Die 29-jährige österreichische Autorin Raphaela Edelbauer hat es mit ihrem Erstlingsroman „Das flüssige Land“ auf Anhieb auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft. Edelbauer schreibt über den Ort Groß-Einland, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist und dessen Existenz durch ein großes Loch bedroht ist, in dem verdrängte Geschichte versteckt ist. Für Edelbauers fantastische Geschichte gibt es ein reales geographisches Vorbild: Die österreichische Gemeinde Hinterbrühl, in der Edelbauers Eltern leben und die ebenfalls auf einem Hohlraum liegt.