian Steiner über die aktuelle Initiative Walzer für die Jugend der Österreichischen Botschaft in Tirana.
Religiöser Fundamentalismus ist kein Phänomen der Gegenwart. Über die gesamte Menschheitsgeschichte entbrannten immer wieder Kämpfe um den „wahren“ Glauben. Sie bereiteten den Boden für Fantasten und Reformer ebenso wie für gnadenlose Fanatiker und zynische Profiteure – eine gesellschaftliche Zerreißprobe, über deren Aktualität nachzudenken sich lohnt.
Die Ausstellung „Gotteskrieger“ in der Salla Terrena in Stift Klosterneuburg fokussiert auf den Wiener Raum und seine Beziehungen zu Böhmen und Mähren in der Hussitenzeit. Jan Hus, aus der österreichisch-katholischen Erinnerung gedrängt, war auf tschechischer Seite zur nationalen Identifikationsfigur geworden.
Seine intellektuellen Plädoyers gegen Papst- und Königtum rüttelten an den Grundfesten der mittelalterlichen Herrschaft und fanden auch in Wien zahlreiche Anhänger. Papsttreue Katholiken versuchten aus Böhmen nach Mähren und weiter nach Österreich zu fliehen. Der österreichische Herzog Albrecht, der Wiener Juden ermorden ließ, um mit deren Geld Kriege zu finanzieren, zog an der Seite des Königs gegen die Hussiten, die sich Zug um Zug Wien und Klosterneuburg näherten.
Eine Ausstellungsführung mit Kuratorin Maria Theisen von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Gestaltung: Stefan Hauser.
Alexander Markus Wessely ist Bischofsvikar, Militärdekan, ausgebildeter Kindergartenpädagoge und Schauspieler, sowie Regisseur der Passionsspiele im Römersteinbruch von St. Margarethen. Im Porträt von Stefan Hauser spricht er über seine vielen Talente.
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Mai 2022.
Johannes 14, 23-29
Immer wieder bleibe ich bei diesem Wort Jesu im heutigen Evangelium hängen: „Meinen Frieden gebe ich euch; nicht so wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch.“ Offensichtlich sagt Jesus hier: Es gibt verschiedene Arten von Frieden. Sein Frieden ist von eigener Art. So frage ich mich (und ihn) oft: Wie sieht dein Frieden aus? Was ist an ihm so besonders, so anders als das, was „die Welt“ an Frieden zu bieten hat?
Spät beginnt die christliche Kunst den auferstandenen Christus darzustellen. Erst recht galt der „Moment“ der Auferstehung als nicht darstellbar. Die Kunsthistorikerin Martina Pippal erklärt, wie das Ostergeheimnis ins Bild kam, und welch’ schöne Blüten dies treibt.
Pauline Marie Jaricot, die Gründerin der Päpstlichen Missionswerke, wird am 22. Mai 2022 seliggesprochen. Die Geschichte einer starken Frau, die auch nach 200 Jahren noch zum Vorbild taugt. Mehr über ihre Person schildert Anne Fleck von missio Österreich, Nationaldirektor Pater Karl Wallner spricht über die Aufgaben der Päpstlichen Missionswerke heute zum 100-jährigen Bestehen. Gestaltung: Stefan Hauser.
Musik kann beruhigen, entspannen, Erinnerungen wachrufen und auch Schmerzen lindern. Bei einer Trauerfeier, dem Abschied von der verstorbenen Person, spendet sie Trost, erinnert an Momente und schafft Gemeinschaft.
Vorsorge ist zugleich Fürsorge.
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