Reingehen - Die Geschichten der Woche

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Reingehen - Die Geschichten der Woche episodes

  • Der erste Landtagspräsident der AfD?

    In Sachsen-Anhalt wird in der kommenden Woche mit großer Wahrscheinlichkeit zum ersten Mal bundesweit ein AfDler zum Parlamentspräsidenten gewählt. Der Kandidat Tobias Rausch verschaffte schon Fußballkollegen und Familienmitgliedern gut bezahlte Jobs in Parlamenten und besitzt zahlreiche Immobilien. Konrad Litschko erklärt, wer Tobias Rausch ist und welche Macht er in dem Amt hätte.

    Und wir schauen in den Kibbuz Be’eri, der vor drei Jahren, am 7. Oktober 2023, von der Hamas überfallen wurde. Menschen wurden verschleppt und getötet, Häuser wurden angezündet. Wie kann das Leben in dem Dorf heute weitergehen? Israel-Korrespondetin Serena Bilanceri hat den Kibbuz besucht.

    📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 02.10.2026

    • Der Rausch des Geldes, von Konrad Litschko, Gareth Joswig, David Muschenich
    • Ein Neuanfang für Be'eri, von Serena Bilanceri
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      31 min
    • Betäubt und vergewaltigt – Pelicot-Fälle in Deutschland
      Diese Folge dreht sich um sehr unterschiedlichen Geschichten, denen aber eines gemeinsam ist: es geht um die Selbstbestimmung von Frauen.

      Als Ende Juli kurz die Grenze zur spanischen Enklave Ceuta offen war, versuchten Tausende junge Marokkaner:innen, nach Spanien zu kommen. Unter ihnen die 26-jährige Fußballerin Faten El Aziz, die bei dem Fluchtversuch ertrank. taz-Reporter Christian Jakob hat Fatens Mutter Zuhause in Marokko besucht, er berichtet von einem Ort, an dem Europa und Afrika sich so nah sind wie nirgends sonst.

      Überall in Deutschland werden gerade Prozesse gegen Männer geführt, die ihre Partnerinnen betäuben, vergewaltigen und filmen. Ärzte, Polizei, Gerichte müssen erst einmal lernen, mit solchen Pelicot-Fällen umzugehen, berichtet Nadine Conti, Niedersachsen-Korrespondentin der taz. Sie hat sich die Gerichtsverhandlungen zum Pelicot-Fall in Hannover angesehen.

      📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 26.09.2026

      • Neue Zweige für ihr Grab, von Christian Jakob
      • Betäubend, von Nadine Conti, Lilly Schröder und Anna Simbürger
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        29 min
      • Ausstieg bei den Zeugen Jehovas

        Karl Deuber klingelte schon als Kind an den Haustüren Fremder, um ihnen vom Glauben der Zeugen Jehovas zu erzählen. Später stieg er dort in eine Leitungsrolle auf. Nach 40 Jahren ist ihm der Ausstieg gelungen – wie ihm das gelingen konnte, erzählt der freie Journalist Andreas Thamm.

        Der Drina trennt Serbien und Bosnien, immer wieder ertrinken Flüchtende in dem Fluss. Ein serbisch-orthodoxer

        Pathologe und ein muslimischer Aktivist versuchen, die Namenlosen zu identifizieren und ihnen ihre Würde zurückzugeben. David Fuhrmann und Tom Gath haben die Männer in der Grenzstadt getroffen.

        📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 19.09.2026

        • Herz und Knochen, von David Fuhrmann und Tom Gath
        • Neu in der Welt, von Andreas Thamm
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          34 min
        • Alternativen zur Alternative

          In Berlin wird Elif Eralp als Lichtfigur gefeiert und mit Zohran Mamdani verglichen, dem sozialistischen Bürgermeister New Yorks. Kersten Augustin leitet das Inlandsressort der taz und hat die Spitzenkandidatin der Linkspartei im Wahlkampf begleitet. Mit der Frage, ob Eralp die eigene Partei vielleicht noch zum Verhängnis wird bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.

          Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September der Landtag gewählt und dort geht es um nicht weniger als den Erhalt der Demokratie. Wie geht es denen, die die Vielfalt in der Fläche verteidigen? Dazu hat Rügenerin und taz-Reporterin Julia Völcker recherchiert. Sie war mit der “Fetten Elke” unterwegs, einem Diskobus, der durch den Nordosten tuckelt.

          📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 12.09.2026

          • „Hallo, ich bin Elif“, von Kersten Augustin
          • Bouncen gegen den blauen Balken, von Julia Völcker
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            30 min
          • Wie aus 9/11 eine Verschwörung wurde

            Als an „9/11“ die Türme fielen, öffnete das Internet dem Misstrauen ganz neue Möglichkeiten. „Do Your own research“ wurde zur Maxime der allerkritischsten Geister. taz-Reporter Christian Jakob hat mit Matt Campbell gesprochen, der seit 25 Jahren kämpft, weil er von einem Inside Job überzeugt ist. Wie konnte es soweit kommen?

            Und: Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt wird wieder nach Erklärungen gesucht werden, warum der Osten so tickt, wie er tickt. Anne Fromm hat in Halle-Neustadt nach Antworten gesucht.

            📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 05.09.2026

            • Räume des Zweifels, von Christian Jakob
            • Plattenverschiebung, von Anne Fromm
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              31 min
            • Stoned in Stonehenge

              In dieser Folge geht es um Roadtrips.

              taz-Kulturredakteur Ulrich Gutmair, Experte for all things Punk, hat im Sommer mit seinem Kumpel Klaus die berühmten Druidensteinen von Stonehenge besucht, im Süden Englands. Das erste Mal seit 37 Jahren. Er erzählt, warum die beiden 1989 dort festgenommen wurden und warum die Steine auch heute noch für Alternative anziehend sind.

              taz-Auslandsredakteurin Tanja Tricarico war in Estland unterwegs und erzählt davon, wie die Menschen im Baltikum leben mit der ständigen Bedrohung eines russischen Angriffs.

              📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 29.08.2026

              • Unser Weg zur Sonne, von Ulrich Gutmair
              • Und wenn sie kommen?, von Tanja Tricarico
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                39 min
              • Wer bleibt in Sachsen-Anhalt, wenn die AfD gewinnt?

                Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Viele Menschen, gerade Queers und Menschen mit Migrationshintergrund, fürchten sich vor diesem Tag und fragen sich: Wenn die AfD gewinnt, soll ich dann gehen oder bleiben? Über diese schwere Frage spricht Sophie Fichtner in dieser Folge mit David Muschenich, dem Sachsen-Anhalt Korrespondent der taz.

                Und wir widmen uns dem Schulalltag von Kindern mit Autismus. taz-Bildungsredakteur Ralf Paulierzählt von einem 7-jährigen Mädchen, das im letzten Schuljahr nur an 11 Unterrichtstagen teilnehmen konnte. Woran das liegt und welchen Anteil fragwürdige Entscheidungen von Ämtern daran haben, erfahrt ihr im zweiten Teil dieser Folge von Reingehen. 

                📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 20.08.2026

                • "Wenn die regieren, bin ich weg", von David Muschenich
                • 11 Tage Unterricht im Jahr, von Ralf Pauli
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                  31 min
                • Enteignung ist die halbe Miete

                  In dieser Woche haben wir eine Spezialfolge für dich, es dreht sich nämlich alles um den Mietenwahnsinn in Deutschland – und was man dagegen tun kann.

                  wochentaz-Redakteur Mitsuo Iwamoto ist zu Gast und spricht darüber, wie Mietende üppige Aktionärs-Dividenden finanzieren. Dabei, sagt Mitsuo, seien es doch die Bewohner*innen, die der Stadt erst ihren Wert verleihen würden. Er plädiert für eine neue Praxis der Wertschätzung.

                  Die Autorin und Mietenaktivistin Lara Schulschenk hat in der Bubble der sogenannten Immo-Bros recherchiert und spricht darüber, was hinter dem Versprechen steckt, mit Wohnraum schnell reich zu werden. Und darüber, warum dieses Versprechen nicht nur für Mietende gefährlich werden kann.

                  📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 15.08.2026

                  • Eigentum ernst nehmen, von Mitsuo Iwamoto
                  • Mieter als Masthähnchen, von Lara Schulschenk
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                    30 min
                  • Warum die Droge "Monkey Dust" so gefährlich ist

                    In dieser Folge geht es um Sucht und Sehnsucht.

                    "Monkey Dust" heißt eine neue Droge, die sich gerade mehr und mehr verbreitet in Deutschland. Sie wirkt nach Sekunden, ist billig und macht extrem schnell abhängig. taz-Reporterin Sophie Fichtner hat Süchtige getroffen und berichtet davon, wie schwer es ist, von dem braunen Zeug loszukommen.

                    Und dann ist taz-Nord-Redakteur Daniel Wiese zu Gast, er liebt die Berge und hat recherchiert, woher unsere Sehnsucht nach hohen Gipfeln kommt und welche Gefahren sie auch birgt

                    📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 08.08.2026

                    • Von einem High zum nächsten jagen, von Sophie Fichtner
                    • Wen der Berg ruft, von Daniel Wiese
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                      35 min
                    • Nach dem Anschlag auf den CSD: Wie steht's mit der Solidarität?

                      Als beim Christopher Street Day im Berliner Tiergarten das Wort “Evakuierung” auf den Bildschirmen aufleuchtete, stand taz-Redakteur Stefan Hunglingerin der Menge. Abdul B. hatte am Rande des Tiergartens ein Auto in die Menschenmenge gesteuert. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Statt Solidarität hat Stefan Hunglinger nach dem Attentat viel Häme gegenüber der queren Community wahrgenommen. Darüber spricht er in dieser Folge von Reingehen mit Sophie Fichtner.

                      Im zweiten Teil blicken wir nach Argentinien. Das Land hatte, im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern, eine eigene Industrie. Seit zweieinhalb Jahren ist Javier Milei an der Macht, der mit seinen anarchokapitalistischen Vorstellungen die Wirtschaft in Argentinien umbaut. Was das für die Menschen im Land bedeutet erzählt Sophia Boddenberg, Korrespondentin der taz und freie Autorin in Südamerika.

                      📖 Zu den Texten aus der wochentaz vom 01.08.2026

                      • Trotz allem. Wegen allem, von Stefan Hunglinger
                      • Reifen pressen, das hieß Aufstieg, von Sophia Boddenberg
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                        29 min

                      About Reingehen - Die Geschichten der Woche

                      From the publisher's feed

                      Einmal pro Woche nehmen euch Sophie Fichtner und Stefan Hunglinger mit in die bewegendsten Geschichten der wochentaz – und zu den Kolleg:innen dahinter.