RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Junge Menschen und Corona
    Drei Personen aus Jena berichten von coronabedingten Umstellungsschwierigkeiten und vereinzelt auch Potentialen in ihrem Lebens- und Berufsalltag: die Mutter eines Sohnes aus der Risikogruppe, der Kinder- und Jugendtherapeut in Ausbildung von refugio und ein Pädagoge aus dem Jugenzentrum Eastside in Jena-Ost.
    2 min
  • Jans Quarantäne Tagebuch – Tag 4 bis 7
    Jan arbeitet eigentlich bei Radio OKJ – und im Supermarkt an der Kasse. Er hat sich in Quarantäne begeben, weil er vielleicht Corona hat. Schon nach kurzer Zeit kriegt er den Blues. Wie es ihm geht, hält er in seinem Tagebuch fest.
    4 min
  • Jenaer Unternehmen will online unterrichten
    Das Jenaer Unternehmen dotSource bietet ein Code-Camp für Schüler_innen der Klassen 2 bis 12 an. Innerhalb von zwei Wochen sollen sie die Grundlagen der Entwicklung und des Designs von Webseiten erlernen. In Eigenarbeit sollen die Teilnehmenden selbst eine Webseite erstellen und designen. Nach Abschluss des Code-Camps erhalten sie eine Urkunde.
    1 min
  • Neustadt am Rennsteig seit Sonntag unter Quarantäne
    Das 900 Seelen Dorf Neustadt am Rennsteig im Ilm-Kreis steht für zwei Wochen unter Quarantäne. Die Landrätin griff zu dieser drastischem Maßnahme, weil in diesem Ort besonders viele Corona-Infektionen aufgetreten waren. Kritiker sehen darin einen Verstoß gegen die geltende Rechtslage.
    Ein ganzer Ort unter Quarantäne: In Neustadt am Rennsteig dürfen seit Sonntag die Bewohner_innen für zwei Wochen nicht mehr aus dem Haus. Das entschied Landrätin Petra Enders. Die Verfügung wurde durch Lautsprecher verkündet. Betreten werden kann Neustadt am Rennsteig nur mit strengen Hygieneauflagen. Lediglich zum Einkaufen dürfen gesunde Bewohner_innen die strikte Quarantäne durchbrechen. Von ihr ausgenommen sind Pflege- und Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei. Derzeit berät ein Krisenstab, wie die Versorgung des Ortes gewährleistet werden kann.
    Anlass für die drastische Maßnahme ist der besonders hohe Anteil von Infektionen in Neustadt am Rennsteig. Sechs von elf Infektionen aus dem Ilmkreis kamen aus Neustadt. Das Gesundheitsamt hat bis jetzt 79 Kontaktpersonen der Infizierten ausgemacht.
    Die geltende Allgemeinverfügung des Ilm-Kreises beruft sich auf den Paragraphen 28 des Infektiosschutzgesetzes. Hier sind die Schutzmaßnahmen für medizinische Notfallsituationen geregelt. Es heißt, man könne „Personen verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder von ihr bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden sind“. Paragraph 28 begrenzt damit von der Verfassung garantierte Grundrechte in besonderen Fällen.
    Der renommierte Rechtswissenschaftler Alexander Thiele kritisierte am Montag auf Twitter , dass eine totale Quarantäne nicht durch das Infektionsschutzgesetz gedeckt sei. Auch übersteige diese Maßnahme das angeordnete Kontaktverbot. Er bat Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow den Landkreis zurückzupfeifen, so Thiele wörtlich.
    2 min
  • Rettungsdienste wegen fehlender Hygieneausrüstung handlungsunfähig?
    Das Deutsche Rote Kreuz bangt angesichts mangelnder Versorgung von Schutzkleidung um seine Einsatzfähigkeit. Rettungsdienste und Pflegedienste könnten von Ausfällen betroffen sein. Die Präsidentin des DRK sieht die Politik in der Verantwortung.
    Atemschutzmasken sind begehrter als je zu vor. Die derzeitige Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Davon ist auch das Deutsche Rote Kreuz betroffen - ausgerechnet. Denn hier werden die Atemschutzmasken dringender benötigt als teilweise anderswo. Nach Informationen der Mediengruppe Thüringen könnten ab heute Rettungsdienste ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen, schlicht weil ihnen die Schutzkleidung fehlt.
    Bereits am Freitag wandte sich die DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt mit der Bitte an die Politik, für nötige Schutzkleidung zu sorgen. Der Vorstandsvorsitzende des Thüringer DRK-Landesverbandes Peter Schreiber bekräftigte diese Bitte. Am Montagnachmittag kündigte das Sozialministerium eine Reaktion auf den Notstand an. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums. Details werden derzeit noch erwartet.
    Das Deutsche Rote Kreuz beschäftigt mit 70 Prozent den Löwenanteil der Rettungsdienste in Thüringen. Auch andere Rettungsdienste sind von dem Problem betroffen. Würden sie wegen mangelnder Schutzausrüstung ausfallen, wäre das fatal. Schreiber fühlt sich im Stich gelassen: „Wir haben den Eindruck, dass der Rettungsdienst in allen Planungen vergessen wurde“, sagte er der Mediengruppe Thüringen.
    Helfen könnte auch eine Ausweitung des Budgets. Die erstattete Pauschale für Schutzkleidung reicht nicht mehr aus, weil sich der Preis inzwischen vervielfacht hat.
    Nicht nur der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ist betroffen. Tagespflege, ambulante Pflegedienste und Beratungsangebote: Viele gemeinnützige Pflegeeinrichtungen stünden vor Schwierigkeiten, sagt Gerda Hasselfeldt. Die Coronakrise ist für sie eine finanzielle Belastung, die zur chronischen Unterfinanzierung hinzukommt. Wegen des legalen Status der Gemeinnützigkeit können diese Organisationen nur begrenzt finanzielle Rücklagen bilden. Hasselfeldt fordert deshalb eine Anpassung im Arbeitsgesetz und Unterstützung bei der Finanzierung von Leistungen. Sie warnt: Würden diese Angebote wegfallen, träfe das vor allem die Schwachen und Benachteiligten unserer Gesellschaft.
    3 min
  • Keine Sonntagsöffnungen mehr in Jena und Veränderungen für Rückkehrende aus Risikogebieten
    Die Stadt Jena hat erneut Änderungen an der erlassenen Allgemeinverfügung vorgenommen, die derzeit das öffentliche Leben einschränkt. So dürfen Läden, die derzeit nicht geschlossen werden müssen, keinen Sonntagsverkauf mehr durchführen. Dieser war am am vergangenen Sonntag noch gestattet. Mitarbeiter_innen im Einzelhandel soll so die Möglichkeit zur Erholung gegeben werden. Weitere Änderungen betreffen in Details die Reglungen für Rückkehrende aus Risikogebieten.
    So dürfen Rückkehrende aus Risikogebieten, die in sogenannter systemrelevanter Infrastruktur arbeiten, nur ihre häusliche Quarantäne verlassen und den Arbeitsplatz aufsuchen, wenn dort gewährleistet wird, dass eine Ansteckung anderer Personen nicht erfolgen kann. Auch muss der Gesundheitszustand der Person vor Ort überwacht werden.
    Erleichterungen gibt es für Rechtsanwälte. Sie dürfen Gerichtstermine in Risikogebieten nun wahrnehmen.
    1 min
  • Entwarnung: negative Corona-Tests im städtischen Krisenstab
    Die gestern gemeldeten Corona-Tests eines Dezernenten aus dem städtischen Krisenstab haben sich als falsch herausgestellt. Ein erneuter Test aller Personen im Stab ergab nun ein negatives Ergebnis. Die betroffenen Personen dürfen, darunter auch Oberbürgermeister Nitzsche, die Quarantäne wieder verlassen, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
    1 min
  • Johns Hopkins und Robert Koch: Warum sich die Fallzahlen unterscheiden
    Für die unterschiedlichen Angaben der Einrichtungen gibt es mehrere Gründe.
    1) Die Aktualisierung der Daten
    Die Coronapandemie befindet sich in einem exponentiellen Stadium - das bedeutet die Zahl der Infizierten verdoppelt sich binnen weniger Tage. Innerhalb eines Tages können dutzende, wenn nicht hunderte, neue Fälle allein in Deutschland bestätigt werden. Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Daten täglich um 10Uhr. Was bedeutet, dass die Daten im Laufe des Tages immer weniger der eigentlichen Lage entsprechen. Die Karte der Johns Hopkins University wird so aktuell wie möglich gehalten und mehrmals am Tag aktualisiert.
    2) der Weg der Daten
    In Deutschland dauert die Auswertung eines Corona-Testkits ca. 24 Stunden. Wird der Verdacht bestätigt, informiert das Testlabor den betreuenden Arzt. Dieser meldet den Fall dem zuständigen Gesundheitsamt. Im Gesundheitsamt werden die Fälle elektronisch gesammelt, das Eintragen der Fälle geschieht aber immer noch per Hand. Die Gesundheitsämter leiten ihre Daten weiter an die Landesgesundheitsbehörde und diese stellt die schließlich dem Robert Koch Institut zu.
    Die Zahlen des Robert Koch Instituts oder der Johns Hopkins University sollten nicht als absolut gehandelt werden. Gut ein Drittel der Infizierten zeigt keine Symptome, ist aber trotzdem genauso infektiös. Auch das exponentielle Wachstum der Fallzahlen macht es schier unmöglich, die Zahlen zu der Ausbreitung des Virus aktuell zu halten.
    2 min
  • Coronavirus: Die aktuellen Zahlen
    Weltweit
    Die Johns Hopkins Universität meldet heute weltweit fast 384.000 bestätigte Corona-Fälle. China meldet die meisten Fälle mit 81.500 Infizierten.
    Deutschland ist mit ca. 30.000 bestätigten Fällen das Land mit den fünftmeisten Infizierten. Mehr Fälle melden neben China nur Italien, die USA und Spanien.
    Italien ist nun das Land mit den meisten Coronatoten. China meldet rund 3.300 Tote, in Italien sind es aktuell 6.000 Todesfälle.
    Weltweit sind über 100.000 Menschen wieder genesen. Die Zahl der Todesopfer liegt bei rund 16.600.
    Deutschland
    Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es heute deutschlandweit 27.500 bestätigte Corona-Fälle und 114 Tote.
    In Thüringen liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei über 400. Bisher ist in Thüringen eine Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Laut dem Corona-Bulletin der Thüringer Landesregierung befinden sich 21 der bestätigten Fälle in stationärer Behandlung. In Thüringen sind bisher 33 erkrankte Personen wieder genesen.
    In Jena gibt es aktuell 90 bestätigte Fälle. Laut Angaben der Stadt bleiben die Krankheitsverläufe bisher milde bis moderat. Bisher ist in Jena eine Person an den Folgen des Coronavirus gestorben.
    2 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.