
Sign up to save your podcasts
Or


Arno Heger ist in Freiburg geboren, in der Region tief verwurzelt und schon früh mit ehrenamtlichem Engagement in Berührung gekommen. Geprägt durch seine Eltern und den Fußball nahm er als Kind die Linienrichterfahne in die Hand und wurde 1986 selbst Schiedsrichter. Was zunächst aus einer konkreten Vereinssituation heraus entstand, wurde für ihn zu einer prägenden Erfahrung: Mit 15 oder 16 Jahren Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, mit Konflikten umgehen und dabei lernen, die eigene Entscheidung klar und nachvollziehbar zu vertreten.
Im Gespräch wird deutlich, wie stark ihn der Amateurfußball bis heute bewegt. Für Arno Heger ist er der ehrlichere Fußball – getragen von Leidenschaft, Vereinsgefühl und Ehrenamt. Gleichzeitig sieht er klare Herausforderungen: weniger langfristiges Engagement, veränderte Prioritäten bei Spielerinnen und Spielern, Terminfragen, Bürokratie und die Frage, wie Vereine auch künftig genügend Menschen finden, die Verantwortung übernehmen. Besonders wichtig ist ihm die gesellschaftliche Bedeutung der Vereine: Sie bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Berufe und Generationen zusammen, schaffen Teamgeist, leisten Integration und sind für ihn die beste Sozialarbeit, die der Staat haben kann.
Neben dem Fußball geht es auch um Sportrecht, Gerechtigkeit und Kommunalpolitik.
Am Ende bleibt die Botschaft dieser Folge: Gesellschaft lebt davon, dass Menschen mitgestalten – auf dem Fußballplatz, im Gerichtssaal, im Hörsaal, in der Kommunalpolitik und im Ehrenamt.
Dentprevent hat sich in 25 Jahren von einer Privatpraxis zu einer spezialisierten Praxis mit fünf Behandlerinnen und Behandlern sowie unterschiedlichen zahnmedizinischen Schwerpunkten entwickelt. Seit 2019 arbeitet die Praxis vollständig digital und verbindet Diagnostik, Planung und Behandlung unter einem Dach.
Im Gespräch erzählen Dr. Sebastjan Varljen und Dr. Stefan Scholz von ihren persönlichen Wegen in die Zahnmedizin: von familiärer Prägung, handwerklicher Faszination, Haptik und der Freude daran, sofort zu sehen, ob die eigene Arbeit funktioniert. Gleichzeitig wird deutlich, was beide verbindet: die Leidenschaft, für Patientinnen und Patienten die extra Meile zu gehen und Behandlungsergebnisse zu schaffen, die langfristig halten, gesund machen und Lebensqualität zurückgeben.
Ein zentrales Thema der Folge ist die digitale Zahnmedizin. Bei Dentprevent wird der Mensch ganzheitlich betrachtet: mit Fotos, Gesichtsscan, digitalen Kieferscans, 3D-Röntgenbild und Bewegungsdaten entsteht ein digitaler Zwilling – ein dentaler Avatar, an dem Behandlungen vorab geplant und getestet werden können. Dadurch lassen sich Ergebnisse besser vorhersagen, Behandlungsschritte genauer kontrollieren und Patientinnen und Patienten verständlicher auf Augenhöhe einbeziehen. Besonders sichtbar wird das in der engen Zusammenarbeit mit dem eigenen digitalen Zahnlabor: Praxis und Labor arbeiten direkt zusammen, prüfen Daten nach dem Vier-Augen-Prinzip und können dadurch Behandlungen präziser, schonender und oft deutlich kompakter umsetzen als früher.
Auch der Blick auf Mundgesundheit geht in dieser Folge weit über schöne Zähne hinaus.
Dabei wird deutlich: Prävention steckt bei Dentprevent nicht nur im Namen, sondern im gesamten Ansatz. Zahnfleischtests, gute Basisdiagnostik, individuelle Planung und der Mut, am Anfang genauer hinzuschauen, können helfen, später weniger therapieren zu müssen. Ein besonderer Schwerpunkt ist außerdem das digitale 4D-Zahnlabor, das seit 2019 die Kieferbewegung als vierte Dimension in die Behandlung integriert – mit dem Ziel, Zahersatz nicht nur schön, sondern funktionell, natürlich und passend zum Menschen zu gestalten.
**Zum 25-jährigen Jubiläum **blicken beide mit Stolz und Verantwortung zurück und mit dem Wunsch nach vorne, Freiburg gesünder, glücklicher und zufriedener zu machen.
David Lehr blickt auf seine Zeit als Vorstandsvorsitzender der Stadtinitiative Freiburg zurück – eine Aufgabe, die er sowohl als Freiburger als auch in seiner Rolle als Geschäftsführer bei Breuninger übernommen hat. Besonders prägend war für ihn die Neuausrichtung der Stadtinitiative: eine neue Marke, ein neuer Vorstand mit Menschen aus Handel, Gastronomie, Immobilien und weiteren Bereichen sowie der Aufbau einer operativen Struktur mit Geschäftsführung. Dabei ging es nicht nur darum, schnell sichtbare Ergebnisse zu schaffen, sondern zunächst die Grundlage zu legen, damit die Stadtinitiative langfristig wirken kann.
Im Gespräch wird deutlich, welche Themen die Freiburger Innenstadt heute besonders beschäftigen:
Mit Matthias Blattmann übernimmt nun ein Freiburger das Amt, der sich selbst als vermittelnde, gut vernetzte und eher neutrale Person zwischen den verschiedenen Interessen beschreibt. Sein Ziel ist es, die Stadtinitiative weiter zu stärken, Mitglieder zu gewinnen, die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Hauseigentümern, Handel, Gastronomie und weiteren Partnern auszubauen und die Freiburger Innenstadt gemeinsam attraktiv zu halten.
Am Ende steht die gemeinsame Botschaft von David Lehr und Matthias Blattmann:
Wolfgang Schweizer erinnert sich noch sehr genau an seinen ersten Arbeitstag als Geschäftsführer: Direkt im Kalender stand eine Budgetverhandlung mit der Uniklinik, dem größten Krankenhaus der Region – ein Einstieg, bei dem es um hohe Summen ging und bei dem er als junger Geschäftsführer sofort Verantwortung übernehmen musste. Rückblickend beschreibt er seine prägendsten Momente vor allem über Menschen: junge Mitarbeitende, die sich entwickeln, Menschen mit positiver Ausstrahlung und Situationen, in denen er Wirksamkeit erlebt hat. Diese Frage – „War ich wirksam?“ – hat ihn über sein Berufsleben hinweg begleitet.
Im Gespräch geht es auch um den Wandel im Gesundheitswesen. Wolfgang Schweizer beschreibt, dass viele strukturelle Fragen schon vor Jahrzehnten erkennbar waren, aber gesellschaftlich und politisch nicht konsequent genug angegangen wurden. Heute sieht er Krankenkassen und Gesundheitswesen unter anderem durch Fachkräftemangel, Digitalisierung und KI herausgefordert. Gleichzeitig betont er die Chance, einfache Prozesse zu automatisieren, damit mehr Zeit für persönliche Beratung bleibt – denn gerade wenn Menschen gesundheitliche Sorgen haben, bleibt der direkte Kontakt für viele unverzichtbar. Die größte Zukunftschance sieht er in der Prävention: Gesünder leben, früher ansetzen, Kinder stärker für Gesundheit sensibilisieren, Bewegung und Ernährung fördern – und damit langfristig weniger kurative Medizin brauchen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die regionale Vernetzung. Wolfgang Schweizer macht deutlich: Wirksamkeit entsteht für ihn durch gute Netzwerke – intern wie extern. Beispiele dafür sind das AOK Running Team mit Unternehmerinnen und Unternehmern, die Jobstartbörse oder die Öffnung der AOK hin zu Gesundheits- und Business-Netzwerken in der Region. Auch beim Thema Führung wird seine Haltung klar: Ergebnisse erreichen, aber Menschen auf diesem Weg mitnehmen. Wertschätzung, Menschenwürde, Ehrlichkeit, positive Energie und eine gute Fehlerkultur prägen sein Führungsverständnis.
Jetzt blickt er mit Zukunftsmut auf den Ruhestand: auf Selbstbestimmtheit, Segeln, Familie, Garten, Haus und auf einen neuen Lebensabschnitt, der für ihn vor allem aus Chancen, Möglichkeiten und Vielfalt besteht.
Die Continum AG blickt auf 25 Jahre Unternehmensgeschichte zurück – von den Anfängen mit Web-Hosting, Web-Design und Datenbanken bis hin zum eigenen Rechenzentrum und hochprofessionellen IT-Services.
Thilo Rees beschreibt, wie ein früher Kunde letztlich den Anstoß gab, die eigene Infrastruktur deutlich professioneller aufzubauen. Gleichzeitig wird klar, was das Unternehmen bis heute prägt: direkter Kontakt, Augenhöhe mit den Kunden, überschaubare Verantwortlichkeiten und ein Service Desk, der nicht ausgelagert ist, sondern mit eigenen Mitarbeitenden 24/7 betrieben wird.
Ein großes Thema der Folge ist Cybersecurity. Die Bedrohungslage hat sich massiv verändert: Neben technischen Angriffen spielen Phishing, Social Engineering und KI-gestützte Manipulation eine immer größere Rolle. Thilo Rees macht deutlich, dass moderne Technik allein nicht ausreicht – entscheidend ist auch der Mensch. Awareness-Trainings, klare Prozesse, Risikomanagement und regelmäßiges Patchen gehören deshalb zu den wichtigsten Grundlagen. Sicherheit ist für ihn kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der von der Unternehmensleitung getragen und in Technik, Mitarbeitende und Abläufe eingebettet sein muss.
Auch beim Thema Cloud wird deutlich, warum pauschale Standardlösungen oft zu kurz greifen.
Alle drei Rechenzentren der Continum AG befinden sich in Deutschland, was vor allem im Hinblick auf Datenschutz und Datensouveränität eine wichtige Rolle spielt. Multi-Cloud bedeutet dabei nicht, alles auf eine Plattform zu setzen, sondern verschiedene Anbieter und Lösungen sinnvoll zu kombinieren – abhängig von Sicherheit, Kosten, Lastspitzen, individuellen Anforderungen und Ausweichstrategien.
Der Blick in die Zukunft ist klar: KI, Cloud und Security werden Unternehmens-IT weiter stark verändern. Die zentrale Botschaft der Folge lautet deshalb: Mehr Mut zur Digitalisierung – aber mit Wachsamkeit, Sicherheit und einem klaren Blick auf den tatsächlichen Nutzen.
Der Netzwerkabend von Blickpunkt starkes Netzwerk: "Kultur meets Business – starke Partner – starke Kultur – starke Region" am 22. Juli 2026 auf dem Emmendinger Schlossplatz brachte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kommunikation, Marketing und Eventmanagement zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Kultur, Unternehmen und eine starke Region langfristig voneinander profitieren und warum Sponsoring heute weit mehr ist als ein Logo auf einer Fläche.
Nach der Podiumsdiskussion wurden vier Stimmen eingefangen, die den Abend aus unterschiedlichen Perspektiven einordnen: Corinna Wiesler, Marc Winsheimer, Christoph Schlager und Manuel Zimmermann.
Corinna Wiesler von KARO Events gibt den Blick der Gastgeberin auf das Festivalgelände und die Arbeit hinter den Kulissen. Sie beschreibt, wie stark Live-Erlebnisse von Gemeinschaft, Emotionen und Fanliebe leben – und warum starke Partner genau solche Momente möglich machen. Besonders deutlich wird: Sponsoring kann ein Gesamtpaket sein, das weit über finanzielle Unterstützung hinausgeht – von Kommunikations- und Digitalstrategien bis hin zu gemeinsamen Werten, Mitarbeitenden-Erlebnissen und dem Gefühl, selbst Mitgestalter eines kulturellen Formats zu sein.
Marc Winsheimer von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau nimmt aus dem Abend vor allem den Blick über den eigenen Tellerrand mit. Er beschreibt, wie wichtig Sponsoren für kulturelle Veranstaltungen sind und dass das Publikum künftig vielleicht bewusster wahrnimmt, wer solche Formate unterstützt. Christoph Schlager von der BGV Badische Versicherung betont die Langfristigkeit als entscheidenden Unterschied zwischen kurzfristigem Sponsoring und echter Partnerschaft – verbunden mit sorgfältiger Entscheidung, Markenpassung und dem Potenzial von Live-Erlebnissen, emotionale Bindung zu schaffen.
Manuel Zimmermann von Badenova fasst den Abend mit dem Gedanken „Tradition und Regionalität trifft Moderne“ zusammen: Regionale Verbundenheit bleibt wichtig, gleichzeitig muss Sponsoring heute Menschen stärker aktivieren, emotional erreichen und digital verlängert werden. Am Ende zeigt der Abend: Kultur braucht Menschen mit Ideen, Veranstalter mit Mut und Unternehmen mit Haltung – und Zukunft entsteht dort, wo persönliche Begegnungen echte Verbindungen möglich machen.
Der Abend bringt viele Menschen zusammen, die eines verbindet: Ehrenamt und Engagement für andere.
Im Gespräch erklärt Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanauerland und Stiftungsvorstand der S-Stiftung, Wolfgang Huber, warum Vereinsförderung zur DNA der Sparkasse gehört und warum die Initiative mehr sein soll als reine finanzielle Unterstützung. Die Kundinnen und Kunden entscheiden im Online-Voting, welche Projekte ausgezeichnet werden – damit kommt die Anerkennung direkt aus der Mitte der Region. Gleichzeitig gibt das Format den Vereinen eine Bühne, um ihre Projekte, ihre Arbeit und den großen persönlichen Einsatz dahinter zu zeigen. Der Hashtag #HanauerlandmitHerz steht dabei für Nähe zur Region, Herzblut, Initiative und die Verbundenheit mit den Menschen vor Ort.
Aus kommunaler Sicht wird deutlich, wie wichtig Vereine für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Integration und demokratisches Miteinander sind. Oberbürgermeister der Stadt Kehl und Vorsitzender des Stiftungsrats der S-Stiftung, Wolfram Britz, beschreibt Vereine als Kitt der Gesellschaft: Orte, an denen Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Interessen zusammenkommen, miteinander ringen, Gemeinschaft erleben und nach dem Spiel wieder zusammenfinden. Vereinsvorstand des VfR Willstätt, Stefan Hochwald, gibt den direkten Blick aus der Vereinswelt dazu: steigende Kosten, Bürokratie, fehlende langfristige Verantwortungsübernahme und gleichzeitig die große Motivation, wenn Kinder auf dem Sportplatz lachen, Familien zusammenkommen und aus Vereinsarbeit echte Heimat entsteht. Am Ende bleibt die klare Botschaft: Vereine brauchen Wertschätzung, Mitmacherinnen und Mitmacher – und eine Region, die Engagement nicht nur beklatscht, sondern aktiv unterstützt…
Judith Booker leitet seit anderthalb Jahren den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser im Landkreis Emmendingen.
Im Gespräch erzählt sie von ihrem persönlichen Weg in die Hospizarbeit, von prägenden Verlusterfahrungen und davon, warum diese Aufgabe für sie „Liebe auf den ersten Blick“ war. Besonders wichtig ist ihr, ein häufiges Missverständnis aufzulösen: Kinder- und Jugendhospizarbeit bedeutet nicht nur Sterbebegleitung, sondern vor allem Lebensbegleitung – ab der Diagnosestellung, manchmal über viele Jahre hinweg, für erkrankte Kinder, Jugendliche, Geschwister und auch Familien, in denen ein Elternteil schwer erkrankt ist.
Im Alltag geht es darum, Familien in enorm belastenden Situationen konkret zu entlasten: durch Gespräche, organisatorische Unterstützung, Hilfe bei Anträgen oder Krankenkassen-Themen und durch Ehrenamtliche, die regelmäßig Zeit mit dem erkrankten Kind oder den Geschwistern verbringen. Ein Besuch kann ganz unterschiedlich aussehen – je nachdem, was die Familie braucht.
Ein Herzstück der Arbeit sind die Ehrenamtlichen.
Unterstützen kann man den Dienst aber nicht nur durch aktive Begleitung, sondern auch im Hintergrund, durch Öffentlichkeitsarbeit, Räume, Material oder Spenden, denn die Arbeit ist für Familien kostenfrei und bleibt über ein eigenes Spendenkonto direkt in der Region.
Judith Bookers Wunsch für die Zukunft: dass alle Menschen im Landkreis wissen, dass es diesen Dienst gibt, damit betroffene Familien überhaupt die Wahl haben, Hilfe anzunehmen.
Nachdem im ersten Gespräch mit Udo Lavendel die Vision hinter dem Dreiland-Klinikum im Mittelpunkt stand, geht es im zweiten Gespräch um die Frage, wie diese Vision im Alltag funktionieren soll.
Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Klinischer Geschäftsführer, zeigt am Zentrum für Bewegungsmedizin, warum gerade Erkrankungen von Knochen, Muskeln und Bewegungsapparat ein gutes Beispiel für die neue Struktur sind: Patientinnen und Patienten sollen nicht mehr allein durch das System navigieren müssen, sondern in einer Einheit aus medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Fachbereichen begleitet werden.
Im Zentrum steht der Wechsel von klassischem Abteilungsdenken hin zu klaren Patientenpfaden und Organzentren. Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Pflege, Therapie und weitere Fachbereiche sollen enger abgestimmt arbeiten, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden, Diagnostik zu beschleunigen und Behandlungen besser aufeinander abzustimmen. Dabei geht es nicht darum, Patientinnen und Patienten möglichst schnell „loszuwerden“, sondern sie so gut wie möglich durch den Aufenthalt zu begleiten und sicher wieder in die Selbstständigkeit oder nach Hause zu bringen.
Auch Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle: Informationen sollen dort verfügbar sein, wo sie gebraucht werden – für Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Therapie und weitere Beteiligte. Dr. Steinmeyer-Bauer macht außerdem deutlich, dass moderne Medizin Teamarbeit ist: Pflege und Therapie sind keine bloßen Zuarbeiter, sondern eigenständige, hochkompetente Bereiche, die wesentlich zum Behandlungserfolg beitragen.
So wird sichtbar, was das neue Versorgungskonzept für Patientinnen und Patienten konkret bedeuten kann:
Im ersten Live-Podcast-Gespräch steht die große Idee hinter dem Dreiland-Klinikum im Mittelpunkt:
Ein zentrales Thema ist der sogenannte Lörracher Weg: weg vom Gedanken, dass alle Standorte alles leisten müssen, hin zu Spezialisierung, Kooperation und klaren Versorgungsstrukturen. Lavendel macht deutlich, dass Medizin heute stärker konzentriert, qualitätsgesichert und interdisziplinär gedacht werden muss, auch weil viele Behandlungen heute schneller, ambulanter oder teilstationär möglich sind als früher. Das Dreiland-Klinikum wird damit als Modellprojekt sichtbar, das viele Entwicklungen vorwegnimmt, die auch bundesweit in der Krankenhausreform diskutiert werden.
Außerdem geht es um den Gesundheitscampus als Gesamtsystem: Neben dem Klinikum sollen unter anderem ambulante Strukturen, ein Ärztehaus, Kurzzeitpflege, ein Boardinghaus für Mitarbeitende und eine Kindertagesstätte eine engere Versorgungskette ermöglichen. Auch Digitalisierung spielt eine große Rolle – etwa über Patientenportale, digitale Abläufe, moderne Medizintechnik und KI-gestützte Diagnostik.
Am Ende steht die zentrale Frage dieser Folge: Wie wird aus einer Baustelle ein Ort, an dem Medizin für die Menschen in der Region in Zukunft vernetzter, sicherer und moderner funktionieren kann?
From the publisher's feed