RENEWA Sanierungsnavigator

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RENEWA Sanierungsnavigator episodes

  • Innendämmung: Welches System macht Sinn?

    ❌ „Innendämmung? Viel zu riskant wegen Schimmel.“ 
    Ehrlich? Zu kurz gedacht. 

    👉 Innendämmung ist keine Dämmfrage. 
    👉 Sie ist eine Feuchte-Strategie. 

    Wenn du von innen dämmst, wird die Wand dahinter kälter. 
    Der Taupunkt wandert nach innen. 
    Das ist kein Fehler – das ist Physik. 

    Es gibt zwei Wege damit umzugehen: 

     

    Dampfbremse 
    Feuchte darf gar nicht rein. 
    Funktioniert – aber nur, wenn wirklich alles dicht ist. 
    Eine Steckdose reicht, und das System ist Geschichte. 

     

    Kapillaraktive Innendämmung 
    Feuchte darf rein – 
    wird aufgenommen, gepuffert 
    und wieder an den Raum abgegeben. 
    Mehr Fehlertoleranz. Weniger Risiko. 

    ⚠️ Aber wichtig: 
    Nicht für alles geeignet. 
    Schwimmbäder, Großküchen, dichte Beschichtungen? 
    Dann brauchst du ein anderes Konzept. 

    💡 Die meisten Schäden entstehen nicht durch falsche Materialien. 
    Sondern durch schlechte Planung und Details. 

    Mehr zum Thema Innendämmung und Sanierungsfahrplan.

    9 min
  • Sanierungsstau in Deutschland? Real aber ungleich verteilt

    Wenn man aktuell über Immobilien in Deutschland spricht, fällt ziemlich schnell ein Wort: Sanierungsstau.
    Aber stimmt das eigentlich überall? Oder gibt es große Unterschiede – je nachdem, wo man hinschaut?

    Genau das schauen wir uns jetzt mal an.

    RENEWA Sanierungsfahrplan

    4 min
  • Deutschland klimaneutral: Diesen lukrativen Beitrag können Industriebetriebe leisten

    Industrielle Prozesswärme ist einer der größten – und meist unterschätzten – Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität in Deutschland. Rund ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs entfällt auf sie.

    In dieser Folge geht es darum,

    • warum gerade Industriebetriebe einen entscheidenden Beitrag zur Klimaneutralität leisten können,
    • weshalb viele wirtschaftlich sinnvolle Effizienz- und DekarbonisierungsmaĂźnahmen trotzdem nicht umgesetzt werden,
    • und wo heute bereits lukrative Einspar- und Investitionspotenziale liegen.

    Wir sprechen über Effizienz als ersten Schritt, Abwärmenutzung, industrielle Wärmepumpen, Wärmespeicher – und darüber, warum Klimaschutz in der Industrie vor allem eines ist: eine strategische wirtschaftliche Chance.

    Zur Studie

    Sanierungen mit RENEWA

    6 min
  • Energieausweis richtig lesen: Wie wird mein Energieausweis gut?

    Welche Rolle spielt der Energieausweis heute?

    • Gesetzliche Pflicht bei Verkauf und Vermietung
    • Erste energetische Orientierung

    Warum ist er so schwer einzuordnen?

    • Theoretische Kennzahlen ohne Alltagsbezug
    • Starke Vereinfachung durch Effizienzklassen
    • Erwartung, konkrete Heizkosten abzulesen
    • Kaum Erläuterung beim Erhalt

    Was ist sein Zweck – und was nicht?

    • Standardisierte Vergleichbarkeit von Gebäuden
    • Abbildung des energetischen Zustands nach festen Regeln
    • Kein Planungs- oder Entscheidungsinstrument

    Was lässt sich ableiten – und was nicht?

    • âś” grobe Effizienzeinordnung
    • âś” theoretischer energetischer Zustand
    • âś– keine Aussage zu realen Heizkosten
    • âś– keine Aussage zu Wohnkomfort oder Sanierungsqualität

    Bedarfs- vs. Verbrauchsausweis

    • Bedarfsausweis: rechnerisches Gebäudemodell
    • Verbrauchsausweis: vergangenes Nutzerverhalten
    • Unterschiedliche Aussagekraft, kaum direkt vergleichbar

    Warum fallen neue Ausweise oft schlechter aus?

    • Umstellung der Berechnungsnorm 2024
    • Teilweise deutlich höhere rechnerische Energiebedarfe
    • Kein realer Mehrverbrauch, sondern neue Logik

    Effizienzklassen & Primärenergie

    • Klassen A–H = grobe Raster, harte Grenzwerte
    • Keine Aussage zu einzelnen Bauteilen
    • Primärenergiebedarf stark regulatorisch geprägt
    • Beeinflusst die Klasse oft stärker als der reale Verbrauch

    Häufige Fehlinterpretationen

    • Effizienzklasse = Heizkosten
    • Vergleich unterschiedlicher Gebäudetypen
    • Ăśberbewertung kleiner Klassenunterschiede

    Was der Energieausweis nicht zeigt

    • Standort & Wohnkomfort
    • AusfĂĽhrungsqualität von Sanierungen
    • Nutzerverhalten
    • Sanierungspotenziale

    Warum EinzelmaĂźnahmen oft wenig bringen

    • „Eimer-mit-Löchern-Prinzip“
    • Heizungssystem oft größter Hebel
    • Wechselwirkungen im Gebäude
    • Primärenergiefaktoren dominieren das Ergebnis

    Wann reicht der Energieausweis aus?

    • Grober Vergleich ähnlicher Objekte
    • Erste Markt- oder Verkaufsorientierung
    • Bei gleichem Ausweistyp

    Wann braucht es Beratung?

    • Sanierungsentscheidungen
    • Größere Investitionen
    • Fördermittel & strategische Wertsteigerung
    đź‘€ Worauf sollten EigentĂĽmer besonders achten?
    • Energieausweis ist kein Beratungsinstrument
    • Primär- und Endenergiebedarf getrennt betrachten
    • Art des Ausweises prĂĽfen
    • GebäudehĂĽlle grob einordnen (U-Wert-Orientierung):
      • schlecht: > 0,8 W/m²K (unsanierter Altbau)
      • ok: < 0,7 W/m²K (teilsaniert, GEG-Niveau)
      • gut: < 0,4 W/m²K (Neubau ab 2002 / umfassend saniert)
      • EH 70: < 0,3 W/m²K
      • EH 55: < 0,25 W/m²K
      • EH 40: < 0,2 W/m²K
    • Einordnung statt Bewertung
    • Energieausweis als Startpunkt, nicht als Endpunkt sehen


    Der Energieausweis ist ein wichtiges Pflicht- und Orientierungsinstrument – aber kein Ersatz für fachliche Beratung. Mehr Infos zum Energieausweis.

    21 min
  • Sanierung light: Endlich ein realistischer Weg aus dem Sanierungsstau?

    Die Sanierungsquote sinkt, die Anforderungen steigen – und viele Eigentümer treten auf die Bremse.
    „Sanierung light“ soll den Einstieg erleichtern: pragmatischer, günstiger, besser finanzierbar. Aber funktioniert das wirklich?

    Warum weniger Perfektion und mehr Finanzierbarkeit den Gebäudebestand wirklich voranbringen könnten – erklärt aus Finanzierungssicht.

    RENEWA Sanierungsmanagement
    6 min
  • Diese Heizungen von 2010 mĂĽssen jetzt geprĂĽft werden
    Heizungen von 2010 müssen jetzt geprüft werden – was Eigentümer wissen müssen

    FĂĽr viele EigentĂĽmer kommt es ĂĽberraschend:
    Heizungsanlagen aus dem Jahr 2010 unterliegen ab jetzt einer gesetzlichen Prüfpflicht. Grundlage ist § 60b des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Betroffen sind Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten und klassische Heizungsanlagen mit Wasser als Wärmeträger – also Gas-, Öl- und Holzheizungen.

    In dieser Folge erklären wir,

    • wen die PrĂĽfpflicht betrifft,
    • welche Fristen gelten,
    • was bei der HeizungsprĂĽfung konkret kontrolliert wird
    • und welche Pflichten sich aus den Ergebnissen ergeben.
    Das erwartet dich in dieser Episode:
    • Warum Heizungen nach 15 Betriebsjahren ĂĽberprĂĽft werden mĂĽssen
    • Welche Anlagen 2026 zwingend geprĂĽft sein mĂĽssen – und bis wann
    • Welche Ausnahmen das Gesetz vorsieht
    • Was Fachleute bei der HeizungsprĂĽfung genau untersuchen
    • Warum der hydraulische Abgleich dabei eine zentrale Rolle spielt
    • Welche Nachbesserungen verpflichtend sein können
    • Welche einfachen MaĂźnahmen oft schon spĂĽrbare Energieeinsparungen bringen
    • Wie sich die PrĂĽfung sinnvoll mit Wartung oder Schornsteinfegerterminen kombinieren lässt
    Besonders relevant fĂĽr:
    • EigentĂĽmer:innen von Mehrfamilienhäusern
    • WohnungseigentĂĽmergemeinschaften (WEGs)
    • Hausverwaltungen
    • Bestandshalter und Investoren
    • Sanierungs- und Energieberatungsnahe Zielgruppen

    Die Folge ordnet ein, warum es bei der Prüfpflicht nicht um Bürokratie, sondern um effizienten Betrieb im Bestand geht – und weshalb frühzeitiges Handeln Zeit, Kosten und Diskussionen spart.

    Mehr zum hydraulischen Abgleich

    5 min
  • Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

    Ein Solarstromspeicher verspricht mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz und höhere Eigenverbrauchsquoten. Doch lohnt sich ein Speicher wirklich für jeden Haushalt? In dieser Folge wird praxisnah erklärt, wann ein Speicher sinnvoll ist, wo die wirtschaftlichen Grenzen liegen und worauf es bei Planung, Dimensionierung und Sicherheit ankommt.

    Das erwartet dich in dieser Episode:

    • Warum Photovoltaik und Speicher so eng zusammengehören
    • Eigenverbrauch vs. Autarkie: Was ist wirtschaftlich sinnvoll?
    • Typische Eigenverbrauchs- und Autarkiequoten mit und ohne Speicher
    • KostenĂĽbersicht: Was ein Speicher heute realistisch kostet
    • Amortisation: Wann sich ein Speicher rechnet – und wann nicht
    • Speichergröße richtig wählen: Faustregeln fĂĽr Haushalte, Familien, Wärmepumpen und E-Autos
    • E-Auto als Speicher? Chancen und Grenzen von PV-Ăśberschussladen und bidirektionalem Laden
    • Sicherheit von Heimspeichern: Fakten statt Schlagzeilen
    • Worauf es bei Qualität, Herstellern und Energiemanagement ankommt
    • Häufige Planungsfehler aus der Praxis (Aufstellort, BelĂĽftung, Installation)
    • Blackout & Notstrom: Was ein Speicher leisten kann – und was nicht

    Zentrale Erkenntnisse:

    • Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, ist aber kein Pflichtbaustein.
    • Der wirtschaftliche „Sweet Spot“ liegt fĂĽr viele Haushalte bei ca. 60–75 % Autarkie.
    • Ăśberdimensionierte Speicher fĂĽhlen sich gut an, rechnen sich aber selten.
    • Planung, richtige Dimensionierung und Qualität sind entscheidender als maximale Kapazität.
    • Ein Solarstromspeicher ist ein starker Hebel fĂĽr mehr Eigenverbrauch, planbare Stromkosten und ein gutes GefĂĽhl von Unabhängigkeit – wenn er zum Haushalt passt. Wer rechnet, vergleicht und sich beraten lässt, trifft die bessere Entscheidung.

    WeiterfĂĽhrende Infos & Vertiefung:

    • PV Speicher Dimensionierung & Autarkie:
    • Stromspeicher – Preise & Wirtschaftlichkeit:

    19 min

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🎙️ Sanierungsnavigator – der RENEWA Podcast

Sanieren wirkt oft komplex – der Sanierungsnavigator bringt Klarheit.
In kurzen, klar strukturierten Episoden erklären wir die…