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Radio RaBe episodes

  • Die Effingerstrasse – ein Kilometer Welt in Bern
    Die Effingerstrasse ist eine Durchgangsachse zwischen der Innenstadt und dem Westen Berns. Wer stehen bleibt, entdeckt mehr als Verkehr und Beton: industrielle Vergangenheit, verdrängte Lebenswelten und aktuelle Konflikte um Wohnraum. Über diesen Kilometer Welt hören wir ein Gespräch mit Patrick Krebs und Claske Dijkema. Krebs ist Geschäftsleiter bei der QM3, der Quartiermitwirkung im Stadtteil 3 in Bern. Claske Dijkema ist Soziologin und Geografin und arbeitet als Dozentin an der Berner Fachhochschule. Sie ist spezialisiert auf Konflikte und Empowerment in städtischen Räumen. 

    Die neue Ausgabe der Zeitschrift Neue Wege widmet sich der Effingerstrasse, sie entstand in Kooperation mit Journal B und RaBe. Am kommenden Samstag dem 25. April findet im Schulhaus Brunnmatt die Vernissage statt. Zu diesem Anlass gibt es auch einen Audiowalk, der die Effingerstrasse entlangführt und hinter die Fassaden blicken lässt. Den Audiowalk produziert hat die Rabe-Info Redaktion. 
    37 min
  • Kultur in luftigen Höhen: Das Berner Münster öffnet den Gewölbesaal des Turms für Kulturveranstaltungen
    Rechtsruck in Peru

    In Peru wird aktuell ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt. Letzten Sonntag ging man im Andenstaat an die Urne. In der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen hat es scheinbar keine Kandidat*in auch nur über 20 Prozent geschafft. Niemand hat sich durchgesetzt. 

    Kultur in luftigen Höhen

    Hoch oben, über den Dächern von Bern, befindet sich ein ganz besonderer Raum: der Gewölbesaal des Münsterturms. Ausser für ein paar Konzerte und Apéros wird dieser Raum aber derzeit wenig genutzt. Das soll sich ändern, das Berner Münster will deshalb regelmässig Kulturveranstaltungen im Münsterturm organisieren, und den Raum so für ein breites Publikum öffnen. Wir haben uns den neuen Kulturraum von Sabina Bisaccia zeigen lassen, sie ist Eventmanagerin beim Berner Münster.

    Auditive Perspektiven in Biel

    Wie klingt unsere Welt? Und wie wirken diese Klänge auf uns? Was macht es, wenn wir bewusst zuhören? Das interdisziplinäre Feld der akustischen Ökologie untersucht genau diese Beziehung zwischen Mensch und Klanglandschaft. Dieses Wochenende widmet sich ein Festival in Biel ganz diesem Thema. Wir wagen zum Schluss der Sendung einen Ausblick ins Programm.
    30 min
  • Organisationen wollen am Dreiländereck gegen EU-Migrationspakt demonstrieren
    Bis Sonntag können sich Kunstschaffende mit Flucht- und Migrationsgeschichte für einen Residenzaufenthalt in der Prozess Bar bewerben. Die Prozess Bar, das ist ein Ort für zeitgenössische Kunst, der nicht nur fertige Werke zeigt: Auch der künstlerische Prozess steht im Mittelpunkt. In Residenzen und Try-outs wird geforscht, ausprobiert und entwickelt. «Kultur kann eine wichtige Triebkraft sein für Integration», sagt Rahel Leupin, Geschäftsführerin von Art Link. Der Verein setzt sich für Diversität in der Schweizer Kulturlandschaft ein und ermöglicht den Residenzaufenthalt in der Prozess Bar.
    Grenzkontrollen werden ab Juni noch sichtbarer in den Schweizer Grenzregionen. Denn dann übernimmt die Schweiz mit einen Grossteil der Neuerungen aus dem Migrations- und Asylpakt hat der EU. Es ist die grösste Reform in der Geschichte des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Dagegen regt sich nun Widerstand aus der Zivil-Gesellschaft. Am Wochenende wollen verschieden Kollektive aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland am Dreiländereck demonstrieren. Was die Reform des Asylsystems bedeutet, erzählen Dario Tancredi vom Organisationskomittee und Lara Hoeft vom Verein Pikett Asyl.
    Die «Ursonate» von Kurt Schwitters macht keinen Sinn – und genau das ist ihr Zauber. Warum uns das glücklich macht und warum du sie live hören solltest, erfährst du bei BKa on Air. Redaktorin Sue Leuenberger hat sich die reine Lautpoesie angehört und will das Kribbeln im Bauch weitergeben. 
    32 min
  • Unser Nachbar der Baum
    Unser Nachbar der Baum.
    In der heutigen Sendung von Ohrensessel dreht sich alles um unser Zusammenleben mit Bäumen. In den Beiträgen erfahren wir, wie Bäume einen Nachbarschaftsstreit auslösen können, was das Baumkonzept der Stadt Bern vorsieht und was eine alte Blutbuche und Rosskastanie alles schon gesehen haben.

    An den Mikrofonen: Dominique Amport, Arlette Isenegger, Maurice Dietziker, Stéphanie Berger, Alix Regenass

    23 min
  • Krieg im Sudan: «Die internationale Gemeinschaft muss sudanesischen Frauen zuhören»
    Es war Ende Oktober, also vor fast einem halben Jahr: In einer Nacht- und Nebel-Aktion hat Kollektiv «Allianza Ambulanza» das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Tiefenauspitals besetzt. Seither ist es ruhig geworden um die Besetzung. Was läuft hinter den Kulissen? Und wie steht es um die Verhandlungen mit der Stadt? Diesen Fragen geht RaBe-Info nach.

    Heute vor drei Jahren brachen die gewaltsamen Auseinadersetzungen zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) aus. Die Vereinten Nationen und Menschenrechts-Organisationen haben wiederholt erklärt, dass konfliktbezogene sexuelle Gewalt im Sudan systematisch als Kriegsmittel sowie als Instrument des Terrors und der Kontrolle eingesetzt wird. Frauen und Mädchen sind dabei am stärksten betroffen. Gleichzeitigt sind sie es, die eine zentrale Rolle in Zivilgesellschaftlichem Widerstand und Überlebenswichtigen Strukturen einnehmen und Mitbestimmung in Gerechtigkeitsprozessen fordern. Lina Marwan ist Menschenrechtsanwältin und Feministin und aktuell am Tahrir Institue for Middle East Policy (TIMEP). Ausserdem ist sie Mitgründerin von Insaf, einer Transitional Justice Kampagne in Sudan. Im Interview spricht Lina Marwan über die Rolle von Sudanesinnen im Krieg und ihre Bedeutung für Frieden und Gerechtigkeit.
    26 min
  • Iraner:innen mit negativem Asylentscheid kritisieren die Schweizer Asylpraxis
    Heute sollen in Washington erste Gespräche zwischen Israel und Libanon beginnen für einen möglichen Waffenstillstand. Doch in der letzten Woche hat Israel seine Angriffe auf den nördlichen Nachbarn verstärkt. Und brachte damit die Gesundheitsversorgung Libanons an ihre Grenzen. Was das für die Gesundheitsversorgung des Landes bedeutet, erklärt Shazia Islamsha von Ärzte ohne Grenzen (MSF).

    Weniger als ein Viertel erhielt Asyl. Etwa ein Sechstel erhielt eine vorläufige Aufnahme. Zu wenig, findet die Gruppe «Empathie und Einheit». In dieser Gruppe organisieren sich Iraner:innen in der Schweiz mit abgewiesenem Asylgesuch. Sie kritisieren die Asylpraxis des SEM und fordern angesichts der Situation im Iran mindestens eine vorläufige Aufnahme. 
    19 min
  • Die Schweiz verfehlt Ziele in der Entwicklungsfinanzierung
    Die Schweiz gibt weniger Geld aus für die Entwicklungsfinanzierung. Damit steht sie nicht alleine da. Viele der OECD-Länder haben ihre Ausgaben in der öffentlichen Entwicklungsfinanzierung (APD) gekürzt. Die Schweiz verfehle so das UNO-Ziel von 0,7% des Bruttonationaleinkommens (BNE), kritisiert Alliance Sud.

    Das feministische Kollektiv Pussy Riot hat am Samstag in Fribourg gespielt. Ein zurück nach Russland gibt es nicht. Denn Pussy Riot gilt in Russland mittlerweile als extremistische Organisation. Mit RaBe-Info hat die Band über ihre Show «Riot Days» und ihr Leben im Exil gesprochen.
    21 min
  • Der Kanton Bern will die Palliativversorgung stärken
    Die Palliativversorgung – jender Teil der Gesunheitsversorgung der sich an Menschen mit unheilbaren oder lebensbedrohlichen Krankheiten richtet – ist stukturell unterfinanziert. Der Kanton Bern will nun mehr Geld in die Palliativversorgung investieren. Dazu hat er gestern eine neue Teilstrategie veöffentlicht. Auch die Versorgung von Kindern und Jugendlichen soll sichergestellt werden. Im Beitrag gibt Gundekar Giebel, Mediensprecher der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI) Auskunft darüber, wo es Fortschritte gibt, und wo weiterhin Lücken bestehen.

    Claudia Zürcher-Künzi ist Geschäftsleiterin von Palliative Bern, der kantonalen Sektion von Palliative Schweiz. Sie wurde mit weiteren Fachpersonen bei der Entwicklung der kantonalen Teilstrategie befragt. Im Interview erzählt sie, was sie von der Teilstrategie hält.

    Kinderschutz Schweiz verzeichnet einen massiven Anstieg von pädokriminellen Inhalten im Netz. Das zeigen die gestern publizierten Zahlen vom vergangnenen Jahr der Online-Meldestelle Clickandstop.ch von Kinderschutz Schweiz. Im Beitrag gehen wir den Gründen für diesen Anstieg nach.
    23 min
  • Rechtsextreme mischen bei Fahndung der Kantonspolizei Bern mit
    In den vergangenen Jahren kriselte es in den Kitas der Stadt Bern. In den letzten 5 Jahren haben die städtischen Kitas ein Defizit von insgesamt fast 9 Millionen Franken geschrieben. Wie sieht die Situation bei den städtischen Kitas aktuell aus? Soeben publizierte der Gemeinderat eine Vorstossantwort, die einen Überblick verschafft. 
    Dann geht es erneut um die Palästinadeo vom letzten Oktober. Bei der aktuellen Öffentlichkeitsfahndung haben vermutlich Rechtsextreme Hinweise geliefert und dabei Gesichtssuchmaschinen angewandt, wie der Journalist Basil Schöni herausgefunden hat. Schliesslich: Wie kann man am Radio über bildende Kunst sprechen? Wir versuchen es, ganz zu Ende der heutigen Sendung, im BKA on Air gibt es ein Bild für die Ohren: Redaktorin Melina Tenisch hat das Thunpanorama besucht. Mitgebracht hat sie eine poetische Bildbetrachtung zu einer Arbeit der Künstlerin Susanne Keller. 
    24 min
  • Wahlen in Ungarn: Ein Sieg Magyars bedeutet kein Systemwechsel
    Nächsten Sonntag wählt Ungarn ein neues Parlament – und zum ersten Mal seit 16 Jahren könnte der amtierende Präsident Viktor Orbán verlieren. In den Meinungsumfragen liegt der Herausforderer Péter Magyar derzeit vorne, der Wahlsieg ist ihm aber keineswegs sicher – nicht zuletzt auch aufgrund des von Orbán in den vergangenen Jahren vorangetriebenen Umbaus des Wahlsystems. Selbst im Fall eines Wahlsiegs von Magyar ist nicht mit einem Systemwechsel zu rechnen, erklärt Péter Techet, promovierter Jurist und Historiker, am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Wien.

    El Salvador war lange bekannt für blutige Bandengewalt. Seit der Präsident Nayib Bukele vor 4 Jahren den Ausnahmezustand verhängt hat, ist die Gewalt der Banden stark zurückgegangen. Das Sicherheitsgefühl vieler in El Salvador hat sich stark verbessert. Doch diese Sicherheit hat eine Schattenseite. Die Regierung unter Bukele geht im Ausnahmezustand höchst autoritär vor.
    22 min

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