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Was steckt wirklich hinter der Glamour-Fassade von McKinsey und Co.? Heute spreche ich mit einem Aussteiger der Berater-Szene. Maximilian Lorenz ist nun Standup-Comedian, Content-Creator und Autor seines ersten Romans. Von der Beratung in die Kunst - ein so gewagter wie unüblicher Schritt. Heute schreibt er Witze, Bücher und produziert Videos in einer West-Berliner Altbauwohnung zwischen Ringlicht und Siebträgermaschine. Ob er nun glücklicher ist? Darüber wird zu reden sein. Weit weg von 120 Tausend Euro Monatsgehalt und angetrieben von Likes, Views und Lachern, setzt er seine Chips gegen das System. Wenn die Würfel rollen, kann das Spiel beginnen. Doch wie lange Maximilian noch am Tisch sitzt, das entscheidet alleine er.
Florentine ist eine Streberin, die gerne lernt und denkt sie kann alles. Das ist alles, was ich zu der heutigen Folge sagen möchte. Und, dass ich es mir nur schwer vorstellen kann, wie es sein muss als junge Frau in das Haifischbecken Standup-Comedy zu springen und mit so viel Druck und Erwartungen umgehen zu müssen. Vor allem wenn jede/r eine Meinung zu dir hat. Failing is not an option und wenn, dann unter der Beobachtung aller. Ich will hier keine Opferrolle kreieren, aber es ist einfach nur schwer vorstellbar für mich. Unter diesem Druck ist Florentine eine handwerklich sehr begabte und immer arbeitende Standup-Newcomerin geworden, die nur Titten- und Datingwitze macht, Fail-Videos schaut und in Podcasts sitzt. Es ist eine grandiose Folge geworden und ich bitte euch, diese für Gut zu befinden und mit Feind:innen zu teilen.
Bei "reden." wird geredet.
Heute, in der zweiten Folge, ist Moritz Hohl zu Gast. Er ist 40 Jahre alt, macht seit zwei Jahren Stand-up-Comedy und hat davor 15 Jahre lang eigene Startups gegründet und geführt. Moritz' Comedy ist, wie manche sagen würden, edgy. Seinen darstellerischen Comedy-Drang fand er auf Ketamin und lebte in erst auf TikTok und nun auf den Bühnen Berlins aus. Ein Gespräch über Handysucht, Drogen, das Alter und natürlich auch Comedy. Wie immer haben wir keine Ahnung, wovon wir reden, aber wir tun es gerne.
Moritz' Podcast heißt Blumenhohl, was eine witzige Selbstreferenz an seinen eigenen Nachnamen ist. Hört ihn auf Spotify. Es lohnt sich.
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