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Radio Radieschen episodes

  • Wissenschaftsradio: Lockdown - "Wir haben die Wahlmöglichkeit gar nicht"
    Auf dem Europäischen Forum Alpbach haben WissenschafterInnen mit PolitikerInnen über eine Welt mit Corona diskutiert. Im Wissenschaftsradio hört ihr die spannendsten Köpfe der Technologiegespräche.
    Komplexitätsforscher Stefan Thurner ist gerade einer der gefragtesten Wissenschafter in Österreich, wenn es um Maßnahmen zu Corona geht. Von seinem Institut stammt etwa die erste Corona-Ampel für Österreichs Bezirke. Auf eine zweite Welle fühlt er das Land trotzdem nicht genügend vorbereitet. "Ich vermisse eine Debatte über das elektronische Contact-Tracing (wie es etwa über die Stopp-Corona-App geht Anm. d. Red.)." Die Schweizer hätten etwa eine App entwickelt und - was laut Thurner gleich wichtig ist - zwei Monate eine Debatte darüber im ganzen Land geführt. In Österreich sei die Diskussion versandet. Bei der Wahl zwischen einer verpflichtenden Nutzung der App auf Zeit und einem Lockdown, hätte die Schweiz die Möglichkeit eine Contact-Tracing-App einzuführen. Österreich bliebe nur noch der Lockdown.
    Wie kann eine Gesellschaft bestmöglichst mit der derzeitigen Situation umgehen? Im Wissenschaftsradio präsentieren wir die spannendsten Köpfe der Alpbacher Technologiegespräche.
    Außerdem: Jungwissenschafterin Regina Hemm hat den Poster-Award des Austrian Institute of Technology gewonnen. Im Podcast spricht sie über ein stabileres Stromnetz für Österreich, was den Haushalten auch noch Geld sparen könnte.
    52 min
  • Wissenschaftsradio: Klima und Wirtschaft. Die absolute Entkoppelung
    Die Kanäle von Venedig sind kristallklar. Die Luft in Peking ist zum atmen und der Himmel über Wien ohne einen Kondensstreifen. Die Natur hatte während Corona kurz Zeit sich zu erholen. Aber wie geht es weiter? Die Wirtschaft wird weltweit wieder hochgefahren - und dann? Rauchende Schlote und business as usual? 
    Es könnte sogar noch schlimmer kommen! Aber da haben Umweltsünder die Rechnung ohne Dominik Wiedenhofer gemacht. Der BOKU-Forscher hat mit seinem Team über 11.000 wissenschaftliche Artikel zu dem Thema gescreent und die Essenz in einer Studie publiziert. Seine Erkenntnisse gibt es in dieser Ausgabe vom Wissenschaftsradio. Freut euch auf eine spannende Sendung über Klima und Wirtschaft!
    Foto: Pixabay
    30 min
  • "Wir machen uns über uns selber lustig": Kabarettagentin Julia Sobieszek im Gespräch
    Sie betreibt ihre eigene Kabarettagentur, organisiert den Österreichischen Kabarettpreis, kuratiert Festivals und hat in der Corona-Zeit die IG Kabarett mitbegründet: Julia Sobieszek ist eine Macherin. In Art Beat spricht sie über die Aussichten für die KünstlerInnen während und nach der Krise, über den Humor-Nachwuchs und über die Faszination fürs Kabarett, die sie seit Teenagerzeiten begleitet.
    Foto: Jan Frankl
    34 min
  • Verteilung des öffentlichen Raumes: Wer bekommt wieviel Platz in Wien?
    Diskutiert wird in Wien gern. Und am hitzigsten sind die Diskussionen, wenn es um die Verteilung des öffentlichen Raums zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern geht. Aktuell gibt es Pläne zur Verkehrsberuhigung der Innenstadt – und die Meinungen dazu gehen natürlich weit auseinander. #Vienna spricht mit dem Verkehrsforscher Harald Frey von der TU Wien über das Thema.
    Außerdem: Auch die Frauen haben und hatten nicht immer den Platz in der Stadt, der ihnen zusteht. Es gibt viel weniger nach Frauen benannte Straßen, kaum Denkmäler für Frauen in Wien. Die Forscherin und Stadtführerin Petra Unger rückt die historischen Wienerinnen und ihre Errungenschaften bei ihren Frauenstadtspaziergängen in den Vordergrund.
    Foto: Jacek Dylag auf unsplash.com
    43 min
  • Wissenschaftsradio: Sollen die Reichen für die Krise zahlen?
    Sollen die Reichen in der Krise zahlen? Ja, sagt Ökonom Oliver Picek. Was dafür spricht und was dagegen. Im Wissenschaftsradio.
    Es war das kurze Aufflackern einer Diskussion. Anfang April spricht Vizekanzler Werner Kogler davon, dass Millionen- und Milliardenerben einen "rigorosen Beitrag" zur die Finanzierung der Krise leisten sollten. Die Diskussion ist schnell verebbt. Außer bei uns. Machen mehr vermögensbezogene Steuern in Österreich Sinn? Ja, sagt Oliver Picek, Chef-Ökonom vom linksgerichteten "Momentum Institut". Was dafür spricht und was dagegen. Im Wissenschaftsradio.
    27 min
  • Fahrgastschwund in den Wiener Öffis und ein Sommer voller Kultur
    Der Sommer steht bevor und es wird ein Sommer voller Kultur: Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen dürfen wieder vor Publikum stattfinden, wenn auch unter strengen Auflagen und Beschränkungen. Umsetzungsideen gibt es viele: Vom Kultursalon Guckloch, der KünstlerInnen wie in einer Peepshow auftreten lässt, bis zu großen Open-Air-Events und Pop-Up-Konzerten auf dem Doppeldeckerbus. Ein Überblick.
    Außerdem: Vor der Corona-Krise verzeichneten die Wiener Linien ein Rekordhoch bei den Fahrgastzahlen. Nach der Quarantäne sind aber (noch) nicht alle WienerInnen in die Öffis zurückgekehrt. Pressesprecherin Karin Schwarz erzählt, wie die Wiener Linien mit dem PassagierInnenschwund umgehen.
    Foto: Nicole Heiling (Kultursalon Guckloch)
    26 min
  • Start Me Up: Migräne bei Kindern - Mein Freund, der Avatar
    200.000 Kinder in Österreich leiden an Migräne. Ein virtueller Avatar soll ihnen beim Umgang mit ihrer Krankheit helfen.
    "Du willst dich einfach nur hinlegen und schlafen, um das Ganze zu vergessen, aber du kannst nicht." Nicola Filzmoser leidet seit ihrem siebten Lebensjahr an Migräne. Die starken Schmerzen, die Übelkeit, plötzliche Licht- und Geräuschempfindlichkeit zwingen sie damals tagelang Zeit im Bett zu verbringen. Ohne Schule, ohne Freunde. Erst 15 Jahre später hat sie gelernt mit ihrer Migräne umzugehen. Jetzt will sie es anderen Kindern leichter machen.
    "Happyr Health" ist ein Startup im Entstehen. Am Campus der Cambridge University in Großbritannien entwickelt Nicola Filzmoser gemeinsam mit ihrem Co-Gründer Cornelius Palm einen virtuellen Avatar. Er soll Kindern und Eltern bei der Suche nach Auslösern für ihre Migräne helfen und die dadurch vermeidbarer machen. Über eine Crowdfundingkampagne hat das Gründer-Duo gerade 10.000 Pfund für ihre Idee eingesammelt.
    In "Start Me Up" spricht sie über ein Gründung in Coronazeiten und wieso ihr Unternehmen gerade jetzt mehr gebraucht wird denn je.
    24 min
  • "Es war wie Lebensmittelentzug": Daniel Serafin bei Art Beat
    Daniel Serafin kennt den Kulturbetrieb aus verschiedenen Perspektiven: Als Schauspieler und Sänger stand er selbst auf renommierten Bühnen. Dann wechselte er ins Kulturmanagement. Seit 2019 ist er der künstlerische Leiter der Oper im Steinbruch in St. Margarethen, und seit vielen Jahren bringt er den Wiener Opernball als Export nach New York. In Art Beat spricht Serafin über die vergangenen Monate ohne das "Lebensmittel Kultur", über die Hoffnungen für die Zukunft und darüber, was der Kulturbetrieb aus Corona lernen kann.
    Foto: Andreas Tischler
    32 min
  • Wissenschaftsradio: Kritischer Journalismus - "Koste es was es wolle"
    Seit der Coronakrise werden Pakete geschnürt und Pressekonferenzen gehalten. Nur Platz für kritische Medien gibt es wenig. Es braucht den Paradigmenwechsel.
    Die Regierung hat Corona unter Kontrolle. Egal ob in einer Pressekonferenz die Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder ausgeweitet wurde, die Regierung hat einen Plan. Kritische Anmerkungen sind da eher überflüssig, weshalb es auch nicht notwendig ist, JournalistInnen (etwa bei Pressekonferenzen) mehr Platz einzuräumen. 
    Die Bedingungen für kritischen Journalismus in der Coronakrise sind erschwert. Dabei braucht es ihn jetzt dringend. Denn trotz aller Inszenierung, die Regierung hat eben nicht alles unter Kontrolle. Der Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell übers Regieren in der Echokammer und die Bedingungen für eine befähigte Gesellschaft.
    44 min
  • Start Me Up: Startups vs. Corona - "Tausende Tests gleichzeitig"
    Corona-Massentests, antivirale Nasensprays, ein möglicher Impfstoff. Startups aus Österreich kämpfen gegen Covid19. Wir stellen euch die spannendsten vor.
    Alexander Seitz könnte ganz Österreich an einem Tag auf Covid-19 testen. Sein Startup "Lexogen" nutzt eine neue Methode, um das Coronavirus im Menschen nachzuweisen. "Bei uns bekommt jede Probe eine Art Barcode", so Seitz. Die WissenschafterInnen müssten dann nicht mehr jeden Test einzeln auswerten - was lange dauert - sondern könnten alle Proben gleichzeitig analysieren. Theoretisch Millionen auf einmal.
    Lexogen ist eines von mehreren vielversprechenden Startups, die im "Vienna Health Hub" (VHH) im 3. Wiener Bezirk angesiedelt sind. Der Health Hub ist ein "Accelerator". Er unterstützt besonders innovative Unternehmen aus dem medizinischen Bereich, ein Produkt zu entwickeln. VHH-CEO Irene Fialka kann eine ganze Menge von ihnen aufzählen, die sich jetzt dem Kampf gegen das Coronavirus bzw. Covid-19 verschrieben haben. Sieben von ihnen werden im Rahmen des "Corona Emergency Calls" der Bundesregierung finanziell unterstützt.
    Welche österreichischen Ideen gegen Corona könnten die Welt verändern? Ihr hört es in "Start Me Up".
    36 min

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