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85.000 Sternsingerkinder sind gemeinsam mit 30.000 jugendlichen und erwachsenen Helferinnen und Helfern in diesen Tagen auf den Straßen unseres Landes unterwegs - mit einer Vision: einer Welt, in der alle Menschen ein gutes und sicheres Leben führen können, wo auch immer sie leben.
In der Weihnachtzeit glitzert und funkelt es an vielen Orten. Wenn es um echten Goldglanz geht, muss man in Abwandlung des Sprichwortes "Es ist nicht alles Gold, was glänzt" sagen: Nicht alles Gold ist glanzvoll. Denn beim Abbau des wertvollen Edelmetalls werden ganze Landstriche verwüstet und Kinder ausgebeutet, berichtet Sr. Anneliese Herzig. Sie ist theologische Referentin bei der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar.
Die Corona-Pandemie hat auch die Sternsingeraktion vor große Herausforderungen gestellt. Bei Ihren Hausbesuchen beachten die Mädchen und Buben natürlich sämliche Vorsichtsmaßnahmen. Zusätzlich gibt es seit letztem Jahr die Möglichkeit, die Sternsinger virtuell zu empfangen. Mehr dazu - und was die Sternsinger mit dem britischen Weihnachtsfilm "Tatsächlich Liebe" zu tun haben, erfahren Sie von Filmemacherin Juliana Neuhuber.
Die Dreikönigsaktion kann man nicht nur mit Spenden an die Sternsingergruppen unterstützen, es gibt auch andere Möglichkeiten: Zum Beispiel verzichten viele Menschen in Österreich bei einem runden Geburtstag auf Geschenke und bitten stattdessen um Spenden für ein bestimmtes Projekt der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar. Andere sammeln in der Pfarre oder im Betrieb. Katharina Müller ist AHS-Lehrerin an der Wiener Kenyongasse im 7. Bezirk und hat vor Weihnachten mit ihrer Schulklasse für Kinder in Kenia Geld gesammelt. Davon erzählt sie hier.
In diesem Jahr stellt die Dreikönigsaktion die indigene Bevölkerung des Amazonas in den Mittelpunkt ihrer traditionellen Sternsingersammlung. Warum die indigenen Gemeinschaften vor allem in Brasilien bedroht sind, berichtet Marieta Kaufmann von der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar.
In Kenias Hauptstadt Nairobi leben und arbeiten zehntausende Kinder auf der Straße, berichtet Maria Pawelka von der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar. Die Spenden an die Sternsingergruppen kommen diesen Kindern zugute.
Auch Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn bekommt jedes Jahr von den Sternsingern Besuch. Bei diesem Treffen vor knapp einer Woche im Hof des Erzbischöflichen Palais' hat Kardinal Schönborn das Engagement der Mädchen und Buben für Mitmenschen in Not und die Sternsingeraktion gewürdigt.
In der Pfarre Grinzing, im 19. Bezirk, gibt es seit bald 45 Jahren die "Aktion Partnerschaft". Die Pfarre unterstützt bei regelmäßigen Sammelaktionen Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Partner ist dabei seit langem die Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar. Hannes Peintinger, Mitbegründer der Aktion Partnerschaft, erzählt uns mehr.
Die Sternsingermädchen und -buben sammeln Spenden für Mitmenschen in Not und sie tragen eine Botschaft der Hoffnung von Haus zu Haus, wie Kardinal Christoph Schönborn sagt. Der Wiener Erzbischof ist selbst jedes Jahr beim Sternsingen dabei.
Katrin Hornek studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien, Performative Kunst und Bildhauerei, bei Monica Bonvicini und an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Sie unterrichtet an der Universität für angewandte Kunst Wien und ist Mitglied der interdisziplinären Forschungsgruppe The Anthropocene Surge.
Katrin Hornek bekam 2021 den Monsignore Otto Mauer-Preis zuerkannt. In ihrer künstlerischen Ausdrucksweise hinterfragt sie das „Anthropozän“, jenes Zeitalter, das entscheidend von den Eingriffen des Menschen und dessen kapitalistisch geprägten Aktivitäten ist, was tiefgreifende Veränderungen der Ökosysteme zur Folge hat.
Eine Sendung von Stefan Hauser.
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