Region im Blick on Tour - Wir geben der Region eine Bühne

Region im Blick on Tour - Wir geben der Region eine Bühne

By Dirk Böhme & Daniela Hiebel, Moderation: Adrian HoffmannSociety & CultureBusinessNewsBusiness News
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Region im Blick on Tour - Wir geben der Region eine Bühne episodes

  • Live-Podcast: Kurze Wege, starke Zentren – wie neue Medizin im Alltag ankommt
    Region im Blick on Tour live beim Tag der offenen Baustelle im Dreiland-Klinikum Lörrach mit Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer

    Nachdem im ersten Gespräch mit Udo Lavendel die Vision hinter dem Dreiland-Klinikum im Mittelpunkt stand, geht es im zweiten Gespräch um die Frage, wie diese Vision im Alltag funktionieren soll.

    Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Klinischer Geschäftsführer, zeigt am Zentrum für Bewegungsmedizin, warum gerade Erkrankungen von Knochen, Muskeln und Bewegungsapparat ein gutes Beispiel für die neue Struktur sind: Patientinnen und Patienten sollen nicht mehr allein durch das System navigieren müssen, sondern in einer Einheit aus medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Fachbereichen begleitet werden.

    Im Zentrum steht der Wechsel von klassischem Abteilungsdenken hin zu klaren Patientenpfaden und Organzentren. Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Pflege, Therapie und weitere Fachbereiche sollen enger abgestimmt arbeiten, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden, Diagnostik zu beschleunigen und Behandlungen besser aufeinander abzustimmen. Dabei geht es nicht darum, Patientinnen und Patienten möglichst schnell „loszuwerden“, sondern sie so gut wie möglich durch den Aufenthalt zu begleiten und sicher wieder in die Selbstständigkeit oder nach Hause zu bringen.

    Auch Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle: Informationen sollen dort verfügbar sein, wo sie gebraucht werden – für Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Therapie und weitere Beteiligte. Dr. Steinmeyer-Bauer macht außerdem deutlich, dass moderne Medizin Teamarbeit ist: Pflege und Therapie sind keine bloßen Zuarbeiter, sondern eigenständige, hochkompetente Bereiche, die wesentlich zum Behandlungserfolg beitragen.

    So wird sichtbar, was das neue Versorgungskonzept für Patientinnen und Patienten konkret bedeuten kann:

    ein Ansprechpartner, weniger Brüche im System, klare Abläufe, kurze Wege und eine Medizin, die den Menschen gesamthaft betrachtet.

    29 min
  • Live-Podcast: Medizin der Zukunft – warum das Dreiland-Klinikum Lörrach neue Wege geht
    Region im Blick on Tour live beim Tag der offenen Baustelle im Dreiland-Klinikum Lörrach mit Udo Lavendel

    Im ersten Live-Podcast-Gespräch steht die große Idee hinter dem Dreiland-Klinikum im Mittelpunkt:

    Aus mehreren bisherigen Krankenhausstandorten entsteht ein zentrales Klinikum, das die Gesundheitsversorgung der Region neu aufstellen soll. Udo Lavendel erklärt, warum kleinere und ältere Strukturen den Anforderungen moderner Medizin, knapper Fachkräfte und veränderter Behandlungsformen immer weniger gerecht werden – und warum die Bündelung an einem Standort nicht Abbau bedeuten soll, sondern eine zuverlässigere, leistungsfähigere Versorgung.

    Ein zentrales Thema ist der sogenannte Lörracher Weg: weg vom Gedanken, dass alle Standorte alles leisten müssen, hin zu Spezialisierung, Kooperation und klaren Versorgungsstrukturen. Lavendel macht deutlich, dass Medizin heute stärker konzentriert, qualitätsgesichert und interdisziplinär gedacht werden muss, auch weil viele Behandlungen heute schneller, ambulanter oder teilstationär möglich sind als früher. Das Dreiland-Klinikum wird damit als Modellprojekt sichtbar, das viele Entwicklungen vorwegnimmt, die auch bundesweit in der Krankenhausreform diskutiert werden.

    Außerdem geht es um den Gesundheitscampus als Gesamtsystem: Neben dem Klinikum sollen unter anderem ambulante Strukturen, ein Ärztehaus, Kurzzeitpflege, ein Boardinghaus für Mitarbeitende und eine Kindertagesstätte eine engere Versorgungskette ermöglichen. Auch Digitalisierung spielt eine große Rolle – etwa über Patientenportale, digitale Abläufe, moderne Medizintechnik und KI-gestützte Diagnostik.

    Am Ende steht die zentrale Frage dieser Folge: Wie wird aus einer Baustelle ein Ort, an dem Medizin für die Menschen in der Region in Zukunft vernetzter, sicherer und moderner funktionieren kann?

    1 hr 2 min
  • Drei Jahrzehnte voller Wandel, Weitblick und Wellness
    Region im Blick on Tour mit Rolf Rubsamen – über 32 Jahre Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

    Rolf Rubsamen blickt auf mehr als drei Jahrzehnte als Kurdirektor in seinem Heimatort Bad Krozingen zurück – auch wenn er selbst sagt, dass er selten zurückschaut, sondern lieber nach vorne denkt. Freude an der Arbeit, unternehmerisches Denken und möglichst wenig politische Bremsen prägen seinen Ansatz. Aus seiner Sicht braucht ein Kur- und Gesundheitsstandort heute vor allem Breite: Gesundheit, Reha, Wellness, Baden, Fitness, Natur, Veranstaltungen und neue Ideen müssen zusammenspielen, um zukunftsfähig zu bleiben.

    Ein zentrales Thema ist die Entwicklung des Kurwesens: Während früher viele Kuren stärker von Arbeitgebern, Krankenkassen oder anderen Stellen getragen wurden, sind Gäste und Patienten heute deutlich stärker gefordert, selbst in ihre Gesundheit zu investieren. Für Rolf Rubsamen ist genau deshalb wichtig, attraktive Angebote zu schaffen, für die Menschen bereit sind zu bezahlen – vom Thermalbad über Wellness bis hin zu sportiven und gesundheitsorientierten Angeboten. Die Vita Classica ist dabei ein Aushängeschild weit über die Region hinaus, gedacht für Gäste aus Bad Krozingen, der Region, dem Dreiländereck, der Schweiz und Frankreich.

    Besonders deutlich wird sein Prinzip der stetigen Weiterentwicklung: Nicht einmal groß investieren und dann stehen bleiben, sondern alle drei bis fünf Jahre Neues schaffen, um Stammgästen und neuen Besucherinnen und Besuchern immer wieder attraktive Angebote zu machen. Dabei spielen Kundennähe, offene Ohren bei Mitarbeitenden, Investitionen, Instandhaltung und wirtschaftliche Verantwortung eine entscheidende Rolle. Zum Schluss zeigt Rolf Rubsamen auch die persönliche Seite: Ausgleich findet er im Wald, beim Spazierengehen, Radfahren oder bei einem Glas Rotwein auf der Terrasse – und trotzdem bleibt der Blick für neue Ideen fast immer dabei.

    22 min
  • Wirtschaftskraft Ortenau – wenn Stärke zur Zukunft wird
    Rückblick auf „Blickpunkt starkes Netzwerk“ in der Möbelschau Offenburg am 21. Mai 2026

    Wie krisenfest ist die Ortenau – und was braucht es, damit Unternehmen, Institutionen und Menschen mutig nach vorne gehen können? In dieser Rückblick-Folge nehmen wir dich mit zum Netzwerkabend „Blickpunkt starkes Netzwerk“ in der Möbelschau Offenburg. Im Fokus stehen drei Stimmen aus dem Abend, die das Leitthema aus ihrer Perspektive greifbar machen: Menschlichkeit trotz KI und Transformation, Mut zum Handeln und die Rolle starker Netzwerke für die Region.

    Der Abend stand unter dem Leitmotiv „Wirtschaftskraft Ortenau – Chancen, Stärke, Zukunft“ und brachte unterschiedliche Blickwinkel zusammen – von Industrie und Unternehmenspraxis über Arbeitsmarkt bis Technologie. Neben den Impulsen auf dem Podium ging es vor allem um das, was solche Formate besonders macht: Begegnungen, Austausch, echte Gespräche und neue Kontakte, die über den Abend hinaus wirken können.

    Im ersten Statement betont Petra Rinklin, wie zentral der Mensch bleibt – gerade dann, wenn Digitalisierung, KI und Wandel überall spürbar sind. Ihre Botschaft: Unternehmen sollten nicht nur nach außen auf Fachkräftemangel schauen, sondern nach innen – auf die Menschen, die schon da sind, ihre Stärken, Ressourcen und ob sie am richtigen Platz sitzen. Dort könne eine echte Stärke der Ortenau liegen: Nähe, familiäre Unternehmenskultur und Wertschätzung, die Menschen nicht zur Nummer macht.

    Michael Karsten nimmt den Arbeitsmarkt-Blick mit rein und beschreibt die Ortenau als starke Region mit breiter Basis – von Maschinenbau und Technologie über Logistik, Gastronomie, IT bis Handwerk. Gleichzeitig fordert er mehr „Machen“ statt perfektionistisch zerdenken – und mehr Offenheit für Potenziale, die nicht sofort im Lebenslauf sichtbar sind. Zum Abschluss bringt Werner Gatzdeck als Gastgeber und Podiumsstimme den Punkt zusammen: Mutig investieren – nicht nur in Technik, sondern vor allem in Menschen, Prozesse neu denken, näher an Kunden ran und Wissen in Netzwerken teilen. Am Ende bleibt die Kernaussage des Abends hängen: Zukunft entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

    28 min
  • Wenn digital plötzlich leicht wird & Teamwork zu Hause beginnt
    Region im Blick on Tour mit Maria & Tim Haas (Ignition Teams, Waldkirch): über Digitalisierung, Zusammenarbeit als Paar & Organisationsentwicklung

    Maria und Tim Haas führen gemeinsam die Ignition Teams GmbH in Waldkirch.

    Als Unternehmer-Duo und als Paar. In dieser Folge geht es um digitale Transformation, die nicht bei Tools beginnt, sondern bei Menschen: Warum Widerstand oft aus negativen IT-Erfahrungen kommt, wie man mit dem arbeitet, was Unternehmen bereits haben, und wieso Ignition Teams sich selbst eher als Organisationsentwickler versteht. Dazu sprechen beide offen über ihre gemeinsamen „Hygiene-Regeln“ zwischen Business und Privatleben, über Learnings aus einer Gründung unter Corona-Bedingungen und darüber, was Erfolg für sie heute wirklich bedeutet.

    Maria und Tim erzählen, wie ihre Zusammenarbeit entstanden ist: erst beruflich, dann privat und warum genau das ein Schlüssel dafür ist, dass es bis heute funktioniert. Sie sprechen über klare Absprachen, über das bewusste Trennen von Themen (inklusive der Frage „Kann ich dich kurz was Geschäftliches fragen?“) und über Learnings, die man macht, wenn man als Paar ein Unternehmen führt: synchron in Herausforderungen und Erfolgen, aber mit der Notwendigkeit, auch mal Pause und echte Erholung zuzulassen.

    Fachlich wird schnell deutlich, wofür Ignition Teams steht: Technik und Menschen zusammenbringen – nicht als klassisches IT-Haus, sondern als Organisationsentwickler mit digitalen Mitteln. Ihr Ansatz: nicht erst Tools verkaufen, sondern das Maximale aus dem herausholen, was bereits vorhanden ist – und mit den Anwendern arbeiten, nicht an ihnen vorbei. Sie erklären, warum Unternehmen privat oft längst digital „können“, im Job aber in alten Mustern festhängen – und wie Regeln, Methodik, Verständnis und Nutzenkommunikation Widerstände auflösen. Dazu gehört auch ihr Blick auf Microsoft 365: hilfreich und zugleich kritisch betrachtet, aber in vielen Unternehmen die Realität, aus der man das Beste machen sollte.

    Zum Schluss geht es um Standort und Zukunft: Waldkirch und der Campus „Fabrik Sonntag“ als echter Erfolgsfaktor, der Netzwerken, Wachstum und Teamgefühl ermöglicht. Außerdem sprechen sie über fehlende pragmatische Förderprogramme für KMU, über KI-Trends jenseits von „schreib mir mal eine Mail“ (Stichwort: Unternehmensdaten, Wissensmanagement, Berechtigungskonzepte) und über den nächsten Entwicklungsschritt mit „Agents“ und Citizen Development. Und ihre Definition von Erfolg ist klar: wenn es allen gut geht – im Team, in der Familie, in der Gesundheit – und wenn Kunden am Ende sagen, dass sie sich die alte Arbeitsweise nicht mehr vorstellen können.

    47 min
  • Trailer-Folge: Weniger machen, mehr erreichen – Der LESS-KONGRESS 2026 in Staufen
    Trailer zum LESS-KONGRESS am 06. Mai 2026 in Staufen mit Maria & Tim Haas (ignition teams, Waldkirch)

    Was wäre, wenn „weniger“ nicht Verzicht bedeutet, sondern der Schlüssel zu mehr Klarheit, Energie und Wirkung ist? In dieser Teaser-Folge geben Maria und Tim Haas von ignition teams einen ersten Einblick in den LESS-KONGRESS 2026 am 06. Mai in Staufen.

    Dich erwartet ein interaktives Barcamp-Format mit echtem Austausch, spürbarer Entschleunigung und Impulsen rund um Vereinfachung, Fokus und das Weglassen von unnötigem Ballast.

    Maria und Tim Haas greifen mit dem LESS-KONGRESS eine Idee auf, die sie schon lange begleitet: ein Format, das nicht aus Frontalvorträgen und Folien besteht, sondern aus echten Gesprächen, interaktiven Sessions und Mehrwert ohne Verkaufsveranstaltung.

    LESS steht dabei bewusst für „weniger“, also für das Weglassen von Dingen, die unnötig komplex machen, auslaugen oder Ressourcen binden. Denn genau danach, so beschreiben sie es, gibt es in Unternehmen, Organisationen und Teams eine spürbare Sehnsucht: Es darf wieder leichter werden.

    Inhaltlich geht es um Reduktion und Vereinfachung in ganz unterschiedlichen Feldern:

    von Ressourcen wie Zeit, Geld und Mitarbeitenden bis hin zu IT-Themen und strukturellen Fragen:
    Was kann weg, damit das Wesentliche wieder Platz bekommt?

    Dazu kommen spannende Perspektiven von Gästen, die den Tag mit Impulsen begleiten: u. a. ein Blick auf digitale Möglichkeiten in der Verwaltung, eine Studie zu Ursachen von Demotivation und Erschöpfung (Stichwort „sinnlose Arbeit“) sowie ein Abschlussimpuls, der Mut macht, Dinge wirklich anders anzugehen.

    Der LESS-KONGRESS findet am 06. Mai 2026 in der Musikakademie Staufen statt – eine Location, die schon vom Umfeld her Ruhe reinbringt und Raum zum Ankommen bietet.

    Eingeladen sind vor allem Menschen mit Führungsverantwortung, aber genauso auch Verwaltung, Non-Profit, Vereine, Verbände und Unternehmen aus der Region und darüber hinaus.

    Und so viel sei gespoilert: Maria und Tim Haas hörst du bei „Region im Blick on Tour“ bald auch noch ausführlich – dann mit einem tieferen Blick in ihre Arbeit und ihr gemeinsames Wirken als Paar.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit sich zum LESS-KONGRESS anzumelden, findet ihr unter:

    www.less-kongress.de

    7 min
  • Echte Zeit, echte Präsenz – was im Leben wirklich zählt
    Region im Blick on Tour mit Andreas Seltmann – über Vater-Sohn-Zeit, Abschied & die Bühne des Menschseins

    Andreas Seltmann ist Unternehmer, Autor, Redner und Moderator und verbindet all diese Rollen mit einer klaren Haltung: Menschen und berührende Momente stehen im Mittelpunkt.

    In dieser Folge sprechen wir über seine Bücher, über die letzten Wochen mit seinem Vater, über eine intensive Vater-Sohn-Reise nach Neuseeland und darüber, wie solche Erfahrungen den Blick auf Erfolg, Arbeit und Prioritäten veränd

    Andreas beschreibt sich als „Chancenfinder“, menschenverbindend, Mann und Vater – angetrieben von Neugier und dem Wunsch, Momente zu sammeln, die berühren. Besonders die Bühne ist „seine Welt“: Moderation, Begegnung und das Sichtbarmachen der menschlichen Komponente hinter Rollen und Funktionen. Dabei wird schnell klar, dass sein Unternehmertum und seine persönlichen Themen nicht getrennt nebeneinanderstehen, sondern organisch ineinandergreifen: durch Zuhören, Resonanz und den richtigen Moment.

    Ein emotionales Zentrum der Folge sind seine Bücher:

    „Das Krokodil färbt nicht mehr“ als Vater-Sohn-Geschichte aus der Perspektive des Sohnes – über die Begleitung seines Vaters auf dessen letzter Reise und über das Gefühl, plötzlich „in der ersten Reihe“ zu stehen.

    Dazu „In Neuseesohnland“: eine vierwöchige Vater-Sohn-Auszeit in einer Schulkrise, die Nähe schafft, Blickwinkel verändert und Andreas überrascht zurücklässt, wie viel er von seinem Sohn lernen kann: Leichtigkeit, Vertrauen und das Zulassen anderer Wege, als man sie selbst geplant hätte.

    Immer wieder geht es um Erfolg und echte Zeit: Andreas beschreibt Erfolg heute vielschichtiger als früher.

    Nicht nur als Zahl, sondern als Haltung, Beziehungen, Abgrenzung und Menschlichkeit.

    „Echte Zeit“ bedeutet für ihn vor allem Präsenz: im Jetzt sein, beim Gegenüber bleiben, nicht gedanklich schon im nächsten Termin.

    Zum Abschluss wird seine Botschaft sehr klar: Er wünscht sich mehr väterliche Herzlichkeit in der Welt – und nimmt als Impuls mit, sich früher die Frage zu stellen, welcher Mensch man einmal gewesen sein möchte.

    38 min
  • Zukunft vor der Haustür – wenn Verantwortung nahbar wird
    Region im Blick on Tour mit den Bürgermeistern Nikolas Kopp (Sasbach a.K.) & Fabian Nitz (Denzlingen)

    Nikolas Kopp, Bürgermeister der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl, und Fabian Nitz, Bürgermeister von Denzlingen, geben einen offenen Einblick in ihren Weg ins Bürgermeisteramt:

    vom Moment der Bewerbung über Wahlkampf-Erlebnisse bis zu der Frage, ob ihnen jemand davon abgeraten hat – inklusive der ganz persönlichen Seite, wenn Familie fragt: „Willst du dir das wirklich antun?“

    Dabei wird klar: Es geht ihnen nicht um Status, sondern um Gestaltungswillen, Verantwortung und den Mut, sich sichtbar zu machen.

    Im Gespräch geht’s mitten hinein in den Bürgermeister-Alltag: Was die Menschen oft unterschätzen, ist die unsichtbare Arbeit hinter Entscheidungen – Abstimmungsgespräche, Haushaltskonsolidierung, Konfliktmanagement und das dauernde Aushandeln knapper Ressourcen. Gleichzeitig erzählen beide, wie sehr sich das Privatleben verändert, wie schwer echte Trennung zwischen privat und dienstlich ist – und warum Bürgernähe auch bedeutet, im Supermarkt ansprechbar zu sein.

    Auch aktuelle Themen aus der Region kommen auf den Tisch: Landwirtschaft und Weinbau mit Existenzdruck, Wohnraum und Infrastruktur, Mobilität, Neubau- und Gewerbegebiete, Jugendangebote und die Frage nach Politikverdrossenheit. Dazu sprechen sie über Social Media, konstruktive Kritik und klare Grenzen, sobald es persönlich wird – und enden mit einer Botschaft, die hängen bleibt: authentisch bleiben, Mut haben, sich einbringen – in Politik, Ehrenamt, Vereinen und im Miteinander vor Ort.

    49 min
  • Echte Begegnung statt Visitenkarten-Geschäft
    Kurzfolge: Einblick ins Live-Podcast-Format von Region im Blick on Tour mit der Tafelrunde Freiburg

    Willkommen aus Freiburg: Diese Kurzfolge nimmt dich mit zu einem besonderen Abend bei DNA des Lichts, an dem die Tafelrunde Freiburg Gastgeber war und „Region im Blick“ sein Konzept präsentiert hat. Ein Teil des Abends war ein live erlebbares Beispiel: ein kurzer Live-Podcast-Moment aus dem Format „Region im Blick on Tour“.

    Im Gespräch mit Jürgen „Jogi“ Weber wird schnell klar, was die Tafelrunde ausmacht: ein lockerer, aber verbindlicher Umgang, keine versteckten Verpflichtungen und vor allem keine Provisionslogik. Stattdessen geht es um Vielfalt, um persönliche Sympathie als Basis – und um Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft, die im Netzwerk aktiv gelebt werden.

    Zum Schluss geht der Blick nach vorn: Digitale Tools sind für Schnelligkeit wichtig, aber echte Empathie, Zwischentöne und Vertrauen entstehen laut Jogi nur im direkten Kontakt. Und genau deshalb ist Netzwerken „live“ heute wichtiger denn je: Mensch zu Mensch, an einem Tisch, mit echten Gesprächen und manchmal braucht es auch ein starkes "Tier", was den Karren vorantreibt…ob das wohl "Jogi" ist?!

    Die Folge lässt dies abschließend zumindest ein wenig offen und schließt dafür mit einem Schmunzeln ab ;-)

    10 min
  • Grenzen neu denken – wenn die Region verbindet statt trennt
    Region im Blick on Tour live vor Ort beim Netzwerkabend „Blickpunkt starkes Netzwerk“ bei WeberHaus in Rheinau-Linx

    Am Donnerstag, den 5. März, war „Region im Blick on Tour“ live beim Netzwerkabend „Blickpunkt starkes Netzwerk“ in der WeberHaus World of Living in Rheinau-Linx.

    Unter dem Leitgedanken „Grenzen neu denken – gemeinsam Kultur und Wirtschaft erleben“ geht es um die Frage, wie unsere Grenzregion über Länder-, Sprach- und Branchengrenzen hinweg noch enger zusammenarbeiten kann. In dieser Folge hörst du drei Perspektiven auf den Abend – aus Bildung und Weiterbildung, aus einer ganz praktischen Business-Twin-Erfahrung und aus Unternehmertum samt IHK-Blick.

    Der Abend stand ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: Was braucht es, damit aus guter Idee echte Praxis wird – und wo hakt es noch? Gemeinsam mit Partnern wie IHK Südlicher Oberrhein und der CCI Alsace Eurométropole wurde diskutiert, welche Chancen in der Grenzregion liegen, wie Synergien entstehen können und warum es manchmal weniger am Willen als an Unsicherheiten, Ängsten oder fehlender Basisarbeit scheitert.

    Im ersten Statement geht es um die Perspektive aus Bildung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung:

    Es wird deutlich, wie wichtig Aufklärung, interkulturelles Lernen und echtes „Voneinander profitieren“ sind – ohne der jeweils anderen Seite die eigene Kultur überstülpen zu wollen. Themen wie kulturelle Unterschiede im Arbeitsalltag, Teamarbeit über Ländergrenzen hinweg und die Frage, wie wir Offenheit im Miteinander stärker leben, ziehen sich als roter Faden durch dieses Gespräch.

    Danach wird es ganz konkret mit dem Projekt **Business Twin: **Eine frische grenzüberschreitende Partnerschaft zeigt, wie Austausch im Alltag funktionieren kann – mit regelmäßigen Meetings, gegenseitiger Unterstützung und dem Mut, einfach mal anzufangen, statt alles perfekt planen zu wollen. Hier kommen auch echte Hürden auf den Tisch, vor allem Sprachbarrieren – und gleichzeitig die Motivation, dranzubleiben, Kontakte zu pflegen und aus Begegnung Schritt für Schritt Zusammenarbeit wachsen zu lassen.

    Zum Abschluss folgt der Blick aus Unternehmertum und IHK: Es geht um Potenziale, aber auch um handfeste Bremsen wie Bürokratie, unterschiedliche Rahmenbedingungen und den Wunsch nach echter Freizügigkeit im wirtschaftlichen Alltag. Gleichzeitig wird klar, warum solche Abende so wertvoll sind: weil sie Verbindungen schaffen, Perspektiven öffnen und genau die Gespräche starten, aus denen später konkrete Kooperation entsteht.

    30 min

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