radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig episodes

  • Heinz Marecek

    Der bekannte und beliebte Schauspieler, Regisseur und Kabarettist spricht darüber, wie alles begann und sich seine Karriere fortsetzte. Viele kennen ihn noch aus der Stegreifsendung „Meine liebe Familie“, später dann im Fernsehen spielter in der „Soko Kitzbühel“. Marecek lebt die meiste Zeit des Jahres auf Ibiza. Mit seiner Frau Christine kommt er aber immer wieder nach Wien. Gestaltung: Stefan Hauser.

    27 min
  • Evangelium, 9. Jänner 2022

    Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 9. Jänner 2022.

    Lukas 3,15-16.21-22

    Wie oft habe ich Situationen wie diese erlebt: Menschen warten, es  bildet sich eine Schlange. Ich komme dazu, stelle mich an, warte, bis  ich drankomme. Man erkennt mich. Jemand spricht mich an: Kommen Sie  bitte nach vorne, Herr Kardinal, Sie müssen doch nicht warten! Es ist  mir peinlich. Nicht immer gelingt es mir abzulehnen. Meist sage ich,  dass ich keine Sonderbehandlung wünsche, dass ich gerne mit den anderen  warte, usw. Ich gestehe, dass es mir gelegentlich dann doch recht  angenehm ist, nicht lange warten zu müssen.

    9 min
  • Der Postillon in Erl

    Die Winterfestspiele Erl stemmen sich mit einem umfangreichen Programm gegen die sich ausbreitende Pandemie und erfreuen das Publikum mit Opernraritäten. Helmut Pitsch berichtet für radio klassik Stephansdom über Le Postillon de Lonjumeau von Adolphe Adam.

    Erfrischend lebendig die Liebeskömodie vom Postillon von Lonjumeau bei den Tiroler Festspielen 

    Die Tiroler Winterfestspiele stemmen sich mit viel Einsatz gegen die allgegenwärtige Pandemie und belohnen das treue Publikum mit einem hinreissenden äußerst unterhaltsamen Opernabend. Le Postillon de Lonjumeau ist eine der zahlreichen Opern von Alphonse Adam, die zumeist zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Mit 53 Jahren verstirbt der französische Komponist 1856 in Paris und hinterläßt ein umfangreiches Oeuvre, aus dem nur einige Ballette, wie Giselle oder Le Corsaire auf den Spielplänen erhalten blieben. Richard Wagner war von dessen Musik angetan. Aber auch Alphonse Adam verehrte den deutschen Meister und eine kurze Passage des Lohengrin findet Eingang in diese Opera Comique vom abtrünnigen Liebhaber. Chapelou verläßt seine frischangetraute Ehefrau Madeleine vor der Hochzeitsnacht, um in Paris als Opernsänger Karriere zu machen. Zehn Jahre später gewinnt die verlassene Ehefrau, mittlerweile durch eine Erbschaft reiche Marquise, erneut die Liebe des abtrünnigen Ehemanns. Neuerlich wird geheiratet und sie rettet den angeklagten Bigamisten, indem sie ihre Identität preisgibt.

    Der Regisseur Hans Walter Richter und der Bühnen- und Kostümbildner Kaspar Glarner bringen die Geschichte als frisches dynamisches Theater im Theater auf die Bühne des Festspielhauses. Eine drehbare barocke Theaterbühne konzentriert das Geschehen in Guckkastenmanier, bunte prächtige Barockkostüme und eine kluge Personenführung machen das Treiben der handelnden Personen lebendig.

    Musikalisch sprüht die Oper von zündenden Melodien, die der Dirigent Beomseok Yi im Graben mit einem engagiert aufspielenden Orchester mit Gespür herzhaft würzt. Er führt Chor und Sänger mit Feingefühl und Sachverstand. Francesco Demuro meistert die anspruchsvolle Titelrolle mit einem höhensicheren strahlenden Tenor. Der Sopran von Monika Buczkowska als raffinierte Ehefrau ist kräftig, hell und schimmert in der Höhe metallen. Der Bassbariton Joel Allison mimt gelungen den Schmied Bijou, der es als Sänger nur zum Choristen schafft und als Gegenspiel Chapelous wenig erfolgreich ist. Viel Aufmerksamkeit gewinnt Gabriel Wanka in der Sprechrolle der Zofe Rose, die der Regisseur zur Auflockerung breit aufstellt und mit einer Tanzeinlage bis zum Spagat erweitert.

    Das bestens gestimmte Publikum würdigt begeistert die Leistung aller Beteiligten.

    2 min
  • Evangelium, 6. Jänner 2022 – Dreikönig

    Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 6. Jänner 2022.

    Matthäus 2,1-12

    Jedes Jahr bin ich am 6. Jänner mit den „Sternsingern“ unterwegs. In  den Tagen um das Fest der Heiligen Drei Könige gehen in ganz Österreich  etwa 85.000 Kinder und Jugendliche als Sternsinger von Haus zu Haus. Sie  singen ihre Lieder und bitten um Spenden für Kinder in Not. Die  „Dreikönigsaktion“ ist nach wie vor die größte Spendenaktion unseres  Landes. Mir ist es wichtig, selber ein Zeichen meines Dankes und meiner  Unterstützung zu setzen.

    10 min
  • Hilfe unter gutem Stern – Teil 3

    Der Norden Kenias wird seit Jahren von Dürren und Heuschreckeninvasionen heimgesucht. Die Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar unterstützt über lokale Partnerinnen und Partner die leidgeplagte Bevölkerung. Herbert Kienast ist bei der Dreikönigsaktion für Kenia zuständig und schildert die Situation im Norden des Landes.

    4 min
  • Hilfe unter gutem Stern – Teil 7

    Hinter der Dreikönigsaktion steht die Katholische Jungschar. Mirjam Gerstbach, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jungschar Wien, sagt uns, warum das Sternsingen für die Jungschar wichtig ist.

    4 min
  • Hilfe unter gutem Stern – Teil 8

    Mädchen und Buben, verkleidet als die "heiligen drei Könige", gehen in diesen Tagen von Haus zu Haus, und für alle, die ihnen die Türen öffnen, singen sie, sagen ihre Segenssprüche auf und sammeln Spenden für Mitmenschen in anderen Teilen der Erde.

    Es gibt auch eine Erwachsenen-Sternsingertruppe, die ebenso für die gute Sache unterwegs ist, und zwar nächtens in der Wiener Lokalszene. Angeführt wird die Truppe von Dompfarrer Toni Faber. Er erzählt von seinen Sternsinger-Erfahrungen.

    4 min
  • Hilfe unter gutem Stern – Teil 5

    In manchen Regionen der Erde ist er schon stark zu spüren: der Klimawandel. Während Norden Kenias immer trockener wird, gibt es auf den Philippinen mehr und mehr Taifune. Davon erzählt Clara Handler, sie ist Projektreferentin für die Philippinen bei der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar.

    5 min

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