Reflex
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Reflex episodes

  • Ohne Freiwillige keine Kirche
    Wie sieht moderne Freiwilligenarbeit bei den Reformierten aus?

    Wie wird aus Interesse echtes Engagement? Und wie können Kirchgemeinden Angebote schaffen, bei denen Freiwillige nicht bloss mithelfen, sondern mitgestalten? In dieser Folge von Reflex diskutieren Simone Siegenthaler und Daniel Frischknecht über die Zukunft der Freiwilligenarbeit in der reformierten Kirche. Dazu gehören persönliche Ansprache, flexible Einsatzmöglichkeiten und die Bedeutung von Beziehungen.

    Themen der Folge

    • Was motiviert Menschen? Sinn, Gemeinschaft, Freude, neue Begegnungen und der Wunsch, etwas zurückzugeben.
    • Angebote gemeinsam entwickeln: Statt fertige Aufgaben zu verteilen, sollten Kirchgemeinden Menschen und ihre Interessen früh einbeziehen.
    • Freiwillige persönlich ansprechen: Offene Türen und echtes Interesse können mehr bewirken als eine allgemeine Ausschreibung.
    • Passende Möglichkeiten schaffen: Ein vielfältiges „Menü“ aus einmaligen, regelmässigen, kurzen und längeren Einsätzen macht den Einstieg leichter.
    • Zusammenarbeit gestalten: Freiwillige, Professionelle und Behörden brauchen Dialog, Vertrauen und klare Rahmenbedingungen.
    • Wertschätzung im Alltag zeigen: Ein persönliches Danke und das Gefühl, gesehen zu werden, sind zentral.
    • Junge Menschen ernst nehmen: Eigene Räume, Mitgestaltung und projektbezogene Angebote können Engagement fördern.
    • Unterschiedliche Beweggründe willkommen heissen: Glaube kann motivieren – ebenso wie Solidarität, Interesse oder der Wunsch, Menschen zu begegnen.
    • Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden

      56 min
    • Diversity
      Das Schlüsselwort für die Reformierten?

      Vielfalt kann nur mit gutem Management wirken: Davon sind Religionswissenschaftlerin Dr. Alice Küng und EKS-Ratsmitglied und Unternehmer Michel Rudin überzeugt. Wie lebt die reformierte Kirche Diversity, wo kann sie sich noch verbessern? Zugleich geht es im Gespräch auch um Unternehmen, Religion am Arbeitsplatz, Similarity Bias und praktische Wege zu mehr Zugehörigkeit. Alice Küng bringt ihre Forschung zu Religion im Diversity Management ein, Michel Rudin die Perspektive aus Kirche, Verband und Privatwirtschaft. Vielfalt ist nicht nur ein Werte-Thema, sondern auch eine Frage von Kultur, Struktur und konkreter Umsetzung.

      Feiert die Vielfalt: Am 17. Oktober 2026 finden im Berner Münster die Swiss Diversity Awards statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

      40 min
    • Männlichkeit neu denken
      Aus kirchlicher und gesellschaftspolitischer Perspektive

      Zwischen Karriere, Beziehung, Vaterschaft und Selbstfürsorge: Männer hinterfragen ihre Ideale und Ansprüche an sich selbst zunehmend - gerade in Zeiten von Manosphere, Genderdebatten und globalen Krisen. Welche Antworten kann der Glauben liefern und wo kann Kirche Räume für Männer öffnen? Gleichstellung und eine gerechtere Gesellschaft funktionieren nur, wenn auch die Männer im Boot sind. Christoph Walser und Markus Bürki von der Fachgruppe Kirchliche Männerarbeit von männer.ch sprechen über aktuelle Männerbilder und Herausforderung auf dem Weg zum Mann jenseits von Klischees.

      Referenz: Letzte Hilfe Kurse

      43 min
    • Wenn Kirche improvisiert
      Ein Gespräch zwischen USA und Schweiz mit Pfarrer Martin Ferrazzini aka pfarrazzini

      Nach einem Jahr in Baltimore kehrt Pfarrer Martin Ferrazzini, auf Social Media bekannt als pfarrazzini, mit neuen Ideen nach Bern zurück. Im Gespräch erzählt er, weshalb das Pfarramt für ihn der "geilste" Beruf der Welt ist, was Schweizer Kirchgemeinden von amerikanischer Willkommenskultur lernen können – und warum Kirche mehr Improvisation vertragen würde. Die Grundregel des Impro-Theater «Ja, und …» ist für Ferrazzini auch eine Lebens- und Glaubenshaltung: Situationen annehmen, gemeinsam weiterdenken und den Mut haben, etwas auszuprobieren. Denn Scheitern gehört dazu – auf der Bühne ebenso wie auf der Kanzel.

      Themen dieser Episode:

      • Warum Martin Ferrazzini seinen Beruf liebt
      • Familienleben und Alltag während eines Jahres in Baltimore
      • Soziale Gegensätze und politische Spannungen in den USA
      • Unterschiede zwischen amerikanischen und Schweizer Kirchgemeinden
      • Was eine gute Willkommenskultur ausmacht
      • Kirche und Social Media: Resonanz, Algorithmen und kleine Plastik-Jesusse
      • Improvisation als Methode für Gottesdienst und Gemeindearbeit
      • Die Kraft des Prinzips «Ja, und …»
      • Warum Scheitern zur kirchlichen Erneuerung gehört
      • Neue Formate zwischen Pommes frites-Suppentag, Totentanz und Sonntagspredigt
      • Wie Kirche zeitgemäss sein kann, ohne jedem Zeitgeist hinterherzulaufen
      • 56 min
      • Interreligiöser Dialog
        Wie kommen Religionen ins Gespräch?

        Zwischen Neugier und Abgrenzung: Die Religionsgemeinschaften der Schweiz wollen nicht nur nebeneinander existieren, sondern pflegen zunehmend auch einen bereichernden Austausch im interreligiösen Dialog. Hier werden praktische Probleme verhandelt, Ansichten respektvoll diskutiert und Freundschaften geschlossen. Rita Gianelli, Leiterin der Fachstelle Migration und Weltweite Kirche in der ref. Landeskirche Graubünden und Mitgründerin des Bündner Forums der Religionen, und Rabbi Ruven Bar-Ephraïm vom Zürcher Forum der Religionen, erzählen wie Begegnung Vertrauen schafft. Wie funktioniert der vielzitierte Dialog auf Augenhöhe? Wie sieht interreligiöse Arbeit heute aus? Und welche Themen muss man mit Fingerspitzengefühl angehen? In diesem Podcast erfahrt ihr auch: Warum Muslimas sich für einmal mehr für Maria interessieren als Christen und wen die Umarmung eines Rabbiners und eines Imams in grosses Erstaunen versetzt hat.

        • Der interreligiöse Dialog ist ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
        • Respekt und gegenseitiges Verständnis sind essenziell für erfolgreiche Gespräche
        • Bildung und Wissen über andere Religionen sind Grundpfeiler für den Dialog
        • 51 min
        • Theologie mit Wirkung
          Sommer-Spezial mit einem Blick hinter die Kulissen des Kompetenzzentrums Theologie und Ethik der EKS

          Aktuelle Entwicklungen theologisch und ethisch einordnen - und das zugänglich und relevant. So lautet der Auftrag des Kompetenzzentrums Theologie und Ethik der EKS. Mittel der Wahl ist dafür u.a. der EKS-Blog. Zusammen mit Host Michèle Graf-Kaiser diskutieren Manuel Schmid und Stefanie Fischer-Lüthi über KI, Kirche im Wandel und die Chancen digitaler Kommunikation von Theologie. Sie plaudern aber über Teamwork, herausfordernde Anfragen und das harte Pflaster Social Media. Diese Behind-the-Scences-Episode lädt ein, das Team der EKS, ihr Wirken und ihre Biografien besser kennenzulernen. Manuel erklärt, warum er gerne ein "Überzeugungstäter" ist und Stefanie erzählt wie sie aus dem Pflegeberuf zur Social Media Kommunikation theologischer Impulse kam.

          • Tagung des KTE zu KI: Ghost in the machine
          • Die EKS auf Instagram
          • 52 min
          • Antisemitismus verstehen und entgegentreten
            Warum Hass auf Jüdinnen und Juden ein gesamtgesellschaftliches Problem ist

            Antisemitismus ist kein Randthema: Auch in der Schweiz prägt er die Gesellschaft bis heute und verlangt nach Aufklärung, Haltung und Handlung. In dieser Episode von Reflex geht es um den Anstieg antisemitischer Vorfälle nach geopolitischen Ereignissen und die aktuellen Zahlen von Hate Speech und Crimes. Was ist Antisemitismus genau? Und wie können Politik, Gesellschaft und Kirchen ihm entgegentreten?

            "Antisemitismus ist eine der ältesten noch bestehenden europäischen Traditionen", sagt Judaistik-Professor René Bloch nicht ohne Grund. Er gibt Einblicke in die historische Kontinuität und die Quellen des Phänomens von der Antike bis in die Gegenwart. Und Prof'in Susanne Plietzsch von der Uni Salzburg zeigt auf, wie wichtig öffentliche Erinnerung, Erzählungen und Bildung im Kampf gegen antisemitische Stereotype sind.

            • Stellungnahme des Rates EKS gegen Antisemitismus
            • Nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
            • 1 hr 1 min
            • Digitale Religion
              Über Spiritualität online, Influencing und Apps bei den Reformierten

              Wie ermöglichen und verändern Apps, Glaubensinfluncer:innen und soziale Medien neue Formen religiöser Erfahrung? Im Gespräch zeigen Prof. Dr. Sabrina Müller und wissenschaftliche Mitarbeiterin Aline Knapp vom Forschungsschwerpunkt Digital Religion(s) (Uni Zürich), wie digitale Tools mystische Erlebnisse, Gebet und Gemeinschaft prägen. Wie verschieben sich religiöse Autorität, christliche Praxis und persönliche Spiritualität in den digitalen Raum? Anhand von Apps wie Evermore und Insight Timer, digitalen Glaubensgemeinschaften und Influencern erzählen die Forscherinnen von Chancen und Risiken dieser Entwicklung. Was es bedeutet es, wenn Spiritualität nicht mehr nur in der Kirche, sondern auch auf dem Smartphone stattfindet? Eine spannende Episode für alle, die ein Herz für praktische Theologie und Kirchenentwicklung haben.

              Episode Reflex mit zwei reformierten Content Creators

              Episode Reflex zu KI und Kirche

              59 min
            • Wenn Religion gefährlich wird
              Reflex live aus dem Polit-Forum Bern

              Live, kontrovers, ökumenisch: Thorsten Dietz (Theologe, Autor), Annalena Müller (Historikerin, Journalistin) und Manuel Schmid (Theologe, Podcaster) diskutieren, wie aus Religiosität politischer Druck wird — vom Trump‑Kult bis zu europäischen Kulturkampf‑Dynamiken. Warum gewinnt der christliche Nationalismus an Bedeutung, wie wirkt er transnational und was können Kirchen tun, um die Demokratie zu stärken? Für alle, die verstehen wollen, wie Glaube Politik macht und warum das auch Europa angehen muss.

              • Christlicher Nationalismus ist kein US‑Nischenphänomen; seine Ideen zirkulieren global, doch Ausprägung und Gefährdungspotenzial variieren regional.
              • Trennung von Staat und Kirche bedeutet nicht Abwesenheit von Religion in der Öffentlichkeit — und erzwungener Laizismus verschärft Konflikte eher.
              • Kirchen stehen vor dem Spannungsfeld: klare ethische Positionen vertreten, ohne selbst politisch‑spaltend zu werden; Bildung und Dialog sind zentrale Gegenmittel.
              • Extremistische Instrumentalisierung von Religion verschärft Feindbilder und erschwert demokratische Praxis
              • Gegenmittel sind Differenzierung, Gespräch und theologische Reflexion über Machtbegriffe.
              • Liveaufzeichnung auf dem YouTube‑Kanal des Polit-Forums Bern

                Mehr zum neuen Buch von Thorsten Dietz Maria Hinsenkamp: Christlicher Nationalismus in den USA

                Beitrag auf dem EKS-Blog zum christlichen Nationalismus

                1 hr 3 min
              • Epidemie der Einsamkeit
                Was tun die Reformierten dagegen?

                Wenn Einsamkeit zum Dauerzustand wird, ist das nicht nur ein individuelles Problem, sondern auch ein gesellschaftliches. Was sind die Gründe für Einsamkeitsgefühle und warum sind gerade heute so viele Menschen davon betroffen? Was können Kirche und Gesellschaft tun, um zueinander Sorge zu tragen? Eva Niedermann, Fachmitarbeiterin Alter & Generationen der Zürcher Landeskirche und Pflegefachfrau, zeigt auf, was einsamen Menschen fehlt. Und Theatermacher Marius Leutenegger erprobt in seinem Theaterstück Wege aus der Einsamkeit. Ein Gespräch zwischen spirituellem Alleinesein, krankmachendem Einsamsein und viel Mut, dem zu begegnen.

                Mehr über das Theaterstück von Marius Leutenegger erfährst du unter einsamkeit-im-alter.ch

                Mehr zu den Letzte Hilfe Kursen Schweiz bei letztehilfe.ch
                Und bei Diakonie Schweiz gibt es viele Infos zu Caring Communities

                1 hr 3 min

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              Reflex – Kirche und Gesellschaft im Gespräch