
Sign up to save your podcasts
Or


Niederösterreich feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Das Haus der Geschichte in St. Pölten widmet diesem Jubiläum einen Ausstellungsschwerpunkt.
Erst seit 1986 hat Niederösterreich nicht mehr Wien zur Hauptstadt. Damals nämlich ist die Wahl auf St. Pölten gefallen.
Doch wie ist es eigentlich zu dieser Trennung zwischen Niederösterreich und Wien gekommen?
Bevor das Trennungsgesetz 1921 vom Wiener und vom niederösterreichischen Landtag beschlossen worden ist, ist hart verhandelt worden. Was die großen Diskussionspunkte waren, davon erzählt Christian Rapp, der wissenschaftliche Leiter des Haus der Geschichte.
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 26. Mai 2022.
Lukas 24, 46–53
Christi Himmelfahrt, das bedeutet vor allem die Chance für einen Kurzurlaub, wenn man sich den Freitag dazu freinimmt. Nur in wenigen Ländern Europas ist der heutige Donnerstag ein staatlicher Feiertag. In Österreich verdanken wir das dem Konkordat zwischen der Republik und dem Heiligen Stuhl, dem Vatikan, das festlegt, welche kirchlichen Feste auch staatliche Anerkennung haben. Das Fest Christi Himmelfahrt gehört dazu.
26. Mai 1927: Michael Memelauer wird zum Bischof der Diözese St. Pölten geweiht.
34 Jahre lang leitete der aus Sindelburg im Bezirk Amstetten geborene Bauernsohn die Diözese St. Pölten. Seine Silvesterpredigt von 1941 gilt als bedeutender Akt des Widerstands der Kirche gegen das NS-Regime, das die Euthanasie vorantrieb. Er sagte in seiner Predigt: "Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben."
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Miteinander beten, singen und die Bibel in deutscher Sprache hören, das ist der heute selbstverständliche Ablauf eines Sonntagsgottesdienstes. Jahrhundertelang war allerdings das aktive Mitwirken der Gläubigen nicht gegeben und die Messe allein auf den Priester konzentriert. Er „zelebrierte“ mit dem Rücken zum Volk, in lateinischer Sprache und nötigenfalls auch ganz ohne das Volk.
Eine Messe am 25. Mai 1922 in der romanischen Kapelle St. Gertrud in Klosterneuburg gilt als Geburtsstunde der Volksliturgischen Bewegung von Klosterneuburg, die über mehrere Etappen zur Liturgiereform durch das Zweite Vatikanische Konzil und zur Reform der Messbücher führte, die heute verwendet werden. An diesem Christi Himmelfahrtstag des Jahres 1922 feierte Pius Parsch, Chorherr aus dem Stift Klosterneuburg, erstmals mit einer Gruppe von rund 200 Männern und Frauen eine Messe, bei der diese aktiv beteiligt waren. “Aktive Teilnahme bedeutet nicht, dass alle irgendwie beschäftigt sind, als Vorsänger oder Lektoren etwa, sondern dass alle mit dem ungeheuerlichen Geheimnis der Messe verbunden sind, dort wo Gott den Menschen berührt und wandelt”, erklärt Andreas Redtenbacher, Leiter des Pius Parsch-Instituts in Klosterneuburg.
Zum 100-jährigen Jubiläum hat radio klassik die romanische Kapelle St. Gertrud besucht und mit Andreas Redtenbacher sowie Pfarrer Johannes Kittler und mit der Kirchenmusikerin Andrea Hubeny gesprochen.
Abt Pius Mauer erzählt über Pyrkers guten Draht zu Papst Pius VII.
Ora et labora – bete und arbeite – nach diesen Regeln des Heiligen Benedikt leben die Mönche im Stift Lilienfeld. Großgeschrieben wird bei ihnen auch die Gastfreundschaft.
Der heutige Abt von Stift Lilienfeld Pius Maurer hat dem mächtigen Kirchenfürsten ein Buch gewidmet – und 100 Anekdoten aus dem Leben von Pyrker zusammengestellt. Eine davon handelt von Pyrkers großer Liebe.
From the publisher's feed