Reflexe

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Arts
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Reflexe episodes

  • Der Schauspieler Markus Scheumann ist Monatsgast Kultur
    Böse Jungs sind attraktiv zu spielen, Museen und Konzertsäle magische Orte und auch die Fussballspiele von Borussia Dortmund sind Kultur, sagt der Schauspieler Markus Scheumann. Ellinor Landmann fragt ihn, warum.Markus Scheumann ist seit 2009 Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Derzeit ist er unter anderem als die Burgunderprinzessin Yvonne in Gombrowiczs gleichnamigen Stück zu sehen und trägt eine furchterregend hohe Perücke.Scheumann ist ein unverwechselbarer Schauspieler. Denn er glänzt nicht nur in Haupt-, sondern auch in Nebenrollen. Neben der Bühne arbeitet Markus Scheumann regelmässig für Hörspielproduktionen und spricht für den Radiosender Deutschlandfunk die Sendung «Sternzeit», die ihre Fans Tag für Tag mit astronomischem Grundwissen versorgt.Was Markus Scheumann neben Spielen und Sprechen im Februar an Kultur erlebt hat, erzählt er im Gespräch mit Ellinor Landmann.
    29 min
  • Ein unmögliches Theater
    Eigentlich hat Wolfram Lotz ein «Hörspielskript» geschrieben. Doch sein Text «Die lächerliche Finsternis» ist zu einem der erfolgreichsten Gegenwartsdramen dieser Theatersaison geworden zu Recht.«Die lächerliche Finsternis» wurde letzten September am Burgtheater Wien uraufgeführt und ist seither an vier weiteren Theatern in Deutschland inszeniert worden. In den nächsten Wochen kommt es auch in Luzern und Zürich auf die Bühne.Diese Erfolgsgeschichte ist umso erstaunlicher, weil Wolfram Lotz' Stück alles andere als ein einfach zugängliches «Well-made play» ist. Im Gegenteil, «Lächerliche Finsternis» ist eine Parabel auf den Postkolonialismus, der das Theater herausfordert und sich der Komplexität der Welt stellt. «Reflexe» macht sich auf die Spuren eines erstaunlichen Erfolgsstückes.
    29 min
  • Literatur im Gespräch: Satire über den Literaturbetrieb
    Der britische Erfolgsautor Hanif Kureishi macht sich in seinem neusten Roman «Das letzte Wort» über den Literaturbetrieb lustig. Die Ingredienzien: Machtspiele, Sexskandale und der Kampf um das Wort.Hanif Kureishis neuster Roman «Das letzte Wort» spielt in der literarischen Welt und liest sich wie ein Klatschheft. Der junge Autor Harry soll über einen alten, sehr erfolgreichen Schriftsteller eine Biografie schreiben. Bei der Recherche stösst er auf die dunklen Seiten des Schriftstellers. Das Publikum liebt Sexskandale und Schmuddelzeug. Wieviel davon soll er preisgeben? Wie weit soll er für seinen eigenen Ruhm gehen?In der Sendung Reflexe wird über den neusten Roman von Hanif Kureishi «Das letzte Wort» diskutiert, sowie über «Mein Vater ist Putzfrau» von Saphia Azzeddine. Buchhinweise:Hanif Kureishi. Das letzte Wort. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. S. Fischer Verlag, 2015. ISBN: 978-3-10-002240-0Saphia Azzeddine. Mein Vater ist Putzfrau. Aus dem Französischen von Birgit Leib. Verlag Klaus Wagenbach, 2015. ISBN: 978-3-8031-3270-3
    29 min
  • «Dancing Arabs» von Eran Riklis
    «Dancing Arabs» ist der autobiografische Roman des palästinensischen Schriftstellers Sayed Kashua, verfilmt vom jüdisch-israelischen Regisseur Eran Riklis.Es ist eine Geschichte, wie sie nur in Israel spielen kann. Und die dennoch eine universell ist: die Suche nach der eigenen Identität als junger Erwachsener.Sie handelt vom arabischen Jungen Eyad, der als erster Palästinenser zu einer jüdischen Elite-Universität in Jerusalem zugelassen wird und fortan um seine Identität zwischen den zwei unvereinbaren Parallelwelten ringt.Der Regisseur Eran Riklis verfilmt oft arabische Stoffe. Bei uns wurde er mit «The Syrian Bride» (2004) oder «Lemon Tree» (2008) bekannt. Mit Brigitte Häring spricht er in der Sendung Reflexe darüber, wie schwierig es ist, als jüdischer Filmemacher in Israel keine eindeutige Position zu beziehen.
    28 min
  • Bärte sind kein alter Zopf: Die Kulturgeschichte eines Phänomens
    Mann trägt Bart. Aber warum, ist nicht leicht ersichtlich. Dem modernen Mann bleibe für seine Männlichkeit gerade mal der Bart, meint der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller. Der Bart spriesse immer dann, wenn Werte sich ändern würden.Ob in Grossstädten oder auf dem Lande: Bärte liegen im Trend. Dabei löst die Gesichtsbehaarung zwiespältige Gefühle aus. Kaum eine andere Haartracht ist so mit Bedeutung beladen wie die männlichen Haare im Gesicht. Einerseits kann der Bart modisches Statement sein, andererseits zeigen sich daran religiöse Haltungen.Noëmi Gradwohl spricht mit Jörg Scheller, Dozent an der Hochschule der Künste in Zürich, über die Bedeutung des Bartes.
    29 min
  • 70 Jahre Schnitzelbangg
    «Basler Schnitzelbängg: s Bescht us 70 Joor», so heisst ein Hörbuch, dass kürzlich beim Christoph Merian Verlag erschienen ist.Zum ersten Mal überhaupt gibt es damit eine Publikation, die auf den einzigartigen und äusserst reichen Schatz des Archivs von Radio SRF zurückgreift: auf all die Aufnahmen von «Basler Schnitzelbängg», die seit Kriegsende entstanden sind.Im Gespräch mit Markus Gasser gibt Michael Luisier, Redaktor bei Radio SRF und seit zwölf Jahren Betreuer des traditionellen Querschnitts durch die Basler Fasnacht, Auskunft über das Wesen und die Geschichte des «Basler Schnitzelbanggs» und präsentiert die Höhepunkte.Christoph Merian Verlag, Basler Schnitzelbängg, s Bescht us 70 Joor, ISBN 978-3-85616-698-4
    29 min
  • Van Goghs Sonnenblumen auf der Tasse: Wie aus Kunst Kult wird
    Es gibt Bilder, die fast alle kennen, ohne sie jemals im Original gesehen zu haben. Da Vincis «Mona Lisa» zum Beispiel. Oder Klimts «Kuss». Solche Bilder sind zu Kult geworden. Kurator und Buchautor Michele Robecchi erzählt, welche Geschichten dahinter stecken.«Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge» ist jahrhundertelang ein ziemlich unbekanntes Bild des niederländischen Malers Jan Vermeer. Bis eine US-amerikanische Buchautorin einen Roman darüber schreibt.Spätestens seit der Verfilmung wissen ganz viele, wie das Mädchen aussieht es ist Kult geworden. Wann wird aus einem Kunstwerk eine Ikone? Verschiedene Faktoren spielten dabei zusammen, sagt der italienische Kurator Michele Robecchi im Gespräch mit Noëmi Gradwohl. Ein Diebstahl zum Beispiel könne ein Werk unsterblich machen. Wiederholung vom 11. Juli 2014
    29 min
  • Was ist postmigrantisches Theater?
    Seit Shermin Langhoff die Leitung des Maxim Gorki Theater in Berlin übernommen hat, brummt das Haus. Es hagelt Auszeichnungen und Festivaleinladungen und das Publikum kommt zahlreich, weil es sich angesprochen fühlt. Ein Besuch.Es ist die Realität, nicht nur in Berlin. Ein immer grösserer Teil der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Beim deutschsprachigen Theater hat sich diese Wirklichkeit aber lange nicht gespiegelt.Geändert hat sich das, als Shermin Langhoff vor fünf Jahren ein kleines Theater in Kreuzberg zu einem postmigrantischen Theater gemacht hat: Einem Theater, das Künstlern und Künstlerinnen der zweiten und dritten Generation einen Ort gibt und Geschichten aus der Perspektive derjenigen erzählt, die bislang auf den grossen Bühnen des deutschen Theaters nicht vorgekommen sind. Diese Erfolgsgeschichte setzt sie nun am Maxim Gorki Theater fort.
    28 min
  • Danilo Kiš – poetischer Zeuge Jugoslawiens
    Reflexe würdigt heute den Schriftsteller Danilo Kiš, den wichtigsten Autor des ehemaligen Jugoslawien im Gespräch mit der Zürcher Übersetzerin und Schriftstellerin Ilma Rakuša und Hans Ulrich Probst.Danilo Kiš wurde bereits in den 70er Jahren als Nobelpreisträger gehandelt und ist wohl der bedeutendste Schriftsteller aus dem Raum, der von 1918 bis 1991 Jugoslawien bildete. 25 Jahre nach seinem frühen Krebstod sind Name und Werk vom Vergessen bedroht.Am 22. Februar wäre der zuletzt in Paris lebende Autor mit teils montenegrinischen, teils ungarisch-jüdischen Wurzeln 80 Jahre alt geworden. Vor kurzem sind seine wichtigsten Prosawerke sowie eine Biographie neu auf Deutsch erschienen.Die Zürcher Kiš-Übersetzerin und Autorin Ilma Rakuša stellt das literarisch wie politisch eminente Werk von Kiš glühender Anti-Nationalist und Antikommunist im Gespräch mit Hans Ulrich Probst vor.Buchhinweise:Danilo Kiš. Familienzirkus. Die grossen Romane und Erzählungen. Übersetzt von Ivan Ivanji, Anton Hamm, Katharina Wolf-Grießhaber, Ilma Rakusa. Hanser Verlag, München 2014.ISBN 978-3-446-24679-9Mark Thompson. Geburtsurkunde. Die Geschichte von Danilo Kiš. Aus dem Englischen von Brigitte Döbert, Blanka Stipetic. Hanser Verlag, München 2015.ISBN 978-3-446-24727-7
    29 min
  • Antikenraub in Syrien
    Das syrische Kulturerbe wird derzeit durch Krieg und Raubgrabungen flächendeckend zerstört. Der illegale Handel mit archäologischen Funden aus Syrien blüht und islamistische Terrormilizen verdienen daran. Was tut die Schweiz, um den illegalen Handel zu bekämpfen?Die Wurzeln menschlicher Kultur liegen in Syrien. In der mesopotamischen Hochkultur wurde die Schrift erfunden und das Rad. Seit in Syrien Krieg tobt, verschwinden die Zeugnisse dieser jahrtausendealten Zivilisation: sie werden zerstört oder ausgegraben und verkauft.Die Schweiz versucht den illegalen Handel mit Antiken aus syrischen Raubgrabungen mittels Gesetzen zu unterbinden. In Reflexe hören Sie dazu eine SWR2-Reportage von Esther Saoub aus dem syrisch-türkischen Grenzland und ein Gespräch von Ellinor Landmann mit dem Juristen Andrea Raschèr.
    28 min

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