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Radio RaBe episodes

  • Der Verein Dampfzentrale erhält den neuen Leistungsvertrag
    Ende letzte Woche gab der Berner Gemeinderat bekannt, dass der Zuschlag für den Leistungsvertrag mit dem Kulturhaus an der Aare wieder an den Verein Dampfzentrale geht. Im Gespräch erzählen die beiden Vorstandsmitglieder Barbara Keller und Catja Loepfe, wie sie das Haus neu gestalten wollen.

    Im Stadtrat wird das beschlossene Werbeverbot diesen Donnerstag wohl abgeschrieben. Deshalb will ein Komitee um die Alternative Linke (AL) dem Anliegen mit einer Initiative auf die Beine helfen. Das Initiativkomitee setzt sich aus Vetreter*innen der PdA, Juso, Tier im Fokus sowie derGrün alternative Partei Bern zusammen. Hinzu kommt die Gruppe Transition Bern. Im Gespräch erzählt Raffael Joggi von der AL, was ihn an Werbung im öffentlichen Raum stört und welche Art von Reklame vom Verbot genau betroffen wäre.
    24 min
  • Veranstaltungsreihe Kafanica - Kaffee, Kultur und Gemeinschaft
    Ein neuer Bericht zeigt: Rassismus im Bildungsbereich ist hoch. Täglich gehen bei den Schweizer Beratungsstellen für Rassismusopfer fast 5 Meldungen ein. Das zeigen die aktuellen Zahlen im Bericht des Beratungsnetzes für Rassismusopfer. Die Organisation humanrights.ch und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus haben den Bericht diese Woche veröffentlicht. Im Bericht fällt auf: Ein grosser Teil der Fälle ereigneten sich im Bildungsbereich. 
    Ende Mai wird eine Maschine zur Minenräumung der Stiftung Digger aus Tavannes im Berner Jura in die senegalesische Casamance verschifft. Gemeinsam mit der Organisation Handicap International soll die ganze Region im Süden Senegals bis 2031 vollständig von Minen befreit werden.

    Kaffee, Kultur und Gemeinschaft - Am Samstag startet im Berner Bar- und Kulturlokal PROZESS eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel Kafanica. Kuratorin der Veranstaltungsreihe ist Marina Porobić. Im Interview erzhält Porobic, was der namensgebende Begriff mit Kaffee, Kultur und Gemeinschaft zu tun hat.
    25 min
  • Nationalrat anerkennt Unrecht an Jenischen
    Im vergangenen Jahrhundert trennte die Pro Juventute im Rahmen der Aktion „Kinder der Landstrasse“ hunderte von Kindern von ihren Eltern. Man steckte sie in Heime oder Pflegefamilien, wo harte Arbeit, Gewalt und Missbrauch sie erwartete. Dies war eine von mehreren Zwangsmassnahmen gegen Jenische, Sinti und Armutsbetroffene.Gestern stimmte der Nationalrat einer Erklärung zu, die dieses Vorgehen als Verbrechen an der Menschlichkeit bezeichnet. Vergangenes Jahr hatte sich der Bundesrat bereits darauf geeinigt.Mit im Saal, auf der Zuschauertribüne, war auch die Jenische Uschi Waser, die im Jahr 1952 selber von ihrer Mutter im Jahr 1952 getrennt wurde. Daraufhin verbrachte sie ihre Kindheit in Heimen. Auch anwesend war die Woz-Journalistin und Autorin Silvia Süess, die Uschi Wasers Lebensgeschichte niederschrieb. Wir hören die Beiden im Talk.

    Pflegepersonal kritisiert Umsetzung der Pflegeinitiative: Gestern Mittag war ein lauter Herzschlag auf dem Bundesplatz zu hören. Er symbolisiert die Pflege als Puls des Gesundheitssystems. Diesem Puls drohe der Stillstand, wenn die Politik nicht handelt, so die Botschaft.Um die 60 Personen überreichten den Parlamentarier*innen einen Appell mit über 190 Tausend Unterschriften. Der Appell fordert, dass das Parlament die Pflegeinitiative konsequent umsetzt. Der Apell stammt vom Bündnis Gesundheitspersonal, einem Zusammenschluss des Schweizer Berufsverbands des Pflegefachpersonals (SBK) sowie mehreren Gewerkschaften.Grund für den Appell ist das Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege, mit dem sich der Nationalrat heute befasst. Es soll die Forderungen der Pflegeinitiative umsetzen und die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern.Dem SBK und den Gewerkschaften geht der Entwurf aber zu wenig weit. Dazu mehr im Interview. 

    22 min
  • 40 Jahre nach Tschernobyl hat Kernkraft wieder Konjunktur
    Am 26. April 1986 explodierte im Block 4 des Kernkraftwerks von Tschernobyl der Reaktor und setzte grosse Mengen radioaktiver Strahlung frei. Das Ausmass der Katastrophe wurde erst in den Folgetagen bewusst. Heute ist die Welt eine andere, die Katastrophe hat Vieles in Bewegung gebracht. Der Enthusiasmus über Kernenergie ist verschwunden, Sicherheitsbedenken stehen seither stärker im Mittelpunkt. Doch in den letzten Jahren hat die Kernkraft zumindest in der Politik eine Renaissance erlebt.Jürg Joss ist seit den späten 80er-Jahren vehementer Atomkraftgegner und engagiert sich noch heute bei der Organisation Fokus Antiatom. Im Gespräch erzählt er, wie er 1986 vom Revisor bei Sulzer in Leibstadt zum Atomkraftgegner wurde, wie Tschernobyl die Antiatombewegung geprägt hat und was er vom neu erwachten Kernkraftenthusiasmus im Bundesparlament hält.
    24 min
  • Biodiversitätsbörse will Stadtgärten umweltfreundlicher gestalten
    Es blüht, spriesst und duftet derzeit in Berns Gärten. Doch ein solcher Stadtgarten kann mehr als Auge und Nase zu erfreuen. Als Teil des städtischen Ökosystems spielen Gärten eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Biodiversität zu fördern. Die Fachstelle für Natur und Ökologie lädt in diesen Tagen deshalb zur Biodiversitätsbörse im Holligerhof. Wir haben uns an der Börse umgeschaut. 

    Sonnendeck, Rosengarten, WC Welle-7. Nach diesen städtischen Orten ist die Gruppenausstellung in der Stadtgalerie Bern benannt. Die neue Ausstellung widmet sich der städtischen Infrastrukturen und davon wie Begegnungen von Begehren und Intimität stattfinden, oder städtischen Elemente Menschengruppen bewusst ausgrenzen, oder formen. Eine Ausstellung, die nach der Magie in der Stadt sucht. Im Interview hören wir die Kurator:innen Eva Knüsel und Andrea Popelka. 
    27 min
  • Velos sollen Asylsuchenden mehr Teilhabe ermöglichen
    Eine Motion im Stadtrat fordert, dass Menschen in Asylzentren in und um Bern Velos zur Verfügung gestellt bekommen. Die Motionär*innen wollen den Vorstoss an der heutigen Stadtratssitzung einreichen. Helin Genis von der SP und Nora Joos von der jungen Alternative JA! haben die Motion mit ausgearbeitet. Im Interview erzählen sie, was sich durch das Angebot für die Menschen in Asylunterkünften ändern würde.

    Tanja Sljivar ist Theaterschaffende und Autorin. Sie schreibt feministische, humorvolle Texte und das mit Erfolg. Vergangene Woche hat sie in der Werkstadt Lorraine aus ihrem neuen Buch «Nationaltheater» gelesen. Ursi Grimm hat sie anlässlich der Lesung getroffen, um über zwei ihrer Werke zu sprechen.

    Die schweizerisch-guatemaltekische Künstlerin Baby Volcano bewegt sich zwischen Pop, Reggaeton, lateinamerikanischen Einflüssen und Chanson. Sie singt auf spanisch und französisch. Ihre Auftritte sind eine Mischung aus Konzert und Performance, intensiv und körperlich. Im Rahmen der Pop-Experimental-Reihe «EXPOP» ist ihre Kraft und gleichzeitige Weiche live mitzuerleben. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat sich vom Vulkan erfassen lassen.
    Ein intensiver Konzertabend, wo einem nichts anderes übrigbleibt, als sich von der Wärme der Lava erfassen zu lassen.
    26 min
  • Verdrängung und Widerstand: Wohnrealitäten an der Effingerstrasse
    Tox Info warnt vor MorchelverzehrGerade zur Frühlingszeit sind Morcheln ein beliebter Speisepilz. Doch immer häufiger wird aus dem Genuss schnell eine Tortur: Schwere Magen-Darm-Symptome nach dem Verzehr von Morcheln nehmen zu.

    Wohnrealitäten an der EffingerstrasseDie Effingerstrasse: Sie ist eine der unscheinbarsten Strassen der Stadt. Gerade deshalb steht sie exemplarisch für jede andere. Die Zeitschrift Neue Wege hat seine aktuelle Ausgabe der Effingerstrasse gewidmet, in Kooperation mit uns von Radio RaBe und dem Berner Onlinemagazin Journal B. Der freie Journalist Basil Weingartner hat für die Zeitschrift einen Text über die verschiedenen Wohnrealitäten an der Effingerstrasse geschrieben. Wir haben mit ihm über seine Recherche geredet.

    Ein Jahr ohne LorenzRassistisch motivierte Polizeigewalt tötet. Das ist nicht nur in den USA so, auch in der Schweiz und in Deutschland. Vor einem Jahr sorgte der Fall von Lorenz für Aufsehen. Die Polizei in Oldenburg hat ihn erschossen. Ein Jahr danach gibt es immer noch keinen Gerichtstermin für den Prozess gegen den angeklagten Polizisten.
    29 min
  • Amnesty warnt vor neuer Weltordnung
    Schwerste Verstösse gegen das Völkerrecht nehmen massiv zu. Zu diesem Befund kommt der Jahresbericht von Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation dokumentiert die Menschenrechtslage in 144 Ländern. Sie stellt fest:  Internationale Organisationen verlieren an Gewicht, weil sich Staaten aus zentralen Abrüstungs- und Menschenrechtsabkommen zurückziehen.

    Für die junge Generation sind die Wahlen in Ungarn von Mitte April historisch. Sie kannten kaum ein politisches System ohne Orban. Die Musikstudentin Fora Bagi erzählt, wie sie den Wahltag erlebt hat und was das Ende der Ära Orban für sie bedeutet.
    17 min
  • Künstler & Musiker Beat Gipp
    Zu Gast bei Radio loco-motivo ist Beat Gipp. Einst ist er als Sozialpädagoge nach Berlin aufgebrochen und nach vielen Jahren als Künstler und Musiker nach Bern zurückgekehrt. Helga spricht mit ihm über Qi Gong im Stiftsgarten in Bern, die wilde Zeit in Berlin, was er davon nach Bern zurückgebracht hat und wo die Reise in Zukunft weitergehen soll.

    Veranstaltungen mit Beat Gipp: Mittwochs, 12.15 Uhr: Qi Gong im Stiftsgarten, Bern; Dienstags, 18-21 Uhr: Open Experimental Jam im OFFY, Bern.
    55 min
  • Unser Nachbar der Baum
    Unser Nachbar der Baum.
    In der heutigen Episode von Ohrensessel dreht sich alles um unser Zusammenleben mit Bäumen. Wir hören, wie Bäume einen Nachbarschaftsstreit auslösen können, wie die Städt Bern und Lugano ihre Bäume für ihre Stadt aussuchen und was eine alte Blutbuche in Biel schon alles gesehen hat.
    Der Podcast von Ohrensessel ist wie immer ein Zusammenschnitt einer live-Sendung von Radio Bern RaBe, produziert und präsentiert von den Praktikant:innen des radiojournalistischen Lehrganges. 
    20 min

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